|
|
|
|
|
|
|
Strahlend weiße Zähne – so geht’s Verständlich, dass Sie in Ihrer Jugend weder Zeit noch Lust hatten, gründliche
Zahnpflege zu betreiben. Das muss jedoch nicht heißen, dass Sie mit
eingefallenen Lippen in Rente gehen. „Entscheidend ist eine gezielte
Mundhygiene. Und diese Aufgabe kann nicht an den Arzt weitergegeben
werden“, erklärt Dr. Eberhard Riedel, niedergelassener Zahnmediziner
aus München. Packen Sie also die Zahnbürste aus – wir erklären Ihnen,
worauf es wirklich ankommt. Mundgeruch durch Bakterien
|
|
|
Allergien an den Augen
- Pollen sind eine mögliche Ursache Der Somme bringt viel Sonne, aber auch
die Zeit der Gräserblüte. Wenn Sie zu den zahlreichen Betroffenen
mit jahreszeitlich auftretenden Allergien gehören, mag die Schönheit des
Frühlings und des Sommers für Sie von juckenden, tränenden Augen überschattet
sein. Die Symptome von jahreszeitlich
auftretenden Allergien variieren erheblich. Sie können zusammen mit einer
ganzen Reihe von allergischen Symptomen der Atemwege vorkommen. Glücklicherweise gibt es Möglichkeiten,
diese Augenprobleme zu minimieren. Obwohl freiverkäufliche Produkte
hilfreich sein können, gibt es neuere, verschreibungspflichtige
Augentropfen, die Ihre Augenallergien wesentlich erträglicher machen. Allergien sind vor
allem Reaktionen auf die Umwelt Pflanzenpollen und Schimmelpilze sind
die häufigste Ursache für chronische, jahreszeitlich auftretende
Allergien, von denen etwa 26 Millionen Amerikaner betroffen sind.
Leichtere Symptome können etwa 40 Millionen Personen mehr betreffen. Nach
Schätzungen des Deutschen Allergie- und Asthmabunds leiden etwa 14% bis
17% der Deutschen, das sind ca. 13 Millionen, an Pollen- und 4% bis 8%,
das heißt etwa 5 Millionen Menschen an Schimmelpilzallergien. Eine Allergie ist die Folge einer Überreaktion
des Körpers auf eine oft harmlose Substanz in der Umwelt. Als Reaktion
auf allergieauslösende Substanzen (Allergene) produziert der Körper
einen Antikörper namens Immunglobulin E (IgE). Dieser Antikörper
wiederum regt Immunzellen (Mastzellen) in den Schleimhäuten der Augen und
Atemwege an, entzündungsaktive Substanzen freizusetzen, zum Beispiel
Histamin. Ist das Histamin erst einmal
freigesetzt, dann kann es eine beliebige Menge an klassischen
Allergiesymptomen hervorrufen - Niesen, eine laufende oder verstopfte
Nase, ein Jucken in der Mundhöhle oder im Rachen und gerötete,
geschwollene, juckende Augen. Einfache
Verhaltensregeln und Medikamente lindern die Beschwerden Wenn sich herausstellt, daß Ihre Augenprobleme allergiebedingt sind, könnte Ihr Arzt Ihnen bei der Identifikation der allergieauslösenden Ursache behilflich sein. Ist der Auslöser bekannt, können Sie Maßnahmen ergreifen, um den Kontakt damit zu verringern oder zu meiden. Dazu gehören:
Zusätzlich zu diesen Maßnahmen gibt
es viele freiverkäufliche und verschreibungspflichtige Augentropfen, die
Linderung verschaffen können. In den USA gehört Olopatadin® zu den
neueren verschreibungspflichtigen Tropfen mit Antihistaminwirkung. In
Deutschland ist dieser Wirkstoff nach Angaben des Bundesinstituts für
Arzneimittel und Medizinprodukte (Berlin) nicht zugelassen. Er wirkt auch
als Mastzellstabilisator, d. h. er hemmt die Mastzellen, Histamin
freizusetzen. Sie können vorhersehbaren,
jahreszeitlich auftretenden Allergien an den Augen vorbeugen, indem Sie
Olopatadin® 1 oder 2 Wochen vor dem zu erwartenden Beginn der
Augensymptome anwenden und damit die ganze Saison fortfahren. Andere verschreibungspflichtige
Augentropfen, die als Mastzellstabilisatoren wirken, sind Cromoglicinsäure
(Otriven - Augentropfen®) und Ketorolac - Acular® Augentropfen, die eine
vorwiegend antientzündliche Wirkung haben. Einige speziell zusammengestellte
Augentropfen kombinieren Antihistaminika mit abschwellenden Substanzen,
die die Rötung mindern. Wenn Sie zusätzlich zur allergischen
Bindehautentzündung noch andere Symptome haben, können
Antihistamin-Tabletten hilfreich sein. Es gibt zahlreiche, freiverkäufliche
Produkte. Müdigkeit und Benommenheit sind
Nebenwirkungen einiger dieser Medikamente. Andere Arzneimittel können Störungen
beim Wasserlassen hervorrufen, insbesondere, wenn eine vergrößerte
Prostata vorliegt. Neuere verschreibungspflichtige
Medikamente, unter anderem Fexofenadin® und Ioratidin®, machen weniger müde
und verursachen keine Störungen beim Wasserlassen.
|
||||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
COX-2-Hemmer Neue Medikamente mit wenig
Nebenwirkungen und guter Wirksamkeit gegen rheumatische Gelenkschmerzen Sie haben vielleicht von den neuen
"Super-Aspirinen" gehört. Was hat es damit auf sich? Handelt es
sich wirklich um Aspirin® (Acetylsalicylsäure, ASS)? Und was ist an
diesen Medikamenten so super? Der Name "Super-Aspirine"
bezieht sich auf eine neue Klasse von Medikamenten, die COX-2-Hemmer
genannt werden. Das 1. Medikament dieser Gruppe wurde letztes Jahr in den
USA gegen Arthrose und rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis)
zugelassen. Anders als die meisten Schmerzmittel (Antirheumatika)
bekämpfen diese Mittel Schmerz und Entzündung mit anscheinend wesentlich
weniger potentiellen Risiken bezüglich einer Schädigung des
Magen-Darm-Traktes. NSAR: Fast jeder hat sie vorsorglich
im Arzneimittelschrank Die am weitesten verbreiteten
Medikamente zur Behandlung der Arthrose (Gelenkverschleiß) sind ASS und
die NSAR (nichtsteroidale Antiphlogistika/Antirheumatika). Zu den letzteren Medikamenten gehören
zum Beispiel Ibuprofen, Naproxen, Ketoprofen und andere. NSAR sind
verschreibungspflichtig (zum Thema NSAR und Schmerzen sind bereits mehrere
Artikel erschienen, die Sie im 5-Jahres-lndex unter dem jeweiligen
Stichwort finden und nachbestellen können). Werden diese Medikamente in hohen Dosen
und in der Langzeitbehandlung eingesetzt, steigt das Risiko von
Nebenwirkugen. Zu den schwersten Nebenwirkungen gehören
Magen-Darm-Komplikationen, wie zum Beispiel Magenblutungen oder -geschwüre.
In Deutschland nehmen Schätzungen zufolge 4 Millionen Menschen NSAR gegen
Schmerzen und Rheuma ein. Bei der Hälfte dieser Patienten kommt es zu
Magenbeschwerden, bei etwa 13% entsteht ein Magengeschwür, bei 11% ein Dünndarmgeschwür
und bei 10% Magendurchbrüche und Blutungen. NSAR können außerdem zu Störungen
der Nierenfunktion führen. Die Risiken für Magen-Darm- oder
Nierenkomplikationen nehmen mit dem Alter zu. Folglich können einige NSAR
bestimmten Patienten nicht verordnet werden. Mit der neuen Medikamentenklasse können
die Nebenwirkungen auf den Magen-Darm-Trakt vermieden werden Bis in die frühen 90er Jahre nahmen die Forscher an, daß der Wirkungsmechanismus der NSAR auf der Blockade eines Enzyms, der Cyclooxygenase oder COX, beruht. Inzwischen wissen sie jedoch, daß es mindestens 2 Varianten dieses Enzyms gibt:
Als Wissenschaftler herausfanden, daß
NSAR wahrscheinlich beide Varianten des COX-Enzyms blockieren,
konzentrierten sie sich auf die Entwicklung eines selektiveren
Schmerzmittels, das die Schmerzen blockiert, ohne der Schleimhaut des
Magen-Darm-Traktes zu schaden. Anfang 1999 war Celecoxib (Celebrex®)
in den USA das erste Medikament dieser Art auf dem Markt. Die Food and
Drug Administration (FDA), die Zulassungsbehörde der USA, hat Celecoxib
als verschreibungspflichtiges Medikament speziell für die Indikationen
Arthrose und rheumatoide Arthritis zugelassen. In Deutschland ist
Meloxicam® als COX-2-Inhibitor zugelassen. Die Zulassung von Celecoxib
wird nach Angaben des Herstellers durch Behörden in Europa betrieben. Kurzzeitstudien deuten daraufhin, daß
Celecoxib ein wesentlich geringeres Risiko in bezug auf Geschwüre im
Magen-Darm-Trakt aufweist als die anderen NSAR. Jedoch sind Langzeitwirkungen nicht
bekannt. Aus diesem Grund hat die FDA zur Auflage gemacht, daß auch auf
dem Beipackzettel des neuen Medikaments die Standardwarnungen für NSAR
wie Risiken gastrointestinaler Geschwüre und Blutungen im
Magen-Darm-Trakt aufgeführt werden. COX-2-Inhibitoren - die richtigen
Schmerzmittel auch für Sie? Wenn Sie an einer Arthrose oder
rheumatoiden Arthritis leiden und ein hohes Risiko für Komplikationen des
Magen-Darm-Traktes haben (oder NSAR aufgrund der Nebenwirkungen im
Magen-Darm-Trakt nicht vertragen), könnten COX-2-Hemmer eine gute
Alternative sein. Aber bevor Sie diese Entscheidung fällen, sollten Sie abwägen:
Celecoxib braucht nur 1- oder 2mal täglich
eingenommen zu werden
|
|
|||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
Das Raynaud-Syndrom -
Weiße Finger- oder Zehenspitzen bei Kälte Das Raynaud-Syndrom ist eine recht häufige
Erkrankung, bei der kleine Blutgefäße, meist in den Fingern und Zehen,
empfindlich auf Kälte reagieren. Es gibt 2 Hauptursachen, die beide auf
eine verminderte Durchblutung der Arme und Beine zurückzuführen sind. Meist wird das Raynaud-Syndrom durch Krämpfe
in den kleinen Arterien der Finger und Zehen oder sogar der Nase oder der
Ohren verursacht. Seltener wird es durch eine Verengung der kleinen
Arterien in den Gliedmaßen hervorgerufen. Die Verengung der Blutgefäße kann von
einer Grunderkrankung wie zum Beispiel Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
oder Sklerodermie herrühren. Man spricht dann vom Raynaud-Phänomen. Wenn
keine zugrundeliegende Erkrankung diagnostiziert werden kann, wird die
Erkrankung Raynaud-Syndrom genannt. Die Symptome sind in beiden Fällen die
gleichen: die betroffenen Körperstellen sind ständig kühl. Werden sie
zusätzlich der Kälte ausgesetzt, können sie sich weiß verfärben.
Werden sie wieder erwärmt, so verfärbt sich die Haut zunächst bläulich
und dann rot. Ein Pochen kann auftreten. Die Stellen können auch schmerzen oder
taub werden. Treten die Symptome wiederholt auf, wird die Haut geschädigt:
Sie schält sich oder wird wund. Das Raynaud-Syndrom ist normalerweise
nicht heilbar, aber es kann hilfreich sein, die betroffenen Stellen vor Kälte
zu schützen und das Rauchen aufzugeben, da Nikotin die Blutgefäße
verengt. Dadurch werden die Symptome verschlimmert oder eine neue Episode
ausgelöst. Es kann helfen, die betroffenen Gliedmaßen
unter fließendes warmes Wasser zu halten, um die Symptome zu mindern. Manchmal werden Alphablocker und
Calciumantagonisten verschrieben, um schwere Formen des Raynaud-Syndroms
zu behandeln. Diese Medikamente sind Herzmittel, die zur Erweiterung
verengter Arterien beitragen können.
|
|
|||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
Hautpflege: Wie Sie
unbeschwert die Sonne genießen können Sonnenbräune ist eine Warnung. Sie sagt Ihnen, daß Ihre Haut verbrannt wurde. Ignorieren Sie diese Warnung, werden Sie möglicherweise mit Falten, Altersflecken und Hautkrebs bestraft. Hier sind einige Tips, wie Sie Ihre Haut beschützen können:
|
|
|||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
Hautpflege: Ursachen
und Formen von Hautkrebs Leider sind nicht alle Hautveränderungen
ungefährlich. In Deutschland betrifft fast jede 6. bösartige Wucherung
die Haut. Damit ist Hautkrebs nach Brust- und Lungenkrebs die häufigste
Tumorform, und wie das Saarländische Krebsregister zeigt, haben sich die
Hautkrebsfälle in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelt. Fast alle
Erkrankungen lassen sich auf langjährige Sonneneinstrahlung zurückführen. Etwa 90% der Tumore betreffen die
Basal- oder die Spinalzellen der Oberhaut, wo sich der Krebs am
leichtesten behandeln läßt. Trotzdem ist es wichtig, jede Form von
Hautkrebs rechtzeitig zu entdecken und zu behandeln. Melanome können sich
eher verbreiten, aber bei frühzeitiger Behandlung läßt sich die
Krankheit normalerweise heilen. Welche Faktoren das Risiko für
Hautkrebs erhöhen Wenn Sie eine Wunde haben, die nicht
verheilt, oder eine Veränderung eines Hautmals bemerken, suchen Sie bitte
sofort Ihren Arzt auf. Ihr Hautkrebsrisiko erhöht sich
drastisch nach schweren Sonnenbränden (Brandblasen), künstlichen Höhensonnen
oder Sonnenbänken, ferner durch Verbrennungen der Haut, Röntgenstrahlen
oder anderen Strahlungsarten. Ebenso bedenklich kann ein langjähriger
Aufenthalt in Gebieten mit dauernder Sonnenbestrahlung oder im Gebirge
sein, oder wenn Ihr Immun-System aus irgendeinem Grund geschwächt ist. Als weitere Risikofaktoren gelten eine
helle Hautfarbe, das Auftreten von Hautkrebs in Ihrer Familie oder das
Vorhandensein einer seltenen Form von Hautmalen (pigmentierte Hautveränderungen),
die bösartig werden können. Wenn Sie außerdem Umweltgiften (z. B.
einigen Pflanzenschutzmitteln) ausgesetzt sind, kann sich Ihr Risiko
nochmals erhöhen. Zusätzliche Gefahr kann von
aktinischen Keratosen ausgehen. Diese Wucherungen sind schuppige, grau-
bis rosafarbene Flecken, die üblicherweise auf dem Gesicht, Schädel oder
den Handrücken auftreten. Sie sind zunächst flach und fühlen sich wie
Sandpapier an. Später können sie aber eine harte, warzenartige Oberfläche
bilden. Gibt es einen Zusammenhang zwischen
Ernährung und Hautkrebs? Im Laufe der Zeit wachsen aktinische
Keratosen normalerweise und entwickeln manchmal einen Krebs der
Spinalzellen (Epidermis), wenn sie nicht behandelt werden. Eine frühzeitige
Therapie dieser Wucherungen mit örtlichen, medizinischen Anwendungen oder
Kryotherapie kann die Entwicklung von Spinalzellkrebs verhindern. Einige neuere Studien lassen vermuten,
daß eine fettarme Diät mit vielen Antioxidantien, wie Vitamin C und E,
das Risiko für epidermalen Hautkrebs senken kann. Aber bislang konnte
kein Zusammenhang zwischen Ernährung und Hautkrebs bewiesen werden. Hier sind die 3 Hauptformen von
Hautkrebs: • Basalzellkrebs - Diese
Hautkrebsform tritt meist nach dem 40. Lebensjahr auf, besonders bei hellhäutigen
Menschen. Sie verbreitet sich selten im Körper und ist eigentlich immer
heilbar. Die Hälfte der Patienten, denen ein
Basalzelltumor entfernt wurde, entwickelt jedoch einen 2., ähnlichen
Hautkrebs innerhalb von 5 Jahren. Unbehandelt können diese Tumore die
unteren Hautschichten und Knochen schädigen. Basalzellkrebs kann als wachs- oder
perlenartige Beule auftreten, meist im Gesicht, an den Ohren oder im
Nacken. Daneben erscheinen sie manchmal als flache, rosige, narbenartige
Wucherungen auf Brust oder Rücken. Gewöhnlich werden sie durch eine
Hautbiopsie diagnostiziert, das heißt durch die Entnahme einer kleinen
Gewebeprobe, die anschließend im Labor untersucht wird. • Spinalzellkrebs - Diese
Tumore sind entweder feste, rote Beulen oder flache, schuppige und
verkrustete Wucherungen auf dem Gesicht, den Ohren, dem Nacken, den Händen
oder den Armen. Sie treten häufiger bei hellhäutigen Menschen über 50
Jahren auf. Spinalzellkrebs kann sich eher im Körper
ausbreiten als Basalzellkrebs. Bei rechtzeitiger Diagnose sind auch sie
fast immer heilbar. • Melanome - Sie sind zwar
sehr selten, aber dafür die gefährlichste Form von Hautkrebs. Ihr
Vorkommen hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt und man schätzt,
daß jeder 154. Deutsche bis zum 65. Lebensjahr ein Melanom entwickeln
wird. Bei frühzeitiger Behandlung läßt
sich auch diese Krebsform heilen. Wenn der Tumor sich hingegen schon bis
zu Lymphknoten oder anderen Organen ausgebreitet hat, sind die Überlebenschancen
in den ersten 5 Jahren nach der Operation relativ gering. Melanome entstehen in den Pigmentzellen
(Melanozyten). Sie können an jeder Stelle Ihres Körpers, in jedem Alter
auftreten und können unterschiedlich aussehen. Achten Sie auf kleine Wucherungen mit
unregelmäßiger Begrenzung und roten, weißen, blauen oder schwarzen
Flecken. Eine Wucherung, die sich verändert, mit Juckreiz einhergeht oder
sich merkwürdig anfühlt, sollten Sie Ihrem Arzt zeigen. Pigmentierte Hautveränderungen und
Krebs Die meisten Hautmale sind harmlos, aber
eine spezielle Sorte, genannt dysplastische Naevi, könnte für Sie ein
erhöhtes Melanomrisiko bedeuten. Dysplastische Naevi sind flach oder
teilweise flach und mindestens 5 mm im Durchmesser (größer als ein
Bleistift-Radiergummi). Meist haben sie unregelmäßige Begrenzungen und
Pigmentierungen - häufig beige bis dunkelbraun vor einem rosafarbenen
Hintergrund. Wenn Sie oder andere Familienmitglieder
eine große Zahl dieser Male besitzen und Melanome in Ihrer Familie schon
vorgekommen sind, tragen Sie ein erhöhtes Risiko.
|
|
|||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
Die Schilddrüsenüberfunktion:
Ist Ihre Schilddrüse zu aktiv? Schlankwerden kann mühsam sein. Aber
in letzter Zeit haben Sie mühelos an Gewicht verloren. Statt sich zu
freuen, fragen Sie sich, ob ernsthaft irgendetwas nicht stimmt. Viele Erkrankungen können
Gewichtsverlust verursachen. Eine der häufigsten ist die Überfunktion
der Schilddrüse. Eine Schilddrüsenüberfunktion kann
andere Erkrankungen imitieren und ist daher manchmal schwierig zu
erkennen. Aber wenn sie einmal diagnostiziert ist, spricht sie im
allgemeinen gut auf eine Behandlung an. Der Thermostat des Körpers Die Schilddrüse befindet sich am
unteren Ende des Halses, direkt oberhalb des Brustbeins. Als Teil des
endokrinen Drüsensystems setzt die Schilddrüse Hormone in die Blutbahn
frei. Diese Hormone lösen chemische
Reaktionen aus und beeinflussen viele Prozesse, unter anderem die
Stoffwechselrate, die Körpertemperatur, die Muskelkraft, den
Cholesterinspiegel und selbst die Stimmungslage. Wenn die Schilddrüse zuviel oder
zuwenig Hormon freisetzt, kann dies Ihre Gesundheit beeinflussen. Zuwenig
Hormon führt zu einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) mit einer
Verlangsamung des Stoffwechsels. Zuviel Hormon verursacht eine Schilddrüsenüberfunktion
(Hyperthyreose) und bringt die gegenteilige Wirkung hervor. Eine überaktive Schilddrüse kann den
Stoffwechsel des Körpers um 60% bis 100% steigern und zu plötzlichem
Gewichtsverlust und einer Reihe anderer Symptome führen. Frauen neigen viel mehr als Männer zu
einer Schilddrüsenüberfunktion. Die Erkrankung tritt häufiger im jungen
und mittleren Erwachsenenalter auf, obwohl sie in jedem Lebensalter
vorkommen kann. Ursachen und Wirkungen können
erheblich variieren Die Schilddrüsenüberfunktion wird im
allgemeinen durch die Basedowsche Krankheit hervorgerufen. Dies ist eine
Erkrankung, bei der im Immunsystem produzierte Antikörper die Schilddrüse
zu vermehrter Ausschüttung anregen können. Ein anderer, seltenerer Grund ist eine
Überproduktion des Schilddrüsenhormons durch selbständig (autonom)
gewordene Bezirke der Schilddrüse. Zu den Symptomen einer Schilddrüsenüberfunktion
gehören unter anderem: • plötzlicher Gewichtsverlust (trotz
eventuell gesteigerten Appetits) • schneller oder unregelmäßiger
Herzschlag oder starkes Herzklopfen • Nervosität, Reizbarkeit •Veränderung der Stuhlgewohnheiten
(Durchfälle) • Schwellung am vorderen Hals (Kröpf) • hervortretende Augen • Schlafstörungen Die Symptome können bei älteren
Personen abgemildert sein. Die häufigsten sind schneller Puls,
Hitzeunverträglichkeit und rasche Ermüdbarkeit bei normaler Aktivität. Unbehandelt kann eine Schilddrüsenüberfunktion
das Herz-Kreislauf-System sehr belasten - manchmal bis zu einem lebensgefährlichen
Grad. Außerdem bringt sie auch ein Osteoporoserisiko mit sich. Therapeutische Maßnahmen Da die Schilddrüsenüberfunktion so
viele verschiedene Symptome hervorbringen kann, kann sie leicht mit
anderen Erkrankungen verwechselt werden. Ist jedoch einmal der Verdacht geäußert
worden, kann die Erkrankung durch einfache und kostengünstige Bluttests
diagnostiziert werden. Ihr Arzt kann Ihnen helfen, eine
geeignete Behandlung entsprechend Ihrer körperlichen Verfassung, Ihrem
Alter und dem Schweregrad der Schilddrüsenüberfunktion zu finden. Es
gibt 3 Arten von Behandlung: • Radioaktives Jod - Das ist
die häufigste Behandlung in den USA. Nach oraler Gabe wird das
radioaktive Jod in die Schilddrüse aufgenommen. Die Drüse schrumpft in
einigen Monaten, und die Symptome gehen langsam zurück. Gewöhnlich führt
diese Behandlung zusehends zu einer Verminderung der Schilddrüsenaktivität,
so daß eine lebenslange Gabe von Schilddrüsenhormonen notwendig wird (im
allgemeinen eine Tablette täglich). • Medikamente, die die Schilddrüse
hemmen (Thyreostatika) - Diese Medikamente vermindern nach und nach
die Symptome der Schilddrüsenüberfunktion, indem sie die Schilddrüse an
der Produktion übermäßiger Mengen von Hormonen hindern. Diese Form der
Therapie wird in Deutschland häufig praktiziert. Thyreostatika werden
meist für etwa ein Jahr eingenommen und dann abgesetzt. Für viele Patienten wird die
Erkrankung damit dauerhaft beseitigt. Jedoch sind Rückfälle ziemlich häufig. • Operative Entfernung der
Schilddrüse (Thyreoidektomie) - Patienten, die schilddrüsenhemmende
Medikamente nicht vertragen und keine radioaktive Behandlung wünschen, können
chirurgisch behandelt werden, obwohl dies nicht so häufig vorkommt. Bei unkomplizierten Fällen werden
meist andere Behandlungsweisen vorgezogen. Langzeitbehandlung Mit der Hilfe Ihres Arztes und regelmäßiger
Kontrollen kann eine Schilddrüsenüberfunktion erfolgreich behandelt
werden. Obwohl Sie als Folge der Behandlung eventuell täglich Schilddrüsenhormone
einnehmen müssen, sprechen die Ergebnisse gewöhnlich dafür.
|
|
|||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
Fieberbläschen an den
Lippen: Ein Übel, das sich nicht immer verhindern läßt Sie können das Aufblühen der Fieberbläschen
(Herpes simplex) an Ihren Lippen nicht immer verhindern. Aber es gibt
dennoch einige Tips, die Ihnen helfen könnten. Wenn Sie die Bläschen frühzeitig
mit Medikamenten behandeln, können Sie sie am Weiterwachsen hindern und
die Zeit des Ausbruchs verkürzen.
|
||||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
Kreuzschmerzen: Wie
Sie am wirksamsten vorbeugen - So unterstützen Sie Ihre Wirbelsäule am
besten Wahrscheinlich denken Sie nie über
Ihren Rücken nach - es sei denn, er tut Ihnen weh. Glücklicherweise
verschwinden oder bessern sich Rückenschmerzen oft innerhalb von 4 bis 6
Wochen von selbst. Sie können Rückenschmerzen allerdings vorbeugen, wenn
Sie etwas mehr auf Ihren Rücken achten und einige einfache Übungen
vornehmen. Der Rücken - die Stütze des Körpers
hat einen komplizierten Aufbau Der Rücken besteht aus einem fein
abgestimmten Netzwerk von Knochen, Muskeln, Bändern, Sehnen und Nerven.
Sie alle arbeiten zusammen, um Ihren Körper im Gleichgewicht zu halten
und Ihr Gewicht und alles, was Sie an Lasten befördern, zu tragen. Die gesunde Wirbelsäule weist Krümmungen
an Hals, Brust und Lenden auf. Diese Krümmungen helfen Ihnen, die
Belastungen des täglichen Lebens aufzufangen. Die Lendenwirbelsäule ist
am häufigsten von Schmerzen betroffen. Die Faktoren, die dazu betragen,
sind vielfältig: Ein schwacher Muskeltonus, Übergewicht (besonders im
Bauchbereich) und falsches oder schweres Heben können Gründe für Rückenschmerzen
sein. Eine schlechte Körperhaltung oder langes Sitzen oder Stehen in
einer Stellung belasten den Rücken zusätzlich. Auf die richtige Haltung bei den
Bewegungen kommt es an Sie können Kreuzschmerzen vorbeugen,
indem Sie Ihre aerobe Belastung trainieren, Ihre Muskelkraft stärken
sowie die Beweglichkeit verbessern. Sie sollten außerdem darauf achten,
daß Sie alle Bewegungen mit einer korrekten Körperhaltung ausführen.
... Übungen mit denen Sie immer richtig
liegen Diese einfachen Übungen können, wenn
sie regelmäßig durchgeführt werden. Ihren Rücken unterstützen und
Ihnen zur richtigen Körperhaltung verhelfen. Wenn Sie eine Wirbelsäulenverletzung
erlitten haben oder an Osteoporose oder anderen Erkrankungen leiden,
sollten Sie vorher Ihren Arzt konsultieren.
|
|
|||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
Lycopin - Ein weiterer
guter Grund, Tomaten zu essen Tomaten sind wegen ihres frischen
Geschmacks und ihrer vielseitigen Verwendbarkeit in der Küche beliebt.
Jedoch gibt es wissenschaftliche Hinweise darauf, daß es einen weiteren
guten Grund geben könnte, sie zu mögen: Sie enthalten reichlich Lycopin. Die Inhaltsstoffe der Tomate Tomaten enthalten eine Menge an Nährstoffen,
darunter den Vitamin-B-Komplex, Vitamin C und die Minerale Eisen und
Kalium. Außerdem enthalten sie Karotinoide. Zu diesen gehören Lycopin
und Betakarotin, welches im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird. Lycopin wird von Wissenschaftlern wegen
seines offensichtlich hohen antioxidativen Potentials sehr gelobt. Von
Antioxidantien wird angenommen, daß sie schädliche Substanzen im Körper,
"freie Radikale" genannt, unschädlich machen können. Diese
Moleküle, die sowohl aus dem normalen Zellstoffwechsel stammen als auch
aus anderen Quellen, können zur Entwicklung von Krebs und
Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen. Mögliche Vorteile für die
Gesundheit Forschungen über das aus der Nahrung
stammende Lycopin legen nahe, daß es das Risiko der folgenden Krankheiten
senkt: Herzinfarkt –
Eine Studie wurde an mehr als 1.300 europäischen Männern durchgeführt.
Sie ergab, daß diejenigen, die am meisten Lycopin aus der Nahrung
aufgenommen hatten, ein etwa halb so großes Risiko eines Herzinfarktes
aufwiesen wie diejenigen, die weniger konsumierten. Prostatakrebs –
Eine 5-Jahres-Studie an 48.000 Männern hat festgestellt, daß bei
denjenigen Männern das geringste Risiko eines Prostatakrebs bestand, die
wöchentlich 10 Portionen gekochte Tomatenprodukte verzehrt hatten. Ihr
Risiko betrug 1/3 desjenigen von Männern, die weniger als 2 Portionen wöchentlich
gegessen hatten. Andere Studien legen nahe, daß Lycopin
eine mögliche Rolle in der Senkung des Risikos anderer Krebsarten spielen
könnte, unter anderem Dickdarm-, Enddarm- und Brustkrebs. Erhitzen und Essen Frische Tomaten enthalten reichlich
Lycopin, aber kochen erleichtert die Lycopinverwertung im Körper.
Beispielsweise befinden sich fünfmal so viel Lycopin in Tomatensoße wie
in der gleichen Menge frischer Tomaten. Offenbar zerstört Hitze die Zellwände
der Tomaten und setzt Lycopin frei, welches sonst unverdaut durch das
Verdauungssystem ausgeschieden würde. Etwas Fett an gekochten
Tomatenprodukten kann die Lycopinaufnahme verbessern. Vorzugsweise sollte
ein einfach ungesättigtes Fett verwandt werden, zum Beispiel Olivenöl. Niemand hat festgestellt, wie viele
Portionen an lycopinreicher Nahrung wöchentlich für die Gesundheit von
Vorteil wären. Eine Portion entspricht etwa 1/2 Tasse Tomaten- oder
Spaghettisoße, 1/4 Tasse Tomatenmark, einer mittelgroßen Tomate oder 1
Stück Pizza mit Tomatensoße. Wenn Sie sich an einigen Studien
orientieren, könnte das Ziel bei 7 bis 10 Portionen wöchentlich liegen. Wie Sie genügend aufnehmen Sie können diese auf verschiedenste
Weise zu sich nehmen, unter anderem in tomatenhaltigen Soßen (auf Pizza,
Nudeln und anderen Nahrungsmitteln), Konserventomaten, Suppen, Saft,
Ketchup und als Bestandteil eines Salats. Andere gute Nahrungsquellen sind
Wassermelonen und rosa Grapefruit, obwohl der Lycopingehalt hier nur bei
1/2 bis 1/5 von Tomatenkonserven liegt. Die Wirkstoffe in ihrer Gesamtheit
sehen Während die Lycopinforschung
weitergeht, sollte nicht vergessen werden, daß Nahrungsmittel komplexe Nährstoff-Ansammlungen
sind. Daher widerstrebt es den Forschern, Lycopin als den einzigen
"guten" Wirkstoff in Tomaten zu betrachten. Er könnte auf
andere Substanzen in Tomaten mit Schutzwirkung hinweisen oder mit diesen
zusammenwirken, die bisher noch nicht identifiziert oder isoliert worden
sind. Bezüglich lycopinhaltiger Nährstoffpräparate
sind jegliche Vorteile oder Risiken unbekannt. Aus diesem Grund empfehlen
Ernährungsexperten im allgemeinen den Konsum lycopinreicher
Nahrungsmittel statt sich auf Nährstoffpräparate zu verlassen.
|
||||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
Schützen Sie sich mit Vitamin E Viele Allergien könnten auf einen Mangel an Vitamin E zurückzuführen sein. Diese Vermutung wird gestützt durch eine Studie, die im Dezember 2000 in der angesehenen britischen Medizin-Fachzeitschrift The Lancet erschienen ist. Wissenschaftler der Universität Nottingham haben mehr als 2.500 Personen nach ihren Ernährungsgewohnheiten befragt. Außerdem sollten diese Angaben darüber machen, ob und wie stark sie an Allergien wie Heuschnupfen oder Asthma litten. Das Ergebnis: Pro Milligramm Vitamin E, das täglich mit der Nahrung zugeführt wird, nahm die Wahrscheinlichkeit für eine Allergie um 5 % ab. Allerdings konnte ab einer Tagesdosis von etwa 7 mg keine weitere Verbesserung beobachtet werden. Dieser Wert ist vergleichsweise gering und kann mit einer gesunden Ernährung mühelos erreicht werden. Dennoch wurden die 7 mg noch nicht einmal von jedem zweiten Studienteilnehmer erreicht. Sie sollten daher auf eine Vitamin-E-reiche Kost achten: Viel Vitamin E ist in Weizenkeim- und Leinöl, Samen sowie in Vollkornprodukten und Nüssen enthalten. Es kann auch sinnvoll sein, Ihren Vitamin-E-Spiegel im Blut untersuchen zu lassen. ?
|
|
|||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
Kreatin - Gönnen Sie sich eine Frühjahrskur
mit dem Muskeltreibstoff Fühlen Sie sich in dieser Jahreszeit schlapp und erschöpft? Was landläufig als Frühjahrsmüdigkeit bezeichnet wird, ist die Schwierigkeit des Körpers, sich an die neuen Bedingungen der beginnenden wärmeren Jahreszeit anzupassen. Höhere Temperaturen, längere Tage - das bringt bei manchem den Biorhythmus durcheinander, und die letzten Kräfte schwinden. Jetzt könnten Ihre trägen Muskeln ein wenig Unterstützung sicher gut gebrauchen - eines der besten Mittel dafür heißt Kreatin. Wichtiger Energiespeicher der Muskeln Die Muskeln benötigen für ihre Arbeit einen ständigen Nachschub an Energie. Diese wird ihnen durch die energiehaltige Substanz Adenosintriphosphat (ATP) zur Verfügung gestellt. Doch nach spätestens zehn Sekunden wäre der Vorrat an ATP im Muskel aufgezehrt - wenn nicht ein größerer Energiepool zur Verfügung stünde, aus dem das ATP ständig erneuert werden kann. Diese Energie wird durch Kreatin bereitgestellt. Diese Wirkungen hat Kreatin im Körper:
Verbrauchtes Kreatin wird in nachfolgenden Ruhephasen vom Körper wieder zurückgewonnen. Ihr Körper kann Kreatin selbst herstellen Kreatin ist ein kleines eiweißartiges Molekül, das aus den Aminosäuren Arginin, Methionin und Glycin besteht. Von den etwa 120 bis 140 g Kreatin, die der menschliche Organismus enthält, finden sich rund 90 % in der Muskulatur. Da der Mensch täglich eine Kreatinmenge von etwa 2 g mit dem Urin ausscheidet, muss diese laufend ersetzt werden. Unter normalen Bedingungen wird dieser Bedarf zur Hälfte über die Nahrung gedeckt. Den Rest produziert der Körper selbst. Besonders reichhaltige Kreatinquellen sind Lebensmittel tierischen Ursprungs. So decken 200 g Fisch oder Fleisch bereits den gesamten Tagesbedarf von 2 g. Dagegen fällt der Kreatingehalt pflanzlicher Nahrungsmittel eher gering aus. Durch zusätzliche Gaben können Sie Ihre Leistungsreserven steigern Trotz dieser Eigensynthese kann eine erhöhte Kreatin-Zufuhr über die Nahrung oder Präparate einen positiven Effekt auf die Leistungskraft der Muskeln haben. Der normale, durch Eigensynthese gedeckte Kreatin-Spiegel liegt bei etwa 300 mg pro 100 g Muskeln. Durch Zufuhr von außen kann dieser Pool auf 400 bis 500 mg gesteigert werden. Und je mehr Kreatin, umso mehr Energiereserven stehen den Muskeln zur Verfügung. Unbegrenzt aufladen können Sie Ihre "Kreatin-Batterie" allerdings nicht. Daher hat es wenig Zweck, Kreatin-Präparate über einen längeren Zeitraum durchgehend zu verwenden. Denn überschüssiges Kreatin wird einfach über die Niere ausgeschieden. Viel sinnvoller ist eine phasenweise Einnahme im Rahmen einer "Kreatin-Kur". So könnte Ihre Kreatin-Kur aussehen:
Bei manchen Personen hat eine derartige ,,Kreatin-Kur" jedoch aus bisher unbekannter Ursache keinen Effekt. Falls Sie sich erschöpft und ausgezehrt fühlen, probieren Sie die Wirkung des Muskeltreibstoffs einfach einmal aus. Die sportliche Leistungsfähigkeit verbessert sich Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona führten einige erfolgreiche Athleten ihre körperliche Leistungsfähigkeit mit auf die Einnahme von Kreatinpräparaten zurück. Heute zählt Kreatin zu einer der meistverkauften leistungssteigernden Substanzen unter Sportlern. Doch nicht jeder Sportler profitiert gleichermaßen. Die Sportmediziner Daniel König und Aloys Berg von der Universität Freiburg kommen zu dem Schluss, dass Kreatin vor allem die Muskelkraft steigern könne und die Leistung bei kurzzeitiger Belastung verbessere. Diese positiven Aspekte machen den Energielieferanten selbstverständlich auch für Nichtsportler interessant. Kreatin sei dagegen bei Ausdauersportarten wie Marathonlaufen oder Triathlon sinnlos, weil es hier nicht auf die Muskelkraft ankomme. Bei diesen Sportarten kann Kreatin leistungssteigernd wirken:
Wenig nützlich ist Kreatin dagegen für Bodybuilder: ,,Bislang gibt es keine wissenschaftlich akzeptierte Studie, die zeigt, dass Kreatin den Aufbau der Muskelmasse fördert", wie der Pharmakologe Dr. Ulrich Hoffmann von der Universität Greifswald betont.
|
|
|||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
Gynäkologie - Fischöl gegen Frühgeburten Dass Fischöl nicht nur vor Gefäßerkrankungen
schützen kann (siehe Natur & Gesundheit, Sonderausgabe „Strategien
für die zweite Lebenshälfte"), zeigte jetzt eine große Studie an
insgesamt 1.619 Schwangeren, über die das medizinische Fachmagazin Ärztezeitschrift
für Naturheilverfahren berichtete. In dieser Studie wurde der Einfluss
von Fischöl im Vergleich zu Olivenöl auf den Verlauf von
Risikoschwangerschaften in 19 Kliniken Europas untersucht. Eine der Studiengruppen bestand aus 232
Frauen, die in der vorherigen Schwangerschaft Komplikationen mit Frühgeburten
erlitten hatten. Sie erhielten beginnend ab 20 Wochen vor dem
Entbindungstermin entweder vier Kapseln Fisch- oder Olivenöl pro Tag.
Dabei zeigte sich, dass nur bei 4,6 % der Frauen, die das Fischöl
eingenommen hatten, die Babys wieder zu früh auf die Welt kamen. Dies
waren signifikant weniger als in der Olivenölgruppe, bei der 13,3 % der
Schwangeren erneut eine Frühgeburt hatten. Auch das durchschnittliche Gewicht der
Neugeborenen war in der Fischöl-Gruppe signifikant höher: Sie brachten
3.169 Gramm auf die Waage; im Vergleich dazu wogen die Babys der Frauen,
die Olivenöl eingenommen hatten, nur 2.960 g. Das Fischöl wurde von den Frauen
relativ gut vertragen bzw. die Nebenwirkungen waren leicht: 29,2 % klagten
über ein vermehrtes Aufstoßen und 17 % der Frauen waren mit dem
Geschmack unzufrieden. Die Wirkung des Fischöls, so die
Vermutung der Autoren, beruht darauf, dass die langkettigen Omega-3-Fettsäuren,
die im Fischöl enthalten sind, über eine Reihe von körpereigenen
Botenstoffen zu einer Entspannung der Gebärmuttermuskulatur führen, was
eine Verlängerung der Schwangerschaft zur Folge hat.
|
|
|||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
Rückenschmerzen - Die
besten Gesundheits-Tipps: So werden Sie wieder schmerzfrei Die Wirbelsäule ist eine der
kompliziertesten Strukturen in unserem Organismus. Wirbelknochen,
Bandscheiben, Muskeln und Bänder verhelfen ihr zu einer enormen Stabilität,
die sie braucht, um den Körper zu tragen. Selbst wenn wir aufrecht
stehen, werden die Bandscheiben der Lenden mit einem Druck von 100 kg
belastet (siehe Abbildung unten). Eine so stabile und zugleich flexible
Konstruktion wie die Wirbelsäule ist der Traum vieler Ingenieure - aber
das natürliche Vorbild bleibt unerreicht. Doch die hohe Belastung hat auch ihren
Preis: Jeder fünfte Bundesbürger leidet einmal im Monat an Rückenschmerzen.
Vier von fünf Personen sind im Laufe Ihres Lebens irgendwann davon
betroffen. Rückenschmerzen sind der Hauptgrund für Arztbesuche und
Krankschreibungen und damit ein bedeutender Kostenfaktor für die
Volkswirtschaft. Doch die gute Nachricht gleich am
Anfang: Fast 90 Prozent der Schmerzen gehen spätestens nach einigen
Wochen von selbst wieder zurück. Dennoch sind Rückenleiden manchmal
extrem schmerzhaft. Deshalb zeigen wir Ihnen hier Wege auf, wie Sie den
schlimmsten Schmerz in den Griff bekommen. Das ist vor allem auch deshalb
wichtig, damit der Schmerz nicht zum Dauerzustand wird. Denn chronischer
Schmerz ist wesentlich schwieriger zu behandeln als akute Schmerzustände. Bewegungsmangel und falsche Körperhaltung
als Hauptursache Wenn Sie Rückenschmerzen haben, ist
das nur im Ausnahmefall ein Bandscheibenvorfall. Häufigere Ursachen sind
Verschleißerscheinungen in den kleinen Gelenken der Lendenwirbelsäule.
Das kann den so genannten Lumbago ("Hexenschuss") auslösen,
weil gleichzeitig die aus dem Rückenmark ziehenden Nerven gereizt werden.
Bei Ischias-Beschwerden strahlen die Schmerzen bis ins Bein aus. Ein weiterer großer Teil der Rückenschmerzen
sind Muskelschmerzen, die auf Verspannungen zurückzuführen sind. Das sind die Hauptgründe für
Beschwerden:
Diese fünf Aspekte fördern den
Gelenkverschleiß sowie die Muskelverspannungen und damit die Entstehung
von Rückenschmerzen. Im Kasten rechts lesen Sie, wie Sie dauerhaft
vorbeugen. Nehmen Sie keine Schonhaltung ein Zwar klingen plötzlich auftretende Rückenschmerzen
in der Regel bereits nach wenigen Tagen wieder ab. Aber dennoch sollten
Sie das Problem nicht unterschätzen. Denn der Schmerz kann Ausgangspunkt
für ein chronisches Rückenleiden werden (siehe Grafik unten). Auch wenn Sie Schmerzen im Rücken
verspüren, ist es daher wichtig, in Bewegung zu bleiben. Eine
Schonhaltung schadet der Wirbelsäule mehr als sie nützt. Wenn Sie nach einer Drehung oder unglücklichen
Bewegung einen plötzlichen Rückenschmerz verspüren, der mit Lähmungserscheinungen
oder Taubheitsgefühlen einhergeht, sollten Sie umgehend einen Arzt
aufsuchen. Es kann sich dann um einen Bandscheibenvorfall handeln, der
sofort therapiert werden muss, um bleibende Schäden zu verhüten.
Mitunter kann dann auch die Kontrolle über Blase und Darm verlorengehen. So lindern Sie die Schmerzen Doch wegen der Stärke der Schmerzen
ist oft eine Bewegung gar nicht möglich. Hier sind kurzzeitig
eingenommene Schmerzmittel sehr nützlich, denn sie geben Ihnen
Bewegungsfreiheit und durchbrechen den Teufelskreis, der zu einem
chronischen Leiden führen kann. Suchen Sie bei akuten Rückenschmerzen
Ihren Therapeuten auf. Er kann eine genaue Diagnose stellen und Ihnen
sagen, welches Mittel für Sie am sinnvollsten ist. Neben Aspirin(r),
Ibuprofen oder Diclofenac gibt es neuerdings auch magenschonende
Schmerzblocker (z. B. Vioxx(r)). Achtung! Schmerzmedikamente
dürfen Sie nur über einen kurzen Zeitraum von maximal 1 bis 2 Wochen
regelmäßig einnehmen. Wenn die Schmerzen dann nicht verschwinden, liegen
andere Ursachen zugrunde, die dringend ärztlich abgeklärt werden müssen. Bei längerer Einnahme besteht die
Gefahr einer Medikamenten-Abhängigkeit. In der Apotheke erhalten Sie aber
auch eine Reihe von pflanzlichen Präparaten, die Ihnen bei schwächeren
Schmerzen helfen können. Pflanzliche Schmerzmittel gegen Rückenschmerzen:
Außer den Schmerzmitteln gibt es noch
eine Reihe anderer Verfahren, mit denen Sie gegen den akuten Schmerz
vorgehen können.
|
|
|||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
Gesundheit - So erhöhen Sie Ihre
Lebenserwartung Real Age (wahres Alter) heißt eine amerikanische Bewegung, die sich vorgenommen hat, die Lebensregel von Menschen zu sammeln, die besonders alt geworden sind. Zusammen mit den Ergebnissen wissenschaftlicher Untersuchungen, so die Einsicht, müsste dabei doch eigentlich eine Liste aller lebensverlängernden Gewohnheiten herauskommen. Nach einem statistischen Schlüssel lässt sich berechnen, wie viele Jahre jede einzelne Gewohnheit Ihrer durchschnittlichen Lebenserwartung maximal hinzugefügt werden kann. Engagieren Sie sich ehrenamtlich Essen Sie Kalzium Mögen Sie getrocknete Pflaumen?
|
|
|||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
Soviel Bewegung brauchen Sie wirklich Bewegung ist lebenswichtig, von ihr hängen Gesundheit, Fitness und
Gewicht ab. Entscheidend ist die richtige Dosis. Wir verraten Ihnen, wie
viel Sie tatsächlich brauchen.
|
|
|||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
Im Falle eines Falles: Tipps bei Skiunfällen Wenn Sie schon in den Schnee beißen, dann bitte ohne Verletzung.
Mit diesen Tricks stehen Sie nach jedem Stunt gleich wieder auf. |
|
|||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
Die besten Naturpräparate für neue
Erfolge – garantiert auf keiner Dopingliste vermerkt.
|
||||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
Wir verraten die besten Tricks, wie Sie
die Qualität Ihres Workouts steigern, ohne die Quantität zu erhöhen 20 Prozent mehr Muskeln
|
||||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
Trainieren Sie zu viel? - Wie Sie Übertraining
erkennen und vermeiden Symptome erkennen: "Übertraining zu diagnostizieren ist sehr schwierig, da es keine eindeutigen medizinischen Befunde gibt. Am besten ist es immer noch, in den eigenen Körper zu hören und seine Signale zu verstehen. Ein sicheres Zeichen für Übertraining ist es, wenn Belastungs- und Ruhepuls höher als normal liegen, der Maximalpuls jedoch seine Höchstmarke nicht mehr erreicht. Das sind die häufigsten und am leichtesten erkennbaren Symptome", sagt der Olympia-Arzt der deutschen Radfahrer. Weitere Erkennungszeichen für Überlastung: schnelle Ermüdung, verschlechterte Koordination, Verletzungs- und Infektanfälligkeit, Konzentrationsschwäche, Nervosität, Gereiztheit, Schlaflosigkeit, Depression, Nachtschweiß, wenig Appetit und verstärkt Lustlosigkeit, auch im Bett. Die Sofortbehandlung: "Innerhalb von ein bis zwei Wochen kann die komplette Symptomatik des Over-Reaching (also des Übertrainings) verschwinden, wenn sie gleich richtig reagieren", sagt der Experte. Am besten, Sie legen eine Pause ein. Wenn Sie unbedingt Sport treiben wollen, dann nur mit einem abwechslungsreichen Training. Läufer sollten zum Beispiel ins Schwimmbad gehen, Radfahrer und Schwimmer einen Mannschaftssport probieren. Auf jeden Fall sollten Sie keine Übungen mit hoher Intensität ausführen. Auch Spezial-Training sollte für Sie in dieser Situation tabu sein. Neben der physikalischen gibt's auch eine klimatische Therapie. Eine Reise in eine ruhigere Gegend kann sich positiv auf den Genesungsprozess auswirken. Die Vorbeugung So vermeiden Sie die häufigsten Fehler im Training. Erholen Sie sich ausgiebig von harten Einheiten (siehe Kasten), Krankheiten und Verletzungen. Steigern Sie die Anforderungen sorgsam, damit sich der Körper anpassen kann. "Pro Woche sollten Sie sich nur um zehn Prozent steigern. Entweder Umfang, Intensität oder Dauer, aber nie alles auf einmal. Zuerst Dauer, dann Umfang und erst zum Schluss die Intensität", so Schumacher. Ganz wichtig: Sie sollten weniger als ein Viertel Ihrer gesamten Trainingsbelastungen mit maximaler oder submaximaler Intensität ausüben. Betreiben Sie zum Ausgleich auch andere Sportarten, die Ihnen richtig Spaß machen - Sie vermeiden auf diese Weise außerdem allzu einseitige Belastungen. Der Pausenplan So viel sportfreie Zeit sollten Sie sich nach dem Training gönnen BelastungErholung
|
||||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
Gründe für den Trainingsabbruch
erforscht Keine Zeit!
|
||||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
Wie Sie Sehnen, Bänder und Knorpel schützen Das Saisonziel vor Augen, schrauben viele Männer nach der Winterpause
ihren Trainingsumfang kontinuierlich in die Höhe. Ihre Philosophie: Wer
im Training nicht leidet, hat noch nie richtig trainiert. Da muss man die
Schmerzen im Achillessehnenbereich schon in Kauf nehmen, außerdem helfen
ja Eisbandagen. Halt, stopp, bitte langsam: "Während
Herz-Kreislauf-System und Muskulatur gut trainierbar sind, passen sich die
Bindegewebestrukturen wie Sehnen, Bänder und Knorpel nur langsam
innerhalb von Monaten an höhere Belastungen an", erklärt der
Sportphysiologe Dr. Wolfgang Feil aus Tübingen. So kommen Sie ohne
Schmerzen durchs Training.
|
||||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
Schneller reagieren Ob auf dem Motorrad, Mountainbike oder auf Inlineskates: Hängt der
Winterschlaf noch in den Gliedern, kann es auf rasenden Rädern und Rollen
gefährlich werden: Wie Sie Ihre Reflexe trainieren können.
|
||||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
Sieben Kraftübungen, mit denen Sie in kürzester
Zeit einen perfekten Körper bekommen. Und danach: Vorsicht vor den
Frauen!
|
|
|||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
Pseudo-Pillen Kopfweh ade – aber ein Fuß ist taub. Liegt’s an den
Billig-Pillen, die Sie im Ausland oder online gekauft haben? Elmar Esser
von der Vereinigung Deutscher Apothekerverbände sagt, wie Sie
Mogelpackungen erkennen. Ist das Verwendbarkeitsdatum unleserlich oder abgelaufen? Weg damit! Auch ein taggenaues Verfallsdatum sollte stutzig machen. Ist der Beipackzettel nicht lesbar oder nur abgetippt? Fälschung! Die Medikamentenpreise sind nach dem Apothekengesetz fix. Bei Billigpreisen handelt es sich mit ziemlicher Sicherheit um Attrappen. Besonders im nichteuropäischen Ausland ist die Gefahr groß, an Fälschungen zu gelangen. Also, lieber die Reiseapotheke mitnehmen! Achtung! Nicht frei verkäufliche Medizin (etwa Antibiotika) darf bei uns nur aus den Apotheken bezogen werden
|
||||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
Verletzungen - So helfen Sie sich selbst Platzwunde
|
||||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
Ihr erster Winter ohne Schnupfen Abwehr von innen
|
||||||||||
|
|
|||||||||||
|
|
Nebenwirkungen bei Medikamenten
|
|
|
|
|||||||