Sonstiges IV

-So können Sie schneller laufen

-Tür ins Schloss gefallen - Die Tipps

-Die Bandbreite der Telefonterroristen

-Gründen Sie Ihre eigene GmbH in Tschechien

-Der typische Telefonterrorist - Das typische Opfer

-Schneller als der Terror: So beugen Sie vor

-So machen Sie dem Telefonterror ein Ende

-So schützen sie sich vorm Gewitter

-Richtiges Verhalten im Umgang mit Hunden

-Kinder und Hunde – wichtige Tipps

-Wenn tatsächlich ein Angriff eines Hundes droht - Tipps für den Ernstfall

-Die ultimative Reise-Checkliste

-Was kostet das? - Beleidigungen

-Was kostet das? - Verkehrssünden

-Ultimative Tipps für den Gebrauchtwagenkauf

-So schützen sie sich vorm Gewitter

-So können Sie sich schützen vor dubiosen Teppichhändler

-Hier sind die fünf überflüssigsten Gründe für den vorzeitigen Knock-out – selbstverständlich inklusive Vermeidungsstrategien.

 

INDEX


- ACHTUNG FALLE! -
-
BUSINESS & KARRIERE I. -
- BUSINESS & KARRIERE II. -
- FLIEGEN & VERREISEN -
- GELD ANLEGEN -
- GELD SPAREN -
- GELD VERDIENEN -
  - GEWINNSPIELE / WETTEN -
- HANDYS-, WEB-, PCTRICKS -
- INTERESSANTE URTEILE I. -
- INTERESSANTE URTEILE II. -
- INTERESSANTE URTEILE III. -
- KOSTENLOS -
- LIFESTYLE -
- MEDIZIN / GESUNDHEIT I. -
- MEDIZIN / GESUNDHEIT II. -
- MEDIZIN / GESUNDHEIT III. -
- MEDIZIN / GESUNDHEIT IV. -
- MIETEN & WOHNUNG -
- KARRIERE & BUSSINESS -
- SEX / LIEBE / PARTNERSCHAFT I. -
-
SEX / LIEBE / PARTNERSCHAFT II. -
-
SONSTIGES I. -
- SONSTIGES II. -
 - SONSTIGES III. -
 - SONSTIGES IV. -
-
STEUERTIPPS -
- SPEZIALINFORMATIONEN -
-
WIRTSCHAFT / BÖRSE -

TOPTHEMEN:
- DIE GEFÄHRLICHSTEN DROGEN -
- 30 TIPPS FÜR DIE REDE -
- DIE E-NUMMERN -
-
GEDÄCHTNISTRAINING -
- ERBE & TESTAMENT -
- GEKNACKTE PASSWÖRTER -
- DIE 1. MILLION -
- IHR GUTES RECHT -
- RECHTSFORMEN -

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So können Sie schneller laufen

Normalerweise rollen Sie beim Laufen über die Fußballen ab. Doch das bremst investierte Laufenergie. Wenn Sie vor dem Ziel an Ihren Gegnern vorbeiziehen wollen, müssen Sie auf Mittel- oder Vorfußlaufen umstellen. Das verkürzt den Bodenkontakt, die dämpfende Wirkung des Fußgewölbes wird aufgehoben, Ihr Körper sozusagen über den Boden katapultiert. "Diese Technik sollten Sie vor dem Wettkampf ein halbes Jahr trainieren".

Darauf kommt’s an: Mit dem Vorfuß sind nicht allein die Zehenspitzen gemeint, sondern der gesamte Teil, der vor dem Fußgewölbe liegt. Die Knie werden beim Laufen höher gezogen, der Fuß setzt ein Stück vorm Körper auf, so dass eine Schräglage entsteht. Um sich an diese Technik zu gewöhnen, sollten Sie während Dauerläufen gelegentlich auf dem Vorfuß laufen. Zunächst reicht eine Minute, steigern Sie sich Woche für Woche.

Tipp: Um die beim Vorfußlaufen geforderte Muskulatur zu stärken, sollten Sie zweimal pro Woche je zwanzig Meter auf Hacken, Vorfuß sowie Fußinnen- und außenseiten gehen. Sieht zwar doof aus, ist aber sehr sinnvoll.

 

 

 

Hier sind die fünf überflüssigsten Gründe für den vorzeitigen Knock-out – selbstverständlich inklusive Vermeidungsstrategien.

Todesursache Leberzirrhose
(6877 Opfer in Deutschland pro Jahr)
Sie wollen hundert Jahre alt werden? Na dann prost! Die Redaktion stößt auf Ihre Gesundheit an – Sie sollten das Anstoßen allerdings lieber bleiben lassen.

So kommen Sie davon
Trocken bleiben ist leichter gesagt als getan. Versuchen Sie’s erst einmal mit kontrolliertem Trinken. Auch das klappt nicht? Dann hilft nur noch Kaffee. Einer japanischen Studie zufolge senken zwei bis fünf Tassen am Tag den Gammaglutamyltransferase (GGT)-Spiegel in der Leber, was einen schützenden Effekt auf die Leberzellen haben soll. Der Trick funktioniert aber nicht mit Kahlúa oder anderen Kaffeelikören.

Todesursache Verbrennen
(294 Opfer in Deutschland pro Jahr)
Abends, in Ihrem Büro, sechster Stock, es riecht verbrannt aus dem Nebenraum.

So kommen Sie davon
Bekämpfen Sie die Hitzehölle mit Paketklebeband. Während Sie darauf warten, dass Feuerwehrleute vor dem Fenster das Sprungtuch entfalten, versiegeln Sie alle Türritzen mit dem Band. Dann dringt weniger Rauch ein. Keine Rauchvergiftung zu bekommen ist schon mal die halbe Miete.

Todesursache Herzerkrankungen
(169301 Opfer in Deutschland pro Jahr)
Die meisten Männer werden durch einen Defekt an der Pumpe niedergestreckt. Und das vor allem montags.

So kommen Sie davon
Dass die Zahl der Herzinfarkte am Montag etwa so hoch ist wie die an allen anderen Tagen zusammen, bedeutet nicht, dass Sie montags zu Hause bleiben sollten. Mediziner vermuten, dass nicht beruflicher Stress die Hauptursache ist, sondern Nachwirkungen der Saufgelage und sonstiger Exzesse an den Wochenenden. Also: weniger Alkohol, keine Zigaretten und mäßig essen.

Todesursache Blitzschlag
(3 Opfer in Deutschland pro Jahr)
Aus bisher ungeklärten Gründen sind es zu mehr als 80 Prozent Männer, die Blitzen zum Opfer fallen.

So kommen Sie davon
Klare Sache: Damit der Blitz nicht merkt. Stellen Sie sich nicht wie ein Blitzableiter auf den nächsten Berggipfel, wenn das Gewitter naht. Den besten Schutz vor Blitzen bietet ein Auto. Die Metallkarosserie leitet elektrischen Strom um Sie herum ab. Aber auf keinen Fall Metallteile berühren!

Todesursache Prostatakrebs
(11417 Opfer in Deutschland pro Jahr)
Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Prostata irgendwann einmal entartet, ist ziemlich groß. Es erwischt fast die Hälfte aller Männer über 50 Jahre. Allerdings: Lediglich drei Prozent sterben an Prostatakrebs.

So kommen Sie davon
Die sicherste Methode, nicht zu den drei Prozent zu gehören, ist der regelmäßige Besuch bei einem Urologen. Lassen Sie sich vom 45. Lebensjahr an einmal jährlich vom Vorsorgearzt checken.

 

 

 

 

Tür ins Schloss gefallen - Die Tipps

Bleiben Sie ruhig!
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen! Ihr subjektives Empfinden einer Notsituation kann von schwarzen Schafen schnell ausgenutzt werden, indem sie einen "Wucherpreis" verlangen.

Vorher abwägen: Ist es ein Notfall?
Fragen Sie sich, ob es sich wirklich um einen Notfall handelt und die Tür schnellstmöglich geöffnet werden muss. Bedenken Sie, dass Schlüsseldienste für Nebenzeiten (abends und am Wochenende) - völlig zu Recht - in der Regel einen saftigen Zuschlag fordern.

Gefahr im Verzug? Die Feuerwehr kommt
Besteht Gefahr durch Brand (etwa bei einer eingeschalteten Herdplatte) oder sind ein Kleinkind oder eine hilflose Person in der Wohnung eingeschlossen - rufen Sie die Feuerwehr! In diesen Fällen - und nur in diesen! - öffnen die Helfer von der Feuerwache Ihre Tür kostenfrei.

Genaue Anschrift der Firma erfragen
Ortsansässige Unternehmen berechnen meist geringe Fahrtkosten. Deshalb erfragen Sie gleich beim ersten Anruf die genaue Anschrift.

In der Regel ist nur das Türöffnen erforderlich
Wenn der Schlüsseldienst dennoch abends oder am Wochenende benötigt wird, sollten Sie ausdrücklich betonen, dass Sie nur am Öffnen der Tür interessiert sind. Eine Auswechslung des ganzen Schlosses ist nach Auskunft der Innung in den meisten Fällen nicht notwendig.

Vereinbaren Sie vorher einen festen Preis
Sie sollten wissen, dass das Öffnen einer Tür bei einem seriösen Schlüsseldienst in der Regel zehn bis dreißig Sekunden dauert und etwa 150 Mark kostet. Wir raten Ihnen deshalb, vor jedem Auftrag den Notdienst unter Zeugen anzurufen, nach dem definitiven Endpreis nur für die Türöffnung zu fragen und dann einen Festpreis zu vereinbaren. Sollte es danach dennoch Ärger geben, verweisen Sie auf den zwischen Ihnen und dem Schlüsseldienst vereinbarten Kostenvoranschlag.

Stichwort "Kostenvoranschlag":
Ein Kostenvoranschlag ist nicht zwingend rechtlich verbindlich. Meist hilft aber eine konkrete Vereinbarung, da die unseriösen Geschäftemacher sofort hellhörig werden, wenn sie merken: Sie sind jemand, der genau Bescheid weiß und die Tricks der Gauner kennt. So ein Monteur wird sich dann dreimal überlegen, ob er Ihnen eine gesalzene Wucher-Rechnung präsentiert.

Ein Monteur genügt
Ein Monteur reicht in den meisten Fällen! Kommen zwei, zahlen Sie auch für zwei! Um die Rechnung hochzuschrauben, kann man die Arbeit geschickt verzögern und einen weiteren Kollegen zu Hilfe rufen. Dann müssen Sie gleich drei Monteure bezahlen.

Zahlen Sie nur bei detaillierter Rechnung!
Dubiose Geschäftemacher werden mit allen Mitteln versuchen, den Betrag gleich bar einzukassieren, weil sie Ihre Notlage ausnutzen wollen. Zahlen Sie aber nur, wenn eine detaillierte Rechnung mit allen Einzelposten vorliegt. Die Aufstellung der Posten sollte der Vereinbarung entsprechen.

Zahlen Sie keine Bearbeitungs- oder Buchungsgebühren
Unseriöse Schlüsseldienste verlangen von Ihnen unter Umständen eine Bearbeitungs- oder Buchungsgebühr, wenn Sie sich nicht bereit erklären, die Rechnung sofort in bar oder per Scheck bezahlen. Dies ist unzulässig (Landgericht Bremen, Az.: 1 O 725/96)!

Vorsicht bei Zuschlägen
Bedenken Sie, dass es den Schlüsseldiensten lediglich erlaubt ist, Zuschläge außerhalb der üblichen Arbeitszeiten zu verlangen. "Sofortzuschläge", "Bereitstellungszuschläge" und "Spezialwerkzeugskosten" sind laut Urteil des Amtsgerichts Frankfurt am Main (31 C 63/98-44) nicht erlaubt.

Wie in vielen anderen Bereichen gilt auch hier: Vorsorge ist besser.

Ersatzschlüssel!
Die einfachste Methode, sich vor unseriösen Schlüsseldiensten zu schützen, ist, sie erst gar nicht in Anspruch nehmen zu müssen. Hinterlegen Sie einen Ersatzschlüssel bei einer Vertrauensperson in Ihrer Nähe. Das spart Zeit, Nerven und vor allem Geld!

Vorher Schlüsseldienst heraussuchen!
Für Notlagen sollten Sie sich in aller Ruhe einen seriösen Schlüsseldienst heraussuchen und dessen Nummer immer parat haben. Sie haben die Möglichkeit, durch Anrufen oder vielleicht auch durch Vorbeigehen, alles über den Schlüsseldienst herauszufinden. Auf diese Weise bleiben Ihnen schlimme Überraschungen im Notfall erspart!

 

 

 

 

Die Bandbreite der Telefonterroristen

Schweigen und Stöhnen
Sehr verbreitet ist das Anrufen und Schweigen. Sie heben den Hörer ab, hören höchstens ein Atmen oder Keuchen. Zunächst fragen Sie nach, wer da ist, glauben, irgend etwas liegt in der Leitung, haken nach. Es ist ja auch rätselhaft, den Anderen nicht sprechen zu hören. Je länger das "Gespräch" dauert, je heftiger Sie reagieren, desto lieber ist es dem Gegenüber. Er befriedigt sich sexuell an Ihrem Ärger, an Ihrer Wut, an Ihrem Entsetzen.


Harmloser Beginn - handfestes Ende
Sie beginnen ein scheinbar harmloses Gespräch mit einem Unbekannten. Er hat sich verwählt, fängt an zu plaudern. "Sie klingen aber sehr nett, was machen Sie denn gerade?" Sie gehen auf den netten Anrufer ein, der plötzlich ein wenig intimer wird. Sie nehmen Stöhnen oder andere "komische" Geräusche wahr. Plötzlich schlägt er zu und schildert Ihnen drastisch seine sexuelle Lust. Und freut sich, dass er wieder ein Opfer gefunden hat. Nicht selten wählt er Ihre Nummer immer wieder, verstellt die Stimme oder wird schließlich zum Schweiger, der sich an Ihrem Ärger erfreut.

Schockanrufe: bedrohen und quälen
Unter dem Vorwand, einen Freund oder Familienangehörigen in seiner Gewalt zu haben und ihm notfalls weh zu tun, bringt der Anrufer die besorgten Opfer oft zu den unglaublichsten Handlungen. Sie legen auf Befehl Feuer in der eigenen Wohnung. Sie sprechen vom Anrufer geforderte Sätze aus, beantworten intimste Fragen. Nicht selten wird auch Befriedigung durch das Mitteilen von Hiobsbotschaften empfunden.

Notieren Sie für eventuelle Schadensersatzforderungen alle Ausgaben (auch Medikamente, ärztliche Behandlungen etc.) und Einschränkungen, die durch den Telefonterror entstanden sind. Wird der Täter gefasst, muss er dafür aufkommen.

 

 

 

 

Der typische Telefonterrorist - Das typische Opfer

Der typische Telefonterrorist

Männlich, kontaktarm, gehemmt
Der typische Telefonterrorist ist männlich und stammt zu etwa 90% aus Ihrem näheren Umfeld. Er ist eher gehemmt, ängstlich, aber unauffällig. Er hat Sexual- und Kontaktprobleme. Weibliche Telefonterroristen handeln dagegen meist aus Eifersucht oder Wut nach enttäuschter Beziehung. Sie sind langfristig nicht so hartnäckig und selten als krankhaft ("Psychopath") einzustufen.

Ihre Angst ist seine Macht
Der Terror-Mann ängstigt durch Schweigen und demütigt durch vulgäre Obszönitäten. Erpressungen und Drohungen sind die Steigerung. Kennt man den psychologischen Hintergrund solcher "Verbalerotiker", weiß man um ihre schwache Stelle: Sie handeln aus der Anonymität und brauchen sie als Basis.


Das typische Opfer

Weiblich, jung, unsicher
Die Täter suchen gezielt nach schwachen Opfern. Sie suchen sich Frauennamen im Telefonbuch heraus. An der Stimmlage (hoch, piepsig, leise) erkennen sie, ob sich die Frau als Opfer eignet. Menschen ohne viel Selbstbewusstsein sind manipulierbar und leicht einzuschüchtern. Beliebte Opfer sind gerade deshalb auch Kinder und ältere Menschen.

 

 

 

 

Schneller als der Terror: So beugen Sie vor

Nummer nicht für Jedermann
1. Wenn Sie sich oft belästigt oder bedroht fühlen, lassen Sie sich nicht ins Telefonbuch eintragen. Näheres bei der Telekom unter 0800/3306211. Sie sind dann auch weder bei der Auskunft noch auf elektronischem Weg erfragbar.
2. Alleinstehende Frauen sollten sich nicht mit vollem Vornamen ins Telefonbuch eintragen lassen, Anfangsbuchstabe genügt (es sei denn, Sie heißen Meier...).
3. Sie können sich eine (neue) Geheimnummer geben lassen. Kostenpunkt: 100 Mark. Nachteil ist, dass Telefonnummern häufig auch von Freunden, Bekannten und Verwandten weitergegeben werden, die so als ganz private Auskunft dienen.
4. Sie können sich auch kostenfrei für den nächsten Telefonbucheintrag sperren und sich aus dem Verzeichnis der Telekom-Auskunft löschen lassen. In alten Telefonbüchern und CD-Roms sind Sie allerdings weiterhin ermittelbar.

Setzen Sie den Anrufer schachmatt
1. ISDN-Leitungen zeigen auf dem Display des Telefons zwar oft die Nummer des Anrufers an. Der kann aber diese Funktion "unterdrücken" - das wird ein Täter in den meisten Fällen auch tun.
2. Telefon und Anrufbeantworter mit VIP-Funktion. Hier muss an die normale Rufnummer eine persönliche Geheimnummer angehängt werden. Nur, wer diese Nummer kennt, hat eine Chance, Sie anzurufen. Im Ernstfall wüssten Sie, wem Sie diese Nummer gegeben haben.
3. Setzen Sie den "Cody-Man" ein: ein Gerät, das zwischen Anschluss und Telefon geschaltet wird, und einer VIP-Funktion gleichkommt. Nur wer Telefonnummer und einen speziellen Code eingibt, wird weiterverbunden. Fragen Sie bei Ihrem Telefonladen nach.

Schützen Sie auch Ihre Kinder
Bereiten Sie Ihre Kinder auf einen lästigen Telefonfall vor. Üben Sie feste Floskeln mit ihnen ein. Kinder sollten keine Auskünfte geben oder persönliche Daten weitergeben. Floskeln sind zum Beispiel: "Ich gebe Ihnen mal meine Mutter/meinen Vater." "Das müssen Sie meine Eltern fragen." "Wie ist denn bitte ihr Name?" "Rufen Sie bitte später noch mal an."

 

 

 

So machen Sie dem Telefonterror ein Ende

Reagieren Sie unerwartet
1. Legen Sie sofort auf. Geben Sie keine Antwort. Ein Drittel der Anrufer wird es nicht wieder bei Ihnen versuchen.
2. Versuchen Sie nicht, den Täter zur Vernunft zu bringen, indem sie auf ihn einreden. Jegliche Zeit und Mühe wären vergebens und belasten Sie nur zusätzlich.
3. Die Trillerpfeife ist eine sehr wirkungsvolle Waffe: Bei lästigen Anrufen einfach tief Luft holen und kräftig in den Hörer pfeifen.
4. Wenn Sie durch "Schweige-Anrufe" belästigt werden und Sie stark genug sind, schweigen Sie auch! In der Regel wird er dann seine Ohren um so mehr spitzen, was den Einsatz einer Trillerpfeife um so wirkungsvoller werden lässt!

Kommen Sie dem Täter auf die Schliche
1. Beantragen Sie eine Fangschaltung. Damit kann jedes Telefonat zurückverfolgt werden. Der erste Tag kostet 20 Mark, dann verringern sich die Kosten. Ab dem 10 Tag kostet es 1 Mark pro Tag. Schwierig wird es, wenn der Anrufer verschiedene Anschlüsse verwendet.
2. Stellen Sie bei Ihrer Telefongesellschaft einen Antrag auf Feststellung ankommender Wählverbindungen. Hier werden Nummern aller Anrufer festgehalten.
3. Lassen Sie den Anrufbeantworter grundsätzlich eingeschaltet. Gehen Sie erst ans Telefon, wenn sie wissen, wer dran ist. Die Täter brauchen den persönlichen Kontakt zu ihren Opfern. Lassen Sie einen männlichen Bekannten Ihre Bandansage sprechen, das schreckt ab.

Warnen Sie Ihre Kinder
Wenn Kinder im Haus sind, sprechen Sie darüber! Versuchen Sie, wenn möglich, selbst ans Telefon zu gehen, oder den Anrufbeantworter anzustellen. So muss sich Ihr Kind keine Perversionen anhören.

Erstatten Sie Anzeige
Erstatten Sie Strafanzeige wegen Beleidigung, Bedrohung, Nötigung oder Körperverletzung. Werden Kinder Opfer von Telefonterror, handelt es sich unter Umständen um sexuellen Kindesmissbrauch.

 

 

 

 

Richtiges Verhalten im Umgang mit Hunden

Freilaufender Hund: Gehen Sie kein Risiko ein!
Ihnen kommt beim Joggen ein Hund entgegen, der Ihnen gefährlich erscheint. Wenn der Besitzer des Hundes nicht in Sichtweite ist und Sie kein Risiko eingehen wollen, signalisieren Sie dem Hund, dass Sie keinerlei Kontakt wünschen:

1. Nicht wegrennen
Bleiben Sie ruhig stehen, lassen Sie den Hund unberücksichtigt vorbeilaufen. So bremsen Sie seinen Jagdtrieb aus.

2. Nicht in die Augen starren
Wenn Sie einen fremden Hund fixieren, könnte er dies als Aufforderung zum Kräftemessen verstehen. Beobachten Sie ihn erst einmal nur aus den Augenwinkeln.

3. Ausweichen
Es ist legitim, die Straßenseite zu wechseln oder auch einen Laden zu betreten, um einem Hund auszuweichen, der Ihnen nicht geheuer ist. Wichtig: Bewegen Sie sich langsam und möglichst normal.

Hochspringender Hund: Drehen Sie sich um!
Dieser Tipp gilt nur für einen freundlich gesinnten, meist jungen Hund: Drehen Sie einem heransprintenden Hund demonstrativ den Rücken zu! Bleiben Sie stehen! Diese Ablehnung frustriert den Hund und er stoppt sein Vorhaben.

Spielende Hunde
Spielende Hunde sind in ihr Spiel vertieft und passen daher nicht auf, wer ihnen vielleicht gerade in die Quere kommt. Gehen Sie dieser Situation durch einen kleinen Bogen einfach aus dem Weg, um nicht plötzlich umgerannt zu werden.

 

 

 

Kinder und Hunde – wichtige Tipps

Kinder haben im Umgang mit Tieren oft keine Hemmschwelle, was prinzipiell auch erst einmal kein Problem darstellt. Trotzdem müssen auch Kinder den richtigen Umgang mit einem fremden Hund lernen.

Der Umgang mit fremden Hunden
Kinder, die Hunde kennen oder mögen, neigen dazu, jeden fremden Hund wie den eigenen zu behandeln oder haben keine Scheu. Aber gerade ängstliche oder nicht an Kinder gewöhnte Hunde reagieren auf stürmische Begrüßung oder gar Umarmung mit Ablehnung oder Angst.

1. Immer fragen!
Fordern Sie Ihr Kind auf, immer - ohne Ausnahme - erst den Besitzer zu fragen, ob es einen Hund streicheln darf. Lehnt der Besitzer ab, muss auch Ihr Kind dies akzeptieren. Die meisten Hundebesitzer erklären dem fragenden Kind gerne, warum sie nicht wollen, dass ihr Hund gestreichelt wird.

Bringen Sie Ihrem Kind bei, den Kontakt ganz zu meiden, wenn der Besitzer eines Hundes nicht zu sehen ist.

2. Streicheln - aber richtig!
Erlaubt der Hundebesitzer, dass man seinen Hund streichelt, dann sollte Ihr Kind auch wissen, wie. Ermuntern Sie es, die Hand auszustrecken, den Hund daran schnüffeln zu lassen und ihm dann sanft über den Kopf zu streicheln. Die meisten Hunde lieben es, wenn sie an den Ohren gekrault werden und halten dann besonders still. Der Hund sollte die Bewegungen Ihres Kinder sehen können.

Achten Sie darauf, dass Ihr Kind sich nicht einfach von hinten einem Hund nähert und ihn am Rücken oder der Schwanzpartie anfasst. Selbst wenn das Kind nicht am Schwanz zieht, der Hund könnte erschrecken, sich blitzartig umdrehen - und das wiederum erschreckt Ihr Kind.

3. Ruhig bleiben
Kinder, die eher Angst vor Hunden haben, sind für Hunde durch ihr Verhalten oft besonders attraktiv. Sie starren den Hund an, springen zur Seite und verstecken sich hinter den Erwachsenen. Freundliche Hunde zeigen dann Demutsgesten wie das hundeübliche Lecken der Mundwinkel.

Üben Sie mit Ihrem Kind, sich ruhig wegzudrehen, den Hund nicht anzustarren. Vielleicht haben Sie in Ihrem Familien- oder Freundeskreis Hundebesitzer, so dass das Kind den Umgang mit Hunden lernen kann. Welpenspielgruppen, in denen Hundebesitzer den Umgang mit ihren Hunden lernen, sind sehr zugänglich, wenn Sie mit Ihrem Kind einmal daran teilnehmen wollen.

Schreiende, rennende und hinfallende Kinder
Hunde, die Beute machen wollen, warnen das Beutetier natürlich nicht, sondern hetzen und ergreifen es weitgehend lautlos. Ein Verhalten, das ihnen angeboren ist.

Besonders rennende und kreischende Kinder können bei einigen Hunden dieses Jagdverhalten auslösen. Das ist besonders gefährlich, wenn zwei oder mehrere Hunde als Rudel fungieren. Die Situation kann nur entschärft werden, wenn das Kind stehenbleibt, nicht mehr schreit und sich nicht mehr bewegt. Rennen und Schreien sind Auslöser für das fehlgeleitete Jagdverhalten des Hundes. Endet dieser Auslöser abrupt, wird der Hund in der Regel die Jagd beenden.

Wenn ein Kind hinfällt, muss es ruhig liegenbleiben - wie ein gefällter Baum - mit angewinkelten Armen, den Hals schützend. Es sollte sich ebenfalls ruhig verhalten, bis der Hund weggeht oder Hilfe kommt. Üben Sie diese Situation mit Ihrem Kind.

Zivilcourage ist angesagt für den, der sieht, dass ein Hund ein Kind hetzt. Hunde lernen am Erfolg! Wer sich nicht einmischt, ist mitverantwortlich, wenn ein Hund früher oder später einen Menschen, am Ende ein Kind, anfällt.

 

 

 

Wenn tatsächlich ein Angriff eines Hundes droht - Tipps für den Ernstfall

1. Stehen bleiben!
Bleiben Sie unbedingt stehen! Durch Weglaufen erhöhen Sie die Motivation des Hundes, dieses Beute-Spiel fortzusetzen

2. Zeigen Sie Dominanz!
Schreien Sie den Hund lautstark mit den Worten "Pfui!" oder "Nein!" an. Ein dominantes Auftreten und Ihre Körpergröße kann ausreichen, den Angriff zu stoppen.

3. Nie den Rücken zukehren!
Behalten Sie immer Front zum Hund! So sehen Sie jede seiner Bewegungen und laufen nicht Gefahr, dass er Ihnen in den Rücken springt.

4. Distanz schaffen!
Versuchen Sie, durch mitgeführte Gegenstände Distanz zwischen sich und den Hund zu bringen! Das kann Ihre Handtasche, ein Regenschirm, Ihre Einkaufstüte oder auch Ihre Jacke sein. So haben Sie die Möglichkeit, dass der Hund sich in diesen Gegenstand verbeißt.

5. Arme hoch!
Springt der Hund zum Angriff ab, schützen Sie Ihre Oberkörperpartie durch das Hochhalten Ihrer Arme. Einen Hund am Arm zu haben, ist wahrlich kein Vergnügen, aber immer noch besser als Bissverletzungen an Gesicht oder Hals davonzutragen.

6. So schwer es klingt: Ruhe bewahren!
Sollten Sie tatsächlich von einem Hund gebissen werden, dann müssen Sie das genaue Gegenteil von dem tun, was Sie eigentlich am liebsten machen würden: Keine Abwehrbewegungen! Versuchen Sie, möglichst ruhig zu bleiben! Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Hund an diesem Beutespiel das Interesse verliert. Die landläufige Meinung, dass ein gezielter Tritt zwischen die Beine eines Hundes oder ein kräftiger Schlag auf seinen Nasenspiegel ihn dazu bewegt, Sie auszulassen, kann im schlimmsten Fall einen noch härterer Angriff provozieren. In dieser Situation sind Hunde kaum verletzbar!
Abwehrbewegungen animieren den Hund dazu, noch fester zuzubeißen, noch fester zu ziehen oder noch fester zu schütteln. Es erhöht seine Aggression.

7. Kinder als Opfer: Niemals wegsehen!
Sollten Sie tatsächlich Zeuge eines Angriffs eines Hundes auf ein Kind werden, müssen Sie sofort handeln. Gehen Sie dazwischen! Versuchen Sie, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, um den Hund dann mit einem Gegenstand auf Distanz zu halten.
Wenn Sie eine besonders ausgeprägte Angst vor Hunden haben, legen Sie sich ein Pfefferspray für den Notfall zu. Nichts anderes hat auch die Polizei zur Hand.

 

 

 

Die ultimative Reise-Checkliste

1. Kopieren Sie die Ausweise!
Fertigen Sie Kopien aller wichtigen Ausweis-Papiere an! Bewahren sie die Kopien getrennt von den Originalen auf!

2. Besorgen Sie gute Geldtaschen!
Haben Sie einen Brustbeutel oder eine Gürteltasche für Ihre Zahlungsmittel?

3. Notieren Sie Notrufnummern!
Notieren Sie sich die Notrufnummern zur Sperrung von Scheck- und Kreditkarte!

4. Sichern Sie Ihr Haus/Ihre Wohnung!
Schließen Sie alle Fenster und Türen - auch im Keller oder Garten. Alarmanlage?

5. Informieren Sie die Nachbarn!
Wer leert den Briefkasten? Wer schaut nach dem rechten?

6. Nehmen Sie wichtige Telefonnummern mit!
Von Freunden oder Nachbarn, hinterlassen Sie Handy-Nummer oder Urlaubsadresse.

7. Tauschen Sie Geld um!
Vermutlich zum letzten Mal vor dem Euro: Gehen Sie sicher und tauschen Sie einen Teilbetrag vorher um. Machen Sie sich mit dem fremden Geld vertraut.

8. Bestücken Sie die Reiseapotheke!
Nehmen Sie eine Grundausrüstung an Medikamenten mit. Ihr Apotheker berät Sie - je nach Urlaubsziel.

9. Prüfen Sie Versicherungen!
Haben Sie eine Auslandskrankenversicherung? Zahlt die Haftpflicht-Versicherung fürs Auto? Rufen Sie bei Ihrer Versicherung an und klären Sie alle Fragen.

10. Checken Sie Ihren Wagen!
Natürlich nur, wenn Sie mit dem Auto verreisen: Luftdruck, Ölstand, Wischblätter in Ordnung? TÜV? AU? Nationen-Kennzeichen? Grüne Versicherungskarte?

Wenn Sie’s noch nicht getan haben: Drucken Sie alle Reisespecials aus. Sie haben „muntere" Lektüre für unterwegs und einen mobilen Ratgeber.

 

 

 

 

Was kostet das? - Beleidigungen

Die Höhe der Geldstrafe bei Beleidigungen hängt von den Umständen der Tat und den wirtschaftlichen Verhältnissen des Täters ab. Zehn bis dreißig Tagessätze sind die Regel. Ein Tagessatz ist der dreißigste Teil des Netto-Monatsgehalts. Der Ferraribesitzer wird also um ein größere Summe „erleichtert" als die Rentnerin, die sich mit Zeitung austragen etwas dazuverdient.
Faustregel: Je obszöner die Beleidigung, desto teurer wird’s. Und: Gegenüber Polizisten lohnt sich Selbstbeherrschung noch mehr, denn Uniformträger zu beleidigen, wird besonders teuer.

Folgende „Tarife" nannte der ADAC beispielhaft:
Herausgestreckte Zunge:300 DM"Kleine fette Sau":400 DMVogelzeigen:750 DM"Bei dir piept es wohl":1.500 DM"Fieses Miststück":5.000 DM"Alte Sau":5.000 DMStinkefinger zeigen:satte 8.000 DMOhrfeige + Beleidigung:12.000 DM

Beleidigungen gegenüber Amtspersonen wie Polizisten und Politessen schlagen schnell kräftig zu Buche:
"Blödes Weib":1.120 DM"Dumme Kuh":1.120 DM"Trottel in Uniform": 3.000 DM"Du Schlampe":3.800 DM
Auch "geschickte Formulierungen" wie: "Am liebsten würde ich jetzt Arschloch zu Ihnen sagen", mögen zwar Erleichterung bringen, aber das auch vor allem für den Geldbeutel: satte 3.000 DM

 

 

 

Was kostet das? - Verkehrssünden

Der Bußgeldkatalog ändert sich häufig. Da hilft nur checken, checken, checken. Beim Bundesministerium für Verkehr unter www.baunetz.de/bmvbw/verkehr/bussgeld.htm finden Sie die jeweils aktuellste Version, damit Sie sehen, womit Sie richtig „Punkte sammeln" können.

Übrigens: Fahrradfahren spart nicht nur Benzin, sondern auch Bußgeld: Biker kommen bei den meisten Verstößen mit 20 Mark davon.
Die Handy-Falle
Seit diesem Jahr gibt es einige Neuerungen: Handy am Steuer kostet beispielsweise 60 Mark, Fahrradfahrer mit Handy kommen mit 30 Mark davon. Was Sie wissen sollten: Selbst für ein Handy, das nur griffbereit eingeschaltet auf dem Beifahrersitz liegt, dürfen Sie Vater Staat 60 DM überweisen. Nur im geparktem Auto mit ausgeschalteter Motor können Sie telefonieren, so viel Sie wollen. Es sei denn, Sie leisten sich eine Freisprechanlage.

Die wichtigsten Bußgelder haben wir für Sie zusammengestellt:
Mit 100 DM können Sie: die Vorfahrt oder ein Stoppschild nicht beachten und dabei jemanden gefährden (+3 Punkten in der Verkehrssünderkartei in Flensburg) in der Ein- oder Ausfahrt der Autobahn wenden (+4 Punkte) die Ampel bei „Rot" überfahren (+3 Punkte) einem Fußgänger am Fußgängerüberweg das Überqueren nicht ermöglichen (+4 Punkte) bei unklarer Verkehrslage oder außerhalb geschlossener Ortschaften rechts überholen (+3 Punkte) mit abgefahrenen Reifen fahren (+3 Punkte) innerorts 21-25 km/h bzw. außerorts 26-30 km/h zu schnell fahren (+2 Punkte)

Mit 150 DM sind Sie bei Folgendem dabei: außerorts 31-40 km/h zu schnell fahren (+3Punkte) bei mehr als 80 km/h nur 3/10 des halben Tachowertes als Abstand zum Vordermann einhalten (+3 Punkte) bzw. bei mehr als 130 km/h 4/10 des halben Tachowertes als Abstand für ausreichend halten (+3 Punkte) beim Rechtsabbiegen am grünen Pfeil einen Radfahrer oder Fußgänger gefährden (+3 Punkte)

200 DM kosten folgende Verstöße: 31-40 km/h innerorts bzw. 41-50 km/h außerorts zu schnell fahren (+3 Punkte) 2/10 des halben Tachowertes als Abstand zum Vordermann halten (bei mehr als 80 km/h) bzw. 3/10 desselben bei mehr als 130 km/h (+4 Punkte) auf der Autobahn auf dem Seitenstreifen wenden oder dort entgegen der Fahrtrichtung fahren (+4 Punkte)

Hier wird’s richtig teurer: Mit mehr als 130 km/h nur 1/10 statt der vorgeschriebenen 5/10 des halben Tachowertes Abstand halten: 300 DM, 4 Punkte und 1 Monat Fahrverbot Die Ampel bei länger als 1 Sekunde Rot überfahren: 400 DM, 4 Punkte und 1 Monat Fahrverbot Innerorts über 70 km/h zu schnell bringt 850 DM Geldstrafe, 3 Monate Fahrverbot und 4 Punkte Außerorts gibt’s für das Gleiche 750 DM Buße, ebenfalls 3 Monate Fahrverbot und 4 Punkte

Grob verkehrswidriges und rücksichtsloses Wenden oder Rückwärtsfahren auf der Autobahn bringt 8 Punkte, Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder Geldstrafe und Entziehung der Fahrerlaubnis.

 

 

 

Ultimative Tipps für den Gebrauchtwagenkauf

Zeitdruck ist ein schlechter Berater
Beim Kauf eines Gebrauchten gilt grundsätzlich: Greifen Sie nicht überstürzt zu, und lassen Sie sich nicht drängen. Die Aussage: „Es gibt noch viele andere Interessenten" ist häufig reine Verkaufstaktik!

Prüfen Sie die Besitzverhältnisse
Vergessen Sie nicht, auch so grundlegende Dinge, zum Beispiel die Besitzverhältnisse, zu klären: Ist der Verkäufer auch tatsächlich der Eigentümer? Stimmen die Namen von Fahrzeugbrief und Ausweis überein? Nein? Dann sollte eine schriftliche Bestätigung des Besitzers vorliegen.

Im Dunkeln laufen oft dunkle Geschäfte
Keine Nacht- und Nebel-Aktionen: Schauen Sie sich den Gebrauchten bei Tageslicht im Freien an! So erkennen Sie Farbabweichungen im Lack, die auf mögliche Unfälle hinweisen, Roststellen oder Ölspuren von undichten Motoren. Ein optisch gepflegter Wagen weist eher auf gute Behandlung hin.

Vier Augen sehen, vier Ohren hören besser
Gehen Sie nicht allein zum Treffen: Nehmen Sie sich einen Bekannten oder Freund mit! Optimal wäre, wenn der was von Autos verstünde. Sie haben einen Zeugen für mündliche Vereinbarungen mit dem Verkäufer. Und Ihr Begleiter sieht vielleicht noch einen Mangel, den Sie nie entdeckt hätten.

Die „Papiere" sprechen Bände
Prüfen Sie Fahrzeugschein und -brief. Ist gegebenenfalls Zusatzausstattung eingetragen? Breitreifen, Spoiler, Anhängerkupplung etc.? War das Auto ein Mietwagen, ein Vorführwagen? Das wirkt preismindernd, weil der Verschleiß größer ist.

Kundendienstheft und TÜV-Bericht sind wie Schulzeugnisse
Ein regelmäßig gewarteter Wagen hat die besten Voraussetzungen für ein langes Leben. Kontrollieren Sie das Kundendienstheft, hier sollten alle Inspektionen eingetragen sein: scheckheftgepflegt! Rechnungen informieren über Reparaturen.

Die Probefahrt ist ein Muss!
Machen Sie unbedingt eine Probefahrt. Testen Sie das Fahrzeug ruhig auf einer etwas längeren Strecke.

Ran an und unters Blech!
Wenn Sie wirklich sicher sein wollen, dass das gute Stück auch wirklich seinen Preis wert ist, dann können Sie oder der Verkäufer den Wagen auch bei ADAC, Dekra oder TÜV auf Herz und Nieren prüfen lassen. Für 160 bis 180 Mark wird dort ein Wertgutachten erstellt.

 

 

 

 

So können Sie sich schützen vor dubiosen Teppichhändler

Kaufen Sie Qualität statt Rabatte
Hohe Rabatte sind in aller Regel billige Mausefallen. Kaufen Sie deshalb lieber Qualität für einen angemessenen Betrag! Und zwar in einem Teppichhaus, das schon länger besteht, das einen guten Ruf hat und wo Sie wirklich gute Beratung finden. Denken Sie auch an eventuelle Reklamationen. Nach einer Geschäftsaufgabe sind sie nicht mehr durchsetzbar.

Meiden Sie Sonderangebote dubioser Teppichhäuser
Vorsicht bei extrem hohen Preisnachlässen! Besonders dann, wenn das Geschäft erst wenige Wochen zuvor eröffnet hat und schon den Räumungsverkauf ankündigt. Manche Betrüger haben sich darauf spezialisiert, mit immer wieder neuen Firmen quasi legal Ausverkäufe durchführen zu können.

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen
Beißen Betrüger bei Ihnen auf Granit, versuchen sie es vielleicht mit moralischem Druck: ein krebskranker Onkel, für dessen Operation Geld fehlt, die drohende Enthauptung eines im Ausland inhaftierten Verwandten - Lügengeschichten, die Sie zum Geldausgeben verleiten sollen. Bleiben Sie hart!

Verleihen Sie niemals Geld gegen Teppiche als Pfand
Glauben Sie keinen abenteuerlichen Storys: teurer Zoll, kurzfristige finanzielle Engpässe oder kranke Verwandte. Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, Bargeld zu verleihen und dafür Teppiche als Pfand zu nehmen!

Nicht alle Urlaubskäufe sind wertvoll
Ein Souvenir aus dem Urlaub ist oft nicht mehr wert als eine Urlaubserinnerung. Auch, wenn der Teppich noch so günstig scheint, machen Sie sich auf einen Nepp gefasst. Doch vielleicht tröstet es Sie, wenn er einfach nur schön ist...

Lassen Sie „fliegende Teppichhändler" nicht in Ihre Wohnung!
Egal auf welche Firma oder welchen Bekannten sich jemand beruft: Lassen Sie ihn keinesfalls in Ihre Wohnung! Rufen Sie gegebenenfalls sofort bei dem genannten Geschäft an und fragen Sie nach.

Erst mal in der Wohnung, verschwinden Bargeld und Schmuck
Sie sollten keinen "fliegenden Händler" und auch sonst keinen Fremden in Ihre Wohnung hereinlassen. Betrüger treten meist zu zweit auf. Ganz nebenbei nehmen sie auch noch den Geldbeutel oder das Kuvert mit Bargeld oder den Schmuck aus dem Schrank mit. Auch wenn Sie noch so aufpassen: Geld und Wertsachen sind schneller verschwunden, als sie denken.

Vergessen Sie nie, dass Sie kein Experte sind
Eine ganz einfache Tatsache macht Teppichbetrügern ihr Handwerk leicht: Kein Laie ist wirklich in der Lage, wertvolle Ware von billigen Imitationen zu unterscheiden. Zu groß ist die Palette der Ursprungsländer, der Knüpftechniken, der verwendeten Garne. Der Laie kann in aller Regel nicht einmal echte Seidenteppiche von solchen unterscheiden, die aus mercerisierter Baumwolle hergestellt und entsprechend behandelt wurden. Und er kann es auch nicht so einfach lernen.

Auch eindrucksvolle "Gutachten" und "Qualitätssiegel", die Ihnen vorgelegt werden, sind oft nichts wert. Denn es gibt keine allgemein verbindlichen Qualitätssiegel, auf die man sich verlassen kann. Wenn Ihnen die Umstände eines Angebots merkwürdig vorkommen, fragen Sie einen Sachverständigen. Die Adressen der Sachverständigen erfahren Sie bei der Industrie- und Handelskammer. In der Regel verlangen sie für mündliche Expertisen ein Prozent, für schriftliche zwei Prozent des Teppichwerts.

 

 

 

 

So schützen sie sich vorm Gewitter

„Wenn Sie den ersten Donner hören, haben Sie eine Viertelstunde, bis das Gewitter da ist“, sagt Andreas Neuen, Meteorologe bei Meteo Media. Nutzen Sie die Zeit.

Laufen
Bloß nicht querfeldein – auf weiter Flur sind Sie der höchste Bezugspunkt und werden schnell zum Blitzableiter. Besser: rein in den nächsten Wald.

Segeln
Ab in die Kajüte. Auf Deck ist der hohe Mast extrem blitzgefährdet, kann nach dem Einschlag umstürzen. Die Deckumrandung leitet Elektrizität tödlich gut.

Surfen
Runter vom Brett. „Das Windsurfing-Segel ist aus Aluminium. Wenn da der Blitz einschlägt, ist es mit dem Surfen ein für alle Mal vorbei“, so der Experte. Bei ersten Zeichen von Gewitter darum unbedingt Richtung Küste surfen oder notfalls schwimmen.

Rudern
Sofort an Land und Finger weg von Alu-Paddeln – die können bei einer Blitzattacke tödlich wirken! Am Ufer flach auf den Boden legen, eventuell vorher einen Blitzableiter bauen: „Das Paddel senkrecht in den Boden stecken, dann auf jeden Fall 30 Meter Sicherheitsabstand halten.“

Radfahren
Allerspätestens, wenn’s richtig kracht: runter vom Fahrrad! „Trotz Gummireifen als Bodenkontakt ist man durch den Metallrahmen gefährdet“, warnt Neuen. Durch die Wucht eines einschlagenden Blitzes drohen Ihnen dabei starke Verletzungen.

 

 

 

 

Gründen Sie Ihre eigene GmbH in Tschechien

Die Gründung einer GmbH, in Tschechien spol.s.r.o genannt, ist einfach: Sie unterschreiben bei einem Notar den Vertrag und zahlen mindestens 2812 Euro als Stammkapital auf das Konto Ihrer neuen Firma ein. Dann wird das Unternehmen in das Handelsregister eingetragen. Weiterer Vorteil: In Tschechien werden Personen- und Kapitalgesellschaften mit einem Steuersatz von nur 31 % belastet. Die Grunderwerbsteuer beträgt 5 %. Wenn Sie Währungskursrisiken minimieren wollen, schließen Sie Verträge auf Euro oder US $-Basis ab.

Hinweis: Anleger aus Deutschland können in Tschechien nur dann Immobilien kaufwn wenn Sie dort ein Unternehmen haben.