Geld Anlegen

-Schützen Sie sich vor unseriösen Finanzberatern

-7 Tipps auf dem Weg zum Millionär

-3 wichtige Tipps, wie Sie den richtigen Vermögensverwalter finden

-Zinsanlagen: Mit diesem Trick kassieren Sie jetzt bei Lebensversicherungen fast 7%

-Das magische Dreieck der Geldanlage

-So entsteht Ihr Vermögen in 30 Jahren

-Das 1 x 1 der modernen Gelanlage

-Wie Sie sich vor dubiosen Angeboten schützen können

-Aktienzertifikate: Steuern sparen und doppelt gewinnen

-Vorteile,Nachteile: So finden Siedie richtige Bank auf einen Blick

-Die 10 häufigsten Fehler beim Bausparen

-Lebensversicherung - Die 10 besten Alternativen zur Kündigung

-Konjunktur: Kompass für Anleger

-Das 1x1 der Zertifikate

-Mietkaution aufpeppen

-Für erfahrene Anleger

-Mehr Rendite für Pfand- und Sparbriefe

-Was Sie bei Anleihen beachten müssen

-Wie Sie Aktien kaufen

-Die Vor- und Nachteile der privaten Rentenversicherung

-Checkliste Investor Relations

-Die Vor- und Nachteile des Fonds-Entsparplan

-Aktiengewinne vor dem Fiskus retten

-Flexible Währungsanleihen - Steuerfreier Gewinn

-Darauf sollten Sie beim Kauf eines Investmentfonds unbedingt achten

-Welche Investmentfonds es gibt, was sie bieten, für welche Anleger

-Junk-Bonds!!!

-So bewerten Rating-Agenturen

-Wann sich eine Fondspolice für Sie nicht lohnt

-10 Tips, wie Sie Aktien kaufen und was Sie vermeiden sollten

-10 Tips, wie Sie sich vor Anlagehaien schützen

-Wer und was sind die Emerging Markets?

-Vorsicht bei hauseigenen Fonds der Banken

-Wie Sie Aktien richtig bewerten - die wichtigsten Aktienkennziffern

-Die Maschen der Telefon-Verkäufer

-Orientteppiche: Schön, aber selten eine Geldanlage

-So prüfen Sie, ob ein Angebot seriös ist

-Riesengewinn-Versprechen: Mit welchen Angeboten die dubiosen Vermittler auf Kundenfang gehen

-Wo die deutschen Geld anlegen

-Bis zu 18 % Zinsen pro Jahr, täglich verfügbar

-Mit kleinen Beträgen risikolos spekulieren

-Aktien, so sicher wie ein Sparbuch

-Tips für Fondsanleger

-Bis zu 10 % Zinsen pro Jahr, bankgarantiert

-Geldanlage maßgeschneidert

INDEX


- ACHTUNG FALLE! -
-
BUSINESS & KARRIERE I. -
- BUSINESS & KARRIERE II. -
- FLIEGEN & VERREISEN -
- GELD ANLEGEN -
- GELD SPAREN -
- GELD VERDIENEN -
  - GEWINNSPIELE / WETTEN -
- HANDYS-, WEB-, PCTRICKS -
- INTERESSANTE URTEILE I. -
- INTERESSANTE URTEILE II. -
- INTERESSANTE URTEILE III. -
- KOSTENLOS -
- LIFESTYLE -
- MEDIZIN / GESUNDHEIT I. -
- MEDIZIN / GESUNDHEIT II. -
- MEDIZIN / GESUNDHEIT III. -
- MEDIZIN / GESUNDHEIT IV. -
- MIETEN & WOHNUNG -
- KARRIERE & BUSSINESS -
- SEX / LIEBE / PARTNERSCHAFT I. -
-
SEX / LIEBE / PARTNERSCHAFT II. -
-
SONSTIGES I. -
- SONSTIGES II. -
 - SONSTIGES III. -
 - SONSTIGES IV. -
-
STEUERTIPPS -
- SPEZIALINFORMATIONEN -
-
WIRTSCHAFT / BÖRSE -

TOPTHEMEN:
- DIE GEFÄHRLICHSTEN DROGEN -
- 30 TIPPS FÜR DIE REDE -
- DIE E-NUMMERN -
-
GEDÄCHTNISTRAINING -
- ERBE & TESTAMENT -
- GEKNACKTE PASSWÖRTER -
- DIE 1. MILLION -
- IHR GUTES RECHT -
- RECHTSFORMEN -

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So prüfen Sie, ob ein Angebot seriös ist

Kenntnisse: Lassen Sie sich nicht von wohlklingenden Fachbegriffen täuschen. Fragen Sie gezielt nach. An der Reaktion des Beraters können Sie oft schon erkennen, ob er tatsächlich ein Fahmann ist. Finger weg von Anlagen, die Sie nicht überschauen.

Überschlafen: Nehmen Sie sich genug Zeit, um über das Angebot nachzudenken. Unterschreiben Sie nie sofort. Es gibt keine “einmalige Gelegenheiten”.

Telefon: Schließen Sie nie ein Geschäft ab, das Ihnen telefonisch unterbreitet wurde.

Umfeld: Fragen Sie vor einem Abhluß danach, welche Personen und Institutuionen am Geschäft beteiligt sind. Wenn Sie bei den Antworten kein gutes Gefühl haben, lassen Sie die Finger davon.

Adressen: Lassen Sie sich die genauen Personalien (auch die Privatadresse) des Vermittlers oder Beraters geben. Lehnt er ab, verzichten Sie auf das Geschäft.

Firmensitz: Schließen Sie nie Geschäfte mit Firmen ab, die ihren Sitz in einem für die deutsche Justiz schwer erreichbaren Steuerfluchtland (panama, Paraguay, Channel Islands, Liechtenstein, Bermudas ...) haben.

Berechnung: Geben Sie sich bei Gewinn und Gebühren nicht mit allgemeinen Prozentsätzen zufrieden. Verlangen Sie - bezogen auf Ihre konkrete Anlagesumme - eine Angabe der genauen Geldbeträge.

Beweise: Lassen Sie sich nach dem Beratungsgespräch alle Zusagen schriftlich bestätigen und die angefertigten Berechnungen sowie das Prospektmaterial aushändigen. Geht der Berater darauf nicht ein oder macht er Ausflüchte, ist das ein ernstzunehmender Hinweis auf Betrugsversuch. Die Unterlagen sind wichtige Beweismittel.

Prüfen: Lassen Sie das Angebot von einem Fachmann (Steuerberater, Rechtsanwalt) prüfen. Die Honorare dafür sind Peanuts im Vergleich zu einem möglichen Totalverlust des falsch investierten geldes. Sprechen Sie mit Verwandten oder Bekannten über das Angebot. Die haben den nötigen Abstand.

Prospekt: Lesen Sie aufmerksam den Prospekt. Unseriöse Anbieter verstecken Hinweise über Risiken und tatsächlich erzielbare Gewinne im Kleingedruckten.

Telefon-Test: Rufen Sie die in den Unterlagen angegebenen Telefonnummern an. Fragen Sie ab, was der Berater erzählt hat. Vorsicht bei Widersprüchen. Finger weg, wenn Sie niemanden erreichen.

 

 

 

Geldanlage maßgeschneidert

Fonds-Shops. Spezielle Geldanlage-Shops bieten Fondsanlegern eine breite Auswahl an Fonds und eine bessere Beratung als die Bank. Telefonnummern erhalten Sie in den Gelben Seiten unter Fonds-Shops, oder unter Investment.

 

 

 

Die Maschen der Telefon-Verkäufer

Viele dubiosen Geldanlagen werden am Telefon verkauft - stets nach dem gleichen Schema:

Zustimmung heischen: Die ersten Fragen klingen ganz harmlos: “Haben Sie schon gehört, daß deutsche Aktien besonders gut laufen? Wollen Sie nicht auch davon profitieren?” Die Antwort lauetet natürlich immer “ja”.

Vertrauen erwecken: Der Name der Firma erinnert irgendwie an ein renommiertes Unternehmen. Daß er etwas abgewandelt wurde, fällt kaum auf.

Kompetenz vortäuschen: Die Anrufer erwecken den Eindruck, als wären sie auf den Finanzmärkten der Welt zu Hause, hätten die börsen im Griff und den Schlüssel zu schnellem Reichtum in der Hand. Sie jonglieren mit Aktienkursen und Wirtschaftsdaten.

Testkauf: Sie dürfen mit einem kleinen Betrag die empfohlenen Anlage testen. Die versprochenen Gewinne fließen reichlich. Doch das Geld existiert nur auf einem fingierten Kontauszug. Jetzt empfiehlt der Berater, größere Summen einzusetzen. Motto: “Nicht kleckern, sondern klotzen.” Erst wenn der Betrüger genug abgesahnt hat, kommt die Hiobsbotschaft: “Die Kurse sind leider gefallen, der Einsatz ist weg.”

Plattmacher: Nun tritt ein zweiter Anrufer auf, der “Plattmacher”, auch Loader” genannt. Er schiebt alle Schuld auf seinen Kollegen, den “Opener”, und verspricht, die Verluste wieder auszugleichen - mit frischem Kapital, versteht sich. Und bald ist auch dieses Geld weg.

 

 

 

Orientteppiche: Schön, aber selten eine Geldanlage

Orientteppiche. Bei der Massenware purzeln seit 1983 die Preise. Zur Geldanlage taugen sie kaum. Nur wirkliche Antiquitäten steigen langfristig im Wert. In den letzten Jahren haben viele Teppichbesitzer eine Enttäuschung erlebt: Wer seinen 15 Jahre alten Perser verkaufen wollte, bekam dafür nicht mal den Kaufpreis zurück. grund: Das Angebot ist groß wie nie, die Preise sind seit 1983 auf Talfahrt. Deutschland ist zudem der größte Markt der Welt: 40 Prozent aller Teppichexporte werden hier verkauft. Das heizt den Preiskampf zusätzlich an. Trotzdem erwarten Fachleute für die Zukunft wieder steigende Preise. Ein Teppich als Geldanlage - wer dennoch darauf spekuliert, sollte auf die richtige Wahl achten: *Keine Maschinenware, sondern nur echte, handgeknüpfte Orientteppiche steigen im Wert. *Nur bei guten Materialien wie Wolle oder Seide hoch hochwertigen Naturfarben stimmt die Qualität. *Je höher die Knotenzahl pro Quadratmeter (einighe tausend bis zu drei Millionen oder mehr), desto wertvoller ist ein Teppich. * Auch Muster (z.B. seltenen Ornamente), herkunftsort oder Größe des Teppichs beeinflussen den Wert. Das setzt viel Fachwissen voraus und macht den Teppichkauf zur vertrauenssache. Der Laie sollte deshalb nicht bei fliegenden Händlern und auf Flohmärkten kaufen, sondern sich lieber an ein alteingessenes Fachgeschäft wenden. Dort hat der Händler zumindest einen guten Ruf zu verlieren - und wird Sie schon deshalb nicht übers ohr hauen.

 

 

 

 

10 Tips, wie Sie sich vor Anlagehaien schützen

1. Erstkontakt: Legen Sie Ihr Geld nie bei Firmen an, die sich telefonisch bei Ihnen melden.

2. Rendite: Je höher das Gewinnversprechen, desto unglaubwürdiger si8nd sie - vor allem, wenn Ihnen in kürzester Zeit viel versprochen wird.

3. Erstgeschäft: Vorsicht vor kleinen Erstgeschäften. Der Trick ist einfach: Zum Einstieg wird Ihnen ein Erstgeschäft mit einem minimalen Einsatz angeboten. Damit sollten Sie die Leistungsfähigkeit des Vermittlers testen. Wenn Sie dann nach einem positiven Ausgang des Erstgeschäftes Vertrauen gefaßt haben, werden Sie gnadenlos abgezockt.

4. Schwarzgeld: Wer Ihnen augenzwinkernd tolle Angebote offeriert, könnte Sie später erpressen. Bei Ermittlungsverfahren gegen solche Unternehmen müssen Sie Ihr verlorenes Kapital nachträglich versteuern und mit einer Geldbuße rechnen.

5. Zeitdruck: Lassen Sie sich bei Geldanlagen nie unter Zeitdruck setzen.

6. Anbieter: Informieren Sie sich gründlich über die Anlagefirma, auch wenn Ihnen Bekannte oder Verwandte ein Geschäft anbieten.

7. Geschäftssitz: Bei einem Geschäftssitz in Panama, auf den Channel Islands, den Bahamas oder Liechtenstein ist Vorsicht angesagt.

8. Investitiionsobjekt: Bei Investitionen in Immobilien sollte das Objekt oder der Bauplatz auf jeden Fall persönlich besichtigt werden.

9. Treuhänder: Der Treuhänder muß eine vom Anbieter unabhängige Person oder Institution sein. Wenn nicht, ist Ihr Geld in Gefahr.

10. Investitionsrechnung: Verlagen Sie eine detaillierte Kostenaufstellung.

 

 

 

 

10 Tips, wie Sie Aktien kaufen und was Sie vermeiden sollten

1. Kaufen Sie nur Aktien, zu denen zeitnahe Studien oder Analysen vorliegen. Kaufen Sie niemals überstützt einen “heißen” Tip, ohne ausreichende Informationen.

2. Verkaufen Sie die Aktien sofort, wenn sie nicht so reagieren, wie erwartet worden ist.

3. Werden Sie weder zu optimistisch, noch zu pessimistisch über den vorherrschenden Trend. Lassen Sie sich von kurzfristgen Schwankungen Schwankungen nicht nervös machen.

4. Handeln Sie nicht übermäßig. In eine Aktie mit niedriger Börsenkapitalisierung investiert man weniger als in eine mit hoher Kapitalisierung. Investieren Sie nicht wesentliche Teile Ihres Vermögens in nur eine Aktie, streuen Sie Ihr Risiko.

5. Kaufen Sie gute Aktien, bei denen die Fundamentals stimmen, in Marktschwäche, und verkaufen Sie diese in Marktstärke.

6. Handeln Sie gleichmäßig: Wenn Sie noch mehr Geld in eine Aktie stecken,d ie ins Minus geraten ist (um Ihren Einstandskurs zu reduzieren), könnte das noch größere Probleme verursachen.

7. Lassen Sie Gewinne laufen, limitieren Sie aber Ihre Verluste. Beachten Sie deshalb stets unsere Verlustbegrenzungen (Stop-Loss-Marken).

8. Sichern Sie sich Gewinne bei guten Aktien, indem Sie in die Stärke hinein Teilverkäufe vornehmen und auf niedrigerem Niveau wieder nachkaufen. Dies gilt vor allem bei Aufwärtstrends.

9. Achten Sie weniger stark auf die Bewegungen des Gesamtmarktes, konzentrieren Sie sich lieber auf die Trends Ihrer individuellen Werte.

10. Gehen Sie keine Leerverkäufe ein, wenn die Aktie bereits sehr stark leerverkauft ist. Und wenn, dann nur, wenn sich die Aktie und der markt in einem klaren Abwärtstrend befinden.

 

 

 

Wer und was sind die Emerging Markets?

Einige ostasiatische Länder verzeichnen Wachstumsraten, die sogar das westdeutsche Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit in den Schatten stellen. Lateinamerika kommt mit großen Schritten voran. Osteuropa beginnt gegenüber Osteuropa aufzuholen und selbst in Afrika gibt es in den vergangenen Jahren erste ermutigende Ansätze.

Heutzutage werden 45 Nationen als Emerging Economies (aufstrebende Volkswirtschaften) gekennzeichnet. Die einzelnen Stufen bis zu einem Industrieland sind: Entwicklungsland, Schwellenländer (Emerging Markets), neue Industrieländer (NIC=Newly industrialised country) und Industrieland.

 

 

 

Vorsicht bei hauseigenen Fonds der Banken

Fonds-Empfehlungen von Banken sollten Sie eher skeptisch gegenüberstehen. Es gibt Vermutungen, daß die Papiere in Fonds stecken, die sie selbst loswerden wollen. Es ist besser, wenn Sie sich selbst eine Meinung bilden und sich von unabhängiger Seite informieren lassen.

 

 

 

 

Aktien, so sicher wie ein Sparbuch

Sie können Ihr Geld ohne Angst vor Kursverlusten in Aktienfonds mit Garantie anlegen. Allerdings kostet diese Sicherheit Geld. Für Garantiefonds verlangen die Fondsgesellschaften einen Ausgabeaufschlag (Kaufgebühr) von 5 %. Die Sicherheiten, die die Fondsgesellschaften Ihnen gibt, sind unterschiedlich. Die meisten Grantiefonds, die die Fondsgesellschaften in Deutschland anbieten, sichern Kapitalerhalt zu. Die Käufer dieser Fondsanteile erhalten noch ein zweites Versprechen. Die Gesellschaft beteiligt sie zu einem vorher festgelegten Prozentsatz, z.B. mit 70 %, an der Entwicklung eines namhaften Aktienindexes. Grantiefonds gibt es nur für einen begrenzten Zeitraum, sie haben außerdem in der Regel eine begrenzte Laufzeit von zwei Jahren bis fünf Jahren. Auskünfte über Garantiefonds erhalten Sie bei allen Filialen größerer Banken sowie Investmentfirmen.

 

 

 

Wie Sie Aktien richtig bewerten - die wichtigsten Aktienkennziffern

KGV: Kurs/Gewinn-Verhältnis gibt das Verhältnis von Jahresgewinn (üblicherweise gemessen am Jahresüberschuß) zum aktuellen Aktienkurs wider. Je höher das KGV desto teurer ist eine Aktie. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, daß Wachstumsunternehmen höhere KGVs zugebilligt werden zyklische Unternehmen haben dagegen in der Boomphase äußerst niedrige KGVs.

Buchwert: Wert des Unternehmens nach Abzug aller Verbindlichkeiten. Aus dem Verkältnis von Aktienkurs zu Buchwert ergibt sich das Kurs-/Buchwertverhältnis. Je niedriger dieses Verhältnis, desto attraktiver ist eine Aktie. Niedrige Kurs-/Buchwertverhältnisse werden häufig bei Übernahmen intressant.

Dividendenrendite: Ertrag der Aktienanlage. Dabei wird die ausgeschüttete Dividende ins verhältnis zum Kurs gesetzt. hohe dividendenrenditen sind aber nicht gleizusetzen mit hohem Chancenpotential der Aktie.

Marktkapitalisierung: Börsenbewertung einer Aktie. Die Marktkapitalisierung wird durch Multiplikation des Aktienkurses mit der Anzahl der ausgegebenen Aktien errechnet. Häufig wird die Marktkapitalisierung auch ins Verhältnis mit dem Jahresumsatz gesetzt. Bei Übernahmen wird in der Regel ein Mehrfaches des jahresumsatzes als Übernahmepreis gezahlt. Je niedriger die Marktkapitalisierung im Verhältnis zum Umsatz ist, desto attraktiver ist eine Aktie.

 

 

 

 

Junk-Bonds!!!

Firmenanleihen. Sie machten viele Anleger reich, aber noch mehr arm. Jetzt locken die Ramsch-Anleihen erneut.

Ein alter Bekannter ist wieder da: der Junk-Bond (=Ramsch-Anleihe). Das sind Papiere mit Spitzenzinsen, aber auch enormen Risiken. In den 80er Jahren haben sie viele Anleger, meist in den USA, reich gemacht. Aber noch mehr verloren ihre Vermögen. Junk-Bonds sind Anleihen meist kleinerer Firmen, die sich damit Kapital verschaffen. Weil das Risiko für den Anleger groß ist, müssen die emittierenden Firmen hohe Zinsen zahlen. Oft genug gingen sie dadurch pleite.

Junk-Bonds erleben ihr Comeback, weil die Staatsverschuldung der USA sinkt und das Schatzamt kaum noch staatliche Anleihen ausgibt. Daher fällt es privaten Unternehmen leichter, eigene Papiere zu plazieren. Diese Corporate Bonds werden nach ihrer Bonität eingestuft. Faustregel: Je größer das Risiko, desto höher die Zinsen. Höchste Bonität beurteilen Rating-Agenturen wie Moody´s mit Aaa. Junk-Bonds dagegen beginnen bei Ba1 bzw. BB+. Wenn beispielsweise der Autoriese General Motors (AAA) Anleihen herausgibt, kann er es sich leisten, mickrige vier Prozent zu zahlen. Ein unbekannter Kochtopfhersteller (BB+) muß dagegen zehn Prozent Zinsen oder mehr auf den Tisch legen. Die Einstufungen findet der Anleger auch in den Kursteilen der Wirtschaftszeitungen. Ändert sich die Bonität aufgrund guter Geschäftszahlen, können Junk-Bonds auch höhergestuft werden.

Neu auf dem Markt sind Fonds, in denen riskante Anleihen gebündelt sind. Durch die Streuung ist das Risiko begrenzt. Experten raten Anfängern von solchen Fonds wegen des Risikos dennoch ab.

 

 

 

So bewerten Rating-Agenturen

Die Agenturen stufen die Anleihen nach dem Ausfallrisiko ein. Zu den Kriterien gehören Bonität, Bilanzen und Währungsstärke.

 

 

Einschätzung des Bonitästsrisikos

Beste Qualität, gerinstes Ausfallrisiko.
Hohe Qualität, aber etwas größeres Risiko als die Spitzengruppe



Gute Qualität, viele gute Firmendaten, mit leichten Risikopotential für die Zukunft


Mittlere Qualität, aber mangelnder Schutz gegen sich verändernde Wirtschaftsentwicklung.


Spekulative Anlage, nur mäßige Deckung für Zins- und Tilgungsleistungen.


Sehr spekulativ, generell fehlende positive Investment-Kriterien, langfristige Zinszahlungserwartungen gering.


Niedrigste Qualität, geringster Anlageschutz, in Zahlungsverzug oder in direkter Gefahr des Verzugs.


Insolvenzfall

 

Moody´s

Aaa
Aa1
Aa2
Aa3

A1
A2
A3

Baa1
Baa2
Baa3

Ba1
Ba2
Ba3

B1
B2
B3

Caa
Ca
C

D

 

Standard & Poor´s

AAA
AA+
AA
AA-

A+
A
A-

BB+
BBB
BBB-

BB+
BB
BB-

B+
B
B-

CCC
CC
C

 

 

 

 

Wann sich eine Fondspolice für Sie nicht lohnt

Lange Bindung: Wenn Sie sich nicht mindestens zwölf Jahre binden wollen oder können, sollten Sie einen Fonds-Sparplan vorziehen - da können Sie jederzeit aussteigen.

Keine Sicherheit: Wenn Ihnen Sicherheit über alles geht, sollten Sie eher zu Kapital-, Lebens- oder Rentenversicherung greifen. Denn bei der fondsgebundenen Lebensversicherung tragen Sie das Risiko allein - ohne Garantie.

Hohe Kosten: Wenn Sie nur einen bestimmten Aktienfonds besparen wollen, ist der direkte Kauf der Fondsanteile meist günstiger - erst recht, wenn Sie dafür keinen oder nur einen geringen Ausgabeaufschlag zahlen müssen.

Keine Steuerersparnis: Wenn Sie Ihren Sparerfreibetrag noch nicht ausgeschöpft haben, zahlen Sie in der Regel auch bei direkt besparten Aktienfonds keine Steuern. Viele Fondspolicen sind zudem so teuer, daß sie auch mit Steuerbonus unrentabler sind als die Direktanlage.

 

 

 

Aktiengewinne vor dem Fiskus retten

Spekulationsgewinne, also Einkünfte, die aus Wertpapieran- und verkäufen binnen eines Jahres stammen, sind bis   999 Mark steuerfrei. Anleger können die Steuer drücken, indem sie Werbungskosten absetzen. Pauschal erkennt das Finanzamt 100 Mark an. Wer Aufwendungen einzeln nachweist, kann meist deutlich höhere Kosten absetzen. Dazu zählen:

- Depot- und Kontoführungsgebühren der Bank
- Anschaffungskosten für Hard- und Software, wenn Aktienkurse via Internet abgerufen werden
- Bücher zum Thema Geldanlage
- Seminare, die über die Erzielung von Kapitalerträgen informieren
- Fahrt zur Hauptversammlung, falls eine Dividende angesagt ist
- Honorar des Finanzberaters, wenn der über Aktien aufklärt

 

 

 

 

Flexible Währungsanleihen - Steuerfreier Gewinn

Wer auf das richtige Land setzt, kann mit Währungsanleihen doppelt Kasse machen. Vorausgesetzt, der Kurs der ausländischen Währung steigt nach dem Kauf des Papiers. Außer der laufenden Verzinsung gibt es am Ende das ursprünglich eingesetzte Kapital zurück. Und das ist dank des gestiegenen Wechselkurses jetzt mehr wert. Dieser Devisengewinn ist laut aktuellem Urteil des Bundesfinanzhofs steuerfrei (AZ 13 K 4717/98). Allerdings nur, wenn die Anleihe über ein Jahr gehalten wurde und sie mit einem flexiblen Zinssatz ausgestattet war. Nachteil der Währungsanleihen: Devisenverluste wirken sich im Gegensatz zu Verlusten aus Aktienverkäufen nicht steuermindernd aus.

 

 

 

 

Welche Investmentfonds es gibt, was sie bieten, für welche Anleger

AS-Fonds:
setzen hauptsächlich auf Sachwerte, also vor allem Aktien, und Immobilien. Insgesamt beträgt dieser Anteil mindestens 51 %. Diese Fonds sind speziell für die Altersvorsorge gedacht. Der Aktienanteil darf höchstens 75 %, der Immobilienanteil maximal 30 % betragen. So soll das Anlagerisiko begrenzt werden. AS-Fonds gibt es als Einmalanlage und als Sparplan. Laufzeit: mindestens 18 Jahre bzw. bis zum 60. Lebensjahr. Kündigung ist möglich.

Rentenfonds:
investieren in festverzinsliche Wertpapiere mit unterschiedlichen Zinssätzen und Laufzeiten, und zwar fast ausschließlich in solche mit hoher Bonität des Schuldners. Im Vergleich zu Aktienfonds bieten Rentenfonds dem Anleger in der Regel eine höhere Sicherheit. Auch bei Rentenfonds gibt es natürlich ein Anlagerisiko. Vor allem Fonds, die in Papiere mit langen Restlaufzeiten investieren, können bei steigenden Zinsen deutlich unter Druck geraten.

Immobilienfonds:
investieren die ihnen von den Anlegern zufließenden Gelder überwiegen in gewerblich genutzte Grundstücke, Gebäude und eigene Bauprojekte. Darüber hinaus gibt es eine gewisse “Liquiditätsreserve”. Offene Immobilienfonds gelten vor allem als sichere Anlage. Die besten Fonds dieser Kategorie kommen auf eine Rendite von maximal 7 %.

Geldmarktfonds:
legen ihre Mittel u.a. in Tages- und Termingeldern sowie in Geldmarktpapieren an. Diese Fonds werden vor allem als kurz- oder mittelfristige Anlagemöglichkeit, zum “Parken” von Geldern genutzt. Die von einem Geldmarktfonds erworbenen Wertpapiere dürfen maximal eine Restlaufzeit von 12 Monaten haben. Meist wird kein Ausgabeaufschlag erhoben.

Aktienfonds:
sind die Investmentfonds mit der durchschnittlich höchsten Rendite. Anleger könnenmit diesen Fonds an der Wertentwicklung der Aktienmärkte teilhaben. Durch die Streuung des Kapitals auf verschiedene Aktien reduziert sich das Anlagerisiko, verglichen mit dem Kauf einzelner Aktien. Aktienfonds sind für langfristig orientierte Anleger geeignet.

 

 

 

 

Tips für Fondsanleger

Fonds sind langfristige Anlagen außer Geldmarktfonds. Rentenfonds sollten langfristig gekauft werden. Ist der Zinsfreibetrag ausgeschöpft gilt als Faustregel: Je höher der Einkommenssteuersatz, desto ungeeigneter Rentenfonds.

 

 

 

Darauf sollten Sie beim Kauf eines Investmentfonds unbedingt achten

Kosten einplanen:
Der Ausgabeaufschlag für Investmentfonds schwankt zwischen 2,5 % und 6 %. Aktienfonds sind in der Regel teurer als Rentenfonds. Bei Direktbanken gibt es Fonds teilweise auch bereits zum halben Ausgabeaufschlag. Darüber hinaus fallen jährlich Verwaltungsgebühren von etwa 1 % an. Hinzu kommen die Deoptgebühren. Einige Banken und Investmentgesellschaften bieten mitunter jedoch auch ein kostenloses Depot.

Qual der Wahl:
In Deutschland werden etwa 3300 Investmentfonds angeboten. Die Entscheidung, welcher Fonds für Sie richtig ist, hängt von vielen Kriterien ab. Ein wichtiger Punkt ist dieWertentwicklung eines Fonds. Doch die Ergebnisse, die ien Fonds in der Vergangenheit erzielt hat, geben keine Garantie für die Zukunft.

Doppelter Gewinn:
Zu den ordentlichen Erträgen eines Investmentfonds gehören Zins- und Dividendeneinnahmen. Diese Gewinne sind steuerpflichtig. Darüber hinaus fließen dem Anleger auch außerordentliche Gewinne zu, die steuerfrei sind: Veräußerungs- (Kurs-)gewinne sowie Bezugsrechtserlöse.

Sparplan:
Wer einen Anteil an einen Investmentfonds kauft, hat immer das Risiko, zum falschen Zeitpunkt einzusteigen. Ein hoher Kaufpreis bedeutet auch einen hohen Ausgabeaufschlag. bricht der Kurs des Fonds danach ein, sind unter Umständen Jahre notwendig, um diese Verluste auszugleichen. Anders ist es bei einem Fondssparplan. Für einen festen Betrag, den Sie monatlich einzahlen, erhaltenSie bei hohen Kursen weniger Anteile, bei fallenden Kursen mehr. Langfristig kaufen Sie also zu einem Durchschnittspreis eher günstig.

 

 

 

Wie Sie Aktien kaufen

1. Depot eröffnen: Bevor Sie Aktien kaufen, müssen Sie bei Ihrer Bank ein Depot einrichten - eine Art Aktienkonto. Tipp: Bevor Sie unterschreiben, testen Sie Ihren Berater. Hat er selbst Aktien? Dann sind Sie an der richtigen Adresse.
2. Kaufauftrag erteilen: Die Kauforder können Sie persönlich, per Telefon oder Internet aufgeben. Die Bank erwirbt die Aktien dann zum aktuellen börsenkurs. Wenn Sie erwarten, dass der Kurs noch sinkt, setzen Sie ein Limit. Ihre Bank wartet dann mit dem Kauf solange, bis das Limit erreicht ist.
3. Auf die Gebühren achten: Die Banken berechnen für An- und Verkauf Provision meist ein Prozent vom Kurswert, mindestens aber 30 bis 50 Mark. Wer für weniger als 3000 Mark kauft, zahlt unverhältnismäßig hohe Gebühren. Mit Depotkosten und Maklercourtage können Sie für An- und Verkauf mit rund 2,5 Prozent Gebühren rechnen. Preiswerter sind Discountbanken, aber die bieten keine Beratung.
4. Informationen sammeln: Bilden Sie sich selbst ein Urteil über die Börsenlage und Ihre Akitien. Der Wirtschaftsteil der Tageszeitung ist dafür eine gute Basis.

 

 

 

 

Die Vor- und Nachteile der privaten Rentenversicherung

Vorteile:
* Die private Rentenversicherung zahlt ihren Kunden eine garantierte Rente lebenslang. Wer also länger lebt, als es die statistischen Sterbetafeln vorsehen, schlägt der Versicherung ein Schnippchen.
* Ist die Versicherung einmal abgeschlossen, muss man sich nicht mehr darum kümmern.

Nachteile:
* Bei Tod erlischt die Rent. Wer früh stirbt, “verschenkt” also jede Menge Geld. Es sei denn, er sichert die Rentenzahlungen für eine Garantiezeit ab, für die weitergezahlt wird.
* Schlechte Ertragsaussichten, zum Beispiel bei sinkenden Zinsen, führen dazu, dass die Überschussanteile bei der dynamischen Rente stark gekürzt werden können.

 

 

 

 

Die Vor- und Nachteile des Fonds-Entsparplan

Vorteile:
* Die hohe Rendite. Ein reiner Aktienfonds erwirtschaftet zurzeit locker zehn Prozent Zinsen, selbst ein durchschnittlicher Rentenfonds bringt es auf sechs bis sieben Prozent.
* Stirbt der Empfänger, wird an einen Erben weitergezahlt, bis das Geld verbraucht ist.

Nachteile:
* Wer älter wird, als der Auszahlungsplan vorsieht, steht irgendwann ohne Geld da.
* Kursschwankungen müssen einkalkuliert werden. Sie verändern die Rendite und so die Höhe der zahlung.

 

 

 

 

Bis zu 18 % Zinsen pro Jahr, täglich verfügbar

Santander Währungskonten. Jetzt gibt es den Beweis für starke Zinsen! Zum Beispiel bei einem Santander Währungskonto in Mexikanischen Peso mit 18 % Zinsen pro Jahr. Südafrikanischer Rand 13 %. Polnischer Zloty 11%. Stand 18.01.1999. erstanlage DM 5.000,- (EUR 2.500). Bitte beachten Sie: Investitionen in Währungskonten stellen ein mit den Wechselkursschwankungen einhergehendes Risiko dar. Generell gilt: Je höher der Zinssatz, desto höher das Risiko. Informationen erhalten Sie unter: www.santander.de

 

 

 

Checkliste Investor Relations

In Unternehmen, die weniger als die Hälfte folgender Serviceleistungen im Internet anbieten, sollten Sie nicht investieren.

* Kennzahlen: Umsatz, Gewinn, beschäftigenzahl, Gewinnentwicklung und Schätzungen
* Unternehmensportrait: Angaben zu Geschichte, Tätigkeitsfeldern, Absatzgebieten, Produktpräsentation und Erklärungen.
* Managmentportrait: Vorstellung aller Entscheidungsträger mit Lebenslauf
* Strategie: Darstellung der Unternehmenspilosophie und deutliche Nennung der strategischen Unternehmensziele.
* Unternehmenskalender: Übersicht aller wichtigen Termine wie Hauptversammlung, Analystentreffen, Bekanntgabe der Unternehmenszahlen und Pressekonferenzen.
* Video: Live-Überträgung der Hauptversammlung, Unternehmensportrait und Reden des Managements im Internet.
* Aktieninformationen. Aktionärsstruktur, aktueller Kurs, Performance, Analystenschätzungen, E-Mail-Newsletter.
* Berichte: Aktuelle Geschäfts-, Halbjahresberichte per Postabo oder Internet.
* Kontakt: IR-Ansprechpartner mit E-Mail, Telefonnummer und Postanschrift.

 

 

 

 

Was Sie bei Anleihen beachten müssen

Staatsanleihen:
Bei Bundesanleihen oder Bundesobligationen können Anleger ruhig schlafen. Die Bundesrepublik gilt als erstklassiger Schuldner (AAA). Dafür halten sich die Renditen in Grenzen. Die hochprozentigen Anleihen so genannte Schwellenländer sind dagegen nicht ganz ohne Risiko. Dafür werden die Anleger mit deutlich höheren Zinsen belohnt.

Pfandbriefe:
Eine Alternative zu Bundesanleihen sind Pfandbrief. Neben einer erstklassigen Bonität bieten Pfandbriefe im Vergleich zu Bundesanleihen ein kleines Renditeplus. Allgemein gilt, dass Bankschuldverschreibungen - und dazu gehören auch Pfandbriefe eine höhere Rendite als öffentliche Anleihen haben. Der Zinsvorsprung von Pfandbriefen beträgt derzeit etwa 0,35 %.

Unternehmensanleihen:
Mehr Geld gibt es für Anleger, die Ihr Geld Unternehmen oder Banken anvertrauen. Die Bonität der Schuldner ist dabei zum Teil sehr unterschiedlich. Während einige Schuldner, wie z.B. die KfW, ein ähnlich hohes Vertrauen wie der Bund genießen, werden viele Anleihen als JunkBonds bezeichnet - auf Deutsch “Schrott- oder Ramschanleihen”.

 

 

 

Konjunktur: Kompass für Anleger

Boom und Rezession in der Wirtschaft beeinflussen auch den Aktienmarkt. Die verschiedenen Phasen des Konjunkturzyklus geben Hinweise, welche Werte in Zukunft steigen dürften und welche fallen.

Phase 1
Das Wachstum geht zurück, die Inflation nimmt ab. Schon jetzt ist ein Absinken des Zinsniveaus absehbar. Anleger sollten frühzeitig in zinssensitive Aktien investieren, etwa Banken- oder Versicherungswerte, deren Kurse bei schwachen Zinssätzen steigen.

Phase 2
Die Dynamik des Abschwungs nimmt ab. Die Zinsen sinken. Jetzt ist der Kauf von Aktien vorteilhaft, die nicht auf die Zinssätze reagieren, zum beispiel Versorger- oder Pharmawerte.

Phase 3
übergang zum Konjunkturaufschwung. Die Zinsen sinken weiter. Eine steigende Industrieproduktion treibt die Rohstoffpreise. Öl- oder Stahl-Aktien ziehen an.

Phase 4
Konjunktureller Aufschwung bis zur Überhitzung. Die Inflation zieht wieder an. Die Zinsen erreichen ihren Tiefpunkt. Deshalb sollten Anleger zinssensitive Titel in ihrem Depot untergewichten.

Phase 5
Die Dynamik des Aufschwungs lässt nach. Die Inflation nimmt zu. Zinsen und Rohstoffpreise steigen weiter. Jetzt Rohstoff-Aktien nachkaufen.

Phase 6
Übergang in die Rezession. Die Rohstoffpreise erreichen ihren Höhepunkt. Bevor sie zurückgehen, Rohstoffwerte verkaufen. Auch die Zinsen steigen weiter. Jetzt sind nicht-zinssensitive Werte Trumpf.

 

 

 

 

Das 1x1 der Zertifikate

Steuern:
Kursgewinne sind nach Ablauf der Spekulationsfrist von 12 Monaten steuerfrei.

Risiko:
Die Streuung über viele Aktien im Zertifikat reduziert das Risiko gegenüber dem Kauf einer Einzelaktie. bei einigen Aktien-Körben überprüft das Management regelmäßig die Aktienauswahl und passt sie bei Bedarf den aktuellen Marktverhältnissen an. Das reduziert das Risiko noch weiter.

Kosten:
Es fallen die banküblichen Abwicklungsprovisionen an. Zusätzlich wird eine Geld-Brief-Spanne (Spread zwischen Kauf und Verkaufskurs) erhoben. Dividenden und Zinserträge werden von den meisten ausgegebenden Banken einbehalten.

Laufzeit:
Die Laufzeit der Zertifikate beträgt in der Regel zwischen zwei und fünf Jahre. Standardthemen (z.B. Dividenden-Renner) laufen meist länger als aktuelle Modethemen (z.B. Linux).

 

 

 

Mehr Rendite für Pfand- und Sparbriefe

Pfandbriefe:
Sind wegen ihrer Sicherheit begehrt. Und sie bieten eine deutlich höhere Verzinsung als Bundesanleihen. Ihre Rendite liegt ca. ein halbes Prozent über der von bundespapieren. Bei sog. Jumbo-Pfandbriefen gibt es meist eine Stückelung von 1000, 5000 oder 10000 Euro. Anleger können die Jumbos mühelos vor Ende der Laufzeit wieder an der Börse verkaufen.

Sparbriefe:
Gibt es Bei Banken ab 100 bis 1000 Mark. Der Zins hängt ab von der Anlagedauer und z.T. von der Höhe der Einlage. meist ist ein Ausstieg aus dem Vertrag vor Ende der Laufzeit nicht möglich. Deshalb vorher genau überlegen, wie lange Sie aufs Geld verzichten wollen.

 

 

 

 

Für erfahrene Anleger

Die Investition in branchenfonds setzt ein geweisses Maß an Erfahrung (und Vermögen) voraus. Denn es ist ein Unterschied, ob sich ein Börsenneuling einen riskanten Internetfonds oder einen gemischten internationalen Aktienfonds ins Depot legt. Also: Vorsicht!

 

 

 

Mit kleinen beträgen risikolos spekulieren

Sie können bei jeder Bank DM 5,- und DM 10,- Gedenkmünzen erhalten, die auch offizielles Zahlungsmittel sind und deswegen überall wieder in “normales” Geld umgetauscht werden kann. Die alten Gedenkmünzen der fünfziger Jahre sind heute schon DM 2.000,- wert. Einen kostenlosen Gedenkmünzenkatalog erhalten Sie bei Göde, Hanauer Str. 22, 63739 Hanau.

 

 

 

Mietkaution aufpeppen

Schon beim Einzug halten Vermieter die Hand auf. Bis zu drei Monatsmieten Kaution sind in der Regel als Sicherheitsleistung für den Wohnraum fällig. Viel Geld, das in den Folgejahren auf kümmerlich verzinsten Sparbüchern vor sich hindümpelt. Maximal 1,5 Prozent Zinsen bringt diese schlechteste aller Sparanlagen gegenwärtig. Entsprechend kommt Jahre später beim Auszug auch nur eine geringfügig höhere Summe heraus, als anfangs eingezahlt wurde. Dabei gibt es durchaus lohnende Alternativen. Denn statt Bargeld oder Sparbuch darf die Kaution auch in Form mündelsicherer Papiere geleistet werden. Zu dieser vom Gesetzgeber als besonders sicher eingestuften Geldanlage zählen Schatzbriefe, Anleiehn und Obligationen von Bund, Ländern und Gemeinden. Auch Pfandbriefe, die von privaten Hypothekenbanken ausgegeben werden, erfüllen das Sicherheitskriterium. Im Vergleich zum Sparbuch bringen all diese Papiere deutlich mehr Zinsen.

 

 

 

Die 10 häufigsten Fehler beim Bausparen

Sind Laufzeit und Sparsumme schlecht gewählt, rückt der Traum vom Eigenheim in weite Ferne. So rechnen Sie sich realistische Ziele aus.

1. Falscher Tarif
Ein guter Bausparberater fragt, wzu und wann seine Kunden das Geld von der Bausparkasse bnötigen. Wer mit dem Geld später einmal bauen will, kann mit der Wahl des Tarifs den Zeitpunkt beeinflussen. Die meisten Bausparkassen bieten Schnell-, Standard- und Langzeittarife. Entsprechend unterschiedlich sind Sparzeiten und Raten. Wer sich noch nicht entscheiden kann, wählt Optionstarife. Dabei können Spar- und Tilgungszeiten sowie Zinsen nachträglich noch geändert werden. Bausparverträge eignen sich keineswegs nur zum Bauen, sondern auch zum Sparen. Bis zu 7 % Rendite sind bei manchen Tarifen möglich, wenn die Sparer von vornherein auf das Darlehen verzichten und statt dessen zum profitablen Renditetarif greifen.

2. Bausparsumme
Wenn der Bausparberater zu hohen Bausparsummen von  100.000 DM oder mehr ät, sollten bei den Kunden alle Alarmglocken klingeln. Die Goldene Regel jeder Baufinanzierung lautet: mindestens 20 Prozent Eigenkapital, höchstens 20 Prozent Bausparvertrag, den Rest als Bankdarlehen. Für eine sinnvolle Finanzierung eines 300 000-Mark-Hauses ist ein Bausparvertrag über 60000 DM also völlig ausreichend. Höhere Summen kosten Ansparzeit und unnötige Gebühren.

3. Abschlußgebühr
Es soll vorkommen, daß Bausparvertreter “vergessen”, ihre Kunden auf die Abschlußgebühr aufmerksam zu machen. Je nach Bausparkasse und Tarif kann sie 1,0 bis 1,6 % der Bausparsumme betragen. Wer sich nicht sicher ist, ob er später eimal das Darlehn in Anspruch nehmen will, sollte fragen, ob bei Darlehnsverzicht die Abschlußgebühr zurückgezahlt wird. Bei 60 000 Mark Bausparsumme und 1,6 % Gebühren sind das 960 Mark!

4. Zuteilungsprognose
Die laut Gesetz “unverbindlichen” Zuteilungstermine werden von den Bausparkassen eingehalten. Sicherheit gibt es jedoch nur, wenn der Zeitpunkt unter Berücksichtigung der Einzahlungen, Zinsen und Prämien errechnet wird - und der Sparer einen Computerausdruck erhält.

5. Falsche Rate
Hohe Bausparsummen und niedrige Monatsraten führen nicht zum Bausparziel. Wer zu einem bestimmten Zeitpunkt bauen will und das Darlehen benötigt, sollte sich genau vorrechnen lassen, wie mit den monatlichen Raten zum gewünschten Zeitpunkt das Sparkonto mit dem Mindestsparguthaben gefüllt ist und die Voraussetzungen für die Zuteilung erreicht werden.

6. Das Prämienargument
Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage sind gute Gründe fürs Bausparen. Wer nur die Prämiengeschenke vom Staat einsammeln, aber nicht bauen will, sollte die optimale Bausparsumme wählen. Die volle Wohnungsbauprämie für 1998 erhalten Sie, wenn Sie noch in diesem Jahr als Alleinstehender 1000 Mark, als Verheiratete 2000 Mark einzahlen. Mehr muß nicht sein.

7. Darlehenskosten
Auch wenn Bauspardarlehen gut und günstig sind, kosten sie Geld. Beid en meisten Bausparkassen beträgt die Darlehnsgebühr 2 oder 3 Prozent. Hinzu kommen Darlehnszinsen, je nach Tarif zwischen 4 und 6 Prozent. Weil Bauspardarlehen schneller getilgt werden als Bankdarlehen, sind die monatlichen Raten hoch. Lassen Sie sich vom Bausparberater vorrechnen, wie hoch Ihre monatliche Belastung bei Rückzahlung des Darlehens ist. Dann können Sie beurteilen, ob Sie sich den Bausparvertrag überhaupt leisten können. Wichtig zu wissen: Bauspartarife ohne Darlehnsgebühren scheinen lukrativ. Der Haken: Fürs Guthaben gibt es weniger Zinsen.

8. Auszahlung
Zuteilung heißt nicht Auszahlung. Wer das Geld zu einem bestimmten Zeitpunkt benötigt, muß wissen, daß zwischen Erreichen der Zuteilungsvoraussetzungen und Auszahlung bei manchen Bausparkassen bis zu 9 Monaten vergehen können. Wichtig ist, wann die Bausparkasse die Zinsen gutschreibt und wann Bewerbungsstichtag ist. Am schnellsten geht es bei Tarifen, bei denen das Guthaben taggenau verzinst und jeden Monat bewertet wird. Im günstigsten Fall wird das Baugeld schon 3 Monate nach Erreichen des Sparziels ausgezahlt.

9. Berater
Wer den Bausparvertrag zum Bauen nutzen will, braucht einen kompetenten Berater. Der sollte nicht nur seine Tarife kennen, sondern auch eine komplette Baufinanzierung mit Hypothekendarlehen, Zwischenfinanzierung und Versicherung beherrschen. Wenn es um die spätere Baufinanzierung geht, sollte der Berater auch persönlich ansprechbar sein - am Telefon sind komplizierte Fragen nicht zu klären. Wer tatscählich bauen möchte, sollte den Vertrag deshalb bei einer Bausparkassen-Filiale in seiner Nähe abschließen.

10. Sonstige Kosten
Neben Abschlußgebühren können noch weitere Kostenfaktoren unangenehm zu Buche schlagen: Gebühren für Kontoführung, die Berechnung der Wohnungsbauprämie sowie die Abo-Kosten für die Mitgliederzeitschrift. Nachfragen lohnt.

 

 

 

Lebensversicherung - Die 10 besten Alternativen zur Kündigung

1. Beitragsfreistellung:
Jeder Versicherungsnhemer hat auf Antrag Anspruch auf einen Stop der Beitragszahlungen.
Vorteile: Der Vertrag bleibt bestehen, die Belastung durch den Beitrag fällt weg.
Nachteile: Die Versicherungssumme sinkt deutlich. Das Guthaben liegt trotzdem bis zum Ende der Laufzeit fest.
Tipp: Der richtige Weg, wenn Sie die Beiträge auf Dauer nicht mehr bezahlen wollen oder können.

2. Beitragsstundung:
Bei vielen Versicherungen bis zu einem halben Jahr möglich, bei Arbeitslosigkeit sogar bis zu einem Jahr.
Vorteile: Der Vertrag bleibt erhalten, keine finanzielle Einbußen.
Nachteile: Gestundete Beiträge plus Zinsen müssen nachgezahlt werden.
Tipp: Die beste Möglichkeit, wenn Ihr finanzieller Engpaß zeitlich begrenzt ist.

3. Herabsetzung:
Sie vereinbaren eine niedrigere Versicherungssumme.
Vorteile: Die Beiträge sinken.
Nachteile: Der Versicherungsschutz ist geringer, die Versicherung muß zustimmen.
Tipp: Empfiehlt sich bei hohen Versicherungssummen und bei fortgeschrittener Laufzeit.

4. Verkürzung:
Sie vereinbaren die Verkürzung der Laufzeit.
Vorteile: Sie bekommen die Versicherungssumme früher.
Nachteile: Der Beitrag bleibt gleich, die Leistung sinkt.
Tipp: Lohnt sich nur, wenn Ihr Vertrag kurz vor dem Ende der Laufzeit steht.

5. Einspruch gegen Dynamisierung:
Bei dieser Art der Beitragsanhebung können Versicherungsnehmer innerhalb von 4 Wochen widersprechen.
Vorteile: Der Versicherer muß den Widerspruch anerkennen.
Nachteile: Der bisherige Beitrag bleibt, er erhöht sich nur nicht.
Tipp: Auf Dynamisierungen können Sie getrost verzichten. Die Versicherungssumme bleibt voll erhalten.

6. Vertragspause:
Wer mindestens zwei Jahre lang Beiträge gezahlt hat, kann bis zu einem Jahr mit der Beitragszahlung aussetzen.
Vorteile: Der Beitrag fällt sofort weg.
Nachteile: Die Versicherungsleistung ist am Ende geringer. Die Versicherung muß zustimmen.
Tipp: Eignet sich nur, wenn Sie nach einem Jahr wieder Beitrag zahlen können.

7. Sparen einstellen:
Sie können für ein bis zwei Jahre nur Beitrag für den Todesfallschutz bezahlen.
Vorteile: Der Beitrag sinkt ganz erheblich, der Vertrag und die bisherigen Gewinne bleiben erhalten.
Nachteile: Nach Ende der Stundungsfrist müssen Sie die fehlenden Beitragsanteile nachzahlen.
Tipp: Nur wenn Sie nach der Frist wieder vollen Beitrag zahlen können.

8. Kündigung von Zusätzen:
Haben Sie einen Vertrag mit Zusatzschutz gegen Berufsunfähigkeit (BU) oder Unfalltod können Sie dafür eine Teilkündigung aussprechen.
Vorteile: Der Beitrag sinkt, der Hauptvertrag bleibt bestehen.
Nachteile: Bei Kündigung des BU-Zusatzes verzichten Sie auf einem sehr wichtigen Schutz.
Tipp: Sinnvoll und entlastend ist vor allem die Kündigung der unnützen Unfalltodzusatzversicherung.

9. Verlängerung:
Sie vereinbaren die Verlängerung des Vertrages.
Vorteile: Die Versicherungssumme bleibt gleich, die Beiträge sinken.
Nachteile: Die Auszahlung des Guthabens verzögert sich, die Versicherung muß zustimmen.
Tipp: Vorsicht, wenn das Vertragende nach Rentenbeginn liegt. Dann müssen Sie die Beiträge von Ihrer Rente zahlen.

10. Policendarlehen:
Die Versicherung gewährt Ihnen ein Darlehen in Höhe des aktuellen Rückkaufwertes. Getilgt wird der Kredit bei Ablauf des Vertrages mit der Versicherung.
Vorteile: Die Beiträge fallen sofort weg, der Vertrag bleibt bestehen, Sie erhalten Geld auf die Hand.
Nachteile: Für das Darlehen müssen Sie Zinsen zahlen.
Tipp: Policendarlehen sind Beitragszahlung auf Pump und teurer als eine Beitragsfreistellung oder Stundung.

 

 

 

Das 1 x 1 der modernen Gelanlage

 

 

 

Geld nur parken
 

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Bis zu 10 % Zinsen pro Jahr, bankgarantiert

Bei jeder Raiffeisenbank erhalten Sie sogenannte Bankbeteiligungen. Sie müßen nur einige Anteile der Raiffeisenbank erwerben und Genosse werden und schon erhalten Sie ca. 6 -7 % Steuern plus die Körperschaftssteuer zurückerstattet. So können Sie es bei einigen Banken machen, da Sie meist bei einer Bank nur DM 1.500,- bis DM 3.000,- anlegen dürfen.

 

 

 

Das magische Dreieck der Geldanlage

Das Prinzip Geldanlage ist eigentlich ganz einfach:

Erster Schritt:
Sie werden sich klar über Ihre eigene Risikobereitschaft. Hiermit ist der schwierigste Schritt schon getan.

Zweiter Schritt:
Für welchen Zeitraum können Sie auf Ihr Geld verzichten? 3 Monate, 1 Jahr oder 20 Jahre? Wenn Sie dies entschieden haben, steht Ihnen eine konkret auf diese Vorgaben zugeschnittene Palette an Geldanlagen zur Verfügung.

 

 

 

Wie Sie sich vor dubiosen Angeboten schützen können

Sie sind noch auf der Suche nach dem geeigneten produkt für Ihre inividuelle Vorsorge? Möglichst sicher soll es sein und die Rednite deutlich über der von Angeboten Ihrer Hausbank liegen. Für viele Vermittler des so genannten grauen Kapitalmarktes ist das scheinbar kein Problem. Sie haben Angebote in der Schublade, auf die Sie schon lange gewartet haben: Geheimtipps für gewinnträchtige Billigaktien, risikolose Unternehmensbeteiligungen oder Immobilieneigentum für monatliche Miniraten.

Wer bei solch dubiosen Offerten nicht hellhörig wird, kann seine gesamten Ersparnisse aufs Spiel setzen. Statt der schnellen Mark steht er bald vor einem finanziellen Scherbenhaufen.

Die Billigaktie mit todsicherem Wachtsumspotenzial - ein so genannter Penny Stock - entwickelt sich nicht zum Geheimtipp. Die empfohlene Kursrakete erweist sich als Rohrkrepierer.

Der Kauf einer Eigentumswohnung als Kapitalanlage erweist sich womöglich als Verlustgeschäft, wenn die prognostizierten Mieteinnahmen die Kredit- und Nebenkosten nicht decken.

Bei Beteiligungen an Unternehmen kommt meist das böse Erwachsen, wenn es zu spät ist. Viele gutgläubige Anleger, die Steuern sparen und fürs Alter vorsorgen wollen, spüren erst beim Konkurs des Unternehmens die Risiken: Sie werden rechtlich wie Mitunternehmer behandelt und sind an dessen Gewinn - aber auch an dessen Verlust - beteiligt.

 

 

 

So entsteht Vermögen in 30 Jahren

 

 

Anlagezins



4 %

6 %

8 %

10 %

 

monatliche Sparrate

 

 

100 DM

68.800 DM

98.000 DM

141.800 DM

208.000 DM

 

 

200 DM

137.500 DM

195.900 DM

283.700 DM

416.200 DM

 

300 DM

206.300 DM

293.900 DM

425.500 DM

624.300 DM

 

 

 

Vorteile,Nachteile: So finden Sie die richtige Bank auf einen Blick

Filialbank oder Direktbank? Privatbank oder Großbank? Oder ist ein Mix aus beidem die bessere Alternative? Wer das für sich optimale Geldinstitut finden will, muss sich zunächst selbst Klarheit verschaffen. Stellen Sie eine Liste der von Ihnen am häufigsten genutzten Bankdienstleis­tungen zusammen. Vor allem die Zahl der Transaktionen, die Nutzung der EC-Geldautomaten und der Versand von Kontoauszügen machen Konten teuer.

Klären Sie folgende Fragen

1. Sind Kontokosten für mich das Wichtigste?

2. Brauche ich kompetente, schnell erreichbare Gesprächs­partner, die mich gut beraten?

3. Lastschriften, Überweisungen, Daueraufträge – welche Aufträge wickle ich haupt­sächlich über das Konto ab?

4. Will ich auch Wertpapiere über dieses Konto kaufen?

5. Ist die Erreichbarkeit meiner Bank rund um die Uhr für mich wichtig?

Was ist positiv, was negativ? Die Geldinstitute im Überblick

Sparkassen, Volks- und Regionalbanken:

Positiv: Sie haben ein dichtes Filialnetz und viele Geldautomaten, kennen den regionalen Markt und unterstützen auch kleine Firmen, Handwerker und Privatkunden mit kleinerem Vermögen.

Negativ: Sie finanzieren in der Regel nur in der Region. Oft teuer bei Wertpapiergeschäften und europaweiten Transaktionen.

Großbanken

Positiv: Sie verfügen über gute internationale Verbindungen. Das wirkt sich positiv bei global orientierten Firmen und Anlegern aus.

Negativ: Sie sind zu stark hierarchisch organisiert. Das führt meist zu langwierigen Entscheidungswegen – schlecht für Sie als Kunde.

Privatbanken

Positiv: Sie sind sehr flexibel und entscheiden schnell. Hohe Kundenorientierung und Dienst­leis­tungs­mentalität.

Negativ: Sie sind oft nur auf einige Produktbereiche spezialisiert. Verbund von Geldautomaten fehlt und macht das Abheben in anderen Städten teuer. Durchschnittsverdiener sind ungern gesehen.

Direktbanken

Positiv: Klare Preisstruktur, zahlen meist hohe Zinsen auch auf Girokonten, günstige Transaktions­kosten bei Wertpapierkäufen.

Negativ: Kontakt nur über Telefon oder Internet möglich. Beratung wird in der Regel nicht geboten. Schwerpunkt liegt bei vielen noch auf dem Wertpapiergeschäft. Bankkunden brauchen also Erfahrung in Geldgeschäften.

Tipp: Privatkunden fahren mit einer Kombination aus regionaler Bank oder Sparkasse und einem Konto bei einer Direktbank sehr gut.

So können Sie über ein breites EC-Automaten-Netz von Banken und Sparkassen Geld abheben und einfach über Kredite verhandeln. Bei einer Direktbank, z. B. bei der Bank 24 oder Direkt Anlage Bank, profitieren Sie vom güns­tigen Wertpapierkauf und attraktiven Tagesgeldsätzen.

 

 

 

Aktienzertifikate: Steuern sparen und doppelt gewinnen

Aktien mit doppelter Gewinnchance - und dann auch noch steuerfrei? 2 neue Bankangebote machen's möglich: Speed-Zertifikate und Discount-Zertifikate.

So gewinnen Sie:
Discount-Zertifikate. Sie sind das Richtige für Anleger, die auf leicht steigende Kurse setzen. Statt einer Aktie kauft der Anleger ein Zertifikat für die gewünschte Aktie mit einem Preisnachlass von etwa 15 %. Je nach Laufzeit dieses Zertifikats erhält er die Aktie 12 bis 18 Monate später. Steigt bis dahin der Aktienkurs beispielsweise um 10 %, gewinnt der Anleger aufgrund des günstigen Zertifikat-Kaufpreises weitere 5 % dazu.

Sinkt die Aktie um 10 %, hat er wegen des günstigen Kaufs trotzdem 5% gut gemacht. Einziger Nachteil gegenüber dem direkten Kauf einer Aktie: Die Bank zahlt maximal 50 % Kursgewinn aus. Den Rest streicht sie selbst ein.

Weil die Dividende dem Anleger nur indirekt zufließt, eignen sich diese Zertifikate besonders für Anleger, die den Sparerfreibetrag schon ausgeschöpft haben. Tipp: 4UBS Warburg Zertifikat auf Münchner Rück (WKN 564 283).

Speed-Zertifikate. Sie sind das Richtige, wenn Sie von starken Kursgewinnen (mehr als 20 %) ausgehen. Der Anleger erhält bei diesem Modell keinen Abschlag auf den Aktienpreis, hat aber doppelte Gewinnchance.

Steigt der Kurs der Aktie z. B. bis Ende 2001 um 25 %, kassieren Sie einen steuerfreien Ertrag von 50 %. Grenze: Steigt der Kurs um 40 %, gibt's nicht 80 % Zuschlag, sondern nur 60 %. Fällt der Aktienkurs, machen Anleger den gleichen Verlust wie beim direkten Kauf. Doch der gilt als Spekulationsverlust und kann mit Gewinnen verrechnet werden, wenn Sie das Zertifikat innerhalb von 12 Monaten nach dem Erwerb wieder verkaufen.

Weiterer Vorteil: Spekulationsverluste, die mit Zertifikaten entstehen, werden künftig in voller Höhe anerkannt, Verluste aus Aktiengeschäften ab 2002 nur noch zur Hälfte. Tipp: 4Sal Oppenheim Zertifikat auf SAP Vz. (WKN 754 585).

 

 

 

 

Zinsanlagen: Mit diesem Trick kassieren Sie jetzt bei Lebensversicherungen fast 7%

Der Wettbewerb der Lebensversicherungen um Kunden ist beinhart, zumal die deutschen Fondsgesellschaften sich anschicken, in diesem Markt mit den demnächst zugelassenen neuen AS-Fonds (AS = Altersvorsorge-Sondervermögen) mitzumischen. Doch Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft - und dies kommt Ihnen als Versicherungsnehmer - wie auch in diesem Fall - durchaus zugute.

Bis 7% Rendite erzielen Sie bei einer 5jährigen Anlagedauer

Wenn Sie nämlich gar nicht an den üblichen Leistungen der Lebensversicherung wie den Todesausfallschutz oder einer ewigen Rente interessiert sind, können Sie bei einigen Versicherungen jetzt noch mit einem Trick ein Schnäppchen wagen. Denn Kapitalanlagen bei Lebensversicherungen bringen derzeit für Sparer mit einem Anlagehorizont von 5 Jahren eine Rendite von bis zu 6,96%.

Ihre Zauberformel: aufgeschobene Rente mit Kapitalwahlrecht

Und so funktioniert dieser Trick: Sie schließen bei einer Lebensversicherung eine Privatrente gegen Einzahlung eines Einmalbetrages ab. Dabei wählen Sie nicht die sofort beginnende, sondern die aufgeschobene Rente, allerdings mit einem Kapitalwahlrecht. Sie entscheiden sich zum Beispiel für eine Rente, die in 5 Jahren beginnen soll, lassen sich aber gleichzeitig das Recht einräumen, den angesparten Betrag nach 5 Jahren in einem Betrag ausgezahlt zu bekommen.

Derzeit bieten Ihnen einige Lebensversicherungen einen Auszahlungsbetrag an, der - bei 5 Jahren Laufzeit - einer Rendite von Knapp 7% entspricht. Auf dem Kapitalmarkt erzielen Sie mit Bundespapieren derselben Laufzeit aktuell gerade eine Rendite von 4,3%. Der (völlig legale) Trick bei den Lebensversicherungen ist also höchst profitabel für Sie.

Warum die Versicherungen so hohe Renditen bieten können

Auf den 1. Blick mag Ihnen die Möglichkeit, so hohe Renditen zu erzielen, rätselhaft erscheinen. Doch die Lebensversicherungen haben vor einigen Jahren ihr Geld in festverzinslichen Wertpapieren mit sehr langen Laufzeiten angelegt und damit erheblich vom Zinsrückgang und den damit verbundenen Kursgewinnen profitieren. Viele Lebensversicherungen konnten zum Beispiel im letzten Jahr eine Anlagerendite von weit über 7% erwirtschaften. Zudem kamen ihnen die hohen Kursgewinne am Aktienmarkt zugute.

Aber Sie wissen selbst: Diese Renditen sind am Rentenmarkt in den nächsten Jahren nicht mehr zu erreichen. Und daß sich der Aktienmarkt in den nächsten 5 Jahren so stürmisch weiterentwickelt wie in den vergangenen Jahren. Ist kaum anzunehmen. Es ist also unwahrscheinlich, daß Ihnen als interessiertem Anleger solche Renditeschnäppchen noch lange eingeräumt werden.

Greifen Sie zu, bevor die Versicherungen den Hahn zudrehen

Und auch von ganz anderer Seite droht dieser Schnäppchenjagd wohl bald das Aus. Denn eigentlich sollten die Langfristsparer bei den Lebensversicherungen von den in den vergangenen Jahren angesammelten Ertragspolstern profitieren. Die Initiative von der Nutzung dieser Anlagekonstruktion ging denn auch nicht von den Versicherern, sondern von den Versicherungsmaklern und Finanzdienstleistern aus.

Doch die Interessenvertreter der Versicherten laufen inzwischen Sturm. Sie halten den von ihnen als Trittbrettfahrer bezeichneten Anlegern einer solchen Konstruktion vor, hohe Renditen nur auf Kosten der langfristig orientierten Versicherungsnehmer zu erzielen.

Sie sollten sich als interessierter Anleger von solchen Vorwürfen allerdings nicht in eine falsche Ecke drängen lassen. Niemand zwingt die Versicherungen, mehr zu bieten als es ihnen gerechtfertigt erscheint.

Einige Versicherungen sind aber inzwischen dazu übergegangen, bei Einmalanlagen jetzt nur noch geringe Zinsen anzubieten. Andere haben das Kapitalwahlrecht bei Aufschubzeiten unter 6 Jahren ganz ausgeschlossen.

 

 

 

Schützen Sie sich vor unseriösen Finanzberatern

Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Ihnen eines der folgenden Geschäfte angeboten wird:
- Diamanten, die als härteste Währung der Welt bezeichnet werden
-Scheingeschäfte in Edelmetallen
-vorbörsliche Aktien als Sachwertanlagen
-dubiose Immobilienangebote in Florida

Vorsicht: Lassen Sie die Finger von Anlagen, wenn der Verkäufer den ersten Kontakt über das Telefon anbahnt, der Firmensitz in Steueroasen wie Liechtenstein, Panama oder auf den Bahamas liegt oder der berater Sie drängt, Verträge unter Zeitdruck abzuschließen. Auf jeden Fall sollte ein unabhängiger Treuhänder (Notar, Rechtsanwalt oder Wirtschaftsprüfer) über die korrekte Verwendung der Gelder wachen.

 

 

 

 

7 Tipps auf dem Weg zum Millionär

1. Schon kline Summen lohnen. Wer langfristig für eine Zusatzrente spart, kann schon mit 100 DM pro Monat einsteigen. Wichtig: Fangen Sie sofort an. Einen besseren Einstiegszeitpunkt gibt es nicht. Bleiben Sie Ihren Vorsätzen treu und sparen Sie wirklich regelmäßig. Nur so profitieren Sie von den vorteilen eines Sparplans.

2. Legen Sie Ihr Sparziel fest. Für die Ausbildung Ihres Kindes eignen sich Sparpläne mit 10 Jahren Laufzeit. Für den Immobilienkauf oder die Zusatzrente solten Sie 20 Jahre einkalkulieren. Faustformel: Für 100 DM Rente im Alter müssen Sie bei 20 Jahren Ansparzeit im Monat 40 DM sparen. Haben Sie nur noch 10 Jahre Zeit, sind es schon 160 DM.

3. Risiko abwägen. WEnn Sie länger als 10 Jahre sparen wollen, sollten Sie komplett auf breit angelegte Aktienfonds setzen. Wenn Sie kürzer investieren, dann sind Sie mit einem Mix aus Renten- und Aktienfonds oder einem Mischfonds am besten bedient.

4. Fonds gezielt auswählen. Verlassen Sie sich nicht auf Spitzenreiter in kurzfristig orientierten Fonds-Hitlisten. Ziehen Sie bei der Auswahl die Hitlisten zu Rate, die auf 3- oder 5-Jahres-Vergleiche setzen.

5. Behalten Sie Ihre Kosten im blick. Bei Direktbanken und Discountbrokern sparen Sie einen großen Teil des Ausgabeaufschlags. Das erhöht Ihre langfristige Rendite deutlich.

6. Wenn Sie nicht alle Fonds bei einem Anbieter erhalten, eröffen Sie einfach ein weiteres Depot.

7. Wählen Sie den richtigen Ausstiegszeitpunkt, wenn die letzten 3 Ansparjahre entscheiden über 50 & des Erfolgs: Wer es sich leisten kann, wartet eine Börsenflaute in Ruhe ab oder schicktet in jedem der 3 letzten Sparjahre jeweils ein Drittel in Geldmarktfonds um.

 

 

 

 

3 wichtige Tipps, wie Sie den richtigen Vermögensverwalter finden

Sparkassen bieten diesen Service ab 30.000 DM, Banken meist ab 100.000 DM. Selbständige Berater werden oft erst ab 1.000.000 DM aktiv. So finden Sie den richtigen Verwalter:

1. Seriosität ist wichtig. Wenn Sie sich eine Bank oder Sparkasse als Vermögensverwalter auswählten, dann brauchen Sie in punkto Seriosität keine Bedenken zu haben. Wenn Sie auf einen privaten Vermögensverwalter setzen, dann achten Sie darauf, dass dieser beim bundesamt für das Kreditwesen (www.bakred.de) registriert und Mitglied im Verband unabhängiger Vermögensverwalter (www.vuv.de) oder Certified Financial Planner (www.cfp.de) ist. Erkundigen Sie sich spätestens beim ersten Treffen nach dem Firmenprofil. Wie lange gibt es die Firma schon? Wie viel Geld verwaltet sie? Wichtig: Die Chemie muss stimmen. Wenn der persönliche Eindruck nicht stimmt: Finger weg.

2. Legen Sie mit dem Verwalter eine Anlagestrategie fest. In welchen Ländern und Branchen wird Ihr Geld investiert? Setzt er mehr auf Fonds oder auf Aktien und Anleihen? Wie hoch ist das maximale Verlustrisiko?

3. Lassen Sie sich die Kosten genau aufschlüsseln. Gibt es jährliche Pauschalen? Wird nach Erfolg abgerechnet? Gibt es zusätzlich Pauschalen für jeden Kauf oder Verkauf? Wie sieht es mit einer Provision bei Vertragsabschluss aus? Erst wenn alle Ihre Fragen erschöpfend zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet sind, haben Sie den Vermögensverwalter Ihres Vertrauens gefunden.

 

 

 

 

Wo die deutschen Ihr Geld anlegen

Sparbuch: 14,3 %, Bausparvertrag: 12,7 %, Aktien: 10,0 %, Deutsche Festverzinsliche Anlagen: 8,7 %, Sparvertrag/Sparplan: 7,6 %, Termingeld: 6,7 %, Kapitallebensversicherung: 6,2 %, Eigengenutze Immobilien: 6,2 %, Aktienfonds: 5,6 %, Private Rentenversicherung: 4,8 %

 

 

 

Riesengewinn-Versprechen: Mit welchen Angeboten die dubiosen Vermittler auf Kundenfang gehen

Warentermingeschäfte: Termingeschäfte sind Wetten auf Aktienkurse und sich ändernde Preise von Weizen, Kupfer oder Schweinebäuchen im Welthandel. Möglich sind Gewinne von 100 Prozent und mehr innerhalb weniger Wochen. Wahrscheinlicher aber ist die Kehrseite: Die Wette geht nicht auf, das Geld ist “verspielt”. Oft handelt es sich zudem um betrügerische Geschäfte, bei denen das Geld gar nicht erst angelegt wird, sondern gleich auf demKonto des Betrügers landet oder wegen völlig überzogener Gebühren langsam, aber sicher dahinschmilzt.

Stille Beteiligungen: Unternehmensbeteiligungen werden in der Regel als Sparpläne angeboten. Die Anleger zahlen über mehrere Jahre monatlich einen gleichbleibenden Betrag (meist 100 bis 200 Mark) und erwerben damit Anteile an einer GmbH, einer Genossenschaft oder einer Aktiengesellschaft, die meist nicht an der Börse gehandelt wird. Bei diesen Beteiligungen haben die Anleger keinen Einfluß auf die Verwendung der Mittel. Sie werden außerdem so gut wie nie über die Risiken aufgeklärt. Im Falle eines wirtschaftlichen Mißerfolgs des Unternehmens droht der Totalverlust des eingesetzten Geldes.

Nigeria-Connection: Vorwiegend Geschäftsleute werden bei diesen sogenannten Vorkassegeschäften von Firmen aus Nigeria, aber auch Ghana, Togo und neuerdings auch Großbritanien überredet, an einem Scheingeschäft mitzuwirken, um Exportsubventionen zu kassieren. Das ist zwar illegal, kann aber äußerst lukrativ sein. Dem Teilnehmer winken Provisionen von bis zu 30 Prozent. Doch zuvor muß er eine Kaution oder ein Bestechungsgeld für eingeweihte Staatsdiener zahlen. Ist das Geld überwiesen, reißt der Kontakt zum Vermitler plötzlich ab.

Diamanten: Sicher und profitabel sei die angeblich härteste Währung der Welt - so werben die windigen Verkäufer für Diamanten. Doch der Kunde wird am Ende doppelt abkassiert: Der Kaufpreis ist deutlich überhöht. Wenn der Kunde schließlich wieder verkaufen will, muß er feststellen, daß er die edlen Steine bei einem seriösen Händler nur mit einem Abschlag von 30 bis 50 Prozent auf den Großhandelspreis wieder los wird. Völlig wertlos sind die beim Kauf oft gewährten Rücknahmegarantien. Entweder ist das Unternehmen längst aufgelöst oder die Garantie wird wegen der angeblich beschädigten Originalverpackung (die Steine sind din Folie verschwißt) nicht gewährt.

Immobilien: Klingt verlockend: Eine vermietete Eigentumswohnung ohne Eigenkapital kaufen und obendrein auch noch Bares kassieren - in der Regel zehn Prozent des Kaufpreises. Doch diese Ausschüttung an sich selbst zahlt der Käufer über einen völlig überteuerten Kaufpreis gleich mit - und obendrein eine üppige Provision für den Vermittler. Wenn später die Steuerabschreibungsmöglichkeiten wegfallen, wird die weitere Finanzierung oft zum Problem. Die laufenden Mieteinnahmen decken nicht mehr die monatlich fälligen Raten für Kreditzinsen und Tilgung.

Bankgarantien: Bei Geschäften mit Bankgarantien werden Renditen bis zu 150 Prozent im Jahr versprochen. Die Trickbetrüger machen sich das weitverbreiete Vorurteil zunutze, die großen Gewinne machen die Banken untereinander. Sie gehen vor, daß sie ebenfalls Zugang zu diesen Finanzgeschäften der Banken hätten, vorausgesetzt, sie können Millionenbeträge einsetzen. Die Anleger müssen also ihr Geld zunächst in einen Sammeltopf einzahlen. Abgesichert sei der Einsatz über besagte Bankgarantien. Doch solche Garantien gibt es in Wahrheit gar nicht. Daws Kapital landet meist sonstwo - nur nicht bei seriösen Banken.