Wirtschaft & Börse

-Aktien: Welche Branchen Wachstumpotential haben

-Was sind Penny Stocks?

-Die 3 Anlagetypen im Vergleich

-Was Sie am Neuen Markt beachten sollten

-Aktienkauf: Vorher informieren

-Goldminenaktien

-Online-Broking: Nicht auf jeden hören

-Online-Broking: Nie auf Kredit spekulieren

-Aktienkauf: Qualität einer Neuemission

-Aktien: Bar-Reserve aufbewahren

-Tipps fürs Zeichnen - So erhöhen Sie Ihre Chancen auf Zuteilung

-Aktienkauf ohne Reue

-Aktien-Strategie für mehr Gewinn

-Die 5 größten Börsen-Fehler

-Sechs goldene Börsenregeln für Einsteiger

-Aktienkauf für Einsteiger

-So erwerben Sie Index-Zertifikate

-So lesen Sie den Kurszettel - Kürzelübersicht

-Die Zusammenstellung des DAX

-BÖRSENPSYCHOLOGIE

-AKTIEN: Pro & Contra

-10 TRENDS - Die Börsentrends der Zukunft

-ANLEIHEN: Pro & Contra

-Die deutschen Börsensegmente im Überblick

-Was Sie als Einsteiger über den Aktienkauf wissen müssen

-8 Gründe, warum auch Sie Aktien kaufen sollten

-Die Logik des Rentenmarktes - Anleihen

-So berechnen Sie Ihre persönliche Dividendenrendite

-Welche positiundve  negative Faktoren die Kurse bewegen

-Virtuelle Emissionshäuser im www

INDEX


- ACHTUNG FALLE! -
-
BUSINESS & KARRIERE I. -
- BUSINESS & KARRIERE II. -
- FLIEGEN & VERREISEN -
- GELD ANLEGEN -
- GELD SPAREN -
- GELD VERDIENEN -
  - GEWINNSPIELE / WETTEN -
- HANDYS-, WEB-, PCTRICKS -
- INTERESSANTE URTEILE I. -
- INTERESSANTE URTEILE II. -
- INTERESSANTE URTEILE III. -
- KOSTENLOS -
- LIFESTYLE -
- MEDIZIN / GESUNDHEIT I. -
- MEDIZIN / GESUNDHEIT II. -
- MEDIZIN / GESUNDHEIT III. -
- MEDIZIN / GESUNDHEIT IV. -
- MIETEN & WOHNUNG -
- KARRIERE & BUSSINESS -
- SEX / LIEBE / PARTNERSCHAFT I. -
-
SEX / LIEBE / PARTNERSCHAFT II. -
-
SONSTIGES I. -
- SONSTIGES II. -
 - SONSTIGES III. -
 - SONSTIGES IV. -
-
STEUERTIPPS -
- SPEZIALINFORMATIONEN -
-
WIRTSCHAFT / BÖRSE -

TOPTHEMEN:
- DIE GEFÄHRLICHSTEN DROGEN -
- 30 TIPPS FÜR DIE REDE -
- DIE E-NUMMERN -
-
GEDÄCHTNISTRAINING -
- ERBE & TESTAMENT -
- GEKNACKTE PASSWÖRTER -
- DIE 1. MILLION -
- IHR GUTES RECHT -
- RECHTSFORMEN -

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So berechnen Sie Ihre persönliche Dividendenrendite

Wenn Sie Dividende und Steuergutschrift zusammenzählen, die Summe durch den Aktienkurs teilen und das Ergebnis mit 100 multiplizieren, bekommen Sie die Dividendenrendite.

Dividendenrendite = Dividende (+ Steuergutschrift) / Einstiegskurs * 100

Steuergutschrift: Jeder Aktionär bekommt zusätzlich zur Dividende eine Rückerstattung der vom Unternehmen vorausbezahlten Körperschaftsteuer. Die Steuergutschrift beträgt 3/7 oder 42,9 Prozent der Dividende.

 

 

10 TRENDS - Die Börsentrends der Zukunft

1. Trend: Wir werden älter und älter: Gut 15 Millionen Deutsche haben das 60. Lebensjahr überschritten, 2030 wird jeder dritte Bürger in diesem Alter sein. Die Senioren wollen den Ruhestand genießen und sind bereit, dafür Geld auszugeben.

2. Trend:Wir surfen viel mehr im Internet: Keine Branche hat höhere Zuwachsraten als die Kommunikationsindustrie. Immer mehr Bürger benutzen Handys, Internet-Dienstleister haben Konjunktur, Computerschulen melden Umsatzrekorde.

3. Trend: Wir leben umweltbewußter: Das Umweltbewußtsein nimmt zu. Allein im bereich Solarenergie sagen Experten Umsatchancen von bis zu 10 Milliareden Mark pro Jahr voraus. Außerdem achten wir mehr auf gesunde Ernährung.

4. Trend: Wir wollen fit bleiben: Knapp vier Millionen gesundheitsbewußte schwitzten letes jahr in Fitneßstudios. Ihre Zahl wird nach den Prognosen des Verbands Deutscher Fitneß- und Freizeitunternehmen weiter steigen.

5. Trend: Wir brauchen verstärkt Rat: Professionelle Beratung ist gefragt wie nie zuvor. Allein der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater meldete für 1998 rund 19 Milliarden Mark Umsatz. Die Tendenz ist steigend.

6. Trend: Wir wollen es immer bequemer: Das Zauberwort heitßt “Convenience” - Bequemlichkeit. Dienstleistungen und Waren, die Streßgeplagte entlasten, stehen hoch im Kurs. Für solche Annehmlichkeiten zahlen viele gern einen höheren Preis.

7. Trend: Wir leben immer öfter allein: Die Zahl der Ein-Personen-Haushalte stieg bis 1997 auf 13,3 Millionen. Gerade in den Großstädten wächst die Schar der Alleinlebenden. Sie haben besondere Ansprüche, die bedient werden wollen.

8. Trend: Wir reisen mehr als früher: Reiseunternehmen haben 200 Milliarden Mark Umsatz im Jahr 1997 erreicht, wollen noch zulegen. Allein bis zum Jahr 2010 will Europas Reisebranche 3,3 Millionen zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.

9. Trend: Wir haben immer mehr Freizeit: Rund 440 Milliarden Mark - über zehn Prozent des Bruttosozialprodukts - gaben die Deutschen 1997 für Freizeitaktivitäten aus. Die Prognosen für das Jahr 2000: ein Plus von 30 Milliarden Mark.

10. Trend: Wir brauchen mehr Sicherheit: Die Kriminalität ist gestiegen, nur die Hälfte aller Straftaten können aufgekolärt werden. Die Bevölkerung setzt deshalb verstärkt auf Selbstschutz. Ein umfassendes Sicherheitsangebot fehlt jedoch.

 

 

ANLEIHEN: Pro & Contra

PRO:

- Sichere Geldanlage: Die Schuldner haften mit ihrem ganzen heutigen und künftigen Vermögen.

- Fester Zinssatz: Anleger kassieren an jedem Stichtag, meisten einmal jährlich.

- Immer flüssig: Wer plötzlich sein Spargeld dringend braucht, kann die Anleihen jederzeit wieder zu Geld machen.

- Flexibel: Wenn die Zinsen steigen, kann das Geld in höherverzinste Anleihen umgeschichtet werden.

- Bequem: Wer die Anleihe bis zum Schluß behält, muß nicht groß rechnen. Er bekommt sein Geld zu 100 Prozent zurück.

CONTRA:

- Kursrisiko: Wer vor Ablauf verkauft, muß den Kurs an der Börse in Kauf nehmjen. Steigen die Kapitalmarkzinsen über den Anleihezins, ist das Papier weniger wert. Liegen die Zinsen beim Verkauf darunter, machen Anleger Kursgewinne.

 

 

AKTIEN: Pro & Contra

PRO:

- Gute Gewinnaussichten: Der deutsche Aktienmarkt hat gegenüber dem Ausland eingebüßt. Niedrige Kurse sind ein guter Kaufanreiz und lassen auf Kursgewinne hoffen.

- Großer Markt: Für Anleger ist mit dem Euro der Markt größer geworden. Ein Wechselkursrisiko gibt es nicht mehr.

- Langer Atem lohnt: Je länger Sie Aktien halten, deswto wahrscheinlicher ist ein Gewinn, der über dem anderer Anlageformen liegt.

- Dreifache Gewinnaussicht: Neben Kursgewinnen können Aktionäre Anteile am Unternehmensgewinn verbuchen (Dividende) und von Bezugsrechten profitieren, wenn Aktiengesellschaften ihr Kapital aufstocken.

CONTRA:

- Risiko ist immer dabei: Wer Aktien kauft, muß mit Rückschlägen rechnen. Da hilft nur abwarten und auf bessere Zeiten hoffen. Auf keinen Fall beim ersten Kurseinbruch verkaufen. Profis hoffen auf “zittrige Hände” von Kleinanlegern.

 

8 Gründe, warum auch Sie Aktien kaufen sollten

1. Weil Aktien die besten Renditen bringen: Langfristig gehören Aiktien zu den profitabelsten Geldanlagen mit großen Chancen auf eine prima Rendite für den Anleger. Die Kurse können zwar schwanken. Wer jedoch genug Zeit und Ausdauer mitbringt, geht in der Regel als Gewinner vom Börsenparkett.

2. Damit Sie finanziell flexibel bleiben: Sie bleiben finanziell flexibel, weil Sie Ihre Aktien jederzeit abstoßen können. Wenn Sie unerwartet Geld brauchen, verkaufen Sie Ihre Papiere und verfügen sofort über Bargeld. Aber: Wer innerhalb des ersten Jahres nach dem Kauf Gewinne von 1.000 mark und mehr einstreicht, muß das Geld versteuern.

3. Weil Aktien Dividende bringen: Einmal im Jahr erhalten Sie als Aktionär eine Dividende ausbezahlt. Damit beteiligt Sie das Unternehmen am Erfolg. Dividenden sind ein Teil des Gewinns und damit eine Art Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Dividenden bringen somit eine zusätzliche Rendite, teilweise sogar mehr als angelegtes Geld auf einem Sparbuch.

4. Weil der Boom erst begonnen hat: Das Börsenzeitalter hat erst begonnen. Immer mehr Anleger investieren ihr geld an der Börse - und täglich kommen neueinsteiger dazu. Das zusätzliche angelegte Geld treibt die Kurse nach oben. Davon profitieren auch Sie.

5. Damit Sie im Alter abgesichert sind: Die staatliche Rente wird im Alter bei vielen nicht ausreichen. Eine zusätzliche Alterssicherung ist also anzuraten. Aktien sind eine gute private Vorsorgeform. mit einem breit gestreuten Deopot können Sie nach aaller Erfahrung eine ordentliche Rendite erwirtschaften, ohne dabei ein großes Risiko einzugehen.

6. Weil Sie Wirtschaft besser verstehen: Als Aktionär werden Sie aktuelle Entwicklungen und Trends in der Wirtschaft aufmerksamer verfolgen. Sie werden besser mitreden können und im Laufe der Zeit selbst zum kleinen börsenprofi. Denn natürlich werden Sie auch regelmäßig die Kurse beobachten.

7. Weil Aktienkauf preiswert ist: Für fast jede geldanlage müssen Sie Gebühren zahlen, ob Sie nun eine Lebensversicherung abschließen oder einen Fonds kaufen. die Verkäufer verlangen dafür Provision. Das ist zwar auch beim Aktienkauf so, aber die Gebühren sind erheblich geringer. Aktien sind eine preiswerte Möglichkeit, Geld anzulegen. In der Regel zahlen Sie nicht mehr als 2,5 Prozent für Kauf und Verkauf von papieren. Fonds kosten oft das Doppelte.

8. Weil Aktien einfach Spaß machen: Aktien zu kaufen und zu verkaufen macht Spaß: Sie sind gespannt, wie sich der Kurs Ihrer Aktie wohl entwickelt, und freuen sich über Kursgewinne.

 

 

 

Was Sie als Eisnteiger über den Aktienkauf wissen müssen

Grundlagen. Aktien kaufen ist kinderleicht. Wenn Sie wissen, wie Sie Aktien ikaufen, welche Gebühren anfallen und wer Ihnen beim Aktienkauf hilft, kann kaum noch etwas schiefgehen.

Wie kauf ich Aktien?

Sie gehen zu Ihrer Bank oder Sparkasse und eröffnen dort ein Aktiendepot. Wollen Sie sofort Aktien kaufen, geben Sie an, welche Aktien Sie erwerben möchten und wieviel davon. Wenn Ihnen der gegenwärtige Kurs zu hoch erscheint und Sie glauben, daß er in den nächsten Tagen fällt, können Sie auch ein Preislimit angeben. Die Bank ikauft die Aktien erst dann, wenn dieser Kurs erreicht ist, sonst gar nicht.

Wieviel Geld brauch ich für den Aktienkauf?

Eine Akienorder sollte einen Umfang von mindestens 3.000 Mark, besser noch 5.000 Mark haben. Der Kauf einer einzelnen Aktie oder eines kleineren Pakets lohnt sich nicht, da viele Banken eine Mindestgebühr kassieren - meistens zwischen 20 und 50 Mark.

Welche Gebühren muß ich bezahlen?

Die Banken erhalten eine Provision für den Kauf und Verikauf von Aktien. Sie beträgt in der Regel ein Prozent vom Kurswert der Aktien. Häufig wird eine Mindestgebühr zwischen 20 und 50 Mark fällig. Für die Führung eines Aktiendepots verlangt die Bank ebenfalls Gebühren. Schließlich fällt noch eine Maklercourtage an: Diese Courtage beträgt rund ein halbes Promille vom Kurswert.

Wer hilft mir beim Aktiengeschäft?

Als Privatanleger können Sie Aktien nicht direkt an der Börse kaufen. Am besten ist es, wenn Sie sich an Ihre Hausbank wenden. Dort haben Sie bereits Ihr Girokonto, von dem Sie Geld für Aktienkäufe überweisen und Erlöse aus verkäufen verbuchen können.l Außerdem werden Sie bei Ihren Aktienkäufen beraten.

Muß ich mich ständig um Aktien kümmern?

Nein, das brauchen Sie nicht. Ihre Aktien sollten eine langfristige Geldanlage sein. Daher brauchen Sie nicht ständig die Kursentwicklung Ihrer Aktien zu verfolgen. Lesen Sie trotzdem den Wirtschaftsteil der Zeitung. So bleiben Sie immer auf dem laufenden und entdecken vielleicht erfolgsversprechende Unternehmen.

Wie sicher ist die Geldanlage in Aktien?

KIeine Aktie ist frei von Risiken. Es kann sogar zu starken Kursschwankungen kommen. Die Vergangenheit zeigt, daß sich die Aktien von soliden Unternehmen wieder erholen und die Kurse steigen. Bewahren Sie bei einem Kursverfall die Ruhe, und verkaufen Sie Ihre Aktien nicht.

Was verdiene ich mit Aktien?

Mit Aktien verdienen Sie auf verschiede Weise Geld: Einmal profitieren Sie von den Kursgewinnen Ihrer Aktien, wenn Sie diese wieder verkaufen und dadurch Gewinne realisieren. Zum anderen erhalten Sie einmal im Jahr eine Dividende für Ihre Aktien ausbezahlt. Sie werden damit am Gewinn des Unternehmens beteiligt.

 

 

Die Logik des Rentenmarktes - Anleihen

Anleihen sind festverzinsliche Wertpapiere, die an der Börse gehandelt werden. ob ihr Wert oder besser ihr Kurs steigt oder fällt, hängt von der Entwicklung der Zinsen am markt ab. Steigen die Zinsen, gibt der Kurs einer Anleihe nach. Dagegen steigt der Kurs einer Anleihe, wenn die Zinsen fallen. Der Grund dafür ist einfach. Eine Anleihe hat eine bestimmte Laufzeit, für die ein fester Zinssatz vereinbart wird. Steigt das Zinsniveau auf dem Rentenmarkt, wird die Anleihe für den Gläubiger zu einem schlechten Geschäft. Denn seine Anleihe bringt wenige Zinsen als der Mark bietet. Die Anleihe verliert also an Wert. Sie wäre an der Börse nur mit einem Kursverlust abzustoßen. Anders wenn das Zinsniveau fällt. Der hohe Zins, den sie bringt, macht sie dann für Anleger intressanter.

 

 

Die deutschen Börsensegmente im Überblick

In Deutschland gibt es verschiedene Börsensegmente mit unterschiedlichen Anforderungen und Zulassungsvoraussetzungen. Der Wertpapiermarkt an den deutschen Börsen gliedert sich in:

*Amtlicher Handel: Markt mit den höchsten Umsätzen und den strengsten Vorschriften mit vorgeschriebenem Emissionsprospekt und Publizitätspflicht.

*Geregelter Markt: Nichtamtlicher Handel mit erleichterten Zulassungsbedingungen, notierungen trotzdem börsengesetzlich geregelt.

*Geregelter Freiverkehr: Ohne amtliche Zulassung und börsengesetzliche Regelung. Kostengünstiger Weg an die Börse, da nur Handelsregisterauszug, Satzung und Geschäftsbericht eingereicht werden müssen.

*Ungeregelter Freiverkehr: Auch “Telefonverkehr” genannt, Aktienmarkt mit den niedrigsten Anforderungen und dem geringsten Anlegerschutz.

*Neuer Markt: Hoher Anlegerschutz, Börsensegmente für kleinere Wachstumswerte.

 

 

So erwerben Sie Index-Zertifikate

Der Kauf von Index-Zertifikaten ist genauso leicht wie der Kauf von einzelnen Aktien. So geht´s:

1. Depot eröffnen. Wenn Sie noch kein Wertpapierdepot haben, müssen Sie eins bei einer Bank oder Sparkasse eröffnen.

2. Den Index wählen. Es gibt eine Vielzahl von Indizes, auf die Sie sezten können. Als Einsteiger sollten Sie auf die renommierten Standardindizes setezen

3. Das richtige Zertifikat wählen. Achten Sie vor allem auf eine lange Restlaufzeit. So können Sie verhindern, daß Sie das Geld bald wieder umschichten und dann erneut Gebühren zahlen müssen.

4. Das Zertifikat ordern. Ein Anruf bei Ihrer Bank genügt. Die anfallenden Gebühren sind vergleichbar mit denen, die beim Aktienkauf anfallen (jeweils etwa 0,5 bis 1 Prozent des Werts beim An- und Verkauf).

 

 

So lesen Sie den Kurszettel - Kürzelübersicht

G: Geld - zu diesem Kurs bestand nur Nachfrage nach dieser Aktie, es lagen keine Verkaufsangebote vor

B: Brief - zu diesem Kurs wollten alle verkaufen, es fanden sich jedoch keine Käufer

b: bezahlt - Angebot und Nachfrage waren ausgeglichen

-: gestrichen - ein Kurs konnte nicht festgestellt werden

bB: bezahlt Brief - mehr Verkaufwünsche als Nachfrage; alle Kaufwünsche erfüllt

bG: bezahlt Geld - alle auf der Kursbasis liegenden Verkaufaufträge wurden ausgeführt; es bestand aber noch weitere Nachfrage

T: Taxkurs - Diese Aktie wurde weder ge- noch verkauft. Ein Preis konnte darum nicht festgestellt werden; Der Kurs dieser Aktie wurde darum geschätzt

Div: Dividende, die zuletzt bezahlt wurde. Werden zwei Zahlen agneführt, so gibt die erste die Dividende, die zweite einen Bonus an.

 

 

Welche Faktoren die Kurse bewegen

POSITIVE FAKTOREN: politische Stabilität, anhaltener Aufschwung, positive Konjunkturdaten, fallende Zinsen, lang erwartete Steuerreformen, steigender Dollar, optimistische Anleger, umfangreiche Aktienaufkäufe großer Anleger, umfangreiche Aktienaufkäufe großer Anleger, positive Nachrichten für Unternehmen, moderate Lohnabschlüsse, bahnbrechende Erfindungen, niedrige Rohstoffpreise, Fusionen, Arbeitsplatzabbau

NEGATIVE FAKTOREN: Krisen, politische Unruhen, depressive Wirtschaftsstimmung, negative Konjunkturerwartungen, steigende Zinsen, sinkender Dollar, fallender Dow-Jones-Index, pessimistische Anleger, negative Nachrichten für Unternehmen, niedrigere Gewinne als erwartet, Verluste, Absatzrückgang, gescheiterte Übernahmen, Skandale, steigende Kosten, teuere Rohstoffe, Probleme bei Zulieferer, Überbewerteter Aktienmarkt, Überreaktionen der Anleger, umfangreiche Verkäufe durch Großanleger

 

 

Die Zusammenstellung des DAX

Der Index:
An der Börse repräsentiert der Dax die Schwergewichte der deutschen Wirtschaft. Die 30 in ihm vertretenen Aktiengesellschaften bringen es zusammen auf 60 Prozent des zum Börsenhandel in Deutschland zugelassenen Kapitals.

Die Berechnung:
Ermittelt wird der Dax alle 15 Sekunden als gewichteter Durchschnitt aus den aktuellen Börsenkursen dieser Firme. Die Gewichtung hängt von der Höhe des börsennotierten Grundkapitals ab. Deshalb beeinflussen große Gesellschaften wie die Deutsche Telekom, Allianz oder DaimlerChrysler den Index stärker als Firmen mit einem geringeren Grundkapital, etwa Schering oder die Lufthansa.

Die Auswahl:
Zwei Kriterien entscheiden im Wesentlichen über die Aufnahme eines Unternehmens: die Börsenkapitalisierung, also der Gesamtwert der gehandelten Aktien eines Unternehmens, und der Börsenumsatz, der mit der jeweiligen Aktie gemacht wird.

 

 

Aktienkauf für Einsteiger

Die ersten Schritte aufs Börsenparkett sind nicht schwer. Wie Sie Aktien kaufen, welche Gebühren anfallen und wer Ihnen beim ersten Aktienkauf zur Seite steht.

Wie kaufe ich Aktien?
Sier eröffnen zunächst ein Aktiendepot bei Ihrer Hausbank. Für den ersten Kauf geben Sie an, wie viele Aktien Sie erwerben wollen und zu welchem KUrs. Sie sollten immer nur mit Preislimit ordern - das heißt, Sie geben einen Preis an, den Sie maximal bezahlen wollen. Die Order wird nur dann ausgeführt, wenn Aktien zu genau diesem Preis an der Börse angeboten werden.

Wie viel Geld brauch ich?
Eine Aktienorder sollte einen Umfang von mindestens 3000 bis 5000 Mark haben. Der Kauf eines kleineren Pakets lohnt sich nicht, da sonst die Mindestgebühr - zwischen 20 und 50 Mark für den Aktienkauf - die Rendite schmälert.

Welche Gebühren muss ich bezahlen?
Banken verlangen in der Regel eine Provision von einem Prozent vom Kurswert der Aktienorder, als Mindestgebühr jedoch 20 bis 50 Mark - je nach Institut. Hinzu kommt noch die Maklercourtage von rund einem Promille und die Bankgebühr für die Führung eines Wertpapierdepots.

Wer hilft mir bei meinen ersten Aktiengeschäften?
Als Privatanleger gehen Sie zu Ihrer Hausbank. Diese ordert die gewünschten Papiere für Sie an der Börse. Die Bank klärt Sie auch über die Risiken des Aktiengeschäfts auf und berät Sie bei der Auswahl der ausichtsreichsten Werte.

 

Sechs goldene Börsenregeln für Einsteiger

1. Geduld haben:
Studien des Deutschen Aktieninstituts belegen: häufiges Umschichten des Depots lohnt sich nicht, kostet Gebühren und ist riskant. Ab fünf Jahren Haltedauer schlagen Aktien jedes Festzinspapier.

2. Aufträge limitieren:
Anleger sollten besonders beiWachstumswerten ihre Order limitieren. So ist garantiert, dass sie nur Aktien bis zu dem von ihnen angegebenen Höchstkurs kaufen. Liegt der Aktienkurs über dieser Grenzmarke, führt die Bank die Order nicht aus. Das Gleiche gilt auch für Verkaufsaufträge.

3. Stop-Loss setzen:
Häufig bleiben gerade Börseneinsteiger zu lange auf Verlustbringern sitzen. Das zahlt sich selten aus. LegenSie deshalb beim Kauf für jede Aktie einen kritischen Kurs fest, den Stop-Loss. Durchbricht die Aktie diese Marke nach unten, verkauft die Bank das Papier auftragsgemäß. Der Stop-Loss sollte zehn bis 15 Prozent unterhalb des Kaufkurses liegen.

4. Anlagen streuen:
Für den richtigen Mix im Depot gibt es eine Faustregel: 100 minus Lebensalter ergibt den maximalen Aktienanteil im Depot. Der Rest sollte Anleihen sowie mindestens zehn Prozent Cash-Reserve sein.

5. Aktien mischen:
Im ausgewogenen Depot mit zwölf unterschiedlichen Aktien ist für vier Wachstumswerte Platz. Auch risikofreudige Anleger sollten mehrheitlich auf Blue-Chips setzen.

6. Günstig kaufen:
Ob eine Aktie teuer oder günstig ist, lässt sich nicht am Börsenkurs ablesen, sondern am Verhältnis zwischen Aktienkurs und Gewinn. Dieses Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) errechnet sich wie folgt: Kurs geteilt durch Gewinn multipliziert mit 100. Für zyklische Titel sollten Aktionäre nie mehr als ein KGV von 15 bis 20 bezahlen. Wachstumswerte dürfen deutlich teurer sein, wenn die Gewinne stark steigen.

 

 

Aktienkauf ohne Reue

Viele Anleger machen bei der Geldanlage in Aktien immer wieder die gleichen Fehler. Kommt es zu turbulenten Kursbewegungen an den Börsen, werden diese Fehler meist teuer bezahlt.

1. Keine Absicherung von Kursgewinnen
Gewinne mit Stop-Loss-Marken absichern. Fallen die Kurse unter ein festgelegtes Niveau, wird automatisch verkauft. Das sichert das Depot gegen große Verluste ab.

2. Aktienkauf auf Kredit
Für den Kauf von Aktien niemals einen Kredit aufnehmen. Investoren sollten nur Geld anlegen, das sie innerhalb der nächsten drei Jahre nicht dringend benötigen.

3. Keine Risikostreuung
Nicht alles auf eine Karte setzen. Wichtig ist, dass Anleger ihr Geld auf verschiedene Branchen verteilen und nicht nur in Technologie-Werte investieren. Das senkt das Verlustrisiko.

4. Keine Bargeldreserven. Immer etwas Geld halten. Kommt es wie jetzt zu einer Korrektur an den Börsen, ist die Gelegenheit gut, um billig einzusteigen oder bestehende Positionen günstig weiter auszubauen.

 

 

Tipps fürs Zeichnen - So erhöhen Sie Ihre Chancen auf Zuteilung

1. Früh ordern
Immer öfter wird die Zeichnungsphase verkürzt. Manchmal kriegen Frühzeichner einen Preis-Rabatt.

2. Bei Konsortialbanken zeichnen
Das sind jene Geldinstitute, die die Unternehmen an die Börse bringen. Große Emissionshäuser sind z.B. die DG Bank und die Deutsche Bank.

3. Mehrere Depots eröffnen.
Konten bei verschiedenen Banken machen den Anleger flexibel.

4. Aktien von Beteiligungsgesellschaften kaufen. Emissionshäuser wie Gold-Zack ermöglichen ihren Aktionären die Zeichnung von Unternehmen, an denen sie selbst Anteile halten.

5. Im vorbörslichen Handel kaufen
Börsenmakler wie Schnigge bieten Aktien im grauen Markt an. Kaufen ist hier ein riskantes Geschäft. Aber der interssierte Zeichner erfährt auch, wie begehrt eine Neuemission ist.

6. Aktien vor dem Börsengang direkt kaufen
Immer häufiger suchen Unternehmen bereits vor ihrem Börsengang Investoren, die Anteile kaufen.

 

 

Die 5 größten Börsen-Fehler

Verkaufen oder nicht? Vor dieser Entscheidung steht jeder Aktienbesitzer irgendwann. Viele lassen sich von Emotionen packen. Ein großer Fehler. An der Börse zählt eine klare Strategie, ein kühler Kopf. Hier die größten
Fehler, die Aktien-Einsteiger machen. Und: die besseren Alternativen.

Fehler 1: Alles auf eine Karte setzen.
Manche setzen alles auf einen heißen Tipp. Falsch! Um Risiken zu minimieren, brauchen Sie einen Aktien-Mix (oder einen Fonds).

Fehler 2: Gier
Wer zu viel will, stüzt leicht ab. Besser: Bei starken Gewinnen die Hälfte verkaufen. Dann ist schon Geld in der Kasse. Und wenn es weiter raufgeht, ist auch dies ein Grund zu Freude.

Fehler 3: Angst
Viele Anleger geraten bei Kursverlusten in Panik, kaufen und verkaufen hektisch. Dabei gilt: Aktien sind langfristige Anlagen. Geduld ist also gefragt. Wer auf Qualitäts-Unternehmen setzt, wird auf Dauer gewinnen.

Fehler 4: Kaufen ohne Limit
Wer Aktien kleiner Firmen kauft, ohne eine Preisgrenze (Limit) festzulegen, kann baden gehen. Typisches Beispiel: In einer TV-Sendung wird ein Nebenwert empfohlen. Kleinanleger rufen sofort ihre Bank an, um diese Aktie zu kaufen. Oft schießt dann der Preis steil in die Höhe, der Frust ist später groß.

Fehler 5: Aktien auf Pump
Bitte nie Aktien auf Kredit kaufen. Das kann Sie ruinieren! Genauso wie die Empfehlungen windiger Berater am Telefon, die hohe Gewinne versprechen. Gleich auflegen.

 

 

Aktien-Strategie für mehr Gewinn

Der heiße Tipp eines guten Freundes oder selbsternannten Börsenexperten ist nicht der richtige Weg für langfristen Erfolg. Was zählt, ist nüchterner Verstand, gepaart mit Geduld und der Fähigkeit, Trends zu erkennen und in die entsprechenden Aktien zu investieren.

Goldene Regeln, die den hundertprozentigen Erfolg bringen, gibt es nicht. Klar sonst wären alle an der börse reich. Jeder Anleger sollte die Strategie finden, die zu seinem Typ passt. Aber: Der jahrzehntelange Erfahrungsschatz der Börsengeschichte hat Erkenntnisse hervorgebracht, die gerade für Einsteiger äußerst hilfsreich sind. Fazit: Erkennen Sie Ihre Psyche und die damit verbundenen Gefahren. So ergeben sich folgende Verhaltensmuster:

Typ1: Ich verkaufe nie mit Verlust
Wer sich beim täglichen Auf und Ab nur an seinem Kaufkurs orientiert, verkauft ungern mit Verlust. Fehler. Besser kleine Verluste in Kauf nehmen, als immer größer werdende Verluste anzuhäufen.

Typ2: Ich habe alles unter Kontrolle
Dies denken Anleger, die so überzeugt von ihren Aktien sind, dass sie eine Trendwende nicht wahrnehmen wollen oder verdrängen.

Typ3: Hilfe, es geht steil bergab!
Wer bei jeder Abwärtsbewegung in Panik gerät und schnell verkauft, tut sich keinen Gefallen. Die Volksweisheit “hin und her macht Taschen leer” hat auch hier Bestand. Wer sich unüberlegt von Neuerwerbungen trennt und überstürzt neue Werte kauft, bringt Stress und Hektik in sein Leben. Dieser Rat ist nicht zu verwechseln mit kontrolliertem Handeln, das drohende Verluste eingrenzt. Ersatzen Sie Hektik durch eine klare Strategie.

Strategie 1: Erfolg mit Geduld
Börsenguru Andre Kostolany wurde reich mit einem simplen Rezept: “Kauf die besten Aktien der Welt und geh schlafen. Wenn du nach vielen Jahren aufwachst, dann freu dich über die satten Gewinne.”

Strategie 2: Gewinne laufen lassen, Verlust begrenzen
Diese Regel steht nicht im direkten Gegensatz zu Punkt 1, sondern ergänzt ihn. Wer auch Aktien kleinerer Firmen kauft sollte Verlust durch “Stopp-Kurse” begrenzen. Wichtig auch: nicht gleich bei 10 % Gewinn verkaufen. Bei 30 - 50 % Gewinn die Hälfte verkaufen.

Der Mix macht den Erfolg. Sehr wichtig, um Risiken zu minimieren. Wer nicht das Kapital hat, um z.B. mit 20000 Mark fünf verschiedene Einzelwerte zu erwerben, sollte lieber erst in Fonds investieren.

 

 

Aktienkauf: Qualität einer Neuemission

Als besonders lukrativ hat sich in letzter Zeit der Kauf von Neuemissionen erwiesen. Viele waren überzeichnet. Wer Glück hatte und ein paar der begehrten Aktien zugeteilt bekam, konnte sie sofort mit Gewinn wieder verkaufen. Doch woran erkennen Sie, ob eine Neuemission hält, was sie verspricht?

Einen möglichen Hinweis unter vielen, gibt die IPO-NORM (IPO, Initial Public Offering = Neuemission). Sie ist das Qualitätskriterium für Neuemissionen der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK).

Die IPO-Norm gilt als bestanden, wenn eine Neuemission mindestens zwei Wochen vor dem Beginn der Zeichnungsfrist die folgenden vier Kriterien erfüllt:

1. Rechtzeitige Veröffentlichung des Verkaufsprospektes
2. Offenlegung der Haltefristen der Altaktionäre
3. Offenlegung der Beteiligung bzw. Abgabequote der Emissionsbanken bei IPO
4. Verpflichtung, die Zuteilungsschlüssel nach Abschluss der Emission offen zu legen

Achtung: Die IPO-Norm ist keine Garantie dafür, dass eine Neuemission eine gute Geldanlage ist. Aber Sie zeigt, ob ein Unternehmen sich aktionärsfreundlich verhält oder nicht.

 

 

Online-Broking: Nie auf Kredit spekulieren


Spekulieren Sie niemals auf Kredit: Wer sich seiner Kursprognosen zu sicher ist, neigt dazu, auf Kredit zu spekulieren.

Doch ein Kursverlust richtet dann doppelten Schaden an. Sie verlieren Teile des eingesetzten Geldes und müssen den Kreditbetrag auch noch zurückzahlen.

 

 

Online-Broking: Nicht auf jeden hören


Hören Sie nicht auf jeden Börsenguru: Das breite Informationsangebot im Internet hat einen Nachteil. Von allen Seiten erhalten Sie Empfehlungen, Ideen, Tips.

Dazu kommen noch Börsengurus, Investment-Häuser, Bänker, Moderatoren -- alle geben ihre Prognosen und Einschätzungen ab. Selbst Astrologen versuchen sich an der Kursvoraussage. Dabei sind die nicht unbedingt schlechter als Chart-Analysten, die mit quasi-wissenschaftlichen Ansätzen versuchen, aus der Vergangenheit eine Zukunft vorherzusagen.

Generell gilt: Für jede Gelegenheit gibt es die passende Prognose -- jeder kann sich die ihm passenden Vorhersagen aussuchen. Deshalb gilt: Verschaffen Sie sich eine eigene, fundierte Meinung und hören Sie nicht auf Börsengurus -- außer Sie wollen die Schuld für einen Verlust auf andere schieben.

 

 

Aktien: Bar-Reserve aufbewahren


Wenn Sie in Aktien investieren, verpulvern Sie nicht Ihr ganzes Geld. Etwa zehn Prozent Ihres Anlagevermögens sollten Sie als Reserve halten.

Die Vorteile:
- Wenn die Kurse massiv purzeln, haben Sie Geld, um Aktien nachzukaufen.
- Wenn unvorhergesehene Ausgaben kommen, müssen Sie nicht unbedingt auf Ihr Aktiendepot zugreifen.

 

 

Aktienkauf: Vorher informieren

Aktienkauf ist immer ein Risiko. Mit guter Information können Sie aber Risiken abschätzen und fundierte Anlageentscheidungen treffen.

Wie immer Sie Ihr Depot anlegen wollen, ob riskant oder konservativ. Die folgenden Tipps sollten Sie vor dem Kauf einer Aktie beherzigen:

- Informieren Sie sich allgemein. Besorgen Sie sich ein paar Wochen lang Zeitungen wie die Financial Times oder das Handelsblatt. Auch Börse Online oder Finanzen bringen gute Informationen. Danach wissen Sie, was momentan gefragt ist.

- Verfolgen Sie die Börsennachrichten im Rundfunk oder die Telebörse auf n-tv.
- Lernen Sie das Unternehmen kennen, von dem Sie Anteile kaufen wollen. Suchen Sie im Internet nach der Homepage der Firma und bringen Sie in Erfahrung, womit genau das Unternehmen Geld macht. Das gilt besonders für Internet-Unternehmen.
- Schätzen Sie die Marktchancen des Unternehmens ein. Ist es innovativ, hat es gute Produkte? Wie sieht es bei der Konkurrenz aus?
- Sehen Sie sich in Börsenbrettern um, beispielsweise bei Consors im Broker Board.
- Glauben Sie niemals nur einem Tipp. Fragen Sie mehrere Freunde, Bekannte oder Kollegen nach ihrer Meinung.
- Springen Sie nicht gleich auf jeden Trend auf, wenn Sie sich mit der Materie nicht auskennen.
- Am besten: Kaufen Sie Aktien von Unternehmen, die Sie kennen und deren Produkte Sie mögen.

 

 

Was Sie am Neuen Markt beachten sollten

- Informieren Sie sich genau über das Unternehmen, für dessen Aktien Sie sich interessieren. Kaufen Sie nicht blind.
- Setzen Sie ein Limit, d.h. geben Sie bei einer Kauforder den Preis mit an, den Sie für die Aktie maximal bezahlen wollen. Die Kursschwankungen am Neuen Markt sind beträchtlich - wer ohne Limit kauft, bezahlt oft den Höchstpreis. - Wenn Sie zeichnen wollen, haben Sie nur dann eine Chance, wenn Sie ein Konto bei der Aktien ausgebenden Bank, der sogenannten Konsortialbank, haben.
- Mit einem Indexpapier (gibt es bei der DG Bank und der Dresdner Bank) kann man das Risiko streuen.
- Falls Sie sich für eine neuemittierte Aktie interessieren, lohnt es oft, ein paar Tage abzuwarten. Meist sinken die Kurse nach einigen Tagen.
- Immer nur einen kleinen Teil ihres Aktiendepots in Neue-Martk-Aktien anlegen - so begrenzen Sie Ihre möglichen Verluste.

 

 

Virtuelle Emissionshäuser

Berliner Effektenbank (www.effektenbank.de), Deutsche Bank (www.deutsche-bank.de/IPO),                            net.IPO (www.netipo.de), VEM (www.going-public.de), Webstock (www.webstock.de),                                          KJD aktien.online (www.kdj-online.de)

 

 

BÖRSENPSYCHOLOGIE

“The trend is your friend” - Der Trend ist dein Freund, meinen viele Börsianer. Allerdings nur so lange, wie weitere Anleger daran glauben und fleißig kaufen. Wer frühe den Trend erkennt und kauft, profitiert. Wer zu spät einsteigt, riskiert viel. Herdentrieb. Börsianer richten ihr Fähnenchen gern nach dem Wind. Aktien, die “in” sind wie die von Internetwerten, stiegen deshalb stetig. Wer dem Trend folgt, konnte davon profitieren-bis der Trend kippt.

“Wenn Dienstmädchen kaufen, ist es Zeit auszusteigen” - Börsenboom und die Welt will an den Kurssteigerungen mitverdienen. Wer einen Tip aufschnappt, steigt ein. Während deshalb die Kurse noch steigen, realisieren Profis jetzt ihre Gewinne und steigen aus.

“Wie der Januar, so das ganze Jahr” - Die Stimmung an den Börsen gegen Ende des ersten Monats beeinflußt das gesamte Jahr - so die Regel. Im vergangenen Jahr, als die Börsen bereits im Januar haussierten, stimmte der Spruch - wenn man die kleine Kurskorrektur im Herbst außer acht läßt. Während den vergangenen 32 Jahren war der Spruch 18mal richtig und 14mal falsch.

“Hin und her macht Taschen leer” - Nicht selten erliegen Anleger der Versuchung, durch schnelles Kaufen und Verkaufen kurzfristige Kursanstieg zu nutzen. Leider treffen aber nur die wenigsten den richtigen Zeitpunkt. Die langfristige Billanz sieht dann oft negativ aus, weil Provisionen und Gebühren auch bei einem Flop zu Buche schlagen.

“Never catch a falling knife” - Fange nie ein fallendes Messer. Wer bei fallenden Kursen kauft, risiert, zu früh geordert zu haben und zu verlieren, wenn die Aktie noch tiefer fällt.

“Kauf, wenn die Kanonen donnern” - Krisen lösen oft starke Kursverluste aus, denenmitunter bald arauf starke Kursgewinne folgen. Gute Zeiten für kühle Spekulanten.

“Die Börse ist wie ein Paternoster: Es ist ungefährlich, durch den Keller zu fahren. Man muß nur die Nerven behalten.” - Keine Panik, wenn die Kurse in den Keller gehen. Nur wer beim Crash die Nerven verliert und aussteigt, erleidet tatsächlich Verlust. Die richtige Strategie ist, geduldig abzuwarten, bis die Kurse wieder steigen, und dann irgendwann im Aufwärtstrend auszusteigen. jeder Abwärtsbewegung folgt wieder eine Aufwärtsbewegung.

 

 

Goldminenaktien

* Die Chance von Goldminenaktien: Steigt der Goldpreis, gewinnen die Minenpapiere kräftig an wert. Stößt das Unternehmen auf eine neue Goldader, boomen auch seine Aktien.

* Das Risiko von Minenaktien: Der Goldpreis ist so weit abgestürzt, daß sich der aufwendige Abbau des Edelmetalls kaum noch lohnt. Aktionären droht der Totalverlust, die ersten Minen mußten bereits schließen.#

* Wer in den letzten Jahren Goldminenaktien gekauft hat, machte damit zum Teil dramatische Verluste. Die 22 Aktien des Goldminen-Index schrumpften ausnahmslos im Wert oder werden an der Börse überhaupt nicht mehr notiert.

* Die nordamerikanische Dakoto Mining Corporation erwies sich als Geldgrab statt als Goldgrube: 1997 sackte ihr Kurswert um 84 Prozent ab. Damit gehörte sie an der Berliner Börse zu den verlustreichsten Auslandsaktien.

 

 

Was sind Penny Stocks?

Vorwiegend US-amerikanische und kanadische Aktien meist junger, sehr kleiner Firmen. Je nach Definition liegt ihr Kurs bei weniger als fünf oder einen Dollar. In seltenen Fällen sind mit ihnen hohe Gewinne möglich, wie etwa bei Intel, Compaq und Microsoft: Wer 1986 zu einem Kurs von 30 Cent in die Garagenfirma von Bill Cates investierte, ist heute Millionär. Die Statistik ist jedoch finster: Wer in 100 Zocker-Aktien investiert, muss bei 90 mit einem Totalverlust rechnen.

 

 

Die 3 Anlagetypen im Vergleich

1. Der risikofreudige Anleger:
Sucht überdurchschnittliche Wertentwicklungschancen und nimmt dabei auch hohe Kursschwankungen in Kauf. Der Anlagehorizont sollte nach Möglichkeit nicht unter fünf Jahren liegen. Ziel ist eine höchstmögliche Rendite.

2. Der wachstumorientierte Anleger:
Möchte vom Kurspotenzial an den Aktienmärkten profitieren, ohne hohe Risiken einzugehen. Die ausgewogene Aufteilung in Renten- und Aktienfonds bietet das gewünschte Sicherheits-Risiko-Verhältnis.

3. Der konservative Anleger:
Erwartet eine kontinuierliche Wertentwicklung bei nur geringen Schwankungen. Eine sichere Rendite - wie gering sie auch sein mag - steht im vordergrund. Daher bilden Renten- oder Geldmarktfonds den Anlageschwerpunkt.

 

 

Aktien: Welche Branchen Wachstumspotential haben

Die Wirtschaft agiert immer globaler. Darum entscheiden künftig weniger die Regionen über den Erfolg eines Unternehmens, sondern mehr die Branchen. Vor allem Technologie-Bereiche werden sich positiv entwickeln, denn der Weltmarkt ist wie selten zuvor von der Technologie getrieben. Heute zählen weniger traditionelle Anlagekriterien wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis. Heute geht es um Umsatzerwartungen in den nächsten 4 bis 5 Jahren.

Die neuen Märkte gewinnen an Bedeutung: Ob es die Nasdaq in den USA oder der Neue Markt in Deutschland ist.
Chance mit Biotechnologie. Die Börsenkapitalisierung aller Firmen dieser Zukunftsbranche ist gerade einmal so hoch wie die des amerikanischen Pharma-Riesen Merck. Während Merck in nächster Zeit 3 Medikamente auf den Markt bringen wird, sind es bei den Biotechnologiefirmen mehr als 220 – ein riesiges Potential, von dem Anleger profitieren.