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So erkennen Sie Billigflugzeuge
Schon mal was von einem "Last Crew Call" gehört? Das ist die
Situation, wenn das Flugzeug und die Passagiere startbereit, aber der
Pilot und seine Crew leider unauffindbar sind – und ausgerufen werden müssen.
Das gab’s schon mal bei der Sultan Air auf dem Düsseldorfer Flughafen.
Die Sultan Air existiert nicht mehr. Wenn Sie länger als manche
Billigflieger leben wollen, sollten Sie auf diese Signale achten:
- Hängt vorne am
Cockpit eine lange Liste, wer die Maschine von wem geleast hat, der
sie wieder von jemand anders geleast hat, dann gleich wieder die
Gangway runter.
- Hat jeder Sitz eine
Beschriftung in einer anderen Sprache, werden Sie mal in Kyrillisch,
mal in Arabisch aufgefordert, die Sitzgurte zu befestigen, dann stammt
die Inneneinrichtung aus einem Secondhand-Laden, die Technik möglicherweise
auch. Schnallen Sie sich wieder los.
- Testen Sie, ob die
Schwimmweste an ihrem Platz ist, die Gurte und die Gepäckfächer
ordentlich schließen. Wenn nicht, dann sind die Sicherheitskontrollen
äußerst lax.
- Verzögert sich der
Start, weil hektische Handwerker an der Maschine herumwerkeln, ist
Vorsicht geboten. Die Ansagen der Crew verharmlosen oft den Defekt.
Erkundigen Sie sich nach den genauen Ursachen oder verzichten Sie auf
diesen Flug.
- Rechtlich
umstritten ist die Frage, ob der Passagier bei begründeten
Sicherheitsbedenken vom Flug zurücktreten und Kostenersatz fordern
kann. Im schlimmsten Fall aber sollte Ihnen Ihr Leben ein verfallendes
Ticket wert sein.
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So bekommen Sie Ihren Wunschplatz im
Flugzeug
Spielernaturen fiebern besonders bei Langstreckenflügen dem Check-in
wie einer Pokerpartie entgegen. Denn Glück gehört schon dazu, den besten
Platz im Flugzeug zu ergattern. Dem Glück kann man aber nachhelfen:
Checken Sie frühzeitig ein und verlangen Sie ausdrücklich die Plätze,
die am meisten Beinfreiheit bieten. Fragen Sie am Counter, mit welchem
Flugzeugtyp Sie fliegen. Wir sagen Ihnen, wo die besten Plätze sind:
- Airbus 310
(Langstrecke)
Wenn Sie zu den Privilegierten gehören und First class (F) fliegen,
setzen Sie sich in die Schlafsessel 1A oder 1C. Dort wird Ihnen eine
noch unberührte Vorspeisenplatte präsentiert, Sie wählen Ihr
Lieblingsstück vom Hummer. In der Business class (C) drängen Sie auf
Platz 21C oder 21H (direkt neben den Sitzen der Flugbegleiter) – näher
können Sie einer Stewardeß nicht kommen. Auf den Plätzen 43D, 43E,
43G in der Economy class (M) wird es Ihnen bestimmt nicht langweilig:
Hier hinten tobt die Party – mit Rauchern, die keinen Raucherplatz
mehr bekommen haben, mit Zweimetermännern, die sich die Beine
vertreten müssen, und ungeduldigen Anwärtern für die immerzu
besetzten Toiletten …
- Airbus 300–600
(Langstrecke)
Ein Geheimtip für trinkfreudige Busineß-Flieger: Bei den Plätzen A,
C, D, E, G, H, K der Reihe 26 werden die Getränkewagen geparkt. Sie
sitzen an der Quelle! Für Langbeiner, die Economy fliegen, sind die
Plätze A, C, H, K der Reihe 34 wie geschaffen. Da sie an der Tür
liegen, werden Hitzestaus vermieden. Auf den Plätzen 34C und 34H
gehen Sie bei Start und Landung auf Tuchfühlung mit der Stewardeß.
- Boeing 747/200
(Langstrecke)
Sie fliegen First. Auf dem Platz 81C (Oberdeck) sitzen Sie quasi
direkt hinter dem Kapitän. In der Business class sitzen Sie auf den
Plätzen 1A, 1C, 1H, 1K in der ersten Reihe, haben viel Beinfreiheit
und können ungestört arbeiten oder ruhen. Wenn Sie mit Economy
vorliebnehmen müssen, setzen Sie Prioritäten. Wenn Sie für
Beinfreiheit gerne den nahen Toilettenblock und die umliegende
Mutter-Kind-Reihe in Kauf nehmen, wählen Sie in Reihe 32 die Plätze
A, B, C, H, J, K. Überstehen Sie keinen Flug ohne kaltes Bier, sitzen
Sie auf den Plätzen D, E, F, G in Reihe 45 richtig. Häufiges Türschlagen
bringt Sie dort nicht aus der Ruhe. Reisen Sie in netter Gesellschaft,
empfehlen wir die Plätze B, C, H, J in den einzigen Zweierreihen
45–56. Nichtraucher sind hier jedoch fehl am Platze.
- Airbus 340
(Langstrecke)
Für eingefleischte Singles eignen sich in Kategorie First die
einzigen Einzelsitze, die es auf Langstreckenflügen gibt: 1E und 2E
– eigenes Staufach in der Armlehne eingeschlossen. Weniger exklusiv,
dafür ruhig gelegen, sind die Plätze H, K, A, C der 3. bzw. 4. Reihe
in der Business class. Sie werden von der beengenden Rückenlehne
ihres Vordermanns verschont und können Ihr Sakko bequem auf den Bügel
hängen. Dafür sitzen Sie an der Grenze zur Rauchersektion der First
class. Economy-Vielflieger verbinden mit den Platznummern 38D oder 38G
geräuschvolle Stöße gegen die Rückenlehne. Selbst die erfahrenste
Stewardeß kommt hier mit ihrem Essenswagen immer wieder vom Kurs ab.
- Boeing 747/400
(Langstrecke)
Echtes Klub-Ambiente herrscht für First-Reisende in Reihe 83 auf den
Sitzen A, C, H, K. Wer sich nur die Business class leisten möchte,
sich aber trotzdem für sehenswert hält, wählt die Platznummern 5D
oder 5G. Dort fallen Sie ins Auge. Wer unerkannt ans Ziel kommen will,
nimmt mit 1A oder 1K vorlieb und bleibt von neugierigen Blicken und
Durchgangsverkehr verschont. Gehören Sie zu denen, die gern
zuschauen, wenn’s brennt, nehmen Sie in der Kategorie Economy die Plätze
A, B oder C der 41. Reihe ein: Bei Feuer im Cargo-Bereich sitzen Sie
in der ersten Reihe. Spezialplätze für Filmmuffel gibt es in Reihe
45, Sitz A, B, C: Die Leinwand sehen Sie von dort aus garantiert
nicht.
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Im
Flugzeug auf Nummer sicher
Wenn man bei einem
Flugzeugunfall ein paar Regeln beachtet, können sich die Chancen für das
eigene Überleben beträchtlich erhöhen.
Schuhe anbehalten
Das Szenario
nach einer Bruchlandung: Der Kabinenboden besteht nur noch aus
scharfkantigen Metalltrümmern, überall liegen spitze Kunststoffsplitter
verstreut. Barfuß durch diese Hölle? Besser nicht, deshalb: Bei Start
und Landung immer die Schuhe anbehalten. Auch bei einer Evakuierung der
Maschine über Notrutschen bleiben die Schuhe angezogen (entscheidende
Ausnahme: hochhackige Pumps, die die Rutsche zerreißen könnten).
Kleidung aus Naturfasern
Bei Feuer sind Leder oder Naturfasern wie Wolle oder Baumwolle am
besten, künstliche Fasern wie Polyester oder Nylon können bei Hitze
schmelzen. Frauen sind Hosen zu empfehlen, enge Röcke können bei der
Evakuierung hinderlich sein.
Kontaktlinsen tragen
Dies gilt natürlich nur für Brillenträger, die Kontaktlinsen
besitzen. Ansonsten: Vor einer Notlandung die Brille absetzen, um die
Augen vor Verletzungen durch eventuell brechendes Glas zu schützen.
Sicherheitsgurte straffen
Die Sicherheitsgurte müssen bei Start und Landung straff über die Hüften
gespannt sein, sonst besteht bei einem Unfall die Gefahr, darunter
herauszurutschen und sich innere Verletzungen zuzuziehen. Während des
Fluges sollten die Gurte ständig angelegt sein, dann reicht eine lockere
Spannung.
Richtige Körperhaltung
Wenn Ihr Flugzeug notlanden muß, ist die richtige Körperhaltung
wichtig. So verhindern Sie Kollisionen mit umherfliegenden Gegenständen
(und auch schwere Verletzungen): Entweder Kopf auf die Knie und die
Oberschenkel mit den Armen umklammern. Falls der Platz dafür nicht
reichen sollte: Beugen Sie den Oberkörper nach vorn und legen Sie den
Kopf auf die gekreuzten Arme, während die Hände fest die Oberkante der
Lehne des Vordersitzes umklammern.
Sitzplatzwahl
Welcher ist der sicherste Sitzplatz? Alle Experten sagen: Den gibt es
nicht, dazu sind die Unfälle zu unterschiedlich. In der Nähe eines regulären
Ausgangs oder direkt an einem Notausstieg über den Tragflächen zu sitzen
ist jedoch nie verkehrt. Nur: Fast alle Türen wollen verschieden geöffnet
werden. Deshalb die Sicherheitskarte aus der Sitztasche nehmen und genau
durchlesen. Sie klärt über die Funktionsweise der jeweiligen Ausstiege
auf.
Simulation im Kopf
Spielen Sie vor dem Start einen Notfall im Kopf durch! Wo liegt der nächste
Ausgang? Wie kann ich ihn öffnen? Wo befindet sich ein alternativer
Ausstieg, falls der erste versperrt oder unbenutzbar ist? Zählen Sie die
Sitzreihen bis zum nächsten Ausstieg, denn nach einer Bruchlandung ist
die Kabine oft verqualmt und die Notbeleuchtung am Boden ausgefallen. Aber
verlassen Sie das Flugzeug erst, wenn die Crew ihr Okay dazu gibt. Sonst
kann der Sprung aus dem Flieger nicht auf die Rutschbahn, sondern ins
Leere gehen. Oder man wird - falls die Triebwerke noch laufen - von den
Turbinen angesaugt.
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Risiken beim Baden
Urlauber in
Mittelmeerländern klagen immer häufiger über unangenehme Hautreizungen.
Sie sind meist auf verschmutzte Gewässer und Sandstrände zurückzuführen.
Statt auf ein dünnes
Handtuch, sollte man sich besser auf eine Iso-Matte oder auf Felsen legen.
Plastikbadeschuhe schützen vor scharfkantigen Muscheln und
Seeigel-Stacheln. Ein altes Fischer-Rezept hilft gegen Stiche:
Legen Sie eine mit Weinessig getränkte Kompresse auf die Wunde. Das löst
über Nacht zumindest die Stacheln auf, die kurz unter der Hautoberfläche
stecken.
Wenn sie nicht von den einheimischen Behörden ausdrücklich freigegeben
wurden, sollten Urlauber nicht in tropischen Seen oder Flüssen baden.
Diese Gewässer sind häufig durchsetzt von Parasiten, die schwere
Krankheiten auslösen können (zum Beispiel Bilharziose: Hakenwürmer, die
Jahre später die inneren Organe zerstören). Oder man begegnet gefährlichen
kleinen Raubfischen (Piranhas im Amazonasgebiet), die ganze Körperteile
abfressen.
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Fünf
Regeln machen das Baden im Pool zu einem unbeschwerten Vergnügen
Tragen Sie Badeschuhe.
Auf Teppichen und Matten halten sich Pilzsporen und Keime besonders hartnäckig.
Vermeiden Sie Hautkontakt. Benutzen Sie auf Liegen, in der Umkleidekabine
und in der Sauna immer ein Handtuch als Unterlage, und zwar stets mit
derselben Seite nach unten.
Ziehen Sie Ihre Badekleidung nach dem Baden rasch aus, damit die Haut
nicht zusätzlich aufweicht.
Duschen Sie vor und nach dem Baden. Trocknen Sie auch Ihre Füße gut ab.
Das ist die beste Vorbeugung gegen Fußpilz.
Es bringt nichts, sich vor dem Bad dick mit Vaseline einzucremen. Ganz im
Gegenteil: Manche Keime setzen sich auf Fett besonders gern fest.
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Fitness für den Rücken
Wie anstrengend das
Reisen sein kann: Schweres Gepäck heben und schleppen, stundenlang
bewegungslos sitzen, in ungewohnten Betten schlafen. Das ist für den Rücken
ganz und gar keine Erholung. Wer nicht regelmäßig Sport treibt, dem können
vielleicht unsere Tips helfen, das Kreuz zu schonen:
Nehmen Sie statt eines
großen Koffers lieber zwei kleinere mit. So wird der Rücken regelmäßig
belastet. Noch besser ist ein Rucksack, den man individuell einstellen
kann. Rollenkoffer sollten ausreichend lange Griffe haben, damit Sie sich
beim Ziehen nicht bücken müssen.
Tragen Sie das Gepäck möglichst nahe am Körper. Je kürzer der Hebel,
desto weniger Kräfte müssen sie einsetzen. Wollen Sie einen Koffer ins
Auto laden, dann stellen Sie ihn gleich an der Kante des Kofferraums ab
und schieben ihn tief hinein. Gehen Sie bei einem schweren Gepäckstück
erst in die Knie und heben es dann mit geradem Rücken.
Bahn und Schiff sind weit rückenfreundlicher als Flugzeug und Auto, weil
Sie sich während der Fahrt bewegen können. Legen Sie viele Pausen ein,
wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind. Das entlastet die Bandscheiben.
Verändern Sie während des Sitzens so oft wie möglich die Position. Auch
kleine Veränderungen entlasten das Kreuz, z.B. durch das Verstellen der Rückenlehne
im Auto.
Recken und strecken Sie sich, wann immer möglich. Besonders wirksam sind
isometrische Übungen, bei denen die Muskeln gegen einen eingebildeten
Widerstand dreißig Sekunden lang angespannt und wieder entspannt werden.
Beispiele: Handfläche gegen Handfläche oder Hände unter die
Oberschenkel und nach oben pressen.
Betten Sie sich mit Sorgfalt: Sollten Sie eine durchgelegene Matratze
vorfinden, bitten Sie im Hotel um ein neues Zimmer. Notfalls können Sie
die Matratze eines zu weichen Bettes einfach auf den Boden legen.
Geben Sie im Urlaub auch Ihrem Rücken frei: Legen Sie sich nicht auf die
erstbeste ausgebeulte Liege am Strand, sondern bewegen Sie sich so viel
wie möglich. Das ist gut für die Bandscheiben und für die Seele.
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Erfrierungen
- vorbeugen/was sie dagegen tun können
Erfrierungen
beginnen fast unmerklich. Die Haut kühlt ab, irgendwann tut sie ein bißchen
weh, aber der Schmerz vergeht rasch. Die betroffene Stelle wird gefühllos
und taub. Erfrierungen können schon bei Temperaturen über null Grad
auftreten. Entscheidend ist der Wind, der die Kälte agressiv macht. Minus
zehn Grad wirken bei Windstärke vier beispielsweise wie minus 30 Grad auf
der Haut. Nässe verstärkt den Effekt zudem. Gefährdet sind vor allem
Stirn, Wangen, Nase, Kinn, Ohren, Finger und Zehen.
Erfrierungen ersten
Grades sind relativ harmlos. Erwärmt sich die Haut wieder, rötet sich
das zuvor blasse Gewebe, quillt etwas auf, fühlt sich pelzig an und verfärbt
sich in schweren Fällen violett. Die Rötung verschwindet oft innerhalb
weniger Stunden. Ausgekühlte Hände und Füße bewegen oder an warme Körperstellen
halten, aber auf keinen Fall mit Schnee einreiben (die Eiskristalle können
die Haut verletzen und noch empfindlicher machen). Erfrorene Gliedmaßen
sollten nach und nach aufgewärmt werden (z.B. Füße in kaltes Wasser
halten und heißes Wasser langsam zugießen).
Bei Erfrierungen zweiten Grades wirft die Haut Blasen, schwillt stark an
und wird dunkelrot - ähnlich wie bei Verbrennungen. Platzen die Blasen
auf , drohen Infektionen durch eindringende Krankheitskeime. Um das zu
verhindern, sollten die Blasen auf keinen Fall mit Salben, Cremes oder
Lotionen eingerieben werden. Besser sind sterile Verbände.
Bei Erfrierungen dritten Grades verfärbt sich das Gewebe schwarz. Dazu
kann es allerdings nur in Extremsituationen kommen.
Unterkühlt der Körper allgemein, reduziert er die Temperatur der
Extremitäten, um Herz- und Stamm-Organe zu schützen. Nach dem "Kältezittern"
werden die Betroffenen gleichgültig und wirken apathisch. Ab 30 Grad Körpertemperatur
droht Bewußtlosigkeit. Unterkühlte müssen in Ruhelage abtransportiert
werden.
Zur Vorbeugung:
- Ausreichend
bewegen
- Die
Haut gegen Wind abschirmen
- Gegen
Sonne schützen. UV-Strahlen greifen die Haut an und machen sie damit
kälteempfindlicher.
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Durchfall - vorbeugen/was sie dagen tun
können
Zwei Drittel aller
Urlauber im Süden oder den Tropen kennen das Problem Durchfall:
Bakterien, Würmer oder einzellige Parasiten machen den Stuhlgang zum
Gerenne, meist zwischen dem dritten und neunten Tag, manchmal den ganzen
Urlaub über. Die ungebetenen Gäste gelangen oft über nicht einwandfreie
Nahrung in den Darm. Deshalb sollten Speisen entweder gekocht, geschält
oder ganz einfach liegengelassen werden. Was Reisende sonst noch
beherzigen sollten:
- Auf
Eiswürfel im Drink verzichten.
- Kein
Leitungswasser, sondern gut gekühltes Mineralwasser trinken.
Unbedenklich sind auch Säfte, Limonade und Bier aus frisch geöffneten
Flaschen, Tee, Kaffee und Wein.
- Selbstversorger
sollten Wasser grundsätzlich abkochen.
- Obst
immer schälen oder frisch zu Saft pressen.
- Vorsicht
mit Wassermelonen: mancherorts werden sie mit Leitungs- oder Flußwasser
gespritzt. (Die Injektion erhöht das Gewicht, den Preis und das
Risiko.)
- Kein
offenes Speiseeis essen, kein rohes Fleisch und keinen rohen Fisch.
Auf rohe Meeresfrüchte (Muscheln, Seespinnen) verzichten.
Krankheitskeime lassen sich nur durch Kochen abtöten.
- Keine
Salate essen, die mit Mayonnaise angemacht sind, keine Geflügelsalate
(auch nicht vom Buffet eines Fünf-Sterne-Hotels). Salmonellen sind im
Süden und in den Tropen wesentlich weiter verbreitet als hierzulande.
Vorsicht bei den Enteneiern, sie enthalten oft ein Vielfaches der
Salmonellenfracht von Hühnereiern!
- Was
auf den Tisch kommt, sollte durchgegart und durchgebraten sein und
noch dampfen. Temperaturen über sechzig Grad Celsius töten sowohl
Viren als auch Bakterien. Vorsicht ist geboten bei Speisen, die mit
Folie abgedeckt warmgehalten werden. Das darunter entstehende
Treibhausklima verschafft Mikroorganismen ideale Wachstumsbedingungen.
Ist der Durchfall einmal da, können einfache Hausmittel den Darm
wieder beruhigen:
- Altbewährte
Hilfen sind Salzstangen und Cola, Fleischbrühe und ein Liter
schwarzer Tee (mit einem Teelöffel Salz, zwei Eßlöffeln Zucker und
dem Saft von zwei Orangen oder einer Zitrone). Das gleicht den Flüssigkeits-
und Salzverlust rasch aus.
- Läßt
der Durchfall auch nach drei Tagen nicht nach, sollten Urlauber einen
Arzt aufsuchen. Bei bakteriellen Infekten sind Antibiotika am
wirksamsten. Dazu zählen Mittel mit den Wirkstoffen Ciprofloxacin
oder Ofloxacin (beide rezeptpflichtig).
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So
beugen Sie Lebensmittelergiftungen vor
- Nur
essen und trinken, was durchgebraten, durchgekocht oder geschält ist.
Sonst die Speisen lieber liegenlassen.
- Kein
Leitungswasser, sondern gut gekühltes Mineralwasser trinken.
Unbedenklich sind auch Säfte, Limonade und Bier aus
originalverschlossenen Flaschen sowie Kaffee, Wein und Tee.
- Selbstversorger
sollten Wasser grundsätzlich abkochen.
- Obst
immer schälen oder frisch zu Saft pressen.
- Vorsicht
mit Wassermelonen: mancherorts werden sie mit Leitungs- oder Flußwasser
gespritzt. (Die Injektion erhöht das Gewicht, den Preis und das
Risiko.)
- Auf
offenes Speiseeis, unpasteurisierten Käse und andere Milchprodukte
verzichten. Keine rohen oder halbgaren Eier oder Salate essen.
- Vorsicht
ist geboten bei Speisen, die mit Folie abgedeckt warmgehalten werden.
Das darunter entstehende Treibhausklima verschafft Mikroorganismen
ideale Wachstumsbedingungen.
- Keine
säurehemmenden Magenmittel einnehmen. Magensäure ist die beste
Barriere gegen schon geschluckte Erreger.
"Echte" Vergiftungen sind selten, aber umso gefährlicher:
- Ciguatera-Vergiftungen
können nach dem Genuß von tropischen Fischen aus dem Pazifik und der
Karibik auftreten. Dabei werden Nervengifte durch im Fisch lebende
Einzeller übertragen. Die Symptome (einige Stunden nach dem Essen):
Darmkrämpfe, Schwitzen, Schüttelfrost, Erbrechen, Krämpfe und ein
taubes Gefühl und Brennen im Mundbereich. Sofort den Arzt aufsuchen.
- Werden
dunkelfleischige Fische ( z.B. Makrelen, Thunfisch) zu warm gelagert,
können Histamine entstehen. Das Fischgericht kann dann metallisch
oder pfefferig schmecken. Es kommt zu roten Flecken auf der Haut,
Atemproblemen, heftigen Bauchschmerzen und Erbrechen. Sofort einen
Arzt aufsuchen.
- Durch
schlecht konservierte und unsachgemäß konservierte Fisch- und
Fleischwaren können sich Toxine bilden, die im schlimmsten Fall durch
Atemlähmung zum Tod führen können.
- Weniger
gefährlich sind Lebensmittelvergiftungen durch Staphylokokken,
Kolibakterien oder Eiterkeimen. Hinzu kommen Viren, Bakterien und
Einzeller, die Durchfall, Übelkeit und Erbrechen auslösen können.
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So schützen sie sich vor der Sonne
Einige wenige
Regeln schützen:
Vor allem in
der Mittagszeit im Schatten bleiben.
Nie ohne Sonnenhut oder Schirmkappe an den Strand.
Beim Baden Schultern, Arme und Gesicht mit wasserfestem Sonnenschutzmittel
eincremen. Vorsicht beim Schnorcheln! Kopf, Schultern, Rücken und oft
auch die Waden bleiben der UV-Strahlung ausgesetzt.
Je nach Hauttyp nicht länger als zehn Minuten bis maximal dreißig
(dunkle Typen) in der Sonne brutzeln. Auch wer mehrmals täglich ein
Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor aufträgt, kann insgesamt
nicht länger in der Sonne bleiben. Die Schutzwirkung addiert sich nicht.
Bei Spielen am Strand oder im Garten immer leichte und luftige Baumwoll-,
Seiden- oder Leinenkleidung tragen, die Schultern, Arme und Beine bis zum
Knie bedecken. (Keine Synthetics, die stauen die Körperwärme!)
Wenn es zu spät ist:
Wer trotz allem in der Sonne einschläft und mit Kopfschmerzen, Fieber
und Übelkeit wieder erwacht, hat wahrscheinlich einen Sonnenstich oder
Hitzeschlag: Erste Hilfe: Ab in den Schatten, ins Haus, hinlegen, Kleidung
öffnen, mit lauwarmen Wasser abduschen oder waschen, viel trinken.
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Verhaltentipps
bei tropischen Temperaturen
Wir können unserem
Körper aber dabei helfen, besser mit der Hitze fertig zu werden:
- Helle
Kleidung und Kopfbedeckung sind angesagt, im Schatten bleiben, faul
sein.
- Essen
Sie eiweißarm, denn Proteine lassen die Körpertemperatur stärker
ansteigen als Kohlenhydrate.
- Helfen
Sie Ihrem Körper beim Schwitzen: Besprühen Sie mit einem Wasserfläschchen
ab und zu Arme, Beine, Nacken und Gesicht. Oder verteilen Sie es an
den Außenseiten des Halses, in den Armbeugen und den Kniekehlen.
- Schützen
Sie sich auch vor einem Kälteschock in klimatisierten Räumen.
- Meiden
Sie Nikotin und alkoholische Getränke.
- Kalte
Getränke sind zwar erfrischend, aber auch ein schlechter Durstlöscher
und sie erhöhen die Schweißproduktion. Besonders ältere Menschen
sollten ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Trinken Sie in regelmäßigen
Abständen, etwa alle 20 Minuten, einen kleinen Becher Wasser.
- Teure
Elektrolyt-Getränke oder Salztabletten müssen Sie übrigens nicht zu
sich nehmen. Auch wer hin und wieder etwas Salziges isst, ersetzt das
beim Schwitzen verlorene Salz ohne Schwierigkeiten.
- So
können Sie sich vorbereiten:
Regelmäßige Anstrengungen bei hohen Temperaturen lassen den Körper
leichter, aber weniger salzig schwitzen und trainieren auch Herz und
Kreislauf. Bei kühlem Wetter kann als Vorbereitung ein leichtes
Konditionstraining helfen, außerdem Saunabesuche und Wechselduschen.
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Von
"Tourist" bis "Luxus" - dafür gibt's Sterne
*Tourist
Zimmergröße: EZ 8, DZ 12 qm
Die Zimmer-Ausstattung beschränkt sich auf Bett, Schrank, Lampe,
Frottiertuch, Papierkorb, Fußmatte, und Waschbecken mit fließend Kalt-
und Warmwasser. Etagenbad und WC pro 10 Betten ohne Dusche und Toilette.
Telefon außerhalb des Zimmers.
**Standard
Zimmergröße: EZ 12, DZ 16 qm
Zusätzlich zur Touristenklasse: Nachttischlampe, Kofferablage, Tisch,
Sitzgelegenheit, Seife und Badetuch. 50% der Zimmer mit Dusche und WC;
Etagenbad und WC pro 10 Betten ohne Dusche und Toilette. Telefon außerhalb
des Zimmers. Hygienebeutel gratis.
***Komfort
Zimmergröße: EZ 14, DZ 18 qm
Zusätzlich zur Standardklasse: eine Sitzgelegenheit pro Bett, Ablagefläche,
Ankleidespiegel. 90% der Zimmer mit Dusche und WC, pro 10 Betten ohne
Dusche/WC ein Etagenbad/WC. Direktwahltelefon in allen Zimmern. 70% der
Zimmer mit Radio-/TV-Anschluß; die Geräte werden kostenlos zur Verfügung
gestellt. Hygienebeutel, Schaumbad, Hotel- und Orts-Infos gratis.
Restaurant im Haus.
****First Class
Zimmergröße: EZ 16, DZ 24 qm
Zusätzlich zur Komfortklasse: Sitzgruppe, Leselampe, Zusatzdecke und
Kosmetikspiegel. Alle Zimmer mit Dusche, WC und Direktwahltelefon; 24
Stunden Telefonbereitschaft. Alle Zimmer mit Radio- und TV-Anschluß, Geräte
werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Gesichtstücher, Nähzeug,
Schuhputzzeug, Schreibtischmappe und Schreibgerät gratis. Restaurant im
Haus.
*****Luxus
Zimmergröße: EZ 18, DZ 26 qm
Zusätzlich zur First Class: Bademantel, Fön. 80% der Zimmer mit Bad und
WC; 20% mit Dusche und WC. Zwei Restaurants im Haus. Sonst wie First Class.
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Wo sind die bequemsten
Flugzeug-Sitze
In welchem
Flugzeugtyp sitzt man wo am besten? Da es gerade in der Economie-Class
meistens eng zugeht, ist es von Vorteil, die Plätze zu kennen, an denen
zumindest die Beine etwas mehr Platz haben. Hier einige Hinweise:
Airbus A 310
Dieser
Zweistrahler wird bei Hapag-Lloyd auf Mittel- und Fernstrecken eingesetzt,
während er bei der Lufthansa über den Atlantik fliegt. Hapag-Lloyd setzt
zwei Versionen ein: Die A310-200 und die gleich große -300, die über
eine größere Reichweite und weniger Plätze verfügt. Bei
Hapag-Lloyd (beide Versionen) die Plätze 1 DEG sowie Reihe 15
(Notausgang, 15BC und 15HK bieten sogar extrem viel Beinfreiheit). Bei der
Lufthansa in der Economy-Klasse die Reihe 28.
Boeing 737
Das meistgebaute Flugzeug der Welt wird in Deutschland von Condor,
Germania, Hapag-Lloyd und der Lufthansa auf Kurz- und Mittelstrecken
eingesetzt. Erschwerend bei der Platzsuche: Den Typ gibt's in drei
verschiedenen Versionen: Boeing 737-300, -400 und -500. Die Reihe am
Notausgang. Bei Condor Reihe 12, bei Hapag-Lloyd 737-400 Reihe 14, mehr Fußraum
auch in Reihe 13, bester Platz: 13A (kein Vordersitz). In der Hapag-Lloyd
737-500 Notausstieg in Reihe 11, bester Platz: 2F (kein Vordersitz).
Lufthansa hat sechs verschiedene 737-Kabinen sowie eine flexible Business
Class, daher beim Check-in erkundigen.
Boeing 747-400
Der klassische Langstreckenjet wird in seiner neuesten Version von
vielen großen Liniengesellschaften weltweit geflogen. Großer Vorteil für
die Passagiere: Mit insgesamt zehn Türen bietet die 747 reichlich Plätze
mit übergroßer Beinfreiheit. Allerdings sind bei der Lufthansa viele
gute Positionen bereits von Bordküchen belegt. Und Achtung: Allein die
deutsche Gesellschaft verfügt bei der Boeing 747-400 über drei
Versionen, nicht zu verwechseln mit der älteren 747-200. Tipp:
Reihe 9 (Business Class) sowie die Plätze 24C und H und Reihe 33 (sie
bietet in der Economy Class aller Versionen den meisten Platz).
Boeing 757
LTU und Condor verfügen über stattliche Flotten dieses schlanken
Zweistrahlers, der vor allem auf den Rennstrecken ans Mittelmeer fliegt.
Bei der Kabinenaufteilung gibt es wesentliche Unterschiede: LTU hat die
Notausgänge hinter, Condor über den Tragflächen. Die spanische
LTU-Tochter LTE verfügt über eine andere, engere Bestuhlung. Tipp: Bei
Condor Plätze 1ABC, 2DEF, Reihe 10 (viel Platz an der Tür) sowie die
Reihen 19 und 20 (an den Notausgängen, leider kaum extra Platz). Bei LTU
der Sitz 1C, die Plätze 1DEF, 9DE, Reihe 10ABC und F (beste Plätze)
sowie Reihe 27.
Boeing 767
Dieses Flugzeug ist bei Condor und LTU überwiegend auf Langstrecken
im Einsatz. Wesentlicher Unterschied: Condor bietet im vorderen Teil des
Fliegers eine aufgewertete Comfort Class an, LTU nur die Einheitsklasse.
In beiden Versionen gibt es kaum Plätze mit Extra-Fußraum. Tipp: Bei LTU
die Reihen 1, 12, die Plätze 14AB und -FG sowie die Reihe 21 (Notausgänge).
Bei Condor die Plätze 6DEG und Reihe 22 (Notausgänge).
McDonnell Douglas MD-83
Ein weit verbreitetes Mittelstrecken-Flugzeug, von dem Aero Lloyd 13
Maschinen hat. Sehr ähnlich sind die Typen MD-82 und MD-87, die ebenfalls
bei Aero Lloyd fliegen. Plus für den Passagier: Dieser Typ hat pro Seite
zwei Notausstiege. Tipp: Die Reihen an den Notausgängen. In der MD-83 von
Aero Lloyd Reihe 22 und 23, in der MD-82 die Reihen 21 und 22 und in der
MD-87 die Reihen 18 und 19. Achtung: Vermeiden Sie die letzte Reihe
(MD-83: Reihen 34 und 35), wo die Triebwerke die Aussicht blockieren und
die Rückenlehnen nicht verstellbar sind.
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Checkliste - All-inclusive: Was es auch
bedeuten kann
Ganz wichtig:
Prüfen Sie vor dem Buchen Ihres Urlaubs genau, ob alle erwünschten
Leistungen auch im All-Inclusive-Paket enthalten sind. Hier eine
Zusammenstellung all dessen, was zu beachten ist:
- Sind
laut Katalog nur "lokale Getränke" im Preis enthalten? Dann
muß schon ein Campari extra bezahlt werden. Im schlimmsten Fall gibt
es gar keine internationalen Markendrinks.
- Ist
Tischwein nur beim Abendessen kostenlos oder zu jeder Mahlzeit?
Weinfreunde sollten ohnehin wissen, daß die Auswahl oft bescheiden
ist - vor allem in der Karibik.
- Schließt
die Bar schon um 22.30 Uhr? Dann können lange Abende teuer werden,
denn Bestellungen außerhalb der regulären Öffnungszeiten werden in
Rechnung gestellt.
- Sind
neben dem Buffet auch "Spezialitätenrestaurants" mit
Service und Reservierungspflicht im Reisepreis enthalten? Nicht immer
selbstverständlich.
- Zu
welchen Zeiten sind Sportanlagen, zum Beispiel der Tennisplatz,
kostenlos zu nutzen? Bedenken Sie: Niemand will in der Mittagshitze
aufschlagen, und in der Karibik wird es um 18 Uhr dunkel.
- Stehen
Sportgeräte in ausreichender Zahl zur Verfügung? Bei zwei Booten für
100 Segler wird's eng.
- Etliche
Ferienorte in Österreich, versprechen "All-inclusive-Pakete",
verstehen darunter aber gerade mal freien Eintritt in Schwimmbäder
und Minigolfplätze.
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Pannenhilfdienste in Europa - Europäische
Hotlines im Notfall
BELGIEN 070-244777
DÄNEMARK Falck:
70 10 20 30; DAH 70 10 80 90
FINNLAND Autoliito:
werktags (09) 77 47 64 00 Wochenenden und Feiertage: 0200-80 80
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Fit auf Fernflüge
Viel trinken, möglichst
einen Viertelliter pro Flugstunde. Bei nur zehn Prozent Luftfeuchtigkeit
an Bord trocknen Haut und Körper schnell aus. Am besten wirken
Mineralwasser, Früchtetees und Obstsäfte ohne Salz und Zucker. Auf
alkoholische Getränke sollte man gänzlich verzichten. In 10.000 Meter Höhe
wirken Wein oder Bier viel schneller als am Boden. Außerdem weitet der
Alkohol die Blutgefäße und läßt so die Beine anschwellen.
Immer mal wieder aufstehen und ein paar Schritte gehen. Das hält den
Kreislauf in Schwung.
Weite, bequeme Kleidung tragen (das gilt auch für die Schuhe), sonst fühlt
man sich leicht eingeschnürt und unwohl.
Statt Kontaktlinsen lieber eine Brille tragen, um eine Bindehautentzündung
zu vermeiden.
Acht kleine Übungen gegen Rückenschmerzen, dicke Beine und
Thrombosegefahr auf langen Flügen:
- Die
Fußpumpe
Füße
flach auf den Boden stellen. Dann abwechselnd (etwa im
Sekundenrhythmus) Hacken und Zehen heben und wieder auf den Boden drücken
(60mal, regt die Wadenmuskulatur an, dadurch wird das abgesackte Blut
wieder hochgepumpt.
- Der
Beinsteller
Knie
abwechselnd beugen, bis die Hacken unter dem eigenen Sitz sind, dann
so weit wie möglich strecken, als wollten Sie jemandem ein Bein
stellen (10mal, lockert das versteifte Kniegelenk, bringt Schwung in
die Muskeln).
- Der
Nasenstüber
Abwechselnd
das linke und rechte Knie in Richtung Nase heben. (10mal, lockert die
Hüftgelenke und -muskeln)
- Der
Bauchtanz
Setzen Sie
sich aufrecht, Schultern hängen lassen. Spannen Sie den Bauch an und
versuchen Sie, den Rücken mit dem Bauch in die Rückenlehne zu drücken.
Dann den Bauch so weit wie möglich herausstrecken (8mal, hält die
Lendenwirbelsäule beweglich).
- Der
Baumkratzer
Lehnen Sie
sich zurück und stellen Sie sich vor, die Rückenlehne sei ein
knorriger Baum, an dem Sie sich den Rücken kratzen wollen. Schieben
Sie dazu den Rücken mit minimalen Bewegungen seitlich hin und her
(20mal, lockert die Brustwirbelsäule).
- Der
Umgucker
Den Kopf
einige Male langsam nach den Seiten drehen und dazwischen das Kinn auf
die Brust drücken. Nie kreisen - das kann Kopfschmerzen auslösen
(8mal, lockert die Halswirbelsäule).
- Der
Schulterkreisel
Hier ist
Kreisen erwünscht. Schultern vorne heben und nach hinten runterziehen
(20mal, wirkt der gekrümmten Sitzhaltung entgegen)
- Der
große Seufzer
Aufrecht
sitzen, Füße flach auf den Boden stellen, Ellbogen zu den Seiten
wegstrecken. Hände kräftig gegeneinanderdrücken und die Luft durch
die gespannten Lippen mit einem leisen "fffffffff"
entweichen lassen (10mal, aktiviert die Atmung).
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Jetlag läst das Gehirn schrumpfen
Wer Jetlag nur als unangenehme Nebenwirkung langer Flüge über die
Zeitzonen sieht, muss umdenken: Ein Wissenschaftler fand heraus, dass das
Gehirn bei chronischen Störungen des Tag-Nacht-Zyklus physisch schaden
nimmt.
Dr. Kwangwook Cho von der Universität Bristol in England untersuchte
zwanzig Flugbegleiterinnen, die jeweils unterschiedliche Zeit zur Erholung
von ihren Jetlags hatten. Mit Magnet-Resonanz-Spektroskopie fand er
heraus, dass sich der rechte Schläfenlappen im Hirn bei denen verkleinert
hatte, die besonders stark unter der Zeitverschiebung litten.
Gleichzeitig testete Cho räumliches Sehen und Erinnerungsvermögen bei
den Frauen. Diese Vorgänge werden von dem rechten Schläfenlappen
gesteuert. Er fand, dass die Funktionen bei den stärker Gestressten
nachgelassen hatte. Die Untersuchung führte er übrigens an Frauen aus,
weil die stärker unter Jetlag-Symptomen leiden als Männer.
Konsequenzen haben Chos Untersuchungen nicht nur für Flugpersonal,
sondern auch für Schichtarbeiter und junge Eltern, die unter ständiger
Verschiebung ihrer Tag-Nacht-Rhythmen leiden. Sie sollten sich klar
machen, dass ihr Gehirn darunter leidet.
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Welcher Arzt im Ausland Deutsch spricht
vor Krankheit ist man auch im Urlaub nicht gefeit. Manchmal wird ein
Arztbesuch unumgänglich. Wenn Sie ins Ausland fahren, sollten Sie
sicherheithalber Adressen deutsprachiger Ärzte in Ihrem Urlaubsgebiet
kennen. So vermeiden Sie Sprachbarrieren und Missverständnisse. Eine
Liste deutschsprachiger Ärzte, geordnet nach Land und Region, finden Sie
im Internet under www.mymed.cc.
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Wie Sie wirkungsvoll Flugangst überwinden
Jeder 8. Deutsche leidet unter Flugangst.
1. Trinken Sie vor Reiseantritt keinen Kaffe oder Alkohol.
2. Seien Sie pünktlich: Das trägt viel zu Ihrer Beruhigung bei.
3. Lassen Sie sich einen Platz in der Mitte des Flugzeugs geben - dort
spüren Sie eventuelle Turbulenzen am wenigsten.
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Reisethrombose im Auto: So stoppen Sie
die Gefahr
Nicht nur im Flugzeug kann eine Reisethrombose drohen. Auch wenn Sie
eine längere Urlaubsreise mit Auto der bus planen, sollten Sie an Ihre
Venen denken. Das sicherste Mittel, gesund anzukommen, ist einfach
umzusetzen: machen Sie Pausenh und bewegen Sie sich immer wieder. Mit
diesen 7 tipps bleiben Sie gesund:
1. Planen Sie schon die Fahrt bewusst als Urlaubserlebnis.
verabschieden Sie sich von dem Gedanken, schnell, womöglich in einem
Rutsch, z.B. bis nach Spanien zu kommen. Legen Sie stattdessen bewusst
fest eingeplante Pausen und übernachtungen in schönen Gegenden fest.
2. Langes, beengtes stilles Sitzen ist das hauptrisiko einer
Beinthrombose, weil der venöse Rückstrom erheblich eingeschränkt ist.
halten Sie deshalb spätestens alle 2 Stunden an, wenn Sie im eigenen Auto
unterwegs sind. Nehmen Sie sich die zeit, an der frischen Luft
herumzugehen. Räkeln Sie sich krüftig. Das erhöht auch Ihre
Konzentration am Steuer und hält Ihren Kreislauf auf Trab.
3. Wechseln Sie sich, wenn möglich, am Steuer ab. Wenn Sie nicht
fahren: Ziehen Sie die Schuhe aus und lassen Sie die Füße kreisen.
Ziehen Sie die zehen an, so dass Ihre Wadenmuskeln angespannt werden.
4. Auch gesunde Beine sind bei langen Reisen für eine Unterstützung
der Venenpumpe dankbar, z.B. durch Reisekniestrümpfe.
5. Essen Sie 1 Tag vor Reiseantritt nur leichte Kost; legen Sie z.B.
einen Reistag ein. Das wirkt entwässern und entstauend.
6. Acetylsalicylsäure, die z.B. in Aspirin enthalten ist, hemmt das
Verklumpen der blutplättchen, einen der Thrombose-Auslöser. nehmen Sie 1
Tablette mit 500 mg vor der Reise ein, wenn keine Erkrankung dagegen
spricht.
7. Verzichten Sie auf Zigaretten.
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5 Tipps, wie Sie sich vor dem Jetlag schützen
Im Zuge der Globalisierung gehören häufige Flugreisen ins Ausland für
viele Berufstätige zum Alltag. Schnelle Klima- und Zeitwechsel belasten
den Körper. Hinzu kommt die psychische Komponente durch die häufige
Trennung von Damilie und Freundeskreis.
1. Achtne Sie auf grundsätzlichen Schutz gegen Infektionen, die Sie
sich im Ausland zuziehen könnten.Dazu gehören zumindest Impfungen gegen
Kinderlähmung, Diphterie und Wundstarrkrampf. Lassen Sie diese
Immunisierung von Ihrem Arzt regelmäßig überprüfen und wenn nötig
auffrischen. Wenn Sie regelmäßig in die Tropen oder Subtropen reisen,
ist auch eine Grundimmunisierung gegen Hepatitis A und B wichtig.
2. Beobachten Sie Ihre Körpertemperatur. Fieber ist oft ein
Warnzeichen für eine Infektion, z.B. mit dem Malaria-Erreger. Denken Sie
auch Tage und Wochen nach Ihrer Rückkehr noch daran. Nehmen Sie die
notwendige Prophylaxe ernst, auch wenn Sie sich nur in innerstädtischen
Hotels aufhalten.
3. Lernen Sie, mit dem Jetlag umzugehen. Vermeiden Sie geschäftliche
Besprechungen am Ankunftstag. Müde sind Sie kein guter
Verhandlungspartner. Gönnen Sie Ihrem Körper Ruhe, um sich auf das neue
Umfeld einzustellen: Legen Sie sich 1 bis 2 Stunden flach hin, um Körper
und Nerven zu entlasten.
4. Stellen Sie sich, wenn möglich, schon zu Hause langsam auf den
neuen Schlaf-Wach-Rhythmus und veränderte Essenszeiten ein.
5. Essen Sie mehrere kleine leichte Mahlzeiten. Kohlenhydratreiche
Kost, z.B. Nudeln und Brot, fördert den Schlaf, eiweißreiche, z.B. mit
Eiern und Käse, macht schnell fit. Trinken Sie viel, aber verzichten Sie
auf kohlensäurehaltige Getränke und Alkohol.
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