Achtung Falle


-Die Tricks der Taschendiebe

-Tipps gegen Taschendiebe

-Vorbeugen gegen Taschendiebe

-So kann ich unseriöse Jobangebote erkennen

-Spendenbetrüger - So können Sie Betrüger am ehesten erkennen

-Geldanlage: Vorsicht vor dubiosen Anlagegeschäften

-Die Tricks der Trucker

-Wie die Kreditgeber tricken und was Sie dagegensetzen sollten

-Geschenkte Reise kann teuer werden

-Wann Hausratversicherungen nicht zahlen

-Ehevertrag - wann Sie nicht unterschreiben sollten

-USA Greencards

-Nebenverdienst

-Vorsicht vor Versicherungsvertreter

-Wie Sie sich vor dubiosen Angeboten schützen können

-Nepp per E-Mail

-Die Strategie der Betrüger

-Vorsicht vor günstigen Policen

-Die Tricks der Internetbetrüger von A - Z

-Nebenjob kann teuer werden

-Checkliste - Vorsicht Falle

 

INDEX


- ACHTUNG FALLE! -
-
BUSINESS & KARRIERE I. -
- BUSINESS & KARRIERE II. -
- FLIEGEN & VERREISEN -
- GELD ANLEGEN -
- GELD SPAREN -
- GELD VERDIENEN -
  - GEWINNSPIELE / WETTEN -
- HANDYS-, WEB-, PCTRICKS -
- INTERESSANTE URTEILE I. -
- INTERESSANTE URTEILE II. -
- INTERESSANTE URTEILE III. -
- KOSTENLOS -
- LIFESTYLE -
- MEDIZIN / GESUNDHEIT I. -
- MEDIZIN / GESUNDHEIT II. -
- MEDIZIN / GESUNDHEIT III. -
- MEDIZIN / GESUNDHEIT IV. -
- MIETEN & WOHNUNG -
- KARRIERE & BUSSINESS -
- SEX / LIEBE / PARTNERSCHAFT I. -
-
SEX / LIEBE / PARTNERSCHAFT II. -
-
SONSTIGES I. -
- SONSTIGES II. -
 - SONSTIGES III. -
 - SONSTIGES IV. -
-
STEUERTIPPS -
- SPEZIALINFORMATIONEN -
-
WIRTSCHAFT / BÖRSE -

TOPTHEMEN:
- DIE GEFÄHRLICHSTEN DROGEN -
- 30 TIPPS FÜR DIE REDE -
- DIE E-NUMMERN -
-
GEDÄCHTNISTRAINING -
- ERBE & TESTAMENT -
- GEKNACKTE PASSWÖRTER -
- DIE 1. MILLION -
- IHR GUTES RECHT -
- RECHTSFORMEN -

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Nebenjob kann teuer werden

“Erotik-Tester gesucht, 2500 Mark!” “Wundertüten füllen! 25 Mark pro Stunde!” “Bis 1500 Mark monatlich für Samenspender” Immer mehr Nebenjobs werden über 0190er Service-Nummern angeboten.
Ein Gespräch kostet gut 25 Mark. Am Ende sollen sie Ihre Adresse angeben, um Info-Material zu erhalten. Das kommt einige Tage später, darin steht das sie erstmal für ca. 100 DM Material kaufen sollen. Doch die Vorgaben sind unerfüllbar. Es geht also nur darum, mit den Telefongebühren abzuzocken.

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Checkliste - Vorsicht Falle

* Besteht zwischen Verdienstaussichten, eingesetztem Kapital und der erforderlichen Arbeitszeit ein angemessenes Verhältnis?
* Sind aus dem Angebot das Produkt/die Dienstleistung eindeutig zu erkennen, werden die Rechte und Pflichten klar beschrieben?
* Sollten Sie finanzielle Vorleistungen erbringen, bevor Sie mehr über das Produkt/die Dienstleistung erfahren?
* Sollen Sie auf speziellen Seminaren, für die Sie zahlen müssen, weitere Informationen über den Nebenjob erhalten?
* Wird das Angebot nur einem begrenzten Personenkreis unterbreitet, gilt es nur eine bestimmte Zeit?
* Erfolgt ein Angebot für eine Nebentätigkeit ausschließlich über das Telefon ohne daß ergänzende Informationen zur Verfügung stehen?
* Hat der Anbieter eine Geschäftsadresse aus der auch die Rechtsform des Unternehmens erkennbar wird, ist er telefonisch zu erreichen?
* Unterstützt Sie der Anbieter von völlig neuen Produkten bei der Markteinführung?
* Sollen Sie zum Erwerb der erforderlichen fachlichen qualifikationen für Ihren Nebenjob zunächst an Seminaren teilnehmen, für die Gebühren erhoben werden?
* Sollen Sie gegen Bezahlung im voraus größere Mengen Produkte kaufen und auf Lager nehmen, um die Nebentätigkeit auszuüben?

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Vorsicht vor günstigen Policen

Mit günstigen Policen ködern die Privaten junge Leute - doch die Leistung ist oft karg.

Für junge Leute haben die Krankenversicherer Einsteigertarife (je nach Alter weniger als die Hälfte der Normaltarife) entwickelt. Doch die Leistungen sind oft nicht besser, mitunter sogar schlechter als die der gesetzlichen Kassen. Der Kunde muß fast immer auf Einzel- oder Zweibettzimmer und Chefarzt verzichten, viele Heil- und Hilfsmittel selbst tragen und draufzahlen, wenn der Arzt mit dem Höchstsatz abrechnet. Einige PKVs gewähren im ambulanten Bereich nur dann volle Kostenerstattung, wenn der Kunde erst den Hausarzt aufsucht. Ähnlich wie bei der gesetzlichen Krankenversicherung ist regelmäßige Zahnprophylaxe Voraussetzung für eine sinkende Selbstbeteiligung bei zahnersatz. Gleichzeitig gilt eine Selbstbeteiligung von 500 oder 600 Mark (Kinder: 300 Mark) pro Jahr.

 

 

 

 

Die Strategie der Betrüger

So erkennen Sie Finanzhaie:
1. Sie nehmen häufig Kontakt am Telefon oder durch Leinanzeigen auf.
2. Sie versprechen zweistellige Renditen.
3. Sie drängen auf Ihre Unterschrift

TIPP: Gier frißt Hirn. Jeder Anleger sollte bei deutlich über dem Marktdurchschnitt liegenden Renditeversprechungen hellhörig werden. Hier droht oft Totalverlust.

 

 

 

Wie Sie sich vor dubiosen Angeboten schützen können

Sie sind noch auf der Suche nach dem geeigneten Produkt für Ihre individuelle Vorsorge? Möglichst sicher soll es sei und die Rendite deutlich über der von Angeboten Ihrer hausbank liegen. Für viele vermittler des sogenannten grauen Kapitalmarktes ist das scheinbar kein problem. Sie haben Angebote in der Schublade, auf die Sie schon lange gewartet haben: Geheimtipps für gewinnträchtigte Billigaktien, risikolose Unternehmensbeteiligungen oder Immobilieneigentum für monaltiche Miniraten.Wer bei solch dubiosen Offerten nicht hellhörig wird, kann seine gesamten Ersparnisse aufs Spiel setzen. Statt der schnellen Mark steht er bald vor einem finanziellen Scherbenhaufen. Beispiele:

*Die Billigaktie mit todsicherem Wachstumspotenzial - ein sogenannter Penny Stock - entwickelt sich nicht zum Geheimtipp. Die empfohlene Kursrakete erweist sich als Rohrkrepierer.

*Der Kauf einer Eigentumswohnung als Kapitalanlage erweist sich womöglich als verlustgeschäft, wenn die prognostizierten Mieteinnahmen die Kredit- und Nebenkosten nicht decken.

*Bei Beteiligungen an Unternehmen kommt meist das böse Erwachen, wenn es zu spät ist. Viele gutgläubige Anleger, die Steuern sparen und fürs Alter vorsorgen wollen, spüren erst beim Konkurs des Unternehmens die Risiken: Sie werden rechtlich wie Mitunternehmer behandelt und sind an dessen Gewinn - aber auch an dessen Verlust - beteiligt.

 

 

 

Nepp per E-Mail

Die von der Polizei als “Nigeria Connection” titulierte afrikanische Betrügerbande ist wieder unterwegs. Diesmal verspricht sie via E-Mail denjenigen üppige Provisionen von bis zu 25 Prozent, die ihre Konten für den Transfer mehrerer Millionen Dollar aus Nigeria nach Deutschland hergeben. Einige tausend Mark seien jedoch vorab nötig, um das Geschäft einzufädeln. Von den gezahlten Beträgen sehen die Absender aber nichts mehr wieder. Im vergangenen Jahr fielen allein im Rheinland über 20 Mail-Empfänger auf diese Masche herein.

 

 

 

 

Vorsicht vor Versicherungsvertreter

Versicherungsvertreter bieten sich oft an, Ordnung in Ihre Unterlagen zu bringen. Misstrauisch sollten Sie immer dann werden, wenn der Vertreter den Policencheck dazu benutzt, ander Versicherungen schlecht zu machen und Sie zur Kündigung zu nötigen.

 

 

 

 

Die Tricks der Trucker

Alltag für LKW-Fahrer. Eigentlich soll der Fahrtenschreiber jede Bewegung des LKW kontrollierbar registrieren. Doch das Gerät ist oft nur Staffage. Trick eins: 120 km/h fahren, aber nur 80 vortäuschen. Dazu stellt der Trucker bei elektronischen Tachographen den Impulsgeber am Rad mit einem technischen Kniff um. Beim mechanischen Gerät hilft es den Aufzeichnungsstift mimimal zu verbiegen. Trick zwei: Ruhezeiten vortäuschen. Ein gut versteckter Schalter unterbricht die Stromzufuhr - das Elektrogerät registriert permanente Ruhezeit. Oder der Fahrer nimmt die Sicherung raus. Auf dem mechanischen Schreiber reicht eine Zigarettenkippe, um die Nadel festzuklemmen. Schon ist das Gerät blockiert.

 

 

 

Wie die Kreditgeber tricksen und was Sie dagegensetzen sollten

* Effektivzinsen werden nur für die Zinsbindungsfrist oder bei variablen Zinsen für eine kurze Laufzeit genannt, nicht für die Gesamtlaufzeit. Vergleichen Sie nur Effektivzinsen für dieselbe Laufzeit. Bei variabler Verzinsung liefert der Effektivzinsvergleich ohnehin kein sinnvolles Ergebnis.

* Bei Kombinationsfinanzierungen aus Bank-, Bauspar- oder Versicherungsverträgen werden einzelne Effektivzinsen genannt. Lassen Sie sich den Gesamtzins von neutralen Experten (z.B. Verbraucherzentrale) berechnen.

* Extras: Schätzkosten oder Kontogebühren sind verhandelbar. Teilauszahlungszuschläge sollte man ganz ablehnen.

* Bereitstellungszinsen werden mal ab dem zweiten Monat, mal ab dem ersten Jahrestag der Zusage verlangt. Auch hier besteht Verhandlungsspielraum. Gegen diese Verzögerungskosten helfen aber vor allem präzise Planung, schnelles Bauen oder Vereinbarungen mit Handwerkern, daß ein großteil der Rechnung erst mit Fertigstellung fällig wird.

* Altkunden bekommen bei Kreditverlängerung schlechtere Konditionen als Neukunden. Erkundigen Sie sich nach Konditionen bei Neuverträgen

 

 

 

 

Geschenkte Reise kann teuer werden

Wer bei einer Lotterie oder einem Preisausschreiben eine Reise gewonnen hat, sollte dem geschenkten Gaul ruhig ins Maul schauen. Bearbeitungsgebühren, Einzelzimmerzuschlag und fehlende Sicherungsscheine können das große Los  schnell zum Zuschußgeschäft machen.

 

 

 

 

Wann Hausratversicherungen nicht zahlen

Grob fahrlässig:
Immer, wenn der Versicherungskunde grob farhlässig oder vorsätzlich gehandelt hat, muß die Versicherung überhaupt nicht zahlen. Z.B., wenn ein Übermüdeter im Bett raucht, und dadurch ein Wohnungsbrand entsteht, oder wenn der Dieb durch eine unverschlossene Wohnungstür gekommen ist.

Unterversicherung:
Normalerweise ersetzt die Versicherung die Schäden zum Neuwert. Ärger gibt es immer dann, wenn der Wert des Hausrats die Versicherungssumme übersteigt. Dann zahlt die Versicherung nur anteilig. Ist die Versicherungssumme 50000 Mark, der Hausrat aber 75000 Mark wert, zahlt die Versicherung bei einem Schaden von 10000 Mark auch nur anteilig: 6666 Mark. Keinen Ärger gibt es bei Vereinbarung einer Mindestversicherungssumme. Bei den Versicherungsbedingungen VHB 84 sind das 1000 Mark je Quadratmeter, bei VHB 92 sind es 1200 Mark.

Wertsachen:
Bargeld ist nur bis 2000 Mark, Wertpapiere sind bis 5000 Mark und Schmuck sowie Kunstgegenstände bis 40000 Mark versichert (VHB 92). Bei den VHB 84 sogar nur Bargeld bis 1.500 mark.

Schnell handeln:
Bei großen Schäden die Versicherung sofort telefonisch benachrichtigen! Innerhalb  von 24 Stunden reicht man dann die Schadenanzeige schriftlich nach.

 

 

 

Ehevertrag - wann Sie nicht unterschreiben sollten:

Kinder:
Wenn Sie Kinder möchten oder schon haben, wniger verdienen als der Ehepartner und beruflich nicht abgesichert sind.

Not:
Wenn das Vertragsformular den Passus enthält: “Unterhaltsverzicht auch für den Fall der Not”.

Verspätung:
Achtung, wenn der Ehevertrag erst während der Ehe geschlossen werden soll.

Schulden:
Wenn nicht verbindlich geregelt ist, wer für welche Schulden aufzukommen hat.

Alter:
Wenn Ihre Altersversorgung nicht gesichert ist.

Anwalt:
Wenn Sie sich vorher nicht von einer eigenen Anwälting oder einem eigenen Anwalt beraten lassen haben.

Prüfen Sie in jedem Fall vorher, was Ihnen ohne Ehevertrag zustehen würde!

 

 

 

 

USA Greencards

Vorsicht vor Vermittlern, die behaupten, Bewerber um eine Green-Card-Arbeitserlaubnis für die USA unterstützen zu können. Die US-Botschaft: “Die hohen Gebühren können Sie sich sparen. Die Karten werden per Computer verlost.” Offizielle Vermittlung: US-Botschaft, Neustädtische Kirchstraße 4-5, 10117 Berlin

 

 

 

 

Nebenverdienst

“1.200 DM in wenigen Stunden verdienen” stand in der Zeitung. Interssenten sollen für 49,95 DM ein “Stellenmarktverzeichnis” kaufen, eine Sammlung von weiteren Telefonnummern die wiederrum Reporte oder ähnliche Informationen verkaufen. Finger weg.

 

 

 

 

Geldanlage: Vorsicht vor dubiosen Anlagegeschäften

Grundkenntnisse erforderlich Viele haben es schon erlebt: Das Telefon klingelt. Es meldet sich ein vermeintlicher Börsenmakler und verspricht hohe Gewinne bei Warentermingeschäften oder anderen Transaktionen. Um das Ganze realistisch zu untermalen, sind im Hintergrund noch hektische Börsengeräusche zu hören – doch die kommen vom Tonband.

Das Landeskriminalamt Nordrhein Westfalen warnt vor solchen Finanzdienstleistern. Grundsätzlich, so das LKA NRW ist die "unaufgeforderte telefonische Kontaktaufnahme im Finanzdienstleistungsgewerbe wettbewerbsrechtlich nicht zulässig". Klartext: Der vermeintliche Makler darf Sie eigentlich gar nicht anrufen.

Seien Sie bei solchen Anrufen besonders kritisch. Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen, eine Entscheidung zu fällen. Seriöse Dienstleister lassen ihren Kunden Zeit.

Seien Sie auch auf der Hut, wenn der Anrufer Verwandte oder Bekannte von Ihnen als Referenz nennt. Selbst wenn Sie ein Bekannter zu einem Beratungstermin einlädt, sollten Sie grundsätzlich zurückhaltend bleiben. Denn oft "werden gerade geschäftsunerfahrene oder nichtsahnende, bereits selbst schon zum Opfer gewordene Kunden benutzt, um weitere Anleger zu gewinnen," so das Landeskriminalamt.

Seien Sie auch vorsichtig, wenn Sie sich zu einem Test überreden lassen oder es einmal ausprobieren wollen. Denn häufig wird Ihnen zu Beginn ein kleines Geschäft mit minimalem Geldeinsatz angeboten. Natürlich geht das gut aus, damit Sie Vertrauen fassen. Danach beginnt aber erst die eigentliche Abzocke. Denn unseriöse Makler packen Ihre Kunden bei der Gier nach mehr Erfolg und der nach einem Gewinn höheren Risikobereitschaft. Lassen Sie sich also nicht zu voreiligen Geschäften überreden, auch wenn das erste Geschäft ein Erfolg war.

 

 

 

 

Tipps gegen Taschendiebe

Taschendiebe brauchen Nähe
Um an Ihren Geldbeutel zu kommen, müssen sie ganz dicht an Sie heran. Deshalb: Seien Sie besonders bei menschenreichen Situationen vorsichtig!

Tausend Vorwände
Eine Umarmung ohne Grund, ein Anrempeln, das Bekleckern Ihrer Kleidung, das Anstecken einer Blume - Taschendiebe finden immer einen Vorwand, sich an Sie "ranzumachen". Wenn Sie von vornherein Ihr Geld gut verwahren - zum Beispiel im altbewährten Brustbeutel -, wird Misstrauen nicht Ihren Urlaub bestimmen.

Die Ablenkung
Sehr oft arbeiten Taschendiebe zu zweit oder in Gruppen. In der Regel "teilen" sie sich auf: Einer lenkt ab, der andere greift zu. Wenn Sie ein ungutes Gefühl haben, gehen Sie lieber einen Schritt zurück und ziehen sich aus der Enge der Situation heraus.

Sekunden unbewacht - das genügt
Legen Sie Ihre Wertsachen niemals auch nur "ganz kurz" mal irgendwo ab - zum Beispiel beim Einladen ins Auto, beim Anprobieren von Kleidung oder Schuhen... Taschendiebe nutzen genau diesen Moment.

Bargeldmenge reduzieren
Nehmen Sie nie Ihr gesamtes Urlaubsgeld auf einmal mit! Schätzen Sie ab, wie viel Sie am Tag brauchen. Den Rest verwahren Sie im Hotelsafe. Das Gleiche gilt für Schecks.

Die Plastikkarten-Reihe
Sortieren Sie bereits vor der Abfahrt in den Urlaub Ihren Geldbeutel oder Ihre Brieftasche. Nehmen Sie überflüssige Dokumente (zweite Kreditkarte, Mitgliedsausweise, eventuell Fahrzeugschein, Büchereiausweis, Telefonkarte...) heraus.

Getrennte Aufbewahrung
Bewahren Sie Scheck und Scheckkarte immer getrennt voneinander auf! Das gilt auch für Reiseschecks und Belege ("Traveller"-Schecks). Reiseschecks haben den Vorteil, bei Diebstahl schnell ersetzt zu werden. Fragen Sie Ihre Bank.

Geheimzahlen für den Kopf
Jede Art von Geheimzahl gehört ausschließlich in Ihr Gedächtnis! Auch wenn´s mal zu viele werden. Nehmen Sie lieber nur eine Kreditkarte/EC-Karte mit. Deren Nummer können Sie sich merken.

Die Geldbündel bündeln Blicke
Achten Sie beim Bezahlen darauf, dass niemand anderes in Ihren Geldbeutel blicken kann. Gerade frisch umgetauschtes Geld ist in Scheine-Bündeln sehr attraktiv.

Körbe nur für Alltagsgegenstände
Offene Körbe oder Strandtaschen, die sich nicht schließen lassen, sollten niemals Aufbewahrungsorte für Wertsachen sein.

Innentaschen sind gute Aufbewahrungsorte
Verwahren Sie Ihre Wertsachen immer in einer verschlossenen Innentasche oder in einem Beutel unter Ihrer Kleidung!

Verschlüsse von Taschen nach innen
Wenn Sie größere Taschen verwenden, denken Sie daran, die Verschlüsse wirklich zuzumachen und zum Körper gewendet zu tragen.

Achtung: Bauchtaschen!
Manche Gauner schneiden die Befestigungsgurte einfach von hinten ab und nehmen die Taschen im Gewühl ab. Lassen Sie also auch Bauchtaschen nicht aus den Augen, schnallen Sie sie so eng an den Körper, dass Sie einen Verlust sofort bemerken.

Spezialtaschen
Im Taschenhandel, in Kaufhäusern, aber auch am Flughafen gibt es spezielle Geldgürtel, die an der Innenseite ein kleines Fach vor allem für Geldscheine haben. Erkundigen Sie sich danach. Auch bei Brustbeuteln gibt es Qualitätsunterschiede: Gute haben starke Lederbänder oder reißfeste Riemen aus Kunststoff.

Kinder im Einsatz als Bettler
In ärmeren Reiseländern (Asien, Osteuropa) werden aus Not oft Kinder zum Betteln geschickt. Einige haben sich ein wenig weiter spezialisiert. Sie sind schnell und wendig, halten zum Beispiel Pappschilder mit Betteltexten vor Ihre Nase und klauen hinter diesem "Sichtschutz" Ihren Geldbeutel...

 

 

 

 

Die Tricks der Taschendiebe

1. Speiseeis zum Abwischen
Sie haben gerade Geld aus dem Automaten gezogen. Mit dem prallen Geldbeutel in Ihrer Brusttasche schlendern Sie die Ladenzeile der kleinen spanischen Urlaubsstadt entlang. Da kleckert Sie ein Passant mit seiner Eistüte voll. Er macht großes Tamtam und wischt unter Entschuldigungen oberflächlich die Flecken ab.  Ihr Hemd hat unter dem Eisangriff etwas gelitten - doch den größeren Schaden entdecken Sie erst Minuten später: Das soeben abgehobene Geld ist weg!

2. Eine gelungene Vorstellung
Sie waren in der Vorstellung eines Freilichttheaters. Vor dem Eingang spricht Sie beiläufig ein Pärchen an: War doch schön, oder? Wie hat es Ihnen gefallen? Sie freuen sich über das Gespräch. Antworten gerne, es war ja auch ein tolles Erlebnis. Das Pärchen teilt sich, und die Frau steigt Ihnen "versehentlich" von hinten auf die Hacke. Der Mann "fängt" Sie auf, denn Sie kamen ins Stolpern. Die Frau entschuldigt sich - und plötzlich laufen die beiden davon. Mit Ihrer Geldbörse.

3. Der zweite und der dritte Unbekannte
Sie schlendern auf einem Marktplatz. Ihnen kommt jemand entgegen und rempelt Sie "aus Versehen" an. Er palavert eine Entschuldigung, gestenreich und mit vielen Worten. Sie meinen, das sei doch nicht so schlimm gewesen. Im Augenwinkel nehmen Sie einen weiteren Mann wahr, der sich Ihnen nähert. Während Sie sich noch der ersten Person zuwenden, hat schon längst ein Komplize in Ihre Taschen gegriffen und das Diebesgut an einen Dritten weitergegeben. Der taucht blitzschnell in der Menschenmenge unter.

4. Der Sichtschutz
Sie meinen, hier in dieser Stadt kennen Sie sich schon ganz gut aus. Schließlich waren Sie schon öfter hier. Und Karten lesen können Sie sowieso. Gerne helfen Sie einem offenbar orientierungslosen Pärchen, das mit einem Stadtplan auf Sie zukommt. Der Stadtplan wird über ein Auto gebreitet, die beiden Touristen (?) zeigen mit Fingern dorthin, wo sie hin wollen. Sie merken nicht, dass während Ihrer Hilfsaktion unter dem Stadtplan flinke Hände Ihren Geldbeutel entwenden.

5. Der Blumentrick
Sie bummeln eine Uferpromenade entlang. Überall fröhliche und freundliche Menschen. Wer denkt da an Böses? Eine schöne junge Frau mit einem Korb Nelken steht plötzlich vor Ihnen. Geschmeichelt lächeln Sie. Und bekommen eine kleine Blume an Ihre Kleidung geheftet. Von so viel Freundlichkeit eingelullt, merken Sie nicht, dass die geschickten Hände der jungen Dame Ihre Brieftasche ertasten - und natürlich, ohne dass Sie es merken, entwenden. Danke für die Blume!

6. Der Rucksack
Sie wollen beim Stadtbummel die Hände frei haben. Deshalb haben Sie sich einen bequemen Rucksack zugelegt. Er ist mit einer Schnalle geschlossen, es passen Fotoausrüstung, Karten, ein Getränk, ein Pulli... und Ihr Geldbeutel rein. Wie praktisch. Das finden auch Taschendiebe. Während Ihre Aufmerksamkeit nach vorne gerichtet ist, leeren die Gauner in aller Ruhe Ihren Rucksack aus...

7. Alle Hände voll zu tun
Sie waren einkaufen. Nun laden Sie in den Kofferraum Ihres Wagens die vielen Tüten und Taschen ein. Weil Sie alle Hände voll zu tun haben, legen Sie ganz kurz das Täschchen mit Geld und Wertsachen (Ausweise, Tickets...) auf den Fahrersitz. Wenige Sekunden brauchen Sie, um das Eingekaufte ins Auto zu verstauen. Und schon wollen Sie einsteigen und losfahren. Das Täschchen mit den Wertsachen ist längst in anderen Händen...

 

 

 

 

Vorbeugen gegen Taschendiebe

Lassen Sie die "Klunker" zu Hause
Nehmen Sie in den Urlaub keinen wertvollen Schmuck mit. Wenn´s schon glänzen soll, tut´s zur Not auch mal Modeschmuck. Wenn Sie sich nicht von Ihren "teuren Perlen" trennen wollen, benutzen Sie als Aufbewahrungsort unbedingt den Hotelsafe!

Der Hotelsafe schützt fürs Erste
Hoteldiebe kennen alle Verstecke in den Zimmern. Deshalb: Ist ein Safe vorhanden, nutzen Sie ihn. Nehmen Sie den Safe-Schlüssel mit!

Auch Tickets und Ausweise sind Wertsachen
Diebe machen fast aus allem Bargeld. Auch Reiseunterlagen mit Tickets und Ausweise sollten Sie nicht ungeschützt herumliegen lassen.

Das Auto ist kein Safe
Grundsätzlich gilt: Geben Sie den Zimmerschlüssel an der Rezeption ab. Wenn Sie ihn mal mitgenommen haben - legen Sie Schlüssel und Wertsachen nicht ins Handschuhfach! Im Gegenteil: Lassen Sie das Handschuhfach offen, damit Diebe sehen: es ist nichts zu holen!

Ein unbewachter Schlüssel ist wie eine Einladung
Egal ob am Tresen der Rezeption oder am Esstisch im Frühstücksraum: Ein nicht bewachter Schlüssel löst für einen Trickdieb einen Zugreif-Reflex aus.

Ihre Zimmernummer gehört Ihnen
Posaunen Sie Ihre Zimmernummer nicht an der Hotelrezeption heraus.

Wählen Sie ein gutes Hotel
Wenn Sie die finanziellen Möglichkeiten und die Auswahl haben: Legen Sie Wert auf ein gutes Haus. Ein Zimmersafe, persönliche Betreuung oder gute Sicherheitsvorrichtungen sind wichtig. Große Häuser haben Plastikkarten statt Schlüssel, auf den Karten steht keine Zimmernummer, sodass bei Verlust ein Dieb keine Chance hat.

Es ist nicht sinnvoll, einen Hotelschlüssel mit sich herumzutragen. Dennoch kann es manchmal notwendig sein. Dann, wenn Sie keine Alternative haben. Erkundigen Sie sich nach kleinen und leichten Aufbewahrungsmöglichkeiten: Gürteltaschen oder Brustbeutel. Genaueres in einer der nächsten Folgen.

 

 

 

 

So kann ich unseriöse Jobangebote erkennen

1. Eindeutige Job-Beschreibung
In der Anzeige muss klar zu lesen sein, worum es geht. Meist unseriös:
"Nebenverdienst bei freier Zeiteinteilung mit Ihrem PC von zu Hause."
"Top-Verdienst vom Küchentisch aus"
„...tausend DM monatlich für leichte Vertriebstätigkeit"

2. Firmenname sollte genannt sein
In der Anzeige sollte der Firmenname angegeben sein: Keine seriöse Firma inseriert mit Chiffrenummer oder versteckt sich hinter einer Postfachadresse.

3. Keine Service-Nummer
Eine 0190er-Nummer im Zusammenhang mit einem Job-Angebot ist unseriös und teuer: Ein „Info-Gespräch" kann Sie locker 100 Mark kosten! Die „Firma" verdient sich daran dumm und dämlich: 100 zehnminütige Telefonate pro Tag bringen ihr ungefähr 3.000,- DM!

4. Keine Handy-Nummer
Auch eine Handy-Nummer ist verdächtig - weil sie meist nicht im Telefonbuch eingetragen ist. Kontrollieren Sie über die Auskunft vorsichtshalber auch den Festnetzanschluss.

5. Keine Franchise-Angebote mit Verdienst-Wahl
Das Franchise-Verfahren an sich ist noch nicht unseriös. Wenn aber keine klaren Angaben über die Verdienst-Möglichkeiten gemacht werden: Vorsicht!
Typisch unseriös: „Verdienst zwischen 500 Mark und 50.000 Mark!"

6. Niemals irgend etwas im Voraus zahlen!
Jede Art von finanzieller Vorleistung weist auf ein betrügerisches Angebot hin!
Die Angebote sind deshalb so toll, damit Sie die Vorleistungen dafür in Kauf nehmen. Auch für eventuell zu verarbeitendes Material nichts zahlen! Auch nicht per Nachnahme - Sie wollen doch was verdienen, oder?

7. Finger weg vom Schneeball-System
Einige Anbieter von Haushaltsreinigern oder Diätkost suchen „Geschäftspartner" für ihre Produkte, die dann im Schneeball- oder Kettensystem neue Kunden gewinnen sollen. Hier müssen Sie zunächst große Mengen Produkte kaufen, um dann an der Provision beim Weiterverkauf zu verdienen. Ihre Freunde und Verwandten sind schnell versorgt - und Sie bleiben auf dem Rest der Ware sitzen! Oft werden Ihnen obendrein noch teure Verkaufsschulungen angeboten. Finger weg!

8. Model-Karriere nur bei geprüften Agenturen
Wenn Sie eine Model-Karriere anstreben, wenden Sie sich an den Künstlerdienst des Landesarbeitsamtes Ihres Bundeslandes. Dort macht man Ihnen garantiert keine falschen Hoffnungen.
Agenturen, die Modelle vermitteln, brauchen eine Lizenz der Bundesanstalt für Arbeit. Seriöse Vermittler verlangen z.B. für eine professionelle „Set-Karte“ (Fotomappe) kein Geld, sondern verrechnen die Kosten mit der späteren Gage.

9. Wehren Sie sich im Betrugsfall
Auch kleine Summen für wertlose „Infopost" sollten Sie anzeigen. Die Staatsanwaltschaft wird aufmerksam, wenn sich Fälle häufen.

10. Die Sammelklage bringt Erfolg!
Sind Sie betrogen worden, melden Sie Ihren Fall beim Verein Pro Honore e.V., Borgfelder Straße 30, 20537 Hamburg (Tel. 040-250 87 49, Fax 040-251 38 62). Finden sich genügend Betroffene, besteht die Möglichkeit einer Sammelklage.
Schicken Sie verdächtige Inserate an die Verbraucher-Zentrale Berlin e.V, Bayreuther Str. 40, 10787 Berlin, Tel. 030-21 48 50, die die Anzeige prüft und gegebenenfalls gerichtliche Schritte einleitet.

Zügeln Sie bei allen hochdotierten Jobangeboten Ihre Phantasie: Niemand hat etwas zu verschenken - schon gar nicht Geld!

 

 

 

 

Spendenbetrüger - So können Sie Betrüger am ehesten erkennen

Wenn der Druck auf die Tränendrüse im Vordergrund steht
Seriöse Hilfswerke legen wert auf sachliche Darstellung der Notsituationen. Und sie haben für kurzfristige Katastrophen Rücklagen gebildet. Wenn die Tränendrüse -dramatische Bilder und Informationen im Überfluss - mit einer panikartigen Dringlichkeit verbunden nach Spenden drängt, ist Vorsicht angebracht.

Promi-Werbung keine Garantie für Seriosität
Auch wenn Ihnen ein prominentes Aushängeschild für eine Organisation präsentiert wird: das bekannte Gesicht wird entweder dafür bezahlt oder es macht für sich selber Werbung. Der Promi ist keine Gewähr gegen betrügerische Machenschaften.

Meiden Sie Organisationen, die negativ in den Schlagzeilen stehen
Stärken Sie die Selbstkontrolle der Organisationen, indem Sie denen Ihre Spende verweigern, die sich als unseriös entpuppen

Schauen Sie auf die Websites der Organisationen
Auf den Websites der Organisationen finden Sie Informationen über deren Ziele und Verwendungszwecke. Zum Beispiel unter „Das machen wir mit Ihrem Geld", „Verband/Statistik" oder „Zentralstatistik". Websites finden Sie meist unter Eingabe des Organisationsnamens und anfügen von .de für Deutschland, .at für Österreich und .ch für Schweizer Organisationen

Setzen Sie auf Erfahrung der Organisation
Hilfsmaßnahmen besonders in weit entfernten Ländern können gelegentlich purer Unsinn sein: So erhöhte sich zum Beispiel die Säuglingssterblichkeit in vielen Krisenregionen durch die Lieferung von Milchpulver, weil die Mütter die Milch unter unhygienischen Bedingungen zubereiteten und aufhörten, selbst zu stillen. Große, international agierende Organisationen verfügen über die finanziellen Mittel, die Notwendigkeit und Durchführung großer Projekte von Experten prüfen zu lassen.

Erkundigen Sie sich bei Kontrollinstitutionen
Mit dem Thema Spendensicherheit befassen sich:
DSK Deutsches Spendeninstitut Krefeld (http://www.spenden.org/)
HelpDirect (http://www.helpdirect.org/)
Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) (http://www.dzi.de/spendber.htm)
Deutscher Spendenrat (http://www.spendenrat.com)

Das DZI-Spenden-Siegel
Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) vergibt an humanitär-karitative, überregional agierende Organisationen das Spendensiegel.
Bedingung ist die Erfüllung folgender Kriterien:

  • wahre, eindeutige und sachliche Werbung in Wort und Bild
  • nachprüfbare, sparsame und satzungsgemäße Verwendung der Mittel
    unter Beachtung der einschlägigen steuerrechtlichen Vorschriften
  • eindeutige und nachvollziehbare Rechnungslegung
  • Prüfung der Jahresrechnung und entsprechende Vorlage beim DZI
  • interne Überwachung des Leitungsgremiums durch ein unabhängiges Aufsichtsorgan
  • grundsätzlich keine Prämien, Provisionen oder Erfolgsbeteiligungen
    für die Vermittlung von Spenden.

Das Spenden-Siegel-Bulletin (http://www.dzi.de/bulletin.htm) listet die Organisationen auf, denen das DZI-Spenden-Siegel zuerkannt wurde. Das DZI bewertet keine Organisationen, die ausschließlich im Bereich Naturschutz, Umweltschutz und Tierschutz tätig sind. Einen besonderen Service bietet das DZI mit Informationen zu Spenden aus aktuellen Anlässen (http://www.dzi.de/spetips.htm)

Der Deutsche Spendenrat: Mehr Sicherheit durch mehr Wachsamkeit
Der Deutsche Spendenrat (http://www.spendenrat.com/) meint, Sie sollten sich weniger auf ein Qualitätssiegel verlassen als auf umfassende, vergleichbare Informationen: die Aufschlüsselung von Verwaltungskosten und tatsächlich geleisteter Hilfe.
Die Mitgliederliste finden Sie hier: http://www.spendenrat.com/spenden.htm

 

 

 

 

Die Tricks der Internet-Betrüger von A - Z

Bahamas-Kreuzfahrt für nur DM 700,-.
Das Angebot sieht toll aus. 10 Tage Kreuzfahrt auf einem Luxusliner: DM 700,-. Der Preis sei nur deshalb so günstig, da ein massiver Rabatt ein sog. “deep discount” für die Vorausbuchung (6 Monate vorab) geltend gemacht werden könne. Da muss man doch zuschlagen, oder? Eine ganz alte Masche, fürs Internet neu aufgelegt: Betrüger gründen eine Firma (in den USA kostet eine GmbH ca. DM 500,-) und kassiert mit diesem “Reiseveranstalter” weit im voraus ab. Wollen Kunden die bezahlte Reise dann antreten, geht garantiert niemand mehr ans Telefon. Kriminelle können so regelmäßig in wenigen Monaten Millionen einnehmen.

Scherzprogramm über Internet geladen sFr 14.782 verloren.
Ein Schweizer Eidgenosse hatte Pech. Sein Verhängnis: Eine tanzende Giraffe, ein kleines Scherzprogramm. Ein teurer Spass, denn diese Giraffe “sucht” auf der Festplatte nach Bankverbindungen und sendet diese heimlich über das Internet nach Russland. Die russiche Mafia ist überall und Schweizer, Deutsche, Luxemburger sowie Österreichischer sind besonders interessant, denn: a) Es ist den Russen bekannt, dass deutschsprachige PC´s oft genaue Kontenangaben unverschlüsselt enthalten und b) dass die Bewohner dieser Länder, zudem solche mit Internet-Anschluss, in der Regel wohlhabend sind.

Pssst Diplomatenpass gefällig? VIP-Status inbegriffen
Das wär doch was! Ein offizieller Diplomatenpass! Als Diplomat genießen Sie Immunität, Prestige, agieren in höchsten Kreisen und können aus diesen Verbindungen Kapital schlagen... Soweit die Theorie. Wahrheitsgehalt: 20%. Die meisten Diplomatenpässe (Preise von DM 8.000 bis DM 300.000) sind gefälscht. Ganz dubios wird es, wenn Ihnen eine neue Identität gleich mitversprochen wird. Zur Zeit bieten 7 Staaten “echte”, d.h. von der jeweiligen Regierung ausgestellte, offizielle Diplomatenpositionen und damit die begehrten Pässe zum Kauf an. Selbst dann gibt es aber noch ein paar Schönheitsfehler: 1) Preis 2) Geltungsdauer oft nur 3-5 Jahre 3) Verlängerung ist ungewiss 4) Die meisten Staaten, die Diplomatenpässe verkaufen, liegen in Afrika. Trotz Diplomatenpass benötigen Sie ein Visum zu fast jedem Land der Welt. 5) Ein Diplomatenpass bietet Immunität nur dann, wenn Sie von dem Staat, in dem Sie planen als “Diplomat” aktiv zu werden. Die Chanen dazu sind bei einen gkauften Pass fast gleich null.

Ihr Doktortitel per Internet
Die Alternative zum Diplomatenpass! Werden Sie Doktor! Ohne Studium, ganz einfach. Und billig: ab DM 2.000 sind Sie dabei. Das wär´s doch, oder? Kleiner Schönheitsfehler: Die meisten Universitäten, die Diplom- und Doktor (sogar Professor) Titel anbieten, existieren nur auf dem Papier.

Der große Betrug mit Joblisten
Traumjobs als Steward auf Kreuzfahrtschiffen, auf Bohrinseln (hohes Gehalt) oder ... in Hollywood! Sie können frei wählen. Schön wär´s. Die Masche läuft wie folgt: Sie zahlen immer per Vorkasse für Joblisten oder detaillierte Unterlagen, die sich als einige wertlose Fotokopien entpuppen (bei den hochgepriesenen Hollywoodjobs z.B. die Adressen von Univeral oder Time Warner. Wer darauf reinfällt, ist selber schuld.

Ferienimmobilie zum Preis eines VW-Golfs! Pool inklusive!
Das Schnäppchen im Internet: Eine tolle Farm in Brasilien, 20 Hektar Land, Pool und unverbaubarer Blick auf den Atlantik: $ 15.000, soviel wie ein VW-Golf ... Da heisst es: zugreifen! Ganz genau das haben 8 Käufer getan ... und bitter bereut. Denn: Diese Farm wurde 8-mal nacheinander verkauft, innerhalb von 10 Wochen, versteht sich. Noch ein ganz kleiner Haken: Die Traumfarm existierte gar nicht. Was auch immer Sie kaufen wollen: vorher ansehen. Durchaus empfehlenswert. Kompliziert Käufe (Haus, Anlage, Auto, Boot, Kunst etc.) immer von einem Anwalt vor Ort genau prüfen lassen. Adressen erhalten Sie bei der jeweiligen Deutschen, Schweizer oder Österreichischen Botschaft vor Ort. Wenn Zahlungen fließen müssen, dann nur Zug um Zug. Sehr beliebt auch die Köderung mit Schnäppchen (aller Art) ... bei ganz kleinen Anzahlungen (Deposits, i.d.R. $20 - $500). Diese Anzahlungen sind das eigentliche Ziel der Betrüger. Denken Sie daran: Ist Ihr Geld erst einmal im Ausland verschwunden, ist es dort oft für immer verloren.

Ganz populär: Passwortklau
Eine der ältesten Maschen im Internet und daher hier nur am Rande erwähnt. 1. Die Primitivversion: Sie erhalten eine eMail, in der Sie zwecks Wartung (oder ähnlichem) gebeten werden, Ihr Passwort zurückzusenden. Wer es macht ist dämlich. 2. Die Fortgeschrittene Version: Sie sind online und plötzlich poppt ein Fenster auf: “connection error, please enter your password”. Auch wenn es ganz offiziell aussieht besser offline gehen!.

Privater Telefonsex, umsonst!
Zu Sex gibt es unzählige Wege, um an Ihre Geldbörse zu gelangen. Wer auf Sexsites geht, dem sei allerhöchste Vorsicht ins Stammbuch geschrieben! Hier eine wirkungsvolle Betrugsmasche, mit der Millionenbeträge erschwindelt werden: Endlich eine wirklich nette Chat-Partnerin. Nicht so verklemmt, dafür offen. Und: Sie möchte gerne mit Ihenen sprechen... etwas privater, Sie verstehen schon ...! Sie können Ihr Glück noch gar nicht fassen, denn Sie postet Ihnen (nach etwas Zögern) Ihre private Nummer. Das Telefonat geht dann stundenlang. Und am nächsten Tag gleich nochmal, weil es sooooooo schön war ... Der große Schrecken kommt einen Monat später: wenn Sie feststellen, dass Ihr Chatgirl sich (z.B.) auf einer Karibikinsel oder in Guyana befand. Jede Minute wurde sie oder die Firma, die dahinter stand, um eine nette Summe reicher.

Sie haben gewonnen ...!
... bitte rufen Sie diese Telefonnummer an, steht in der eMail. Funktioniert wie die Telefonsex Masche oben. Sie hängen in einer Warteschleife und zahlen ... !

Der große Betrug mit Kreditkarten
Der Dreh nennt sich “Credit Card cramming”, tausende von Hacker (vor allem in den USA) damit ein oft fünfstelliges Monateinkommen zusammenstehlen. Wenn Sie Ihre Kreditkarten-Nummer im Internet verwenden, hier 3  Wahrheiten, die Sie wissen sollten:
1) Ihre Kreditkartennummer ist heiß begehrt.
2) Etwa 1/3 aller E-Commerce Websites sind unencrypted und unsicher.
3) Wenn Sie auf solcher Site Ihre Kreditkartennummer eintippen, könnten Sie genausogut eine Anzeige in der Zeitung schalten, so unsicher ist dies. Nun raten Sie einmal, wo kriminelle Hacker fischen gehen? Einmal gestehlen, was passiert dann mit Ihrer Kreditkarten-Nummer? Möglichkeit 1: Primitiv-Masche”. Fremde Produkte, i.d.R. bevorzugt Bücher, hardware und Software, tauchen auf Ihren Karten-Monatsauszug auf. Mit etwas Glück haftet Ihre Bank ...     Möglichkeit 2: “Raffinierte Masche”. Hier werden Bagatellbeträge wie z.B. nur $ 6.50 abgebucht. Multiplizieren Sie dies aber einmal mit 10.000 Karten (pro Monat). Hier hilft nur eines: Karte sofort sperren lassen. Denn es kommt noch schlimmer. Einmal gestehlen Kreditkarten werden in der “Szene” in Listen weiterverkauft. Resultat: Nicht nur ein einzelner Krimineller, sondern (wie im Schneeballsystem) gleich eine Vielzahl nutzen Ihre Karte! Insidertipp: Was machen Profis? Größere Beträge (über ca. $600) nur per Überweisung, egal wie sicher der Server ist. Für kleinere Beträge: Von Ihrer Bank eine spezielle Kreditkarte mit einem Mini-Kreditrahmen von DM 750,- Limit ausstellen lassen! Ungewöhnlich, aber wirkungsvoll. Denken Sie daran: Je mehr Sie im Internet auf Shopping-Tour gehen desto höher die Chance, dass Ihre Kreditkartennummer missbraucht wird.

Ihre Traumfrau per Internet
Sie sind Single ... und suchen die Superfrau im Internet. Früher oder später stossen Sie auf eine “Osttraumfrau”. Gebildet, ein Aussehen wie ein Model, 19 Jahre jung und (welch ein Glück für Sie!) noch zu haben ... Das wär doch was? Ein ganz kleiner Haken: Es handelt sich in fast allen Fällen um einen “Lockvogel”, hinter dem ein Agent steht ... Der “Lockvogel” ist leider schon weg, aber gegen eine kleine oder große Gebühr sind hunderte anderer Frauen zu haben. Fakt: Einige dieser Anbieter sind seriös, viele jedoch nicht! Nach Zahlung Ihrer Vorkasse erhalten Sie entweder gar nichts odernur ein paar Fotokopien.

Alles umsonst
Der älteste Trick überhaupt. Egal, was Ihnen angeboten wird: Umsonst hat in der Regl einen Haken ... im einfachsten Fall wie bei “PC´s umsonst” kostet dieser “Gratis”-PC durch Internet-Gebühren später ein vielfaches des Original-Preises. Umsonst ist nicht gleichbedeutend mit Betrug. Aber: Rechnen Sie nach und lesen Sie immer das Kleingedruckte.

Gewinnen Sie einen Porsche, BMW oder Mercedes SL
Endlich nette Firmen! Richtig tolle Preise. Nur: Ein reiner Köder. Denn: Wie hoch sind die Gewinnchancen? Bei “seriösen” Angeboten in den USA muss Ihre Gewinnchance immer genau angegeben werden, in Europa nicht. Wenn Sie nachlesen, trauen Sie Ihren Augen nicht: z.B. 1:300.000.000! Fragen Sie sich selbst: ist eine derart lächerliche Quote es wert, darauf hereinzufallen? In den USA werden so fast 60 % aller Zeitschriftenabos geködert: “Machen sie ein Test-Abo (kostet i.d.R. so um die $10) und gewinnen Sie einen Porsche”. Sweepstakes nennt man das. Der Verlag besitzt gar keinen Porsche, sondern kaufte für $ 1.000 oder $ 2.000 einen Mini-Anteil an einem $ 100.000-Gewinnspiel. Tausende anderer Firmen taten das gleiche. Einer wird die $ 100.000 gewinnen, aber zuvor haben 300 Millionen Personen mitgemacht.

Get-Rich-Quick!
Dieser Betrug begegnet Ihnen regelmäßig in Müll-Werbemails. Es geht wie folgt: Sie zahlen eine hohe Vorab-Gebühr für die “Geheimnisse” einer Geschäftsidee mit hohem Potential erhalten aber nur wertlose Videos oder gar Broschüren.

Betrug mit Sexsites: Gratis-Test
Unglaublich, wie viele darauf immer noch hereinfallen: Sex, absolut umsonst! Als unverbindlicher Test vorab. Zugriff auf 100e “Live Video Channels” und 10.000e unzensierte Pics. Ach ja ..., um zu überprüfen, ob Sie auch wirklich volljährig sind geben Sie in der Box doch bitte Ihre genauen Kreditkarten-Daten ein ... Tausende machen dies jede Nacht und tappen immer in dieselbe Falle, denn: Abgebucht wird auf jeden Fall. Widerspruch ist zwecklos. Oft wird das Guthaben Ihrer Karte zudem nicht nur einmal, sondern Monat für Monat reduziert. Solange, bis Sie die Karte komplett sperren lassen. Andere Masche: Silver-, Gold- und Platinum- “Memberships”, zu verschiedenen Gebühren. Nur: Egal, was Sie wählen - abgebucht wird oft der Höchstbetrag ...! Sex im Internet? Wahrlich ein sehr heißes Pflaster.

Online-Casinos
Das ganz große Boom-Geschäft. Die Profitmargen sind immens, denn: Online-Casinos befinden sich meistens in der Karibik und werden nicht (oder nur scheinbar) reguliert und kontrolliert. Die Höhe der Ausschüttungen kann durchaus bei minimalen 1 % liegen. 99 % sind Profit für den Betreiber. Einige Casinos sind seriös, die meisten aber leider nicht!

Gratis Telefonieren
“Psssssst! Wanna lucky number?” Angedreht wird Inen in Chatrooms eine “Gebührenfreie”Telefonnummer, mit der Sie weltweit absolut umsonst telefonieren können. Meistens handelt es sich um MCI-Worldcom oder AT&T-Calling Cards gerade frisch “gezapft”. Probleme: Erstens ist die Benutzung schlichtweg illegal und zweitens beträgt die “Halbwertzeit” solcher Nummern oft nur Stunden. Danach erfolgt die Sperrung, oft bevor Sie auch nur 1 Min. telefonieren konnten!

Cybercafes
Allerhöchste Vorsicht. Nie Online-Banking oder sonstige sensible Aktionen durchführen. Wichtig: “Expire page views” bei Gratis E-Mail Programmen immer aktivieren.

Wertloses bei Auktionen
Wie wär es mit einem Iridium Satelitten-Telefon für $2.000? (Wert $0)? Oder seltene Münzen (Wert $0)? Oder Antiquitäten (Wert $0)? Nirgendwo wird Ihnen soviel wrtloses angeboten wie bei Online-Auktionen. Vorsicht! Viele Schnäppchen sind keine!

Newsletter
Eine alte Unsitte: Zu Investments, Gesundheit, Reisen, etc. Teuer und in der Regel wertlos. in 95 % der Fälle: Hände weg!

Gefahren bei Ihren Passwörtern
Wieviele Passwörter müssen Sie ständig im Kopf behalten ? 5? 8? 10? 15? Viele lösen das Problem ganz einfach: Namen oder gängige Begriffe, Geburtsdatum, oder 1234. Am besten dann noch alle Passwörter gleichsetzen. Den Hacker freut es! Wenn Ihnen Sicherheit am Herzen liegt, hier sieben wertvolle Grundregeln:
1) 12 Zeichen mindestens!
2) Groß- und Kleinschreibung immer bunt mischen
3) Zahlen und Sonderzeichen einfügen
4) Nie Geburtsdatum, nur Zahlen oder gängige Begriffe verwenden
5) Passwörter gehören in keine Datei! Auch nicht auf ein Post-It Zettel am Monitor. Oder unter die Tastatur bzw. unter den Tisch. Besser: Auf eine kleine plastifizierte Kreditkarte (macht Ihnen jeder Copy-Shop) kopieren und immer bei sich tragen.
6) Wichtige Passwörter regelmäßig ändern.
7) Windows 95 oder 98 speichert gesicherte Passwörter im Arbeitsspeicher. Sie sehen zwar “*********”, ein Hacker verwendet ein Tool wie “Revelation” und sieht jedes Ihrer Passwörter im Original. Abhilfe: Passwörter nie speichern lassen, sondern immer jeweils neu eintippen!

 

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