Geld verdienen

-Jobsuche: Die Bolles-Methode

-So pokern sie richtig im Gehaltspoker

-10 Jobs hinter der Kamera

-Jobbörse im Internet

-Regeln und Tipps für das richtige Outfit beim Vorstellungsgespräch

-Marketingjobs für die Zukunft

-Regeln und Tipps für die ersten Sätze, bei einer Bewerbung

-Darauf sollten Sie bei Ihrem Gehaltsgespräch mit dem Chef achten

-5 Tipps für den erfolgreichen Wechsel

-Die meistgefragten Jobs der IT-Branche

-Bewerbung: Regeln für den Endspurt

-Job auf Zeit: Fünf wichtige Fragen und Antworten

-Finanzhilfen für Ihre Weiterbildung

-So schaffen Sie den Einstieg in die Zukunftsbranche Call-Center

-Bilden sie sich weiter als Finanzberater (Monatsgehalt ca. DM 10.000,-)

-Achtung Arbeitsvertrag!

-Stellenmärkte im Internet:

-Geld verdienen als Testeinkäufer (Testkunde)

-Traumjob Künstler

-7 Tips - So bestehen Sie den Einstellungstest

-Berufe mit Zukunft

-Arbeitslos: Die neuen Chancen ab 48 Jahren

-Nebenjobs

-10 Tips: So lesen Sie Stellenanzeigen richtig

-Traumjob Flugbegleiter/in

-Werden Sie doch Schauspieler/in

-Moderatoren gesucht

-Discjockey

-Ihr Auto verdient Geld für Sie

-Fußballprofis gesucht

-Traumjob Model

-So werden sie Journalist/in

-Geld verdienen am Telefon

-Komparse gesucht!!!

-Alternativen zur Gehaltserhöhung

-Werden Sie doch nebenberuflich Weinverkäufer

-Nachtwächter

-So werden Sie Reiseanimateur

-Überführungsfahrer gesucht

-Werden Sie Interviewer

-Telefonisten gesucht

-Hostess

-Hier gibt es jede Menge Arbeit

-Hausmeister/Haussitter

-Geld verdienen mit der eigenen Homepage

-Geld verdienen im Internet durch click-city.de

-Websites testen gegen Prämien

-Testfahrer gesucht

INDEX


- ACHTUNG FALLE! -
-
BUSINESS & KARRIERE I. -
- BUSINESS & KARRIERE II. -
- FLIEGEN & VERREISEN -
- GELD ANLEGEN -
- GELD SPAREN -
- GELD VERDIENEN -
  - GEWINNSPIELE / WETTEN -
- HANDYS-, WEB-, PCTRICKS -
- INTERESSANTE URTEILE I. -
- INTERESSANTE URTEILE II. -
- INTERESSANTE URTEILE III. -
- KOSTENLOS -
- LIFESTYLE -
- MEDIZIN / GESUNDHEIT I. -
- MEDIZIN / GESUNDHEIT II. -
- MEDIZIN / GESUNDHEIT III. -
- MEDIZIN / GESUNDHEIT IV. -
- MIETEN & WOHNUNG -
- KARRIERE & BUSSINESS -
- SEX / LIEBE / PARTNERSCHAFT I. -
-
SEX / LIEBE / PARTNERSCHAFT II. -
-
SONSTIGES I. -
- SONSTIGES II. -
 - SONSTIGES III. -
 - SONSTIGES IV. -
-
STEUERTIPPS -
- SPEZIALINFORMATIONEN -
-
WIRTSCHAFT / BÖRSE -

TOPTHEMEN:
- DIE GEFÄHRLICHSTEN DROGEN -
- 30 TIPPS FÜR DIE REDE -
- DIE E-NUMMERN -
-
GEDÄCHTNISTRAINING -
- ERBE & TESTAMENT -
- GEKNACKTE PASSWÖRTER -
- DIE 1. MILLION -
- IHR GUTES RECHT -
- RECHTSFORMEN -

+++ www.insiderverlag.de +++
 

 

 

 

 

So werden Sie Reiseanimatuer

Kontaktfreude und jährlich vier Monate freie Zeit sind nötig. Kontakte: Robinson Club, Personalabteilung, Karl-Wichert-Allee 23, 30625 Hannover,  oder unter: Club Med Tel.: 0211-86210210. Verdienst: Robinson Club: 1400 Mark netto, Unterkunft/Verpflegung frei.

 

 

 

 

 

 

 

Überführungsfahrer

Autos vom Werk zum Händler fahren. Notwendig sind Führerschein Klasse drei und eine gute physische Kondition. Kontakte: Große Autohäuser und auch Autovermieter suchen regelmäßig Aushilfsfahrer. Verdienst: Ab 200 Mark pro Fahrt.

 

 

 

 

 

 

 

Interviewer gesucht

Marktforschungsinstitute leben von Umfragen. Wer als Interviewer arbeitet, verdienst pro Fragebogen bis zu DM 20,-. Informationen bei allen Meinungsforschunginstituten.

 

 

 

 

 

 

 

Telefonisten gesucht

Die Lufthansa sucht für Ihr Service-Center in Kassel ständig flexible Mitarbeiter ab 20 Jahren. Sprachkenntnisse und eine kaufmännische oder touristische Ausbildung erwünscht. Monatsgehalt bis zu DM 2.650,- plus Schichtzulage. Bewerbungen unter der Tel.-Nr.: 069-69691625

 

 

 

 

 

 

 

Hostess

Zu jeder Messe gehören freundliche Hostessen. Das Honorar für ein nettes Lächeln liegt bei ca. DM 17,- pro Stunde. Wer Jobs vergibt, erfahren Sie bei den Messen vor Ort.

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier gibt es jede Menge Arbeit

Jobbörsen im Internet finden Sie unter folgenden Homepages: (www.arbeitsamt.de), (www.karrieredirekt.de), (www.stellenanzeigen.de), (www.dv-job.de), (www.job-pool.de), (www.job-office.de), (www.job24.de), (www.jobworld.de).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hausmeister/Haussitter

Zur Gebäudewartung, als Ansprechpartner für Bewohner und Abschreckung von Einbrechern werden immer wieder Haushüter gesucht. Besserverdiener suchen vor allem während der Ferien vertrauenswürdige Bewohner für ihre villen DM 25,- bis DM 40,- am Tag sind üblich. Infos: Vereinigung Deutscher Haushüter Agenturen: Tel.: 02501-7171

 

 

 

 

 

 

 

Geld verdienen mit der eigenen Homepage

Verdienen Sie Geld mit Ihrer Homepage indem Sie kleine Banner in Ihre Homepage einbinden. Sie verdienen zwischen DM 0,05 und DM 0,50 pro Click auf den Banner auf Ihrer Homepage. Folgende Adressen gibt es z.B.: (www.sponsorweb.de), (www.eurosponsor.de), (www.cash4clicks.de), (www.topsponsor.de), (www.toptip.com).

 

 

 

 

 

 

 

 

Geld verdienen im Internet durch click-city.de

In der virtuellen Stadt click-city.de können Sie Geld verdienen indem Sie Artikel für Diskussionsforen schreiben Werbepartner vermitteln, Webtips geben, Chats leiten. Foren sauber halten und vieles vieles mehr. Übrigens können Sie auch Wohnungen kaufen, mit Aktien handeln, Firmen eröffnen... wie gesagt alles in click-city.

 

 

 

 

 

 

 

Websites testen gegen Prämien

Testen Sie Websites von namhaften Firmen beurteilen sie Design, Ladezeit, Navigation, Informationsgehalt uvm. Für jeden Test erhalten sie Punkte die sie dann gegen Prämien eintauschen können. Info unter: www.mediatransfer.de

 

 

 

 

 

 

 

 

Testfahrer gesucht

Werden Sie Testfahrer für neue Autotypen. Beurteilen Sie Design, Fahrverhalten, Funktionalität. Der Autotest dauert ca. 2 bis 2 1/2 Stunden. Sie erhalten für Ihren Dienst bis DM 150,-. Das Marktforschungsinstitut oktagon sucht noch bundesweit Testfahrer. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.oktagon-marktforschung.de

 

 

 

 

 

 

 

 

Geld verdienen am Telefon

Wer Spaß am telefonieren hat, kann aus seiner Leidenschaft einen Beruf machen. Die Zahl der Arbeitsplätze in sogenannten Call-Centern wird in ganz Europa wachsen. Call-Center sind Telefon-Service-Zentralen von Firmen oder externen Dienstleistern, in denen Anrufe entgegengenommen werden. In Deutschland soll sich die Zahl der Operatoren- plätze in den nächsten Jahren mehr als verdoppeln. Insgesamt können so bis zu 300.000 Arbeitsplätze entstehen. Eine Liste der Call-Center erhalten Sie unter Tel. 0611-977930

 

 

 

 

 

 

 

 

So werden Sie Journalist/in

Persönliche Voraussetzungen: Keine formalen Voraussetzungen, in der Regel Abitur; Spaß am Umgang mit der Sprache, Talent zum schreiben.

Ausbildung: Volontariat bei Tageszeitung, Radio- oder Fernsehsender oder Besuch einer Journalistenschule, Dauer: 1,5 bis 2 Jahre. Weitere Infos beim Deutschen Journalisten-Verband, Tel.: 0228-242 78 21

Einkommen: 1. Berufsjahr ab DM 4.500,-/Monat, 7. Berufsjahr ab DM 6.200,-/Monat.

Perspektiven: Redaktionen stocken kaum Personal auf, dafür gibt es immer wider neue Blätter und neue Sender.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Traumjob Model

Persönliche Voraussetzungen: Figur und Größe müssen stimmen. Frauen: ab 1,75 m; Männer: ab 1,85 m

Ausbildung: Wer Model werden will, bewirbt sich am besten mit Foto bei den großen Agenturen, z. B. Model Pool in Düsseldorf, Tel.: 0211-865560. Keine Ausbildung, gelernt wird bei der Arbeit (learning bei doing); sog. Lauf- oder Mannequinkurse sind oft unseriös.

Einkommen: DM 1.000,-/Tag auch schon für Anfängerinnen.

Perspektiven: Leicht steigende, aber immer noch geringe Chancen: Von 200 Bewerberinnen wird eine angenommen.

 

 

 

 

 

 

 

Fußballprofi gesucht

Persönliche Voraussetzungen: Talent und Top-Gesundheit

Ausbildung: Keine formale Ausbildung. Beste Chancen haben Spieler, die in einer der 21 deutschen Jugenauswahlen spielen. Die Teams treffen sich einmal im Jahr bei einem Turnier in Duisburg, quasi zum Schaulaufen. Dort sichten die großen Clubs ihren Nachwuchs. Weitere Infos beim DFB, Tel.: 069-678 82 64

Einkommen: Selbst mittelmäßige Profis verdienen bis zu DM 500.000/Jahr.

Perspektiven: Die Größe der Kader und die Anzahl der Profimannschaften sind begrenzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihr Auto verdient Geld für Sie

Vermieten Sie Ihr Auto als rollende Litfaßsäule. Die Autos dürfen nicht älter als 4 Jahre sein, müssen mindestens fünf Tag in der Woche bewegt werden. Einmal im Monat wird der Zustand und Kilometerleistung der rollenden Litfaßsäulen untersucht. Die Autobesitzer erhalten DM 50,- bis DM 230,- im Monat. Infos unter. Mobil-Werbeland: 04103-912867

 

 

 

 

 

 

 

Discjockey

Persönliche Voraussetzungen: Begeisterung für Musik, Kenntnisse musikalischer Trends, Bereitschaft zur Nachtarbeit; keine Scheu, sich vor Publikum zu präsentieren.

Ausbildung: Keine. große Diskotheken veranstalten häufiger Talentwettbewerbe für DJs. Außerdem suchen Ferienklubs zur Unterhaltung ihrer Gäst nach talentierten Discjockeys.

Einkommen: Etwa 300 bis 500 Mark pro Einsatz.

Perspektiven: Genauere Prognosen sind nicht möglich; den Job kann man auch neben Beruf oder Studium ausüben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Moderatoren gesucht

Persönliche voraussetzungen: Gute Stimme und gutes Ausdrucksvermögen; im Fernsehen telegenes Aussehen.

Ausbildung: Praktika oder volontariat bei Rundfunk- und Fernsehanstalten; Sprechunterricht. Einsteiger haben bei Sendern, die sich an eine junge Zielgruppe wenden, gute Chancen (z.B. Viva, Tel.: 0221-57444664).

Einkommen: Ab DM 4.000,- bei kleinem Privatsender; häufig Bezahlung pro Moderation.

Perspektiven: Es gibt zwar mehr Sender, die Moderatoren brauchen, insgesamt bleibt die Nachfrage aber gering.

 

 

 

 

 

 

 

 

Werden Sie doch Schauspieler

Persönliche Voraussetzungen: Schauspielerisches Talent, meist mittlere Reife.

Ausbildung: 3 bis 4 Jahre u.a. in Stimmbildung, Bewegung, Darstellung; an staatlichen Schulen kostenlos, privat kosten mind. 500 Mark/Monat. Infos: Deutscher Bühnenverein, Tel.: 0221-208120

Einkommen: Ab 2.500 Mark/Monat; für Fernseh- oder Filaufnahmen gibt es 500 bis 1.000 Mark pro Tag.

Perspektiven: Nach der Ausbildung finden fast alle ein Engagement. Die größte Hürde ist es, einen Platz an einer Schauspielschule zu finden.

 

 

 

 

 

 

 

Komparse gesucht!!!

Laiendarsteller für Film, Fernsehen und Theater sollten ihre Zeit flexibel einteilen können. Kontakte: Direkt im Theater am Ort. Hinweise gibt auch der Künstlerdienst des Arbeitsamtes. Verdienst: Üblich sind Tagesgagen ab DM 120,- pro Tag.

 

 

 

 

 

 

 

 

Werden Sie Flugbegleiter/in

Persönliche Voraussetzungen: Die richtigen Maße. Frauen: Größe 1,65-1,80 m; max. gewicht: Größe in cm minus 100 minus 10 Prozent; Männer: Größe in cm minus 100; gute Englischkenntnisse, abgeschlossene berufsausbildung; Alter 20-34 Jahre.

Ausbildung: Mehrwöckiger Lehrgang bei einer Fluggesellschaft (z.B. LTU, Tel.: 0211-941 8993).

Einkommen: Für Einsteiger DM 3.500 Mark/Monat.

Perspektiven: Die Luftfahrtgesellschaften expandieren, brauchen Personal.

 

 

 

 

 

 

 

 

Traumjob Künstler

Persönliche Voraussetzungen: Künstlerisches Talent, Fähigkeit zur Selbstvermarktung.

Ausbildung: Fundierte Ausbildung an einer der 22 deutschen Kunsthochschulen oder Mitarbeit bei bereits anerkannten Künstlern. Weitere Infos beim Bundesverband bildender Künstler und Künstlerinnen, Tel.: 0228-766 76 73.

Einkommen: Bei selbständiger Tätigkeit keine Ange möglich; ca. 3000 Mark/Monat bei Mitarbeit in einem Atelier.

Perspektiven: Kunst gilt als Luxus und unterliegt Trends. Wer glück hat, setzt sich durch - viele bleiben auf der Strecke.

 

 

 

 

 

 

 

 

Berufe mit Zukunft

 

Online-Redakteur:

Tätigkeit: Verfaßt den redaktionellen Inhalt von Internet-Seiten (Websites). Voraussetzung: Realschulabschluß, Praktikum bei einem Verlag oder Fernsehsender, Spaß am Umgang mit der Sprache. Ausbildung: Volontariat (Dauer: in der Regel zwei Jahre) bei einem Verlag, Radio- oder Fernsehsender. Außerdem: Online-Redakteuer-Kurse, z.B. an der Medienakademie Köln, Tel. 0221-4543583 (2 Wochenenden, Kosten: knapp 1.000,- DM). Einkommen: Ab 5.600 ,- DM. Perspektive: Die Online-Branche wächst rapide, die Chancen in Verlagen oder bei Fernsehsendern sind hervorragend.

Info-Broker:

Tätigkeit: Übernimmt für Unternehmen die Recherche in elektronischen Datenbanken, kennt Suchsysteme und Datenbanken. Voraussetzung: Realschulabschluß, breites Allgemeinwissen, Spaß am Recherchieren, Praktikum in Rechercheabteilungen von Unternehmen, PC-Kentnisse. Ausbildung: Kaufmännische Ausbildung (3 Jahre) oder Wirtschaftsstudium (Dauer: ca. 4 Jahre). Außerdem: Info-Broker-Lehrgänge an privaten Akademien, z.B. Mediadesign, Tel. 089-4506050 (3 Monate, ganztags, Kosten: 4.500,- DM). Einkommen: Ab 3.500,- DM, Selbständige bekommen Honorar. Perspektive: Info-Broker sind sehr gefragt!

Call-Center-Agent:

Tätigkeit: Nimmt Gespräche entgegen oder ruft Kunden an: sowohl für Kundenbetreuung als auch für die Kundengewinnung wichtig. Voraussetzung: Keine formalen Kriterien, sympathische Telefonstimme, Freude am Telefonieren, rhetorische Begabung. Ausbildung: Kurse, z.B. an der Marketing Akademie Hamburg, Tel. 040-5369910 (4 Monate, berufsbegleitend, Kosten: 3.000,- DM). Einkommen: Ab 2.500,- DM. Perspektive: Immer mehr Call-Center-Betreiber spezialisieren sich auf hochqualifizierte Serviceleistungen. Sie benötigen gutausgebildete Mitarbeiter, die Kunden am Telefon kompetent beraten können.

Informatikkaufmann:

Tätigkeit: Analysiert und organisiert die Abläufe in seinem betrieb hinsichtlich des Einsatzes von IT-Systemen, ist Vermittler zwischen Fachabteilungen und IT-Anbietern.Voraussetzung: Realschulabschluß, Kenntnisse im Umgang mit dem Computer. Ausbildung: Lehre (3 Jahre), Info beim DIHT, Tel. 0228-1040. Außerdem: Kurse an Akademien, z.B. zum Online-Programmierer, Institut für Interkulturelle Kommunikation, Tel. 030-55397070 (12 Monate, ganztags, Kosten: knapp 11.000,- DM). Einkommen: Ab 3.500,- DM. Perspektive: Fachleuten steht der Arbeitsmarkt offen.

Webmaster:

Tätigkeit: Das, was sich die konzeptionellen und kreativen Mitarbeiter ausdenken, müssen Techniker (Webmaster) realisieren, ins Netz stellen und pflegen. Voraussetzung: Abitur, technisches Talent, kommunikative Fähigkeiten. Ausbildung: Ingenieur- oder Informatikstudium (Dauer: ca. 5 Jahre). Außerdem: Kurse, z.B. zum Multimedia-Producer, Institut SAE Technology College Tel. 030-49860054, (12 Monate, berufsbegleitend, Kosten: 12.200,- DM). Einkommen: 5.000-8.000,- DM. Perspektive: Die IT-Branche boomt, der Nachfrageschub wird auch in Zukunft anhalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nebenjobs

Apothekenbote: Tätigkeit: Weil nicht alle Medikamente am Lager gehalten werden können, bieten immer mehr Großstadt-Apotheken ihren Kunden einen Lieferservice. Wenn die bestellte Arznei eingetroffen ist, bringt sie ein Bote dem Kunden nach Hause. Idealer Abendjob, eigener Pkw erforderlich. TIP Auch Arzneimittel-Großhändler suchen Fahrer. Verdienst: Ca. 15 DM/Stunde, Kilometergeld gibt es meist extra.

Bewerbungsschreiber: Tätigkeit: Für Ihre Kunden erstellen Sie professionell gestaltete Bewerbungmappen. Dazu gehören: Interviews zu Werdegang und gewünschter Positon, Umsetzung der Bewerbung auf dem PC mit Office-Software. Wichtig: Ein hochwertiger Drucker. Verdienst: Vereinbaren Sie einen Festpreis, z.B. 100 DM für umfangreiche Mappen, einfache Bewerbungen 30-50 DM.

Korrekturlesen: Tätigkeit: Texte aus Zeitungs- und Zeitschriftenredaktionen sowie Werbeagenturen auf Fehler prüfen. Wichtig: Sichere Grammatik, Orthografie, hohe Konzentrationsfähigkeit. Verdienst 15-25 DM/Stunde. Info bei örtlichen Verlagen und Werbeagenturen erfragen.

Pizzakurier: Tätigkeit: Job für Nachtschwärmer mit eigenem Auto und guten Ortskenntnissen, denn die Pizza sollte heiß beim Kunden ankommen. Arbeitszeit überwiegend abends (meist bis 24 Uhr). Verdienst: 630-DM-NBasis, etwa 12 bis 15 Mark/Stunde, plus Trinkgeld. Info beim Pizza-Lieferservice direkt bewerben (Adressen: Stadtmagazine, Gelbe Seiten, ....).

 

 

 

 

 

 

 

 

Arbeitslos: Die neuen Chancen ab 48 Jahren

1. Motivation: Ziehen Sie eine Zwischenbilanz: Was habe ich bisher erreicht? Wo liegen meine Stären? Fassen Sie ihre Plus- und Minus-Punkte schriftlich zusammen und entwickeln Sie auf dieser Basis eine Bewerbungsstrategie. Suchen Sie gezielt nach Beschäftigungsmöglichkeiten für ihr Profil - auch in anderen Branchen. Tip: Nehmen Sie ein Blatt Papier und schreiben Sie alle Bereiche auf, in denen Sie aufgrund ihrer bisherigen Erfahrungen arbeiten könnten.

2. Netzwerke: Lassen Sie ihre Kontakte jetzt nicht einschlafen. Nehmen Sie weiter aktiv am Leben teil (Freundeskreis, Vereine, Ex-Kollegen) - so haben Sie die Chance zu erfahren, wenn im Umfeld der Bekannten irgendwo eine Stelle frei wird. Scheuen Sie sich nicht, auch frühere berufliche Kontakte zu nutzen - je mehr Menschen wissen, daß Sie Arbeit suchen, desto besser.

3. Flexibilität: Beharren Sie nicht auf Ihrem bisherigen Status - auch Zeitarbeit oder befristete Verträge führen häufig in Daueranstellungen. Wenn es Ihr Beruf erlaubt, können Sie auch freie Mitarbeit anbieten - das erleichtert den Einstieg.

4. Chancen aufbauen: Momentan keine Aussichten auf einen Job? Arbeiten Sie doch ehrenamtlich für eine gemeinnützige Organisation, z.B. einen Wohlfahrtsverband oder Verein. Das hilft, Kontakt zu knüpfen. Die nächste freie Stelle könnte Ihnen gehören.

5. Selbständigkeit: Machen Sie ihr Hobby zum Beruf.

 

 

 

 

 

 

 

 

10 Tips: So lesen Sie Stellenanzeigen richtig

Rund 40 Prozent aller Positionen werden heute über Stellenasuschreibungen in den Zeitungen oder einschlägigen Fachzeitschriften vermittelt. Deshalb sollten Sie als Bewerber wissen, was sich hinter gängigen Formulierungen verbirgt und was Sie bei Ihrer Bewerbung beachten müssen.

1. Anforderungen: Schrecken Sie nicht zurück, wenn die Anforderungen in der Anzeige ihre Qualifikation etwas übersteigt. Es genügt meistens, wenn Bewerber rund 80 Prozent der Wünsche des Unternehmens erfüllen können.

2. Chiffre-Anzeige: Seien Sie vorsichtig bei Angeboten, unter denen nicht der Name eines Unternehmens oder Personalberaters steht, sondern nur eine Nummer. Seriöse Anbieter haben solche Geheimniskrämerei im allgemeinen nicht nötig.

3. Informationen: Rufen Sie an, wenn in der Anzeige wichtige Angaben fehlen - wie Größe und Branche des Unternehmens, seine Produkte, die genaue Bezeichnung der ausgeschrieben Position, die einzureichenden Bewerbungsunterlagen oder der Eintrittstermin. Vorsicht ist geboten, wenn gleich mehrere solcher Angaben fehlen. Solche Firme haben vielleicht etwas zu verbergen oder wollen lediglich billige Arbeitskräfte rekrutieren.

4. Große Versprechungen: Sparen Sie sich das Porto für Bewerbungen auf Anzeigen, die Traumhaftes versprechen. Formulierungen wie “10.000 Mark und mehr im Monat sind bei uns üblich” oder “Bei uns fährt jeder Mitarbeiter einen Sportwagen” dürften schlichte Aufschneidcerei sein - jedenfalls sind sie unseriös.

5. Vorsicht bei Hotlines: Viele Personalberater bieten in ihren Anzeigen an, auch am Wochenende telefonische Auskünfte über die ausgeschriebene Position zu geben. Machen Sie davon Gebrauch, aber mit vorsicht: Oft werden solche gespräche schon als erster Bewerertest genutzt.

6. Überstunden: “Wir suchen einen überdurchschnittlich engagierten, dynamischen Mitarbeiter, der auch mal nach Feierabend arbeitet.” Achtung: Formulierungen wie diese sagen häufig nur: Geld für Überstunden gibt es nicht.

7. Leistungsgerecht: In der Anzeige wird von “leistungsgerechter Bezahlung” gesprochen. Achtung: Diese Formulierung bedeutet meistens, daß der Lohn höchstens kanpp über dem Tarif liegt.

8. Auswahl: Wählen Sie sorgfältig aus, auf welche Anzeige Sie antworten wollen. Entscheiden Sie sich für höchstens vier bis fünf Angebote. kandidaten, die sich per “Postwurfsendung” anbieten, disqualifizieren sich recht schnell.

9. Unterlagen: Halten Sie sich bei der Zusammenstellung Ihrer Bewerbungsunterlagen strikt an die Vorgaben in der Anzeige. Wird eine “Kurzbewerbung” verlangt, genügen Bewerbungsschreiben, tabellarischer Lebenslauf und Foto. Die “üblichen Unterlagen” umfassen zusätzlich Arbeitszeugnisse und bei jüungeren Bewerbern den Nachweis von Schul- und Ausbildungsabschluß. Dazu sollten Gehaltswunsch und möglicher Eintrittstermin genannt werden.

10. Zeit lassen: Lassen Sie sich mit Ihrer Bewerbung ruhig ein paar Tage Zeit. Wer seine Bewerbungsunterlagen gleich nach dem Erscheinen der Anzeige abschickt, gilt als jemand der auf den Job angewiesen ist. Dafür kassieren Sie keine Pluspunkte - im Gegenteil.

 

 

 

 

 

 

 

 

7 Tips - So bestehen Sie den Eignungstest

1. Informationen sammeln: Versuchen Sie herauszubekommen, was für einen Test Sie absolvieren sollen. Die Frage kann guten Gewissens im Bewerbungsgespräch gestellt werden - Sie signalisiert damit Interesse am Job.

2. Üben: Die verschiedenen Testarbeiten folgen stets gleichen Mustern - einmal durchschaut, lassen sich die Aufgaben effizienter angehen. Übern macht in jedem Fall Sinn, auch wenn Sie nicht erwarten können, exakt dieselben Aufgaben vorgelegt zu bekommen.

3. Anpassen: Tests, die Verhaltensweisen in bestimmten Situationen abfragen, sollte Sie immer mit Blick auf das Jobprofil beantworten. Wo agressives Verhalten gefragt ist (z.B. Verkauf) sind zurückhaltende Antworten fehl am Platz.

4. Zeit einteilen: Halten Sie sich nicht an einzelnen Aufgaben fest, sondern setzen Sie sich ein zeitlimit für die einzelnen Abschnitte. Denken Sie daran, daß sich der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben nach hinten meist steigert.

5. Fit sein: Tests sollte man wirklich nur absolut ausgeschlafen angehen. Sorgen Sie dafür, daß Sienicht mit anderen Dingen belastet sind, wenn Sie sich in die Testsituation begeben.

6. Notfalls raten: Wenn Sie sichnicht für eine Lösung entscheiden könnenk, sollten Sie raten. Ein Kreuz an der falschen Stelle ist besser als keines.

7. Gelassen bleiben: Kein Testergebnis kann wirklich etwas über Ihre beruflichen Fähigkeiten aussagen - lassen Sie sich von negativen Ergebnisssen also bloß nicht beeindrucken.

 

 

 

 

 

 

 

 

Geld verdienen als Testeinkäufer (Testkunde)

Testkunden sind Verbraucher, die Spaß am Einkaufen haben und sich zutrauen, die Eindrücke und Erfahrungen beim Einkauf anschließend in einem Fragebogen wiederzugeben. Sie wohnen in der Nähe des Einsatzortes, so daß kein hoher Zeitaufwand entsteht.

Testkunden suchen unter anderem: TOP Service International GmbH, Zeppelinstr. 30A, D-73760 Ostfildern und Shop´n Chek GmbH, Heinrich-Krumm-Str. 17, D-63073 Offenbach am Main

 

 

 

 

 

 

 

 

Stellenmärkte im Internet:

Jobbörsen: Es gibt mehr als 70 Jobbörsen, betrieben von Internet-ÄStellenmaklern und dem Arbeitsamt. Besonders erfolgversprechend sind folgende Internet-Adressen:

www.arbeitsamt.de, www.job.de, www.jobs-de.de, www.forum-jobline.de (für Hochschulabsolventen), www.computer-jobs.de (für DV-Spezialisten), www.jobwelt.de, www.job-partner.de

Tageszeitungen: Vor allem überregionale Tageszeitungen stellen die Anzeigen der Samstagsausgaben ein paar Tage später auch ins Netz:

www.berufswelt.de, www.karrieredirekt.de, www.jobs.zeit.de, www.faz.de, www.sueddeutsche-zeitung.de, www.kn-online.de, www.nn-online.de, www.sz-newsline.de

Unternehmen: Rund 80 Prozent aller Konzerne sowie eine ständig steigende Zahl von kleinen und mittelständischen Firmen werben im Internet um neue Mitarbeiter:

www.allianz.de, www.commerzbank.de, www.daimler-benz.de, www.dresdner-bank.de, www.rwe.de, www.bayer.de, www.deutsche-bank.de, www.telekom.de, www.karstadt.de, www.sap.de, www.vw-personal.de, www.basf.de, www.bmw.de, www.degussa.de, www.hoechst.de, www.mannesmann.de, www.thyssen.com, www.lufthansa.de, www.man.de, www.siemens.de, www.bosch.de, www.adidas.de, www.microsoft.de

 

 

 

 

 

 

 

 

Alternativen zur Gehaltserhöhung

Manch eine Zusatzleistung erhöht das Einkommen, belastet aber kaum den Etat des Unternehmens und ist abgabenfrei. Über folgende Leistungen sollten Sie mit Ihrem Arbeitgeber diskutieren: günstiges Firmendarlehen für Hausbau, Wohungskauf oder andere Anschaffungen, Dienstwagen, Achtung: Unser Finanzminister kassiert von Firmenwagen- fahrern pro Monat ein Prozent des PKW-Neupreises, Verbilligte Versicherungen. bis zu 20 Prozent der Beiträge lassen sich sparen, wenn Firmen für Ihre Mitarbeiter Gruppenverträge abschließen, Verbesserte Altersvorsorge. Sonderurlaub. So können Sie auch eventuell abgeleistete Überstunden abbummeln. PC für zu Hause. Ihr Arbeitgeber stellt Ihnen einen Computer zur Verfügung. Gebühren. Die Firma zahlt Ihre Kreditkartengebühren. Bahncard. Ihr Arbeitgeber zahlt sie, Sie nutzen sie privat.

 

 

 

 

 

 

 

Job auf Zeit: Fünf wichtige Fragen und Antworten

Mehr als 2,5 Millionen Beschäftigte in Deutschland haben einen befristeten Arbeitsvertrag. Gerade Berufsanfängern wird eine dauerhafte Einstellung oft verweigert: In der Gruppe der unter 30jährigen hatte jeder fünfte Arbeitnehmer nur einen befristeten Vertrag. Die Befristung gibt Arbeitgebern die Möglichkeit, flexibel auf Auftragsspitzen zu reagieren. Doch was ist erlaubt, was nicht?

1. Wann ist eine Befristung zulässig?

Nach §620 des Bürgerlichen Gestzbuchs sind befristete Arbeitsverhältnisse generell zulässig, wenn dafür ein sachlicher Grund vorliegt. Doch auch ohne Begründung ist eine Befristung möglich: nach dem Beschäftigungsförderungsgesetz vom 1. Oktober 1996 kann ein Arbeitsverhältnis ohne Grund befristet und insgesamt bis zu dreimal für eine Gesamtdauer von maximal zwie Jahren verläüngert werden - an einen Halbjahresvertrag können sich also drei weitere anschließen. Die Umwandlung eines unbefristeten Vertrags in einen befristeten Vertrags ist - unabhänig von der Begründung - nicht zulässig.

2. Was gilt als Grund für eine Befristung?

Als sachliche Gründe gelten etwa die Vertretung eines Kollegen, der für längere Zeit erkrankt (BAG, Az. 7 AZR 669/96) oder im Erziehungsurlaub ist, Saisonarbeit oder projektbezogene Befristungen im Bereich Hochschule oder Theater. Auch Probearbeitsverhältnisse fallen darunter: Statt in einer Probezeit innerhalb eines unbefristeten Vertrags testen viele Arbeitgeber den neuen Mitarbeiter im Rahmen eines befristeten Arbeitsverhältnisses. Es endet automatisch mit Ablauf der Vertragsdauer. Allerdings ist eine beliebige Befristung zur Probe nicht erlaubt. Bei einfacheren Tätigkeiten etwa geben Gerichte dem Arbeitgeber nur drei Monate Zeit, festzustellen, ob der Arbeitnehmer sich bewüährt oder nicht. Prinzipiell gilt: Kommt es über die Befristung zum Streit und akzeptiert ein gericht die Begründung nicht, gilt das Arbeitsverhältnis als unbefristet - ein hohes Risiko für den Arbeitgeber. Vor allem bei sogenannten Kettenarbeitsverträgen, bei denen mehrere befgristete Verträge ineinander übergehen, sind Gericht häufig sehr kritisch.

3. Habe ich die gleichen Rechte?

Befristete Verträge sind keine Arbeitsverhältnisse zweiter KLASSE: Das Arbeitsrecht gilt - von den Regelungen zum Kündigungsschutz abgesehen - in vollem Umfang auch für Arbeitnehmer mit befristeten verträgen. Urlaub, Weihnachtsgeld. Lohnfortzahlung im Krankheitsfall stehen dem befristet Angestellten ebenso zu wie seinen Kollegen mit Dauerarbeitsverhältnis.

4. Kann ich einen befristeten Job kündigen?

Ein befristetes Arbeitsverhältnis endet mit Ablauf der Frist, für die es eingegangen worden ist. eine Kündigung ist nicht erforderlich. Der Arbeitnehmer genießt weder den allgemeinen noch den besonderen Kündigungsschutz. Das bedeutet: Auch wenn eine Arbeitnehmerin schwanger wird, endet ihr Arbeitsverhältnis mit Fristablauf - unabhängig von allen Mutterschutzfristen. Dafür gibt es im Rahmen eines befristeten Arbewitsverhältnisses keine ordentliche Kündigung, es sei denn, die Parteien haben dies ausdrücklich vereinbart. Ausnahme: Ein auf mehr als fünf Jahre befristetes Arbeitsverhältnis (z.B. Projekt) kann der Arbeitnehmer nach Ablauf der ersten fünf Jahre mit sechsmonatiger Frist kündigen. Ansonsten bleibt für beide Seiten lediglich eine außerordentliche Kündigung (z.B. fristlose Kündigung wegen dienstlicher Vergehen) möglich.

5. Was kann ich gegen die Befristung tun?

Arbeitnehmer, die in einem befristeten Arbeitsverhältnis stehen, aber bezweifeln, daß die Befristung berechtigt ist, können das durchs Arbeitsgericht klären lassen - wenn sie sich mit dem Arbeitgeber nicht gütlich einigen können. Folgt das Gericht der Argumentation des Klägers, gilt das Arbeitsverhältnis als unbefristet. Wichtig: Der Antrag auf Überprüfung der Rechtmäßigkeit muß aber spätestens drei Wochen nach Ablauf der Befristung gestellt werden - sonst ist das Arbeitsverhältnis unwiderruflich beendet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilden sie sich weiter als Finanzberater (Monatsgehalt ca. DM 10.000,-)

Tätigkeit: Er berät Kunden in sämtlichen Finanzangelegenheiten und liefert maßgeschneiderte Lösungen - von der Krankenversicherung über die Altersvorsorge bis zum Immobilien- und Aktienkauf. Finanzberater arbeiten meist selbständig und auf Honorarbasis unter dem Dach einer Gesellschaft, wie etwa der MLP-Finanzdienstleitungen AG. Die Provisionen für ihre Vermittlungstätigkeit bekommen sie von Versicherungsunternehmen odaer Banken.

Voraussetzung: Banklehre oder gleichwertige Ausbildung, auch Studium wird häufig erwartet; Chancen haben aber auch Seiteneinstiger.

Ausbildung: Firmeninterne Schulungen, Seminare, z.B. 2 Jahre bei MLP. Eine Ausbildung zum Fachberater oder zum Fachwirt für Finanzdienstleistungen bietet z.B. die IHK Potsdam, Tel. 0331-743230

Dauer: In der Regel 2 Jahre (z.B. MLP); IHK-Lehrgänge: berufsbegleitend, 330 Std. bzw. 480 Std.

Kosten/Kurs: 3.400,- bzw. 4.200,- DM plus IHK-Prüfungsgebühr.

Einkommen: Anfangsgehalt etwa 5.000,- DM brutto/Monat; bei MLP verdient ein Berater nach drei Jahren etwa 150.000,- DM pro Jahr, nach fünf Jahren 250.000,- DM und mehr.

Info: Bundesverband Finanzdienstleistungen e.V., Tel 030-2617999 oder MLP-Finanzdienstleistungen AG, 06221-308814

Perspektive: Der Bedarf an qualifizierten Finanzberatern steigt mit dem Vermögen der Deutschen, das bald die Grenze von sechs Billionen Mark erreicht. Auch das Thema Altersvorsorge schafft einen riesigen Beratungsbedarf. Der Bundesverband Fi8nanzdienstleistungen erwartet für unabhängige Vermögensberater einen riesigen Wachstumsschub.

 

 

 

 

 

 

 

 

Finanzhilfen für Ihre Weiterbildung

ARBEITSAMT:
Wenn Sie an einer beruflichen Weiterbildung teilnehmen, kann Sie das Arbeitsamt durch Übernahme der Kosten und durch Zahlung von Unterhaltsgeld fördern.

Voraussetzungen dafür:
-Die Weiterbildung muß notwendig sein, um eine drohende Arbeitslosigkeit abzuwehren. Es gibt keine Förderung, wenn die Weiterbildung vor allem im Interesse des Betriebs liegt.
-Der Kurs muß vom Arbeitsamt anerkannt und unter arbeitsmarktpolitischen Gesichtspunkten sinnvoll sein.
-Die Ausbildung soll einen anerkannten Abschluß haben, z.B. eine Prüfung vor der IHK oder Handwerkskammer. Sie soll das Ziel haben, berufliche Kenntnisse der technischen Entwicklung anzupassen.

Was das Arbeitsamt zahlt:
-Unterhaltsgeld (für Vollzeitkurs) bzw. Teilunterhaltsgeld (für zwölf-Stunden-Kurs pro Woche). Die Höhe orientiert sich am letzten Bruttogehalt.
-Lehrgangs- und Fahrkosten;
-Kosten für Verpflegung und Unterkunft bei auswärtiger Unterbringung;
-Kinderbetreuungskosten.
TIP: Lassen Sie sich frühzeitig beraten und melden Sie sich erst dann zu einem Kurs an, wenn er vom Arbeitsamt bewilligt ist - sonst gibt es kein Geld.

MEISTER-BAFÖG:
Handwerker oder Techniker und Angehörige aus kaufmännischen bzw. sozialen Berufen oder aus dem Gesundheitswesenk, die vergleichbare Prüfungen ablegen wollen, unterstütz der Staat mit dem sogenannten Meister-Bafög. Zur Finanzierung von Teilzeitlehrgängen wird ein Darlehen von maximal 20.000 Mark gewährt, Teilnehmer von Vollzeitkursen bekommen zusätzlich einen Zuschuß von 393 Mark pro Monat. Das Dalrehen ist während der Fortbildung und auch noch zwei Jahre danach zins- und tilgungsfrei, muß dann aber in einem Zeitraum von zehn Jahren zurückgezahlt werden. Anträge werden in den meisten Bundesländern von den kommunalen Ämtern für Ausbildungsförderung bearbeitet.

STEUERN:
Wenn Sie Ihre Weiterbildung aus eigener Tasche bezahlen, können Sie die finanziellen Aufwendungen als Werbungskosten in der STeuererklärung unbegrenzt geltend machen. Allerdings muß der Kurs mit Ihrer beruflichen Tätigkeit zu tun haben bzw. darauf aufbauen. Abzugsfähig sind:
-Seminar- und Kursgebühren
-Kosten für Arbeitsmittel und Fachliteratur
-Fahrtkosten zum Veranstaltungsort und zurück
-Unterbringungs- und Verpflegungsmehrkosten.

Fehlt bei der Weiterbildung der direkte Bezug zu Ihrem Beruf, können Sie die Kosten nur als Sonderausgaben (bis 1.800 Mark im Jahr, bei auswärtiger Unterbringung bis zu 2.400 Mark) absetzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

So schaffen Sie den Einstieg in die Zukunftsbranche Call-Center

1. Überprüfen Sie, ob die Tätigkeit im Call-Center für Sie überhaupt in Frage kommt. Der Job ist anstrengend und erfordert eine ausgeprägte Serviceeinstellung. Keine Chancen haben Menschen mit einem Sprachfehler oder starkem Dialekt.

2. Schauen Sie sich das Call-Center erst einmal einen halben Tag an. Achten Sie auf die Raumausstattung und das Betriebsklima. Sie müssen sich dort wohl fühlen.

3. Fragen Sie nach der Ausbildung. Gute Call-Center legen Wert auf eine umfassende Einarbeitung neuer Mitarbeiter.

4. Erkundigen Sie sich nach der Betreuung. Gute Call-Center bieten ihren Mitarbeitern eine intensive Betreuung durch die Teamleiter an.

5. Schauen Sie sich das Arbeitszeitmodell an. Je flexibler es ist und je mehr Mitspracherechte Sie haben, desto besser.

6. Fragen Sie nach den Perspektiven. Lassen Sie sich jedoch nicht mit leeren Worten abspeisen. Wichtig für den Aufstieg: Es muß verschiedene Tätigkeitsfelder geben, und Sie müssen probolemlos in andere Bereioche wechseln können.

7. Suchen Sie sich ein Call-Center mit Zukunft. Daszu gehört, daß neue Medien wie das Internet bereits genutzt werden. Das eröffnet Ihnen neue Beschäftigungsmöglichkeiten. Einfache Tätigkeiten wie Adressenaufnahme übernimmt in Zukunft ohnehin der Sprachcomputer.

8. Zeigen Sie Interesse und engagieren Sie sich. Wie schnell Sie Karriere machen, hängt vor allem von Ihnen selbst ab.

 

 

 

 

 

 

 

 

Achtung Arbeitsvertrag!

Jeder zweite Arbeitnehmer hat keinen schriftlichen Arbeitsvertrag. Das ist überraschend, denn seit Juli 1995 verpflichtet das sogenannte Nachweisgesetz den Arbeitgeber, dem Arbeitnehmer einen schriftlichen Arbeitsvertrag mit den wesentlichen zehn Arbeitsbedingungen zu überlassen. Dabei sind u.a. der Beginn des Arbeitsverhältnisses, der Arbeitsort, die zu leistende Tätigkeit, die Zusammensetzung und die Höhe des Arbeitsentgeltes, die vereinbarte Arbeitszeit, die Dauer des jäührlichen Erholungsurlaubs und die Fristen für die Kündigung des Arbeitsverhältnisses anzugeben.

Aber auch schriftlich niedergelegte Vertrags- und Arbeitsbedingungen sind nicht immer rechtsverbindlich. Deshalb ist dringend anzuraten, einen Arbeitsvertrag vor der Unterschrift durch einen Anwalt prüfen zu lassen. Mitglieder ikönnen sich bei ihrer Gewerkschaft vergewissern, ob der Vertrag in Ordnung ist oder für den Arbeitnhemer nachteilige Regelungen enthält. Ansonsten giltk, daß nur eindeutige und verbindliche Regelungen Rechtssicherheit für den Arbeitnehmer schaffen. So sollten Sie beispielsweise bei der Arbeitsvergütung auf sogenannte freiwillige wie widerrufliche entgeltliche Leistungen des Arbeitgebers achten: Der Arbeitgeber ist dadurch berechtigt, die Arbeitsvergütung jederzeit entsprechend dieser freiwilligen Leistung zu kürzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

5 Tipps für den erfolgreichen Wechsel

Eine berufliche Veränderung sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wer das neue Angebot nicht sorgfältig prüft, läuft Gefahr, nach kurzer Zeit wieder enttäuscht zu werden.

1. Konflikt: Nehmen Sie niemals eine einzige Auseinandersetzung - etwa mit Ihrem derzeitigen Chef zum Anlass, auf die Suche nach einem anderen Arbeitgeber zu gehen. Solche Zerwürfnisse kommen in jedem Unternehmen vor - auch an einem neuen Arbeitsplatz.
2. Selbsteinschätzung: Stellen Sie sich vor der Bewerbung für eine interessante Position intensiv auf die Probe: Sind Sie wirklich in der Lage, die ausgeschriebene Aufgabe zu erfüllen? Passen Sie tatsächlich in das neue Unternehmen? Glauben Sie z.B., in einer größeren Firma glücklich zu werden, wenn Sie bislang in einem kleineren Betrieb gearbeitet haben?
3. Karriere-Check: Analysieren Sie Ihr altes Unternehmen sorgfältig. Gibt es wirklich keine Chancen auf den nächsten Karriereschritt?
4. Information: Besorgen Sie sich möglichst viele Informationen über den potzenziellen neuen Arbeitgeber. Wie ist seine wirtschaftliche Lage? Wie ist die Stimmung im Unternehmen? Welche Aufstiegsmöglichkeiten stehen Ihnen dort offen?
5. Abwägung: Ziehen Sie den Vergleich zwischen Ihrem Arbeitgeber un der möglichen Alternative. Ist der Umstieg wirklich die bessere Wahl? Lohnt es sich, das Risiko einzugehen und deshalb vielleicht sogar mit der Familie umzuziehen?

 

 

 

 

Die meistgefragten Jobs der IT-Branche

1. Programmierer/Softwareentwickler:
30% aller Stellenanzeigen zielen auf die Spitzengruppe unter den IT-Spezialisten. Besonders gefrat sind Kenntnisse in den Programmiersprachen C++, C und Java, für Projekte im Microsoft-Umfeld ist Visual Basic wichtig. Für den Bereich Internet/Multimedia sind HTML und der Umgang mit Bildbearbeitungssoftware unabdingbar. Traditionsunternehmen verlangen noch immer häufig ein abgeschlossenes Informatikstudium - viele Softwarehäuser zeigen sich weniger konservativ und akzeptieren auch Studienabbrecher und Quereinsteiger, die über die entsprechenden Kenntnisse verfügen. Wichtig: Sehr gute Englischkenntnisse.

2. System- und Netzwerk-Spezialisten:
Bei der Verwaltung von Betriebssystemen, Datenbanken und Netzwerken haben Techniker mit einschlägigen Kenntnissen ebensogute Chancen wie Informatiker. Häufig sind Kenntnisse in mehreren Betriebssystemen erforderlich, da in vielen Firmen unterschiedliche Netzwerke verknüpft werden müssen. Am meisten gefragt sind Kenntnisse in Windows NT und 95/98, Unix und Novell NetWare sowie die Beherrschung des Internet-Protokolls TCP-IP. 20% aller Stellenanzeigen beziehen sich darauf.

3. IT-Berater und Trainer:
Häufig werden sehr hohe Anforderungen an die Qualifikation der Bewerber gestellt, weil sie - als Angestellte des Lösungsanbieters oder asoziierter Unternehmen - immer auch repräsentieren. Da die Beratertätigkeit überwiegend in den Firmen der Kunden ausgeübt wird, sind häufig auch betriebwirtschaftliche Kenntnisse notwendig, um vorhandene Geschäftsprozesse in Anwendungen umsetzen zu können. Top gefragt: Know-how im Bereich der Datenbanken Oracle, SOL und DB2 sowie in den Programmiersprachen C++, C, Java, Visual Basic und Cobol. Besonders gesucht sind SAP-Berater, Wirtschaftswissentschafter mit entsprechender Zusatzqualifikation haben die besten Chancen.

4. T-Vertrieb und Marketing:
10% aller Stellenangebote beziehen sich auf die Vermarktung ovn IT- und Telekommunikationslösungen. Gefragt sind neben klassischen verkäufern mit fundiertem IT-Wissen vor allem auch Marketing- und PR-Fachleute. Für Führungspositionen ist ein abgeschlossenes Betriebswirtschaftstudium Voraussetzung; idealerweise mit dem Schwerpunkt Marketing. Dennoch haben auch Kaufleute mit guten IT-Kenntnissen Chancen: Der Fachkräftemangel ist besonders im Vertriebsbereich immens.

5. Benutzerservice und Support:
9% Nachfrage auf dem Stellenmarkt - dies dürfte die wachsende Bedeutung von Telefon-Support (Hotlines) und Hilfestellung vor Ort bei hard- und Softwareproblemen jedoch nur ungenügend darstellen. Für den Support-Bereich gibt es keine ienheitlichen Anforderungen, teilweise genügen fundierte Anwender-Kenntnisse einer bestimmten Software, um in eine Tätigkeit einzusteigen. Viele Firmen schulen ihre Mitarbeiter intern. Der Support-Bereich bietet ideale jobchancen für Computerfreaks, Autodidakten, die bereit sind, auch künftig dazuzulernen.

 

 

 

 

Bewerbung: Regeln für den Entspurt

Für die Last-Minute-Stellensuche gelten etwas andere Regeln als für normale Bewerbungen. Wichtig sind Phantasie und eine kleine Portion Frechheit, z.B. bei Kurzbewerbungen per Telefon.

1. Regel: Berufwahl noch einmal prüfen:
Läßt sich die Berufwahl ausweiten? Viele Berufe, z.B. im Metallbereich, haben in den ersten beiden Ausbildungsjahren dieselben oder sehr ähnliche Lerninhalte. Je breiter die Auswahl, desto besser die Chancen.

2. Regel: Frühzeitig zum Arbeitsamt:
Allen Jugendlichen, die am 30. September noch keinen Ausbildungsplatz haben, soll eine möglichst wohnortnahe Ausbildung im gewünschten Berufsfeld angeboten werden - wen das Versprechen aus dem Bündnis für Arbeit eingelöst wird, geht es buchstäblich um die Wurst: Die ersten bekommen normale Ausbildungsplätze, die letzten münden in staatlich geförderte Maßnahmen. Daher nicht auf Post vom Arbeitsamt warten, sondern im September möglichst oft selbst zum Arbeitsamt gehen und sich in Erinnerung bringen.

3. Regel: Absagen noch einmal abklopfen:
Nut Mut! Vor allem bei Bewerbungen, die bereits zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch gefährt hatten, trotz Absage noch einmal nachfassen. Klar, das lohnt sich nur, wenn der Auftritt nicht völlig danebengegangen ist und die Absage schon einige Wochen zurückliegt. Am besten per Telefon noch einmal den danmaligen gesprächspartner kontaktieren: Konnten Sie die Stelle besetzen?

4. Regel: Jobben ist die schlechteste Lösung:
Wenn es finanziell irgendwie machbar ist, sollte das Ziel immer ein Ausbildungsplatz sein. Wer ungelernt jobbt, hat zwar zunächst mehr Geld, gehört aber später zu der am meisten durch Arbeitslosigkeit bedrohten Gruppe auf dem Arbeitsmarkt. Diese Notlösung ist nur empfehlenswert, wenn der Job in einem Bereich angesiedelt ist, in dem man sich auch ausbilden lassen möchte. Vorsicht: Lassen Sie sich aber nicht mit vagen Ausbildungs-Versprechen ausnutzen!

 

 

 

 

Werden Sie doch nebenberuflich Weinverkäufer

Um Ihre Kunden zu überzeugen, sollten Sie selbst Weinliebhaber sein, sich mit Weinen auskennen und ein sicheres Auftreten hzaben. Ein eigenes Auto ist nötig. Kontakt: Größter Anbieter ist die WIV Wein International (Info: 06721-965440). Verdienst: Die Verkäufer bekommen einen Handelsvertreter-Vertrag und erzielen zwischen 18 und 22 Prozent vom Umsatz.

 

 

 

 

Darauf sollten Sie bei Ihrem Gehaltsgespräch mit dem Chef achten

Barlohn-Umwandlung:
In einigen bereichen ist eine Gehaltsumwandlung von steuerpflichtigen barlohn zu gunsten von steuerfreien oder pauschal versteuerten Gehaltsbestandteilen verboten. Das gilt vor allem, wenn dem Arbeitnehmer zukünftig Kindergartenzuschüsse, Kosten für die Fahrt zwischen Wohnung und Arbeitsstätte und Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit zugewendet werden sollen. Auf der sicheren Seite stehen Sie dagegen, wenn Sie die Gehalts-Extras zusätzlich, also im Rahmen einer Gehaltserhöhung, zum geschuldeten Arbeitslohn vereinbaren.

Strategie:
Tragen Sie Ihre Gehaltswünsche stets Ihrem direkten Vorgesetzen vor. Wer seinen Chef übergeht und sich gleich an die Geschäftsleitung wendet, provoziert Spannungen und Umstimmigkeiten. Das wäre ungeschickt. Nur wer einen schwachen und ängstlichen Vorgesetzten hat, der Gehaltswünsche noch nie durchsetzen konnte, sollte sich den Weg über den nächsthöheren Vorgesetzten wähloen oder diesen zumindest zum Gespräch hinzuziehen. Bei einer Gehaltserhöhung zählen nur Fakten. Wer jammert, nervt seinen Chef nur und verspielt dadurch seine Chance auf eine Gehaltserhöhung.

Zeitpunkt:
Sind Sie der Meinung, dass eine Gehaltserhöhung längst überfällig ist? Dann gehen Sie direkt auf. Ihren Vorgesetzten zu. Ein geeigneter Zeitpunkt liegt vor, wenn die letzte Gehaltserhöhung schon länger als 12 Monate zurückliegt, die Firma mit einem überdurchschnittlichen Ergebnis abgeschlossen hat oder Sie z.B. einen lukrativen Auftrag für das Unternehmen an Land ziehen konnten und die Erinnerung daran noch nicht verblasst ist. Auch wenn Ihr Chef Sie laufen lobt, sollten Sie die Gelegenheit nutzen. Gönner und Förderer finden sich im Laufe eines Arbeitslebens nicht oft.

Bewerbung:
Für Bewerber gelten die gleichen Grundsätze wie für langjährige Mitarbeiter. Eines sollten Sie als Bewerber jedoch beachten: Stellen Sie die Gehaltsfrage stets hintenan. Clevere Arbeitgeber konfrontieren Sie bereits innerhalb der ersten 20 Minuten mit der Frage nach Ihrer Gehaltsvorstellung. Das ist jedoch zu früh. Wer sich nicht unter Wert verkaufen will, sollte erst einmal ausgiebig von sich und seinen Vorzügen sprechen und erst ganz am Ende das Thema Gehalts ansprechen. Dann ist es für Ihren neuen Arbeitgeber schon sehr viel schwieriger, Sie in Ihren Gehaltsvorstellungen zu drücken.

 

 

 

 

Marketingjobs für die Zukunft

Größte Chancen für Quereinsteiger bieten sich derzeit im Internet-marketing, ein Bereich der in den Jahren weiter wachsen wird. Vertrieb und Werbung bieten Chancen für junge Talente. Hier einige Beispiele:

Trendscouts: Durch die Szene streifen, entdecken, so sich neue Märkte auftun - analytisches Denken, Weltoffenheit und Mehrsprachigkeit sind Bedingung. Meist freie Mitarbeit bei Marketing-Agenturen.

PR-Trainee: Einstieg in Pbulic Relations/Öffentlichkeitsarbeit. Voraussetzung: erste journalistische Erfahrungen, sicheres Auftreten, Textgespür.

Teamassistenten: Meist gesucht in Agenturen, gefragt sind eine kaufmännische Ausbildung, gutes Englisch und Organisationstalent, Aufstiegschacen durch Projektarbeit.

Marketingreferenten: Entwicklung von Vertriebs-Konzepten und Aktionen, geeignet für kaufmännische Berufe, anerkannte Marketing-Fortbildung erforderlich.

Webdesigner: Entwicklung des Internet-Auftritts von Kunden - ideal für Computerfreaks mit grafischem Gespür.

 

 

 

 

Regeln und Tipps für das richtige Outfit beim Vorstellungsgespräch

-Ranghoehere sollten stets einen Tick besser gekleidet sein als Mitarbeiter einer niedrigeren Ebene.
-Inspizieren Sie Ihre Kleidung vor einem wichtigen Meeting bei Tageslicht nach Flecken.
-Im Stehen sollten Jackett- oder Kostümjacke zugeknöpft sein.
-Bei Accessoires gilt: Hände weg von Imitationen. Lieber eine Plastikuhr als ein Cartier-Plagiat.
-Das Sakko bleibt immer an - auch wenn der Träger ins Schwitzen kommen sollte.
-Für Frauen gilt: Nicht mehr als fünf Schmuckstücke. Jeder Ring und jeder Ohrring zählt einzeln.
-Mit der Aktentasche demonstrieren Büroarbeiter ihre Position. Dünne College-Mappen aus Leder symbolisieren: Ich habe es nicht nötig, mich mit Papierkram zu belasten. Dicke Aktenkoffer deuten auf Übereifer hin.

 

 

 

 

Regeln und Tipps für die ersten Sätze, bei einer Bewerbung

-Halten Sie sich beid er Vorstellung kurz. Nennen Sie Vorname und Nachname und ein kurzes Stichwort, mit dem Sie Ihr Gegenüber einordnen kann.
-Die ersten Sätze dürfennicht umständlich formuliert sein. Fachchinesisch sollten geschickte Redner für später aufbewahren.
-Dialekt kann niemand langfristig unterdrücken. Stehen Sie dazu - und zwar von Anfang an.
-Verwickeln Sie Ihr Gegenüber in ein Gespräch, indem Sie etwa eine Frage zu den Möbeln oder Bildern im Raum stellen.
-Bei Lampenfieber gilt: langsam, deutlich, laut sprechen. Wenn der Redner das Gefühl hat, zu langsam zu reden, spricht er meist im richtigen Tempo.
-Komplimente schaffen Vertrauen. Sie sollten einigermaßen ehrlich gemeint sein.
-Profis hören aktiv zu. Sie nehmen einzelne Bemerkungen des Gesprächspartners wieder auf.

 

 

 

 

Nachtwächter gesucht

Sie müssen zuverlässig sein, mit wenig Schlaf auskommen und dürfen kein ängstlicher Mensch sein. Ein Drei-Tage-Kurs zu Rechtsfragen ist Pflicht. Kontakte: beim Bundesverband der deutschen Wach- und Sicherheitsunternehmen (06172-948050) gibt es eine Liste mit 400 Firmen. Verdienst: Der Tariflohn liegt zwischen 7,65 und 12,48 Mark, ab     22 Uhr gibt es bis zu 20 % mehr.

 

 

 

 

 

 

Jobbörsen im Netz

www.arbeitsamt.de
Größtes Angebot im Netz, jedoch keine Links zu den Firmen-Homepages.

www.jobs.zeit.de
Suchagent der gleichnamigen Zeitung, durchsucht 850 Jobbörsen sowie Stellenanzeigen

www.jobrobot.de
Suchagent über 173 Stellenbörsen, mit Bewerbungsratgeber und Kalender für Job-Events.

www.cesar.de
Verzeichnis von Stellenbörsen, Stellenangebote und ein Talentscout: bewerber geben ihr Profil ein, die Daten werden laufend mit Stellenangeboten vergleichen.

www.jobpilot.de
Die größte Datenbankmit Karriere-Magazin.

 

 

 

 

So pokern sie richtig im Gehaltspoker

Fünf Tips für Gewinner

1. Markt kennen
Wer zu hoch pokert, macht sich unglaubwürdig und entwertet alle weiteren Argumente. Reden Sie mit Kollegen, studieren Sie Vergütungstabellen. Selbst wenn Sie nicht wechseln wollen, sollten Sie sich gelegentlich auf einen anderen Job bewerben. Vorstellungsgespräche sind nicht nur ein gutes Training, sondern helfen, den eigenen Marktwert besser einzuschätzen.

2. Richtigen Zeitpunkt wählen
Bitten Sie nicht um ein Gehaltsgespräch, sondern nutzen Sie dafür einen Austausch über Projekte, Pläne oder Veränderungen. Dort können Sie über Ihre Leistungen und Vorstellungen reden - und mehr Geld verlangen. Wählen Sie einen Zeitpunkt, zu dem Ihr Vorgesetzter entspannt ist, Zeit hat.

3. Leistung dokumentieren
Belegen Sie Ihren bisherigen Wert fürs Unternehmen. Dazu gehören etwa Verkaufserfolge, Kostensenkungen, glorreich abgeschlossene Projekte. Absichtserklärungen für die Zukunft reichen nicht.

4. Firmenzahlen kennen
Kontern Sie Gegenargumenten Ihres Chefs (“Schwere Zeiten, wir müssen insgesamt sparen”) indem Sie Erfolgszahlen Ihres Unternehmensbereichs darlegen.

5. Alternativen Vorschlagen:
Gehalt ist mehr als die monatlichen Überweisung. Schlagen Sie alternative Vergütungsformen vor, etwa einen Dienstwagen, Kindergartenzuschuß oder ein zinsloses Firmendarlehen. Auf dem Papier erhöhen Sie die Personalkosten nicht und sind für das Unternehmen meist billiger.

Fünf Fehler von Verlierern

1. Neid zeigen
Sie verlangen eine Gehaltserhöhung, weil bestimmte Kollegen mehr bekommen als Sie selbst. Dann haben die wohl besser verhandelt oder leisten mehr. Jedenfalls kein Grund für den Chef, auch Ihnen mehr Geld zu geben.

2. Abstrakt argumentieren
Sie berufen sich auf branchenübliche Gehaltszahlen, ohne diese belegen zu können. Genauso schlimm: Sie knallen Ihrem Chef zum Gesprächsbeginn eine Vergütungstabelle auf den Tisch und erzeugen so eine gespannte Atmosphäre.

3. Jammern
Sie führen persönliche Gründe ins Feld, etwa gesteigene Lebenshaltungskosten, Heirat, Umzug, Familiengründung, Hausbau.

4. Fleisskärtchen ausspielen
Sie weisen auf Ihren unermüdlichen Fleiß hin, zählen Überstunden und Wochenendschichten des vergangenen Jahres auf. Na und? Dann arbeiten Sie vielleicht zu langsam.

5. Leere Drohungen ausstossen
Sie winken mit der Kündigung. Geht der Chef darauf nicht ein und Sie bleiben, machen Sie sich endgültig unglaubwürdig. Drohen Sie mit innerer Kündigung, haben sie ebenfalls nichts zu erwarten.

 

 

 

 

10 Jobs hinter der Kamera

TV-Sender beschäftigen nicht nur Moderatorinnen und Showmaster. Fast 85 Prozent aller Fernsehschaffenden arbeiten hinter den Kulissen. Ein Überblick über die zehn wichtigsten Jobs im Fernsehgeschäft.

1. Aufnahmeleiter
Aufgabe: Koordiniert Produktionsabläufe, legt Drehorte fest und achtet darauf, daß die Kosten nicht aus dem Ruder laufen.
Einstieg: Kaufmännische Ausbildung oder Abschluß einer Höheren Handelschule.
Verdienst: Angestellte ab 5000 Mark, Freiberufler erhalten Tagesgagen ab 370 Mark.

2. Beleuchter
Aufgabe: Sorgt dafür, daß Götz George im besten Licht abgedreht wird.
Einstieg: Technische Ausbildung,etwa als Elektriker, oder Quereinstieg als Praktikant und anschließend als Assi des Beleuchters.
Verdienst: Einstiegsgehalt bei 3500 Mark.

3. Caterer
Aufgabe: Kümmert sich um die Verpflegung der Produktions-Crew während des Drehs. Lernt zwar Stars und Sternchen kenne, hat aber einen bodenständigen Servicejob.
Einstieg: Ausbildung zum Koch, Erfahrung im Gastronomiebereich.
Verdienst: Oft frei vereinbarte Tagesgagen. Tarifverdienst eines Kochs: knapp 2500 Mark.

4. Cutter
Aufgabe: Schneidet das Bild- und Tonmaterial. Technisches Verständnis, Kreativität und die Beherrschung von Digitalschnittplätzen sind grundlegende Jobvoraussetzung.
Einstieg: Nach Praktikum oft Stelle als Cutter-Assistent. Dann Training-on-the-job.
Verdienst: Freiberufler berechnen Tagesgagen ab 420 Mark.

5. Kameramann
Aufgabe: Prüft Bildausschnitt und Motiv, legt Kamerafahrt und Perspektive fest. Hat am Gelingen einer Produktion fast so viel Anteil wie der Regisseur.
Einstieg: Gern gesehen wird ein Studium an Spezialhochschulen wie der Filmhochschule Babelsberg. Der klassische Weg: Kabelträger, Kameraassistent, Kameramann.
Verdienst: Laut Tarif 5200 Mark. Freiberufler verdienen zwischen 500 und 900 Mark am Tag.

6. Medienforscher
Aufgabe: Ist für Umfragen und Reichweitenanalysen zuständig. Bringt die täglichen Quoten raus, die über Sendungen entscheiden.
Einstieg: Abgeschlossenes Studium und mindestens zweijährige Praxiserfahrung.
Verdienst: Laut Tarifvertrag 6400 Mark. Nach oben großer Verhandlungsspielraum.

7. Redakteuer
Aufgabe: Ist für den Inhalt der Sendung verantwortlich. Redakteure sollten eine gute Allgemeinbildung haben und streßresistent sein.
Einstieg: Journalistenschule oder Volontariat. Voraussetzung ist meist ein Studium.
Verdienst: Je nach Sender und Sendung zwischen 5000 und 10000 Mark.

8. Runner
Aufgabe: Der Bürobote im Haus. Er kennt alles und jeden. Guter Einstiegsjob, um die richtigen Leute im Sender kennenzulernen.
Einstieg: Für jeden möglich, der sich gut verkaufen und der gut mit Menschen kann.
Verdienst: WDR-Angestellte erhalten 3000 Mark, bei Freiberuflern Verhandlungssache.

9. Toningenieur
Aufgabe: Ob Moderation oder Live-Auftritt: Sämtliche Klangeinspielungen laufen über das Mischpult des Toningenieurs.
Einstieg: Technisches Studium, Tontechnikerschule oder Ausbildung als Rundfunktechniker.
Verdienst: Tarif bei 5200 Mark. Tagessätze bei Freiberuflern: rund 450 Mark.

10. Visagist
Aufgabe: Ist für das Make-up der Stars verantwortlich und damit unverzichtbar.
Einstieg: Ausbildung als Friseur oder Kosmetiker, Weiterbildung an Spezialfachschulen.
Verdienst: Laut Gagentarifvertrag für Film- und Fernsehschaffende rund 7700 Mark.

 

 

 

 

Jobsuche: Die Bolles-Methode

1. Schritt: Die Frage nach dem Was?
Welche Fähigkeiten habe ich, die sich auf jedes Tätigkeitsfeld übertragen lassen, z.B. planen, kommunizieren, motivieren? Was kann ich besonders gut? Wann ist mein Interesse so groß, das meine Augen zu leuchten beginnen?

2. Schritt: Die Frage nach dem Wo?
Wo möchte ich meine Fähigkeiten einbringen? In welcher Umgebung, Firma, Branche?

3. Schritt: Die Frage nach dem Wie?
Wie finde ich die Arbeitgeber, für die ich gerne arbeiten möchte? Wie bekomme ich einen Termin bei der Person, die die Macht hat, mich einzustellen? Voraussetzung dafür ist: recherieren, Informationen sammeln, Kontakte knüpfen, informelle Gespräche führen.