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Erkältung: Vorsicht bei Nasenspray
Nasensprays lindern zwar Schnupfen-Beschwerden, können aber bei
unsachgemäßer Benutzung zur Bakterienschleuder werden. Das meint
zumindest die in Apotheken erhältliche Zeitschrift
"Gesundheit". Das Problem: Durch Druck auf das Fläschchen wird
zunächst das Spray in der Nase verteilt. Lockert man dann den Druck, kann
keimhaltiges Nasensekret angesaugt werden, das beim nächsten Gebrauch
wieder in der Nase verteilt wird.
Deshalb wird geraten: Sprayfläschen in der Nase zusammendrücken,
rausziehen und erst dann den Druck lockern, so dass saubere Luft angesaugt
wird. Auch Nasentropfen-Pipetten sollten auf diese Weise angewendet
werden.
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Erkältung: Viel trinken
Beschwerden durch verschleimte Atemwege können Sie mit zwei Maßnahmen
lindern:
1. Viel trinken. Das hält den Schleim flüssig.
2. Sorgen Sie für ausreichend Luftfeuchtigkeit im Zimmer. Zum Beispiel
indem Sie ein nasses Tuch auf die Heizung legen. Denn trockene Luft reizt
unnötig die Atemwege.
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Schnupfen lindern mit Salzwasser
Rücken Sie Ihrer triefenden Nase mit Salzwasser zu Leibe:
Mischen Sie eine Messerspitze Salz mit einem viertel Liter lauwarmem
Wasser. Füllen Sie dies in eine Nasendusche. Dieses Spezialgerät
bekommen Sie in der Apotheke.
Alternativ funktionieren Sie ein altes, leeres Nasenspray um. Achten Sie
darauf, die alte Flasche sorgfältig zu reinigen, möglichst zu
desinfizieren.
Öffnen Sie den Verschluß und füllen Sie das Salzwasser ein. Sprühen
Sie vom der Mischung jede Stunde drei Stöße in jedes Nasenloch. Das löst
den Schleim und mildert die Schwellung der Nasenschleimhäute.
Ein Zwiebeldampfbad verschafft zusätzliche Linderung:
Schneiden Sie eine Zwiebel klein, während Sie einen halben Liter Wasser
erhitzen. Gießen Sie das heiße Wasser zusammen mit der Zwiebel in eine wärmefeste
Schüssel. Atmen Sie die Dämpfe ein. Vorsicht: Der Dampf ist am Anfang
sehr heiß!
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Halsschmerzen lindern
Mildern Sie Halsschmerzen, indem Sie gurgeln:
Vermischen Sie einen halben Teelöffel Salz mit einem viertel Liter
lauwarmem Wasser. Spülen Sie damit Ihren Rachenraum aus. Die Mischung
wirkt entzündungshemmend.
Als Alternative zu Salzwasser verwenden Sie Honigwasser. Verrühren Sie
zwei Teelöffel Honig mit einem halben Liter kochenden Wasser. Geben Sie
in die abgekühlte Flüssigkeit den Saft einer frisch gepreßten Zitrone.
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Kälte ist Gift bei Halsentzündung
Häufig hört man den Ratschlag, bei Halsschmerzen viel Eis zu essen.
Dies würde die Heilung fördern. Wer auf diesen, sicherlich gut gemeinten
Rat hört, verschlimmert garantiert seine Erkrankung.
Der Rat basiert nämlich auf einem falschen Rückschluß: Nach einer Hals-
beziehungsweise Mandeloperation verschreiben die Ärzte "viel Eis
essen". Dabei dient das Eis aber nicht der Heilung einer Entzündung,
sondern dazu, das Abschwellen der Operationswunden zu beschleunigen.
Bei Halsschmerzen, die durch eine Entzündungen verursacht werden, hilft
hingegen neben den üblichen Maßnahmen vor allem Wärme, etwa eine Schal.
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So werden Sie einen Kater los
Alkoholgenuss ohne Reue gibt es nicht. Am nächsten Morgen sitzt einem
der Kater im Nacken. Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindelgefühl sind
die Symptome.
Verursacht werden Sie unter anderem durch die dehydrierende Wirkung des
Alkohols. Dem Körper fehlt Flüssigkeit (der sogenannte Brand) und vor
allem jede Menge Mineralien, die zusammen mit dem Harn ausgeschieden
wurden.
Dementsprechend gilt es, dem Körper Flüssigkeit und Salz zuzuführen.
Ein Vollkornbrot mit Schinken aber auch der klassische Rollmops wirken
Wunder. Dazu Orangensaft, und Sie fühlen sich wie neu geboren.
Haben Sie allerdings auch Magenprobleme, dann sollten Sie vom deftigen Frühstück
absehen. Am besten trinken Sie viel Mineralwasser um so den Flüssigkeitshaushalt
wieder ins rechte Lot zu rücken. Auch eine Alka-Seltzer-Brausetablette
hilft dem Körper mit den Folgen des Alkoholkonsums fertig zu werden.
Übrigens: Auch Trinken will gelernt sein:
- Bleiben Sie bei einer Sorte Alkohol
- Meiden Sie stark zuckerhaltige Alkoholika (Liköre, Punsch, süßen
Wein), warme Getränke (Grog, Glühwein) und kohlesäurehaltiges (Sekt,
Prosecco)
- Verzichten Sie außerdem soweit wie möglich aufs Rauchen, denn Nikotin
und Alkohol haben zusammen eine verheerende Wirkung
- ...und vor allem: Trinken Sie wenig!
Wenn Sie dann noch vor dem Schlafengehen eine aufgelöste Alka-Seltzer
trinken, hat der Kater am nächsten Morgen fast keine Chance.
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Schlechter schlafen mit Alkohol
Die ein, zwei Bier am Abend mögen zwar entspannend und ermüdend
wirken. Für einen guten Schlaf jedoch sorgen sie nicht. Alkohol wirkt
relaxierend, also stark entspannend auf Muskeln. Das betrifft auch die
Muskulatur des Rachens und der oberen Atemwege. Das Resultat: Mit Alkohol
können sonst ruhige Schläfer zu Schnarchern werden.
Zudem kann der Schlummertrunk bereits vorhandene Schlafprobleme verstärken.
Menschen mit der Neigung zu Atemaussetzern im Schlaf (Schlafapnoe) fördern
möglicherweise ihr Problem mit Alkohol.
Als organisches Lösungsmittel wirkt Alkohol dämpfend auf das zentrale
Nervensystem. Das stört den normalen Schlafablauf und den Wechsel der
Schlafphasen. Mit dem Nachlassen der Alkoholwirkung wacht man häufig nach
drei oder vier Stunden wieder auf und hat Probleme, wieder einzuschlafen.
Zudem wirkt speziell Bier harntreibend -- man muss also während der Nacht
auf die Toilette, was den Schlaf unnötig unterbricht.
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Gesunde Zähne durch richtige
Mundhygiene
Während Kinder und Jugendliche immer besser auf ihre Mundhygiene
achten, steht es um die Zahngesundheit Erwachsener im mittleren Alter
schlecht.
Das ist das Ergebnis einer Studie der Universitätszahnklinik Freiburg
unter Leitung von Prof. Hellwig, die 1999 veröffentlicht wurde. Bei über
90 Prozent der Teilnehmer wurden Zahnfleischentzündungen mit
Zahnfleischbluten und ein hoher Anteil von Karies an der Zahnwurzel
diagnostiziert.
Die Kaufmännische Krankenkasse KKH hat dies zum Anlass genommen, in ihrer
Mitgliederzeitschrift vier Grundregeln für die Zahnhygiene zu
formulieren, die sogenannten vier Säulen der Prophylaxe.
Es wird empfohlen...
...mindestens zweimal täglich, morgens nach dem Frühstück und abends
vor dem Schlafengehen, die Zähne zu putzen;
...weitgehend Süßes zu vermeiden, möglichst selten zuckerhaltige Getränke
zu sich zu nehmen und abwechslungs- und ballaststoffreiche Nahrung zu
essen, die zum kräftigen Kauen anregt;
...regelmäßig und in ausreichender Menge Fluoride (fluoridhaltige
Zahnpasten oder Präparate) anzuwenden, denn sie schützen unter anderem
vor Karies;
... zweimal im Jahr zum Zahnarzt zu gehen, damit kleine schadhafte Stellen
frühzeitig erkannt werden und große Schäden gar nicht erst entstehen.
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Sonnencreme: Was der Lichtschutzfaktor
wirklich aussagt
Egal ob Sie im Sommer Ihren Badeurlaub genießen oder im Winter die
Skihänge unsicher machen: Sobald die Sonne scheint schützt Sie
Sonnencreme vor Verbrennungen. Allerdings wird dabei häufig die Bedeutung
des sogenannten Lichtschutzfaktors missverstanden. Ein Sonnebrand ist die
Folge.
Wie lange Sie sich der Sonne aussetzen dürfen, ohne Schäden davon zu
tragen, hängt von Ihrem Hauttyp ab.
Rothaarige und sehr hellhäutige Menschen dürfen beispielsweise nur 5 bis
10 Minuten in die Sonne. Für hellhäutige, blonde Sonnenanbeter gilt eine
Höchstdauer von rund 10 bis 20 Minuten. Dunklere Hauttypen dürfen die wärmenden
Sonnenstrahlen bis zu 30 Minuten genießen ohne ihre Haut zu schädigen.
Diese Zeiten können Sie mit Hilfe einer Sonnencreme strecken. Der
Lichtschutzfaktor der Creme sagt Ihnen, wie viel mal länger Sie in die
Sonne dürfen.
Sie müssen also die oben angegebenen Zeiten mit dem Lichtschutzfaktor
multiplizieren um die Dauer der Schutzwirkung zu ermitteln.
Ein Beispiel: Sind Sie dunkelblond, dürfen Sie ohne Schutz für rund 20
Minuten in die Sonne. Tragen Sie eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 12
auf, dürfen Sie die Sonne 12 mal 20 Minuten, also rund 4 Stunden genießen.
Aber Vorsicht: Nachcremen verlängert diese Zeit nicht! Sind die vier
Stunden vorüber, sollten Sie den Rest des Tages die Sonne meiden.
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Sonnenstich erkennen und Erste Hilfe
leisten
So erkennen Sie einen Sonnenstich:
Ein Sonnenstich tritt meist im Sommer nach mehrstündigem Aufenthalt in
der Sonne auf. Durch die UV-Stahlen im Sonnenlicht schwellen die Hirnhäute
an und drücken auf das Gehirn. Besonders gefährdet sind Menschen mit
Glatze und
kleine Kinder. Ihnen fehlt die schützende Schicht der Haare.
Symptome:
Hochroter, trockener Kopf
Schwindelgefühl
Müdigkeit, Benommenheit
Nackensteife, das heißt dass das Kinn nicht
mehr auf die Brust gebracht werden kann
Übelkeit
Vorsicht: Die Symptome können erst Stunden nach dem Sonnenbad auftreten.
So leisten Sie Erste Hilfe:
Lagern Sie den Betroffenen mit erhöhtem
Oberkörper im Schatten.
Setzen Sie einen Notruf ab.
Legen Sie kalte Umschläge auf den Kopf des Betroffenen.
Sprechen Sie beruhigend auf die Person ein.
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Sonnenbad stärkt die Sehkraft
So regen Sie Ihre Sehzellen an: Baden Sie regelmäßig morgens oder
abends eine viertel Stunde in der Sonne. Schließen Sie die Augen und
genießen Sie die Wärme. Bewegen Sie die Augäpfel und den Kopf hin und
wieder. So fällt das Licht von allen Seiten ein.
Die Wärme regt die Durchblutung in den Augen an. Diese werden besser mit
Sauerstoff versorgt und Sie sehen besser.
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Medizinische Auskunft für Fernreisende
Planen Sie gerade Ihren Jahresurlaub? Wenn es nicht ins europäische
Ausland, sondern richtig weit weg geht, dann sollten Sie sich schon einige
Zeit vorher informieren, um eventuell notwendige Impfungen anzugehen.
Während sich Reisebüros mit Informationen über sinnvolle Prophylaxe
eher zurückhalten, wohl um niemanden das Fernziel madig zu machen, bietet
die Münchner Ludwig-Maximilian-Universität ausführliche Informationen
im Internet.
Unter www.fitfortravel.de finden Sie zu allen Ländern aktuelle Warnungen,
notwendige und empfohlene Schutzmaßnahmen. Dazu gibt es auch noch ein
Lexikon für die einzelnen Krankheiten sowie Tipps für die Reiseapotheke.
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Flugreisen: Bester Sitzplatz für
Reisekranke
Wird Ihnen im Flugzeug leicht schlecht, dann sollten Sie beim Buchen
beziehungsweise Einchecken um einen Platz in Höhe der Flügel bitten.
Hier sind die Bewegungen des Flugzeugs am geringsten zu spüren. Der
Grund: Die Flügel bilden die Drehachse des Flugzeugs.
Außerdem sollten Sie sich um einen Fensterplatz bemühen. Sie können
dann im Falle eines Falles Ihren Magen beruhigen, indem Sie einen weit
entfernten Punkt am Horizont fixieren. Das gibt Ihrem Gleichgewichtssinn
einen Bezugspunkt, die Übelkeit lässt so nach. Voraussetzung dafür ist
allerdings, dass Sie bei Tageslicht fliegen.
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Abends keine Vitamine
Grundkenntnisse erforderlich Eigentlich kann man gar nicht genug Vitamine
zu sich nehmen. Am Abend sollten Sie sich jedoch zurückhalten. Denn
Vitamine regen den Stoffwechsel an und können so bei empfindlichen
Personen zu Schlafstörungen führen.
Vermeiden Sie es deshalb zu später Stunde hochdosierte Vitamine, etwa
Multivitamintabletten, einzunehmen.
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Zehn Regeln für vollwertige Ernährung
1. Vielseitig essen
Genießen Sie die Lebensmittelvielfalt. Es gibt keine gesunden, ungesunden
oder gar verbotenen Lebensmittel. Auf die Menge, Auswahl und Kombination
kommt es an.
2. Getreideprodukte - mehrmals am Tag und reichlich Kartoffeln
Brot, Nudeln, Reis, Getreideflocken, am besten aus Vollkorn, sowie
Kartoffeln enthalten kaum Fett. Dafür haben sie reichlich Vitamine,
Mineralstoffe, Spurenelemente sowie Ballaststoffe und sekundäre
Pflanzenstoffe.
3. Gemüse und Obst - Nimm 5 am Tag...
Genießen Sie 5 Portionen Gemüse und Obst am Tag, möglichst frisch, nur
kurz gegart, oder auch als Saft - idealerweise zu jeder Hauptmahlzeit und
auch als Zwischenmahlzeit: Damit werden Sie reichlich mit Vitaminen,
Mineralstoffen sowie Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen wie
Carotinoiden oder Flavonoiden versorgt. Das Beste, was Sie für Ihre
Gesundheit tun können.
4. Täglich Milch und Milchprodukte, einmal in der Woche Fisch;
Fleisch, Wurstwaren sowie Eier in Maßen
Diese Lebensmittel enthalten wertvolle Nährstoffe, wie Calcium in Milch,
Jod, Selen und Omega-3-Fettsäuren in Seefisch. Fleisch ist wegen des
hohen Beitrags an verfügbarem Eisen und an den Vitaminen B1, B6 und B12
vorteilhaft. Mengen von 300 bis 600g Fleisch und Wurst pro Woche reichen
hierfür aus. Bevorzugen Sie fettarme Produkte, vor allem bei
Fleischerzeugnissen und Milchprodukten.
5. Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel
Fettreiche Speisen schmecken zumeist besonders gut. Zuviel Nahrungsfett
macht allerdings fett und fördert langfristig die Entstehung von
Herz-Kreislauf-Krankheiten und Krebs. Halten Sie darum das Nahrungsfett in
Grenzen. 70-90 Gramm Fett am Tag, möglichst pflanzlicher Herkunft,liefern
ausreichend lebensnotwendige (essentielle) Fettsäuren und fettlösliche
Vitamine und runden den Geschmack der Speisen ab. Das macht also ein gutes
Drittel weniger Fett als bisher. Achten Sie auf das unsichtbare Fett in
manchen Fleischerzeugnissen und Süßwaren, in Milchprodukten und in Gebäck.
6. Zucker und Salz in Maßen
Genießen Sie Zucker und mit Zuckerzusatz hergestellte Lebensmittel oder
Getränke nur gelegentlich. Würzen Sie kreativ mit Kräutern und Gewürzen
und wenig Salz. Verwenden Sie auf jeden Fall jodiertes Speisesalz.
7. Reichlich Flüssigkeit
Wasser ist lebensnotwendig. Trinken Sie rund 1,5 Liter Flüssigkeit jeden
Tag. Alkoholische Getränke sollen nur gelegentlich und dann in kleinen
Mengen konsumiert werden. Bei Männern sind das 0,5 Liter Bier oder 0,25
Liter Wein oder 0,06 Liter Branntwein pro Tag, bei Frauen die Hälfte.
Dies entspricht etwa 20 Gramm oder 25 Milliliter reinem Alkohol.
8. Schmackhaft und schonend zubereiten
Garen Sie die jeweiligen Speisen bei möglichst niedrigen Temperaturen,
soweit es geht kurz, mit wenig Wasser und wenig Fett. Das erhält den natürlichen
Geschmack, schont die Nährstoffe und verhindert die Bildung schädlicher
Verbindungen.
9. Nehmen Sie sich Zeit, genießen Sie Ihr Essen
Bewusstes Essen hilft, richtig zu essen. Auch das Auge isst mit. Lassen
Sie sich Zeit beim Essen. Das macht Spaß, regt an, vielseitig zuzugreifen
und fördert das Sättigungsempfinden.
10. Achten Sie auf Ihr Wunschgewicht und bleiben Sie in Bewegung
Mit dem richtigen Gewicht fühlen Sie sich wohl und mit reichlich Bewegung
bleiben Sie in Schwung. Tun Sie etwas für Fitness, Wohlbefinden und Ihre
Figur.
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Maßnahmen gegen Reisekrankheit
Ein leerer Magen hilft nicht gegen die Reisekrankheit, sondern fördert
sie. Leichte Kost wie Obst, Gemüse, Salate, Kekse oder Zwieback schaden
nicht.
Verzichten soll man aber bereits einen Tag vor Reiseantritt auf starken
Kaffee, Alkohol, Nikotin und scharfe, fettreiche Speisen.
Je nach Verkehrsmittel können Reisekranke gegen ihre Probleme angehen:
- Bahn: In Fahrtrichtung setzen. Immer wieder im Gang auf und ab gehen.
Beim Blick aus dem Fenster auf den Horizont schauen.
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So erkennen Sie beginnende Schwerhörigkeit
Vier Hinweis die auf eine beginnende Schwerhörigkeit deuten können.
Sollten Sie eine oder mehrere dieser Fragen mit "Ja" beantworten
können, sollten Sie einen Ohrenarzt konsultieren:
- Haben Sie bei geräuschvoller Umgebung Mühe, Ihre Gesprächspartner zu
verstehen?
- Überhören Sie öfter Telefon oder Türklingel?
- Vermissen Sie beim Spazierengehen das Zwitschern der Vögel?
- Werden Sie öfter aufgefordert, den Fernseher leiser zu stellen?
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Erkältung oder echte Grippe?
Die Symptome einer Erkältung und einer Grippe können sehr ähnlich sein.
Doch ob es sich um eine harmlose Erkältung oder eine tatsächliche
Infektion mit Influenza-Viren handelt, lässt sich von Laien nur schwer
feststellen. Suchen Sie im Zweifelsfall unbedingt einen Arzt auf.
Als Richtlinie können folgende Hinweise dienen:
- Die Influenza tritt nahezu schlagartig auf, während eine herkömmliche
Erkältung sich schleichend bemerkbar macht.
- Grippe geht fast immer mit Fieber, Muskelschmerzen und Abgeschlagenheit
einher. Diese Symptome sind bei einer herkömmlichen Erkältung eher
selten und treten auch nicht immer zugleich auf.
- Schnupfen hingegen tritt im Zusammenhang mit Influenza eher seltener
auf, bei einer Erkältung jedoch fast immer.
Tipp: Schützen Sie sich vor Grippe durch eine Schutzimpfung.
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Alarm im Körper - Angstreaktiones des
menschlichen Organismus
Über Augen und Ohren werden bedrohliche Reize wahrgenommen. In den
inneren Regionen des menschlichen Hirns löst diese Meldung eine Folge von
Reaktionen aus.
Eine erste Welle von Stresshormonen wird über das Nervensystem
ausgesandt.
Anschließend werden die von der Hyphophyse angeregten Nebennieren
aktiv: Sie produzieren Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol. Über die
Blutbahn gelangen diese in alle Körperregionen.
Vom Thalamus gelangt der Bedrohungsreiz in die Großhirnrinde, wo er
mit Informationen des Gedächtnisses verglichen wird - hier wird eine
Situation bewusst als gefährlich wahrgenommen.
Der Hypothalamus schüttet Stresshormone und andere Botenstoffe aus.
Die Hypothyse gibt den Nebennieren Signale zur vermehrten
Hormonproduktion.
Der Kaumuskel spannt sich, der Mund wird trockener.
Das Herz schlägt schneller, pumpt mehr Blut.
Die Bronchien dehnen sich, die Atmung wird schneller.
Vermehrte Absonderungen der Schweißdrüsen (Angstschweiß).
Die Leber sorgt für den Brennstof Zucker, gleichzeitig drosselt die
Bauchspeicheldrüse die Produktion des Blutzucker abbauenden Insulins.
Arm- und Beinmuskeln werden angespannt.
Darm und Harnblase reagieren mit verstärktem Drang zur Entleerung.
Bei längerem Angstzustand wird die Produktion der Geschlechtshormone
gedrosselt.
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Erste Hilfe gegen Angstattacken
Wenn sich Abgründe auftun - Tipps für den Umgang mit der Panik.
Erkennen Sie sich selbst
Wenn Sie die Angstmuster durchbrechen wollen, müssen Sie auf die ersten
Anzeichen einer Angstreaktion achten. Erstellen Sie eine Liste der
Situation, in denen Sie von Angst geplagt werden. Bewerten Sie diese mit 1
(mäßig), 2 (ziemlich) oder 3 (äußerst stressig). Diese Art von
Strukturierung, wird Ihnen helfen, die Angstauslöser (bestimmte
Vorgesetzte, Arbeitsaufgaben) besser zu erkennen und die Angst zu
reduzieren.
Atmen Sie aus
Die Konzentration auf die Atmung ist ein gutes Mittel, um der Angst die
Spitze zu nehmen. Sämtliche Symptome von Angst, wie innere Unruhe oder
Schlafstörungen, gehen mit einer unregelmäßigen, schnellen Atmung
einher. Ruhige Atmung hinggen hilft, in die Realität und zur momentanen
Aufgabe zurückzufinden, wenn Gedanken abschweifen und wir düstere
Zukunftsszenarien zeichenen. Tiefes Einatmen nutzt uns heutzutage nichts,
da wir nicht vor Gefahren bzw. Stressauslösern fliehen können. Atmen Sie
also aus, wenn zum beispiel ein Vorgesetzter erscheint.
Sprechen Sie sich Mut zu
Das Hauptproblem bei Angst sind negative Gedankenschleifen (Ich schaffe
das nie!), die auftrauchen, sobald der Stress auftritt. Schreiben Sie
neben die Situationen, die Sie unter “Erkennen Sie sich selbst”
notiert haben, was jeweils in Ihnen vorgeht. Versuchen Sie nun, positive
Formulierungen zu finden. Statt “Mein Chef bringt mich auf die Palme”
lieber “Ich atme ruhig, habe Kontrolle, konzentriere mich auf die Lösung
des Problems”. Für akute Angst sind deutliche Selbstinstruktionen wie
“Achtung Angst, ich habe dich im Visier und duw wirst kleiner” nützlich.
Formulieren Sie ähnliche Sätze, die für Sie persönlich wertvoll sind.
Üben Sie, diese Sätze zu sprechen, wenn Sie sich gedanklich mit dem Auslöser
für Ihren Stress konfrontieren.
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7 Tips, wie Sie etwas für Ihr
Wohlbefinden tun können
Wer sich gut fühlt, ist weniger infektanfällig. Das ist zwar
vielen bekannt. Trotzdem vergessen wir im Alltag oft die wohltuende
Wirkung von Spaß und Entspannung. 7 Tips, wie Sie ohne viel Aufwand etwas
für Ihr Wohlbefinden und damit für Ihre Gesundheit tun können:
Achten Sie auf Ihren Schlaf. Finden Sie Ihren persönlichen Schlafbedarf
heraus, und halten Sie sich daran – auch wenn Sie viel zu tun haben.
Gehen Sie Schlafstörungen auf den Grund, denn auch die schwächen Ihr
Immunsystem.
Pflegen Sie Beziehungen. Mit Freunden auszugehen und Spaß zu haben,
bessert Ihre Laune und stärkt Ihre körperliche Abwehr.
Lachen Sie so oft wie möglich. Das verringert die Streßhormone im
Blut. Auch ein lustiger Film an einem trüben Wintertag aktiviert auf
diese Weise Ihr Immunsystem.
Führen Sie Tagebuch, wenn Probleme Sie belasten. So können Sie sich
Ihren Kummer von der Seele schreiben und drückende Erlebnisse besser
verarbeiten.
Gönnen Sie sich ab und zu eine Massage, besonders wenn Sie sich matt
und elend fühlen. Das weckt Ihre natürlichen Abwehrkräfte und bremst
die Ausschüttung des Streßhormons Cortisol.
Entspannen Sie sich. Legen oder setzen Sie sich hin, schließen Sie die
Augen. Sobald Sie zur Ruhe gekommen sind, stellen Sie sich etwas
Angenehmes vor (z. B. einen sommerlichen Strandspaziergang). Tip:
Beruhigende Musik erleichtert und unterstützt die Entspannung.
Bleiben Sie optimistisch. Denken Sie immer positiv. Auch wenn sich die
Arbeit bei Ihnen auf dem Tisch stapelt. Lassen Sie sich nicht durch eine
stressige Situation die Laune verderben. Der eigene Antrieb als innerer
Motor hilft Ihnen, Ihr Immunsystem zu stärken.
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Vermeiden Sie den Risikofaktor Streß
Streß schwächt Ihr Immunsystem, macht Ihren Körper anfälliger
für Infektionskrankheiten und kann sogar die Wirkung von Impfungen
beeinträchtigen. Die psychische Belastung beeinflußt den Gehalt der Streßhormone,
die für den Aufbau und die Freisetzung von Cytokinen verantwortlich sind.
Diese biochemischen Substanzen spielen eine entscheidende Rolle für die
Regulierung des Immunsystems. Sie können sowohl Entzündungsprozesse auslösen
als auch die Balance der körpereigenen Immunantwort beeinflussen. Das
kann auch dazu führen, daß die Wundheilung durch Streß verzögert wird.
Aus diesem Grund gelten Angst und psychische Belastung vor einer Operation
als Risikofaktor für einen guten Heilungsverlauf. Auch Impfungen, etwa
gegen Hepatitis B und Influenza, können durch Streß an Wirkung
verlieren.
Gehen Sie bewußt gegen Streß an. 3 Tips, die Ihnen helfen können:
Üben Sie Entspannungstechniken wie autogenes Training. Konzentrieren
Sie sich dabei ganz auf Ihren ruhigen Körper. Stellen Sie sich ein
bestimmtes Körpergefühl immer wieder vor, z. B. „Mein rechter Arm wird
schwer“ oder „Mein Bauch wird warm“. Das machen Sie, bis diese
Empfindungen tatsächlich eintreten. So entspannt sich schrittweise Ihr
ganzer Körper. Wenn Sie ein wenig Übung haben, wird es Ihnen später
auch gelingen, Ihr vegetatives Nervensystem zu beeinflussen, den
Herzschlag zu verlangsamen und den Blutdruck zu senken.
Bauen Sie Ihren Streß regelmäßig durch körperliche Aktivitäten ab.
Joggen, Radfahren und Schwimmen eignen sich dafür am besten. Extratip:
Nutzen Sie Ihre Zeit effektiv und sinnvoll.
Achten Sie auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung mit viel Milch- und
Vollkornprodukten. Sie enthalten das Anti-Streß-Mineral Magnesium, das
das Herz vor zu starker Belastung schützt. Auch Sesam, Weizenkeime,
Leinsamen, Sojabohnen und Nüsse sind reich an Magnesium. Ebenso ist
Vitamin B1 (z. B. in Haferflocken oder in magerem Schweinefleisch) gut
gegen Streß, denn es stärkt die Nerven.
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Osteoporose: Vermeiden Sie die 10 häufigsten
Risikofaktoren
Die Osteoporose ist kein Frauen- oder Altersproblem. Denn 1.
beginnt sie oft schon ab dem 30. Lebensjahr, und 2. sind immer mehr Männer
davon betroffen. Oft entwickelt sich der Knochenschwund schleichend und
daher unbemerkt. wir nennen Ihnen die 10 häufigsten Risikofaktoren:
- Falsche Ernährung
führt dem Körper nicht genügend knochenbildendes Kalzium zu. Tip:
Milch und Milchprodukte liefern einen Großteil davon. Auch Gemüse
wie Grünkohl, Fenchel und Brokkoli sind kalziumreich.
- Nikotin, Alkohol,
Koffein und Schokolade verschlechtern die Kalziumaufnahme und
beeinflussen negativ den Vitamin-D-Stoffwechsel. Tip: Schränken Sie
den Konsum dieser Genußgifte ein.
- Wenn Sie sich zu
wenig bewegen, werden Ihre Zellen für den Knochenaufbau nicht genügend
stimuliert. Außerdem wird die stützende Muskulatur nicht gekräftigt.
Tip: regelmäßig Gymnastik machen, schwimmen oder radfahren.
- Hormonmangel erhöht
das Osteoporose-Risiko – vor allem die verminderte Östrogenproduktion
bei Frauen ab der Menopause. Bei Männern wirkt sich ein
Testosteronmangel ähnlich aus. Tip: Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
Entscheidend sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, denn
Medikamente können Ihnen helfen.
- Cortison greift bei
langfristiger Einnahme, etwa bei Rheumatikern oder Asthmakranken, in
den Knochenbildungsprozeß ein. Tip: Cortison ist zwar in vielen Fällen
ein wichtiges und wirkungsvolles Medikament, Sie sollten es aber nur
nach ärztlichem Rat einnehmen und nicht auf Dauer.
- Magen-Darm-Probleme
können den Stoffwechsel nachhaltig beeinflussen, indem Sie die Nährstoffaufnahme
vermindern und somit langfristig die Knochensubstanz schwächen. Tip:
Um Magen und Darm zu entlasten, sollten Sie auf ballaststoffreiche Ernährung
achten und statt 3 großer Mahlzeiten lieber 5 kleine zu sich nehmen.
- Wer zu wenig wiegt,
hat auch zu wenig schützende Muskel- und Fettmasse. Sehr schlanke,
vor allem aber untergewichtige Frauen haben nach der Menopause noch
weniger knochenbildendes Östrogen gespeichert als normalgewichtige.
Tip: Wenn Sie auf Ihr Gewicht achten, ist das zweifellos richtig, aber
übertreiben Sie nicht.
- Nierensteine können
dazu führen, daß mit dem Urin zuviel Kalzium ausgeschieden wird. Tip:
Trinken Sie täglich 1,5 bis 2 l Früchtetee oder Mineralwasser. Das
beugt der Nierensteinbildung vor und somit der übermäßigen
Kalzium-Ausscheidung.
- Erbliche
Veranlagung erhöht das Risiko. Wenn nahe Verwandte an Osteoporose
erkrankt sind, ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß Sie diese
Veranlagung geerbt haben können.
- Hormonstörungen
von Nebenniere, Schilddrüse und Nebenschilddrüse beschleunigen den
Stoffwechsel und den Knochenabbau. Tip: Lassen Sie Ihren
Hormonhaushalt von Ihrem Arzt überprüfen, wenn Risikofaktoren auf
Sie zutreffen.
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Gesunde Nahrung: So können Sie
Krankheiten vorbeugen
Jährlich erkranken etwa 340.000 Menschen an Krebs. Zum großen
Teil sind dafür nicht nur Rauchen und genetische Faktoren verantwortlich,
sondern auch falsche Essgewohnheiten.
Wir sagen Ihnen, wie Sie vorbeugen können und was Sie bei Ihrer Ernährung
beachten sollten:
Verzehren Sie wenig Fleisch und Wurst, möglichst nur 1- oder 2-mal pro
Woche. Täglich mehrere große Portionen davon erhöhen vor allem das
Darmkrebsrisiko.
Vorsicht: Bei bestimmten Zubereitungsarten wie Braten, Grillen oder Rösten
entstehen karzinogene Stoffe.
Essen Sie viel Obst und Gemüse, am besten 5-mal am Tag. Die darin
enthaltenen antioxidativen Vitamine C, E und Beta-Carotin sowie die sekundären
Pflanzenstoffe und Spurenelemente schützen vor Krebskrankheiten.
Tipp: Kaufen Sie Obst und Gemüse möglichst frisch und verbrauchen Sie es
schnell. Bei langer Lagerung verlieren die Früchte schnell Vitamine und
Mineralstoffe.
Achten Sie auf eine ausreichende Ballaststoffzufuhr – mindestens 30 g
pro Tag. Das regt Ihre Darmtätigkeit an und verringert das Risiko, an
Dickdarmkrebs zu erkranken.
Die Hälfte der Ballaststoffe sollte aus Getreide und Getreideprodukten
bestehen. Die andere Hälfte aus Obst und Gemüse (sie enthalten lösliche
Ballaststoffe) sorgt über die Verdauung und Ausscheidung für den
Abtransport der Gifte. Unlösliche Ballaststoffe, z.B. aus der Kleie,
verhindern, dass sich im Darm Nahrungsreste ansammeln. So kommen die Darmwände
nur kurz mit krebserregenden Stoffen in Berührung.
Meiden Sie nitratreiche Speisen, wie Feld- und Eisbergsalat, Spinat,
Rote Bete, Fenchel, Wirsing, Weiß- und Grünkohl. Nitrat wird vom Körper
in Nitrit umgewandelt, das als krebserregend gilt. Tipp: Wenig Nitrat
enthalten Tomaten, Gurken, Paprika, Rosenkohl, Chicorée, Erbsen,
Zwiebeln, Knoblauch, Kartoffeln, Schwarzwurzel und Spargel. Tipp: Die
besonders belasteten Strünke, Stiele und Außenblätter sollten Sie vor
der Zubereitung immer entfernen.
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Gesund ernähren im Beruf: So bleiben
Sie leistungsfähig
Sicherlich kennen Sie dieses Problem: Sie haben viel zu tun und
wieder einmal keine Zeit zum Essen. Entweder Sie ignorieren den Hunger,
essen einen Snack nebenbei oder rasch nebenan in der Imbiss-Bude. Oft isst
man dann auch noch zu schnell und zu viel. Weiteres Problem: Viele Berufstätige
ernähren sich durch solches Essverhalten zu einseitig. Kantinen können
da durchaus eine bessere Alternative sein.
Folgende Fakten sprechen für eine gute Kantine am Arbeitsplatz:
- Es gibt mehrere
Gerichte,
- Angebote bei Vor-
und Hauptspeisen sind kombinierbar,
- fleischlose
Gerichte sind im Angebot,
- es gibt regelmäßig
frisches Gemüse und Salate,
- der Koch präsentiert
mindestens einmal pro Woche Fleisch bzw. Fisch,
- statt Pommes
frites stehen Pell-, Salz- oder Folienkartoffeln auf dem Speiseplan,
- den Tag über
werden frisches Obst und Milchprodukte für den Hunger zwischendurch
angeboten,
- die Küche legt
Wert auf fettarme Zubereitung der Gerichte,
- Kräuter und Gewürze
werden schmackhaft eingesetzt,
- es gibt
Information über Kalorien und Nährstoffgehalt der Gerichte.
Mit folgenden 5 Tipps bleiben Sie als Selbstversorger leistungsfähig:
Aber auch ohne Großküche können Sie sich am Arbeitsplatz vollwertig
ernähren. So halten Sie sich als Selbstversorger fit und leistungsfähig:
Frühstücken Sie mehrmals.
Frühstücken Sie am besten in 2 Etappen: Wer frühmorgens kaum etwas
herunterbekommt, sollte das 2 bis 3 Stunden später nachholen. Essen Sie
einmal großzügiger, z. B. Müsli oder Vollkornbrot, einmal leichter, z.
B. Obst oder Joghurt. So erhalten auch Morgenmuffel genügend Energie für
den Tag.
Planen Sie den Hunger zwischendurch ein.
Zwischenmahlzeiten vermeiden Leistungstiefs. Verteilen Sie Ihre
Tagesration auf viele kleine Mahlzeiten aus Obst, fettarmen Milchprodukten
oder dünn belegten Broten. Das erhält die Konzentration, belastet
Verdauung und Kreislauf nicht übermäßig und vermeidet plötzlichen Heißhunger.
Nehmen Sie sich Zeit zum Essen.
Essen Sie nicht nebenbei. Sie können es in einer kleinen Pause besser
genießen. So fühlen Sie sich danach nicht nur satt, sondern auch erholt.
Außerdem verlieren Sie nicht so schnell den Überblick darüber, wie viel
Sie gegessen haben. Das hilft Ihnen, Ihr Körpergewicht zu halten.
Gleichen Sie einseitige Ernährung aus.
Ergänzen Sie Fastfood sinnvoll. Die Pommes an der Imbiss-Bude oder
die Bockwurst von der Metzgerei-Theke garantieren keine vielseitige Ernährung.
Die fehlenden Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe sollten Sie durch Gemüse,
Obst, Vollkorn- und Milchprodukte ausgleichen. Mitgebrachtes Essen kann
eine gute Alternative sein. Wer sich aus der heimischen Küche eine
Portion mit zur Arbeit nimmt, spart nicht nur Geld, sondern isst in der
Regel auch gesünder.
Bereiten Sie Ihr Essen attraktiv zu.
Mit ein paar kleinen Kniffen machen Sie Ihr Essen schmackhafter. So
werden belegte Brote durch Salatblätter, Gurkenscheiben oder Gemüsebeilage
attraktiver. Salat bleibt frisch, wenn Sie ihn in einem luftdichten Behälter
und von der Soße getrennt aufbewahren. Beides erst vor dem Essen mischen.
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Die besten Ratschläge, damit Sie gut
schlafen
Etwa jeder dritte Deutsche leidet unter Schlafstörungen. Die
Ursachen sind ganz unterschiedlich: unregelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus,
private oder berufliche Probleme. Aber auch äußere Umstände haben einen
wichtigen Einfluss auf die nächtliche Ruhe. Wir sagen Ihnen, wie Sie in
Ihre süßen Träume finden:
Wie man sich bettet …
Ob Holz-, Schaumstoff- oder Wasserbett – wichtig ist, dass Sie sich
auf Ihrem Lager wohl fühlen. Tipp: Testen Sie deshalb beim Kauf die
verschiedenen Liegeflächen und vergleichen Sie. Achten Sie darauf, dass
Sie genügend Platz haben, der Lattenrost möglichst stabil ist und durch
Gummiringe in der Härte verstellt werden kann.
Zu Hause sollten Sie Ihr Bett nicht in die Zugluft und auch nicht an die kälteste
Außenwand stellen. Zwischen Wand und Bett muss ein kleiner Abstand
bleiben. Wer unter Atembeschwerden leidet, schläft besser mit einem
hochgestellten Kopfteil.
An der Matratze horchen …
Wichtig ist vor allem die richtige Matratze. Sie sollte hart sein,
sich aber nicht wie ein Brett anfühlen. Denn eine zu weiche Auflage kann
zu Rückenschmerzen führen, eine zu harte Beschwerden an Schultern und Hüften
verursachen. Tipp: Spätestens nach 10 Jahren sollten Sie die Matratze
austauschen. Wenn sich vorher schon Unebenheiten zeigen oder die
Festigkeit nachgelassen hat, muss eine neue her. Grund: Unebenheiten
hindern Sie daran, die optimale, entspannte Schlafposition zu finden. Das
wiederum kann zu Rückenproblemen führen.
Wichtig: So mancher, der unter Rückenproblemen leidet, hat die Matratze
einfach auf den harten Boden gelegt, um so besser zu schlafen. Das mag
zwar kurzfristig Linderung verschaffen, ist aber trotzdem keine gute Idee,
denn der nachts abgegebene Schweiß kann so schlechter verdunsten. Jede
Nacht ist das bis zu 1 Liter Schwitzfeuchtigkeit. Dieses Argument spricht
übrigens auch gegen ein Wasserbett.
Tipp: Eine dicke Matratze ist besser als eine dünne, Unterlagen aus
Naturstoffen besser als solche aus Kunststoffen, weil Naturstoffe
atmungsaktiver sind und den Schweiß besser wieder ableiten.
Decke ganz nach Geschmack …
Ob Sie ein dickes Federbett möchten, eine leichte Decke bevorzugen
oder auf einen Schlafsack schwören – das ist Geschmackssache und eine
Frage der Gewohnheit. Wichtig: Das Kopfkissen sollte nicht zu dick sein,
weil sich sonst die Wirbelsäule nicht entspannen kann. Generell gilt für
Kissen, Decke und Bezug: Naturfasern sind besser als Kunstfasern.
Die richtige Temperatur …
Die Temperatur im Schlafzimmer sollte auf jeden Fall niedriger sein
als in den anderen Zimmern der Wohnung. Zu kalt ist allerdings auch nicht
gesund. Tipp: Optimal sind 15° C, bei Kindern etwas mehr. Öffnen Sie,
wenn möglich, das Fenster, um frische Nachtluft im Zimmer zu haben.
Bei geschlossenem Fenster sollten Sie besonders auf die Luftfeuchtigkeit
achten. Trockene Luft trocknet die Schleimhäute aus und erschwert so das
Atmen. Hier helfen einfache Luftbefeuchter, die Sie an die Heizkörper hängen
können.
Elektrische Felder meiden …
Wissenschaftlich belegt ist es zwar noch nicht, dass elektrische Geräte
den Schlaf beeinträchtigen. Aber viele Betroffene berichten von einem
besseren Schlaf, nachdem die Strahlungsquellen beseitigt waren. Tipp: Sie
sollten vorbeugend die Anzahl der Geräte, die elektrische Felder
erzeugen, im Schlafzimmer reduzieren. Dazu gehören nicht nur der Computer
im kombinierten Arbeits- und Schlafzimmer, sondern z. B. auch Radiowecker,
Fernseher, Motoren unter dem elektrisch verstellbaren Bett, die
Ladestation des Telefons sowie – was viele vergessen – auch
Heizdecken.
Wichtig: Achten Sie auf jeden Fall auf einen Abstand der Geräte von
mindestens 1 bis 3 Metern zum Bett. Fernseher sollten 4 Meter entfernt
stehen. Übrigens: Falls Sie schlecht schlafen, sollten Sie durchaus darüber
nachdenken, ob unterirdische Wasseradern dafür verantwortlich sein könnten.
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Der Sommerspaß: Grillen kann auch
gesund sein
An warmen Sommerabenden ist Grillen ein beliebter Freizeitspaß.
So bleibt das Vergnügen auch gesund für Sie:
- Achten Sie darauf,
dass kein Fett in die Glut tropft. Denn dabei entstehen polyzyklische
aromatische Kohlenwasserstoffe, die krebserregend sind. Nutzen Sie
Fettauffangschalen, die Sie im Fachhandel bekommen. Tipp: Beim
Vertikal- und Elektrogrill kann erst gar kein Fett in die Glut
tropfen.
- Nehmen Sie Fleisch,
das nur leicht fettdurchzogen ist. Tipp: Gepökeltes nicht grillen, es
enthält Nitritpökelsalze, durch die sich beim Grillen Krebs
erregende Nitrosamine bilden.
- Verwenden Sie für
einen Holzgrill nur Holzkohle oder -briketts mit dem DIN-Prüf- und Überwachungszeichen.
Diese Kohle verbrennt besser und gibt weniger Schadstoffe frei.
- Achten Sie darauf,
dass die Kohle immer gut durchglüht und kein offenes Feuer entsteht.
Der dann entstehende Rauch enthält besonders viele Schadstoffe.
- Denken Sie an die
Sicherheit, vor allem wenn Kinder in der Nähe sind. Behalten Sie den
Grill auch im Blick, wenn kein Fleisch mehr darauf liegt, der Rost
aber noch heiß ist.
- Es gibt leckere
Alternativen zum Fleisch. Empfehlenswerter Fisch: Forelle, Lachs,
Makrele, Steinbutt. Empfehlenswertes Gemüse: Tomaten, Paprika,
Kartoffeln, Auberginen, Zucchini, Maiskolben. Empfehlenswertes Obst:
Äpfel, Birnen, Pfirsiche, Ananas, Bananen.
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MSM soll bei Schmerzen manchmal Wunder
wirken
Die Zauberformel, die bei zahlreichen Beschwerden helfen soll, heißt
MSM. Hinter diesen 3 Buchstaben verbirgt sich das Mittel
Methylsulfonylmethan.
Diese Schwefelverbindung, die in allen Organismen vorkommt, kann bei
bestimmten Krankheiten Mangel an organischem Schwefel ausgleichen. So
werden beschädigte Gewebestrukturen repariert.
In den USA ist MSM inzwischen der Renner. Mediziner haben offenbar mit
einer Dosierung von 250-270 mg pro Tag Erfolge bei folgenden Beschwerden
und Erkrankungen erzielt:
- Allergische
Reaktionen auf Lebensmittel, Medikamente, Pollen;
- Übersäuerung des
Magens;
- Überempfindlichkeit
bei Medikamenten wie Aspirin, Antirheumatika, Antibiotika;
- chronische
Verstopfung;
- eingeschränkte
Lungenfunktion.
In erster Linie versprechen sich die Ärzte jedoch eine positive
Wirkung bei 4rheumatoider Arthritis und anderen 4Gelenk- und
Knorpelbeschwerden. Mit Hilfe von MSM soll neues Gewebe gebildet, Entzündungen
und Schmerzen verringert werden.
Tipp: Trotz der Euphorie sollten Sie vorsichtig sein. Wirkung und
Dosierung von MSM sind noch nicht ausreichend untersucht. Viele
amerikanische Hersteller vertreiben übers Internet MSM-Kapseln als
Nahrungsergänzungsmittel. Auch einige deutsche Firmen bieten das Mittel
inzwischen an. Die deutsche Arzneimittelkommission verweist aber darauf,
dass es bislang keine klinischen Studien gibt, die die Wirksamkeit von MSM
belegen.
Tipp: Wenn Sie unter starken Schmerzen leiden, z. B. durch rheumatoide
Arthritis, kann sich ein Test mit MSM für Sie vielleicht lohnen.
Informieren Sie sich aber unbedingt bei Ihrem Apotheker über MSM, er kann
Ihnen das Mittel über eine internationale Apotheke in den USA einkaufen.
Sie können es sich auch im Internet bestellen, z. B. über die Adresse
http:// www.richdistributing.com.
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Sich wohlfühlen und genießen: 10 Tipps
für Körper und Seele
Zufrieden sein und das Leben genießen: Wir geben Ihnen dazu 10 Tipps.
So lernen Sie, dass sich Ihre Seele und Ihr Körper wohl fühlen.
Lieben Sie sich selbst. Das ist entscheidend. Je mehr Sie sich mögen,
desto eher tun Sie sich etwas Gutes. Gewöhnen Sie sich daran, regelmäßig
Sport zu treiben und möglichst viel frisches Obst zu essen. Werden Sie
sich Ihrer Stärken bewusst und trauen Sie sich etwas zu.
Achten Sie auf Ihre Körperhaltung. Egal ob beim Sitzen, Stehen oder
Gehen – eine gerade Haltung stärkt Ihr Selbstbewusstsein. Sie treten so
in jeder Lage souverän auf.
Nehmen Sie Ihre Mahlzeiten in netter Gesellschaft ein. Das ist besser
als allein zu essen. Lachen und anregende Gespräche fördern Ihre
Verdauung und halten Sie gesund.
Gönnen Sie sich am Abend eine Entspannung. Spülen Sie in der
Badewanne oder unter der Dusche Ihre Sorgen ab: Schenken Sie Ihrer Haut
Aufmerksamkeit beim Reinigen und Eincremen. Körperliches Wohlbefinden
wirkt sich auch auf Ihre seelische Verfassung aus.
Nutzen Sie die Wirkung der Farben, z. B. bei der Auswahl Ihrer
Gardinen, Tapeten oder Teppiche. Warme Töne wie Rot, Orange, Gelb muntern
auf. Blau, Türkis, Grün und Violett beruhigen.
Eine Schönheitsmaske wirkt oft Wunder – auch bei Männern: Eine
Lotion bringt frische Geschmeidigkeit. Tipp: Mischen Sie 2 Eigelb mit
einem EL Olivenöl. Die Maske aufs Gesicht auftragen, 20 Minuten einwirken
lassen und abspülen.
Begeistern Sie sich und andere. Wann waren Sie das letzte Mal von einer
Sache oder einem Menschen regelrecht hingerissen? Erinnern Sie sich: Die
Augen beginnen zu leuchten, die Stimme wird lebhafter, die Gesten gewinnen
an Kraft. Tipp: Seien Sie nicht gleichgültig. Sagen Sie es, wenn Ihnen
etwas gefällt, wenn Sie andere Menschen mögen. Nur wer selbst begeistert
ist, kann auch andere begeistern.
Interessieren Sie sich für andere. Gehen Sie mit offenen Augen durchs
Leben. Niemand erwartet ständig tiefsinnige Gespräche, aber hören Sie
anderen zu, fragen Sie, ermutigen Sie zum Erzählen – das sind Trümpfe.
Seien Sie souverän. Dabei geht es um Ihre innere Gelassenheit.
Beispiel: Wenn Sie sich verhaspeln, machen Sie einen Scherz darüber. Wenn
jemand über Sie lacht, lachen Sie mit, statt beleidigt zu sein.
Schieben Sie Entschlüsse nicht auf die lange Bank. Unentschiedenheit lähmt.
Entscheiden Sie lieber falsch als gar nicht. Wenn Sie dann einen Fehler
machen, stehen Sie dazu und korrigieren Sie ihn.
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Künstliche Sonnenbräune hat ihre Tücken
Schon gebräunt in den Sommer gehen? Die Frühlingssonne ist
durch kein Hilfsmittel zu ersetzen! Sonnenbänke bringen bekanntermaßen
ein höheres Risiko für Hautkrebs mit sich. Außerdem lässt häufig der
Beratungsservice zu wünschen übrig: Meist wird eine zu lange Bräunungszeit
empfohlen und heftiger Sonnenbrand ist die Folge.
Doch auch Selbstbräuner sind keine harmlose Alternative. Die Cremes,
Lotionen, Milchen oder Sprays verkaufen sich zwar rasant, weil die Frauen
(und Männer) über die Gefahren übermäßiger Sonnenbäder aufgeklärt
sind. Was sie nicht wissen: Viele Produkte enthalten krebsverdächtige
Substanzen, teilt ÖKO-TEST in seiner Märzausgabe mit. Das können
Konservierungsstoffe sein, die Formaldehyd abspalten, oder Farbstoffe, die
das krebserregende Anilin enthalten.
Außerdem bieten Selbstbräuner keinen Lichtschutzfilter, lassen also
die Sonnenstrahlen quasi auf die ungeschützte Haut prallen. Nach drei bis
vier Tagen ist der Bräunungseffekt mit den obersten Hautzellen
abgeschilfert, und für Perfektionistinnen beginnt die Prozedur von Neuem.
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Hilfe bei Juckreiz am
Anus
Versuchen Sie es mit diesen
Selbsthilfemaßnahmen, um das häufige Problem des Juckreizes am Anus
(Pruritus ani) einzudämmen:
- Reinigen
Sie vorsichtig – Waschen Sie die Region am Morgen, am Abend und
unmittelbar nach einer Stuhlentleerung. Benutzen Sie feuchtes
Toilettenpapier (ohne Zusatz von Konservierungsstoffen) oder eine Sprühflasche
mitwarmen Wasser. Reiben Sie nicht und meiden Sie den Gebrauch von
Seife.
- Trocknen
Sie gründlich ab – Nach der Reinigung sollten Sie die Gegend mit
Toilettenpapier oder einem Handtuch trockentupfen oder mit einem Fön
trocknen.
Wenn die Gegend trocken ist, sollten Sie einen trockenen Wattebausch
zwischen Ihre Gesäßbacken platzieren, um besser Feuchtigkeit
aufzufangen. Wechseln Sie den Wattebausch wenn nötig.
- Lassen
Sie die Region in Ruhe - Kratzen reizt die Haut zusätzlich und führt
zu ständiger Entzündung. Außerdem sollten Sie keine Cremes oder
Lotionen auftragen, es sei denn, Ihr Arzt hat diese verordnet.
- Wechseln
Sie das Toilettenpapier – Die Haut in der Analgegend könnte
empfindlich auf gefärbtes oder parfümiertes Toilettenpapier
reagieren. Benutzen Sie ungebleichtes, unparfümiertes
Toilettenpapier.
- Tragen
Sie Unterwäsche aus Baumwolle – Das trägt dazu bei, die Gegend
trocken zu halten. Meiden Sie Strumpfhosen; diese können
Feuchtigkeitsansammlungen fördern.
Wenn der Juckreiz am Anus anhält,
sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Chronischer Juckreiz am Anus kann mit
Erkrankungen der Haut, des Enddarms oder anderen Erkrankungen assoziiert
sein, die einer medizinischen Behandlung bedürfen.
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Diät mit hohem Eiweiß-
und niedrigem Kohlenhydratgehalt - Nicht die gesündeste Art, ein paar
Pfunde zu verlieren
Schon seit Monaten machen Sie ohne
Erfolg eine fettarme Diät. Ihre Freundin dagegen hat bereits 7 kg durch
eine eiweißreiche und kohlenhydratarme Diät verloren. Sie isst reichlich
Eier, Käse und Fleisch und die Pfunde schmelzen trotzdem!
Sollten Sie ihre Diät einmal
ausprobieren? Wie können Sie an Gewicht verlieren, wenn Sie all diese
„schwergewichtigen" Nahrungsmittel essen?
Eiweißreiche und kohlenhydratarme Diäten
können Ihnen zu einem schnellen Verlust von Gewicht verhelfen. Das liegt
an deren niedrigem Kaloriengehalt. Aber sie sind nicht unbedingt die gesündeste
Art, Gewicht zu verlieren und es dann zu halten.
Wie verhält es sich mit
Kohlenhydraten und Kalorien?
Es gibt mehrere Bücher über eiweißreiche
und kohlenhydratarme Diäten auf dem Markt. Die Bekannteste davon ist die
Atkins-Diät; jedoch gibt es noch einige andere.
Sie alle sind Variationen des gleichen
Themas. Um Gewicht zu verlieren, müssen Sie kohlenhydratreiche
Nahrungsmittel (z. B. Obst und Obstsäfte, Kartoffeln, Brot, Getreide,
Nudeln, Reis, stärkehaltige Gemüse, Süßigkeiten und gesüßte Getränke)
meiden, dafür aber ei-weiß- und fettreiche Nahrungsmittel (Fleisch,
Fisch, Eier, Milch und Nüsse) zu sich nehmen.
Die Atkins-Diät empfiehlt
beispielsweise die Begrenzung der Kohlenhydratzufuhr auf weniger als 50
Gramm täglich. Das entspricht in etwa dem Gehalt eines Brötchens.
Warum die Kohlenhydrate einschränken?
Autoren und Verfechter der kohlenhydratarmen Diät meinen, dass
Kohlenhydrateden Blutspiegel des Hormons Insulin erhöhen. Der höhere
Insulinspiegel führe dazu, dass mehr Kalorien in Form von Fett
gespeichert werden. Dadurch komme es zu einer Gewichtszunahme. Wenn Sie
daher Ihre Kohlenhydratzufuhr einschränkten, fiele der Insulinspiegel und
Sie verlören an Gewicht. Außerdem behaupten die Verfechter, dass höhere
Insulinspiegel den Appetit anregen.
Die meisten Ernährungsexperten
zweifeln diese Theorien an. Nach deren Meinung sind Kohlenhydrate nicht
allein für eine Gewichtszunahme verantwortlich. Gewichtszunahme sei das
Ergebnis des Verzehrs zu vieler Kalorien - egal aus welcher Quelle - und
eines niedrigen Energieverbrauchs. Dass Insulin den Appetit anregt, konnte
zudem nicht wissenschaftlich belegt werden.
Es stimmt allerdings, dass ein mäßiger
Kohlenhydratkonsum (sowie Eiweiß-und Fettkonsum) beim Abnehmen helfen
kann. Der Schlüssel dazu liegt in den verzehrten Mengen: „Alles, aber
in Maßen".
Einige Anhänger der fettfreien Diäten
essen sehr viele Kohlenhydrate - fettfreie Kekse, süße Getränke und
viele Nudeln. Diese Nahrungsmittel sind arm an Fett, jedoch nicht
unbedingt arm an Kalorien. Und wenn es um Gewichtsverlust geht, kommt es
auf den Kaloriengehalt an (ungeachtet dessen, was viele Diätbücher
behaupten).
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Psoriasis
(Schuppenflechte)
Noch nicht heilbar
- aber mit einem individuellen Behandlungsprogramm ist Linderung der
Beschwerden möglich
Es ist wie eine wandelnde
Zielscheibe. Immer wenn Sie denken, der dicke, rote, juckende Hautfleck am
Knie verschwindet, "blüht" er wieder auf.
Falls Sie oder einer Ihrer Bekannten an Psoriasis leidet, dann wissen Sie,
wie frustrierend und bedrückend diese Erkrankung sein kann.
Es gibt keine bekannte Heilmethode für diese chronische Hautkrankheit, an
der etwa 2 Millionen Deutsche erkrankt sind. Es gibt jedoch Möglichkeiten,
die Schuppenflechte erträglicher zu machen. Dazu gehören Methoden einer
individueller Behandlung und die Suche nach den Auslösern der akuten Schübe.
Bei der Schuppenflechte erneuert sich die Haut bis zu 9-mal so schnell
wie normal
Normalerweise brauchen Hautzellen zur Ausreifung und Abschilferung
etwa 28 Tage, um zu reifen und abgestoßen zu werden. Bei der Psoriasis
reifen die Hautzellen viel schneller - in nur 3 bis 6 Tagen. Die Haut
bildet infolgedessen eine raue, trockene Außenschicht.
Es gibt verschiedene Arten der Psoriasis und keine davon ist ansteckend.
Die häufigste Form ist die so genannte fleckenförmige Schuppenflechte
oder die Flechte en Plaque. Sie beginnt mit kleinen roten Höckern auf der
Hautoberfläche. Langsam vergrößern sich diese und führen zu einer
Ansammlung roter, entzündeter Flecken, die mit Schuppen und
abgeschilferten Hautzellen bedeckt sind.
Niemand kennt die Ursache von Psoriasis. Erbfaktoren und das Immunsystem
scheinen eine Rolle zu spielen. Wenn Sie an Psoriasis leiden, sind die Schübe
oft an einen Auslöser gebunden. Ein akuter Schub kann zum Beispiel durch
eine Infektion in einer anderen Körperregion, ausgelöst werden. Oder er
kann nach einer Hautverletzung auftreten. Auch Stress und andere
Umweltfaktoren können der Grund für einen Schub sein. Von einigen
Medikamenten wie Betablockern und Lithiumpräparaten weiß man, dass sie
Schübe auslösen können.
Die Erkrankung entwickelt sich gewöhnlich langsam. Obwohl sie in jedem
Alter auftreten kann, erscheint sie im Allgemeinen zum erstmals in der
Pubertät oder im Alter um die 40 Jahre. Gelegentlich ist sie mit einer
Gelenkentzündung verbunden (Arthritis psoriatica).
Jeder Patient hat eine ganz individuelle Erscheinungsforrn
Die Psoriasis ist eine Krankheit, die nicht einheitlich ist. Sie kann
in jeder Körperregion auftreten, am häufigsten jedoch an den Knien, den
Ellbogenrückseiten und am Rumpf.
Die meisten Patienten leiden an einer leichten bis mäßig schweren Form
dieser Erkrankung. Sie kann jedoch auch schwerer verlaufen und mehr als
die Hälfte des Körpers befallen. Die Schübe können über Wochen oder
Monate anhalten und dann wieder nachlassen.
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Aortenstenose - Wenn
das Herz störende Geräusche macht
Es geht Ihnen gut, aber bei
einer Routineuntersuchung hat Ihr Arzt ein Geräusch über dem Herzen
entdeckt. Er vermutet eine Verengung in der Aortenklappe des Herzens (Aortenstenose).
Eine Aortenstenose verursacht normalerweise nicht unmittelbar Symptome.
Aber einmal entdeckt, ist eine sorgfältige Kontrolle unabdingbar. Treten
Symptome auf, müssen die Herzklappen umgehend operativ ersetzt werden.
Ohne medizinische Überwachung kann die Aortenstenose zu schweren
Herzproblemen oder sogar zum plötzlichen Tod führen.
Eine Klappe verhindert den Rückfluss des Bluts
Mit einem Herzschlag pumpt die linke Seite des Herzens (linker
Ventrikel) das Blut durch eine Klappe (Aortenklappe) in die große
Schlagader, die Aorta. Uber die Aorta wird das Blut in den Körper
geleitet. Wenn sich der linke Ventrikel entspannt, schließt sich die
Klappe. Ein Zurückfließen des Bluts wird so verhindert.
Wenn die Aortenklappe verengt ist, wird der Blutausstrom aus dem Herzen
vermindert. Der linke Ventrikel muss mehr arbeiten, um genügend Blut
durch die verengte Klappe zu pumpen. Im Laufe der Zeit führt die zusätzliche
Belastung zu einer Verdickung des Muskels des linken Ventrikels
(Hypertrophie). Schließlich kann der Herzmuskel nicht mehr die zusätzliche
Belastung bewältigen. Er ist außerstande, genügend Blut in den Rest des
Körpers zu pumpen. Das Herz versagt zunehmend. Ein Zustand den man
congestives Herzversagen nennt.
Eine frühe Diagnose ist schwierig
Obwohl eine Aortenstenose in jedem Alter auftreten kann, ist sie
typisch für ältere Personen, besonders für Männer. Ein altersbedingter
Verschleiß und zunehmende Ablagerungen verursachen meist eine
fortschreitende Verengung.
Die Aortenstenose kann auch bei Personen entstehen, die mit einer abnormen
Aortenklappe geboren wurden und anfälliger sind für Ablagerungen, die
die Klappe verhärten und verengen. Die Verengung kann auch die Folge
eines rheumatischen Fiebers sein.
Der Verlauf einer Aortenstenose variiert von Patient zu Patient. Sie kann
für Jahre vorhanden sein, bevor sich überhaupt Symptome zeigen. Meist
tritt sie bei einer Herzinsuffizienz auf. Aber auch wenn das Herz noch
normal pumpt, können Patienten Symptome verspüren. Müdigkeit, Schwäche,
Kurzatmigkeit bei Anstrengung oder nachts und Schwellung der Knöchel gehören
dazu. Es können Schmerzen im Brustkorb (Angina pectoris) auftreten und
bei Anstrengung manchmal eine Ohnmacht. Der plötzliche Herztod ist
selten, aber eine große Sorge derjenigen, die bereits an Symptomen ]eiden.
Eine rechtzeitige Behandlung ist unbedingt notwendig
wenn ihr Arzt vermutet, dass Ihr Herzgeräusch von einer Aortenstenose
herrührt (es gibt auch andere Erkrankungen, die ein Herzgeräusch
hervorrufen können), bedarf es eventuell mehrerer Untersuchungen, um die
Diagnose zu bestätigen und die Schwere der Erkrankung abzuschätzen.
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Alkoholkonsum älterer
Menschen - Eine Änderung der Lebenssituation kann auch das Trinkverhalten
ändern
Vielleicht haben Sie vor kurzem den
Ehepartner verloren. Vielleicht war der Austritt aus dem Arbeitsleben härter
für Sie, als Sie sich dies vorgestellt haben. Oder es gibt in Ihrem
Seniorenzirkel jeden Abend eine Party.
Was auch immer der Grund ist: Sie ertappen sich dabei, mehr zu trinken und
öfter.
Gelegentliches Trinken kann sich im Alter in ein Problem verwandeln. Schätzungen
gehen davon aus, dass 2% bis 6% der über 60jährigen Männer in
Deutschland Alkoholprobleme haben. Deutsche Frauen diesen Alters
konsumieren vergleichsweise weniger Alkohol (Deutsche Hauptstelle gegen
die Suchtgefahren e. V., Hamm). Allerdings zeigen Daten aus Bevölkerungsstudien,
dass der Konsum von Alkohol mit zunehmendem Alter zurückgeht (Alkohol und
Medikamente, Missbrauch und Abhängigkeit im Alter, Hrsg. Ursula
Havemann-Reinecke, Freiburg im Breisgau: Lambertus, 1998). Glücklicherweise
können Alkoholprobleme behandelt und verhütet werden. Die Hilfe kann
beginnen, wenn das Problem erkannt ist.
Alkoholismus - bei älteren Menschen
bleibt das Problem oft unerkannt
In der Gruppe der älteren Menschen,
die Alkoholprobleme haben, unterscheiden Experten im Allgemeinen 2
Untergruppen. Einige Betroffene sind schon seit Jahren alkoholkrank.
Andere beginnen exzessiv zu trinken, wenn sie mehr Zeit zur Verfügung
haben, wie zum Beispiel nach der Pensionierung oder nach dem Verlust des
Ehepartners, in einer depressiven Phase oder einer Verschlechterung ihres
Gesundheitszustands. Auch in einigen Seniorengruppen kann der Alkohol zum
Problem werden, wenn Alkoholkonsum bei sozialen Anlässen die Norm ist.
Alkoholprobleme bei älteren Personen sind schwer nachweisbar. Besonders
bei denjenigen, die in jüngeren Jahren nicht betroffen waren. Viele ältere
Problemtrinker leben - und trinken allein. Und in vielen Fällen werden
das Zittern der Hände, Schlafstörungen und Gedächtnisschwund irrtümlich
für Alterserscheinungen gehalten.
Dazu kommt, dass ältere Menschen für die Wirkungen des Alkohols anfälliger
sind. Wegen altersbedingter Veränderungen verarbeiten ältere Menschen
den Alkohol langsamer.
Das heißt, dass bei älteren Menschen schon geringe Alkoholmengen zum
Rausch führen und die Wirkung länger vorhält.' Die gleiche Menge, die
eine junge Person ohne weiteres verträgt, kann im Alter Probleme
bereiten.
Medikamente können die Wirkung des Alkohols zusätzlich verstärken.
Welche Alkoholmengen werden noch
toleriert?
Wegen der verstärkten Alkoholwirkung
im Alter empfiehlt das amerikanische National Institute on Alcohol Abuse
and Alcoholism, dass Personen über 65 Jahre nicht mehr als 1 Drink täglich
zu sich nehmen sollten. Ein Drink entspricht ca. 1 Glas Wein von 120-150
ml, 1 Glas Bier von etwa 360 ml oder 1 Glas von ca. 45 ml hochprozentigen
Likörs.
Wenn er in Maßen genossen wird, ist Alkohol im Allgemeinen nicht schädlich
und kann sogar bestimmte , gesundheitlich günstige Wirkungen haben. Das
heißt nicht, dass Alkohol empfohlen wird. Wenn er aber exzessiv
konsumiert wird, kann er Probleme bereiten. Problemtrinker folgen einem
Trinkmuster, das zu gesundheitlichen oder sozialen Problemen führt.
Wenn Problemtrinken zum Alkoholismus eskaliert, haben Trinker die
Kontrolle über ihren Alkoholkonsum verloren und sind von ihm abhängig.
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Blutspenden - Ein
dringend benötigtes Geschenk
Vielleicht sind auch Sie mit
dem guten Vorsatz ins neue Jahrtausend gegangen, in Zukunft Blut zu
spenden? Durch die Spende einer Einheit Blut, das ist etwa ein halber
Liter, können Sie immerhin 4 Menschen helfen.
In Deutschland werden pro Jahr rund 5 Millionen Bluttransfusionen benötigt
(Deutsches Rotes Kreuz, Bonn). Manche brauchen es wegen einer Operation,
andere sind darauf nach einem Unfall angewiesen. Und dann sind da noch
diejenigen, die an Krebs oder anderen Krankheiten leiden, die Präparate
aus Vollblut oder anderen Blutbestandteilen benötigen.
Rund 4,5 Millionen Blutspenden werden pro Jahr in Deutschland gebraucht
(Deutsches Rotes Kreuz, Bonn). Wenn Sie sich guter Gesundheit erfreuen, könnten
Sie zum Wohlergehen anderer beitragen, indem Sie Blutspender werden.
Oberflächenmerkmale der roten Blutkörperchen bestimmen die Blutgruppe
Jeden Tag werden etwa 15.000 Einheiten Blut im gesamten Land benötigt
(Deutsches Rotes Kreuz, Bonn). Nicht jede beliebige Blutkonserve kann
allerdings jeder betroffenen Person helfen. Die Merkmale des Bluts sind
erblich festgelegt und bestimmen die Blutgruppe. Ein Empfänger verträgt
nur Spenderblut, das zu seiner Blutgruppe passt.
Die Blutgruppen werden durch bestimmte Moleküle festgelegt, die so
genannten "Antigene", die sich auf der Oberfläche der roten
Blutkörperchen befinden. Die allgemeine Klassifikation unterscheidet 2
Blutmerkmale: das AB0-Merkmal und das Rhesus (Rh)Merkmal.
Das AB0-Merkmal wird durch die An- oder Abwesenheit des A- oder B-Antigens
unterschieden. Bei der Blutgruppe A sind nur A-Antigene auf der Oberfläche
der roten Blutzellen vorhanden, bei der Blutgruppe B nur B-Antigene. Die
Blutgruppe AB hat beide und die Gruppe 0 hat keines davon.
Das Rhesus (Rh)-Merkmal wird durch die Präsenz des Rh-Antigens auf der
Oberfläche der roten Blutzellen charakterisiert. Obwohl es viele
verschiedene Rh-Antigene gibt, wird nur eines davon (das"D"-Antigen)
dazu benutzt, um zu bestimmen, ob Ihr Blut "Rh-positiv" oder
"Rh-negativ" ist.
Zusammen bestimmen die AB0- und Rhesus-Merkmale die am häufigsten
vorkommenden Blutgruppen - A positiv oder A negativ, B positiv oder B
negativ, AB positiv oder AB negativ und 0 positiv oder 0 negativ.
Jeder Blutbestandteil hat seine spezielle Aufgabe
Meist wird eine Einheit gespendetes Blut in einzelne Bestandteile
aufgetrennt, die dann benutzt werden , um verschiedenen Personen zu
helfen. Die Bestandteile sind:
- Rote
Blutzellen - Diese Zellen
enthalten Hämoglobin, eine eisenreiche Substanz, die den Sauerstoff
in den gesamten Körper transportiert. Eine Transfusion von roten
Blutzellen in Form von so genannten "Erythrozytenkonzentraten"
wird meistens Personen verabreicht, die erhebliche Mengen an Blut
verloren haben oder an chronischer Blutarmut (Anämie) leiden.
Wissenschaftler forschen daran, so genanntes "künstliches
Blut" herzustellen, das, ähnlich den roten Blutzellen,
Sauerstoff transportieren kann. Doch es gibt noch erhebliche Probleme
und schwerwiegende Nebenwirkungen im Zusammenhang mit diesen
Produkten. Sie sind in den USA von der zuständigen Behörde, der Food
and Drug Administration, noch nicht zugelassen.
- Plasma - Das ist der flüssige Anteil des Bluts. Das Plasma enthält
Proteine, die für die Blutgerinnung notwendig sind.
Plasmatransfusionen werden meist gebraucht, um bestimmte Störungen
der Blutgerinnung zu behandeln.
- Thrombozyten
(Blutplättchen) - Diese
kleinen Zellen spielen eine wesentliche Rolle bei der Blutgerinnung.
Sie reparieren verletzte Blutgefäße und können den Blutverlust
einschränken, indem sie sich an der verletzten Stelle ansammeln und
die Löcher in der Gefäßwand verschließen.
Thrombozytentransfusionen können
Patienten mit Leukämie oder anderen Krebserkrankungen sowie Patienten mit
Störungen der Thrombozytenfunktion helfen.
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Herzschrittmacher -
Auf das richtige "Timing" kommt es an
In den sechziger Jahren waren
Herzschrittmacher eine Neuheit und wurden als medizinisches Wunder
betrachtet. Heute steuern sie den Herzschlag von schätzungsweise 200.000
Menschen in Deutschland (Jahresbericht 1999 des Deutschen Zentralregisters
Herzschrittmacher).
Da das durchschnittliche Lebensalter
stetig steigt, werden in den nächsten 10 Jahren mehr Herzschrittmacher
eingepflanzt werden als heute. Dank technischer Fortschritte passen sich
die Herzschrittmacher heute mehr und mehr den verschiedenen Erfordernissen
des Körpers an.
Beim Herzrhythmus kommt es auf die
Präzision an
Unter normalen Bedingungen funktioniert
der natürliche Schrittmacher des Herzens, der sogenannte
"Sinusknoten", wie ein Uhrwerk. Er sorgt dafür, dass das Herz
mit einer Frequenz schlägt, die den jeweiligen Aktivitäten angemessen
ist.
Der Sinusknoten befindet sich im
rechten Vorhof (Atrium) des Herzens. Spezielle Zellen des Sinusknotens
erzeugen natürliche elektrische Impulse. Die elektrische Erregung wird im
Normalfall in die darunter liegenden Kammern (Ventrikel) weitergeleitet.
Mit jedem Impuls zieht sich der Herzmuskel zusammen und das Blut wird in
den Körper gepumpt.
Sind jedoch diese regulären Impulse
verlangsamt, unterbrochen oder bilden sich sogar in anderen Teilen des
Herzens störende elektrische Signale, kann es zu plötzlichen
Ohnmachtsanfällen, Benommenheit oder anderen Symptomen kommen.
Ein gestörter oder verlangsamter
Herzrhythmus kann mit der Alterung des Herzmuskels oder der Vernarbung des
Gewebes nach einem Herzinfarkt zusammenhängen. Zudem können einige
Medikamente, die zur Behandlung von Herzkrankheiten oder anfallsweisem
hohem Puls eingesetzt werden, den normalen Herzrhythmus stören.
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Orthostatische
Hypotonie - Wenn Ihnen beim Aufstehen "schwarz vor Augen" wird
Das Telefon klingelt. Als Sie aufstehen
wollen, um den Hörer abzunehmen, halten Sie inne; Sie fühlen sich wie
ohnmächtig. Sie greifen nach einem Stuhl und müssen sich stützen, denn
Sie sind zu schnell aufgestanden.
Eine gelegentlich auftretende,
sekundenlange Benommenheit beim Aufstehen kann normal sein. Wenn Ihnen
aber beim Aufstehen regelmäßig schwindelig wird, kann das an einer
gesundheitlichen Störung liegen, der orthostatischen Hypotonie, einem
chronischen Blutdruckproblem.
Die orthostatische Hypotonie kann
besonders bei älteren Menschen zu Stürzen führen. Mit Hilfe einiger
einfacher Maßnahmen können die Patienten die orthostatische Hypotonie
allerdings gut bewältigen.
Beim plötzlichen Aufstehen sackt
der Blutdruck für einen kurzen Moment ab
Niedriger Blutdruck wird auch Hypotonie
genannt. Mit dem Begriff "orthostatische Hypotonie" ist ein plötzlicher
Abfall des Blutdrucks beim Aufstehen gemeint.
Wenn Sie aufstehen, fließt Ihr Blut
vom Kopf weg und hin zu den Füßen. Um dem entgegenzusteuern, schlägt
Ihr Herz schneller und die Blutgefäße ziehen sich zusammen. Der
Blutdruck steigt dann schnell an und das Blut wird rasch zum Kopf
zurückbefördert.
Wenn diese Reaktion jedoch in
irgendeiner Weise verlangsamt ist, kann es kurzzeitig zu einem ungenügenden
Blutzufluß zum Gehirn kommen. Dadurch können Sie sich "wie
benebelt" fühlen.
Das Hautsymptom der orthostatischen
Hypotonie ist das Gefühl, Ihnen werde "schwarz vor Augen"
(anders als das Schwindelgefühl, daß man empfindet, wenn man sich
mehrmals um die eigene Achse gedreht hat). Eventuell sehen Sie Punkte vor
den Augen und fühlen sich einer Ohnmacht nahe. Die Symptome sind morgens,
nach dem Essen oder nach einem Bad meist stärker ausgeprägt.
Obwohl diese Störung nicht lebensgefährlich
ist, kann die orthostatische Hypotonie einen Bewußtseinsverlust
verursachen und dadurch eine Verletzung durch einen Sturz nach sich
ziehen.
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Gedächtnis - Bleiben
Sie im Alter geistig beweglich
Sie können keine Namen behalten. Sie
suchen Ihre Brille, dabei sitzt sie auf Ihrer Nase. Sie sind zigmal in
einen Raum gegangen, ohne sich zu erinnern, warum.
Sind diese Gedächtnislücken ein
Zeichen dafür, daß etwas nicht stimmt?
Ihr Gedächtnis ist vielleicht nicht
mehr so gut, wie es einmal war. Aber das Vergessen von Namen oder Verlegen
von Gegenständen bedeutet nicht, daß Sie an der Alzheimer-Krankheit
leiden.
In diesem Teil unserer Serie über längeres
Leben befassen wir uns damit, wie Sie trotz zunehmenden Alters geistig
rege bleiben können.
Je älter Sie werden, desto höher
ist die Wahrscheinlichkeit, an der Alzheimer-Krankheit zu erkranken
Wenn Sie älter werden, ist ein
leichter Gedächtnisverlust normal. Diese Veränderungen sind jedoch
keineswegs Anzeichen der Alzheimer-Krankheit, einer Erkrankung mit
schwerem Gedächtnisverlust. Nach Angaben der Deutschen Alzheimer
Gesellschaft (Stuttgart) leidet etwa 1% der deutschen Bevölkerung an der
Alzheimer-Krankheit. Die Krankheit tritt mit zunehmendem Alter häufiger
auf. So sind 2,4% bis 5,1% der 65 bis 69jährigen aber 30% der über 90jährigen
Deutschen daran erkrankt (Deutsche Alzheimer Gesellschaft). Wenn Sie nicht
gerade regelmäßig den aktuellen Wochentag vergessen oder nicht mehr
wissen, wie man alltägliche Dinge erledigt, wie zum Beispiel ein Ei
braten, dann gibt es wahrscheinlich keinen Anlaß zur Sorge.
Trainieren Sie Ihr Gedächtnis
Senilität wurde einst als normaler
Teil des Alterungsprozesses angesehen. Die Ergebnisse neuerer Studien
weisen darauf hin, daß das nicht stimmt. Der altersbedingte Gedächtnisverlust
kann so ausgeglichen werden, daß er nur minimale Auswirkungen hat.
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Mundausschlag (Aphthen)
Aphthen sind kleine, sehr schmerzhafte
Geschwüre im weichen Gewebe der Mundhöhle auf der Innenseite der Wangen
und Lippen und manchmal auch auf der Zunge und im Rachen. Die genaue
Ursache ist nicht bekannt. Sie können manchmal auch nach Verletzungen des
weichen Gewebes im Mund entstehen.
Bei manchen Personen treten Aphthen
unter Streß auf, oder als Reaktion auf bestimmte Nahrungsmittel, zum
Beispiel Nüsse. Einige Personen leiden sogar chronisch darunter.
Im allgemeinen heilen sie innerhalb von
3 bis 7 Tagen von selbst. Um den Schmerz während des Heilungsprozesses zu
lindern, können Sie folgende Tips versuchen:
- Nehmen
Sie ein freiverkäufliches Schmerzmittel, um Schmerz und Entzündung
zu reduzieren. Halten Sie sich an die Gebrauchsanweisung.
- Spülen
Sie Ihren Mund zweimal täglich mit einem Gemisch aus zwei Teilen
Wasser und einem Teil Wasserstoffperoxid oder flüssigem
Diphenhydramin (Benodryl®). Schlucken Sie die Flüssigkeit
nicht hinunter, sondern bewegen Sie sie im Mund und spucken sie dann
aus.
- Benutzen
Sie Eis oder spezielle Mundsalben, die den Schmerz betäuben.
- Meiden
Sie saures oder scharfes Essen. Solche Nahrungsmittel verursachen zwar
keine Geschwüre, können aber vorhandene irritieren.
Wenn Sie ungewöhnlich große oder
hartnäckige (mehr als 3 Wochen) Mundgeschwüre haben oder diese häufig
wiederkehren (8 bis 12 mal im Jahr), sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Sie
brauchen dann gegebenenfalls eine verschreibungspflichtige Mundspülung
oder ein anderes, lokal wirkendes Mittel. Aphthen können aber auch ein
Symptom einer ernsteren Krankheit sein, die behandlungsbedürftig ist.
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Kalorienarme Süßstoffe
- Nur ein süßes Nichts?
Süßen ohne Kalorien. Viele Menschen
verwenden kalorienarme Zuckerersatzstoffe. Sie nehmen sie in kalorienarmen
Getränken, Gebäck und gefrorenen Desserts zu sich, streuen sie in den
Kaffee und aufs Müsli. Schlemmen ohne Reue. Oder etwa doch nicht?
Sind Süßstoffe auch gesundheitlich
unbedenklich?
Kalorienarme Süßstoffe sind
Substanzen, die die Süße von Zucker nachahmen. Sie haben keinen
nennenswerten Kaloriengehalt oder Nährwert. In den USA hat die Food and
Drug Administration (Gesundheitsbehörde) 4 kalorienarme Süßstoffe
zugelassen:
- Saccharin
Nachdem Laborstudien
nahelegten, daß Saccharin eventuell Blasenkrebs verursachen könnte,
hat die FDA 1977 versucht, es zu verbieten. Der amerikanische Kongreß
widersetzte sich jedoch dem Verbot, und die FDA erteilte 1991 eine
vorläufige Zulassung. Viele Studien haben keine Verbindung zwischen
dem Gebrauch von Saccharin und Krebs beim Menschen gefunden. Jedoch
hat es Hinweise auf ein erhöhtes Krebsrisiko durch Saccharin bei
einigen Personengruppen gegeben, z. B. stark rauchenden Männern.
Produkte mit Saccharin müssen in den USA einen Krebswarnhinweis
tragen.
- Aspartam
Dieser Ersatzstoff wurde in
den USA 1981 erstmalig als Süßstoff zum Tischgebrauch und in
Pulvermischungen zugelassen. Die Zulassung wurde 1996 für den
Gebrauch in anderen Nahrungsmitteln und Getränken erweitert.
Von Aspartam wird in Beiträgen in populären Zeitschriften und im
Internet oft behauptet, daß das Produkt eine Reihe von
gesundheitlichen Störungen verursache, u.a. Kopfschmerzen, Tumore,
Panikattacken, Hyperaktivität und Multiple Sklerose. Das Center for
Disease Control (CDC) hat 600 Beschwerdefälle gegen Aspartam überprüft.
Es ist zu dem Schluß gekommen, daß diese Störungen nicht durch
Aspartam verursacht werden. Zusätzlich sind die FDA und die American
Medical Association zu der Ansicht gelangt, daß Aspartam für die
Allgemeinbevölkerung aller Altersklassen unbedenklich ist. Es gibt
jedoch eine Ausnahme: Aspartam ist nicht unbedenklich für Menschen,
die an der seltenen Erbkrankheit Phenylketonurie leiden. Produkte mit
Aspartam müssen auch in Deutschland (Bundesministerium für
Gesundheit, Berlin) eine Warnung für diese Erkrankung auf dem Etikett
tragen.
- Acesulfam-K
Acesulfam-K wurde 1988
erstmalig von der Food and Drug Administration zugelassen. 1998 wurde
die Zulassung um den Gebrauch in Getränken erweitert. Acesulfam-K
wird oft mit anderen Süßstoffen gemischt, um einen mehr zuckerähnlichen
Geschmack zu erreichen. 90 Studien sind zu dem Schluß gekommen, daß
Acesulfam-K unbedenklich ist.
- Sucralose
Sucralose ist der einzige Süßstoff,
der aus Zucker hergestellt wird. Es ist der neueste Süßstoff und
wurde von der Food and Drug Administration am 1. April 1998
zugelassen. Mehr als 100 Studien über 20 Jahre hinweg konnten keine
Verbindung zwischen gesundheitlichen Problemen und Sucralose finden.
Es sind keine Wamhinweise notwendig.
In der Europäischen Union sind die Süßungsmittel
Saccharin, Aspartam und Acesulfam-K seit 1994 zugelassen (Auskunft des
Bundesministeriums für Gesundheit, Berlin, nach der Richtlinie vom 30.
Juni 1994/35/EG des Europäischen Parlaments und Rates über Süßungsmittel,
die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen). Sucralose befindet sich
zur Zeit noch im EU-Zulassungsverfahren. Die zugelassenen Substanzen müssen
auch bei uns gegebenenfalls Warnhinweise für bestimmte Benutzerkreise
enthalten (siehe z. B. Aspartam).
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Welchen Einfluß hat
der Lebensstil auf das Altern? - Ihre Wahl spielt eine Rolle
Wie stellen Sie sich Ihr Rentenalter
vor? Sehen Sie sich selbst gesund älter werden und alles genießen, was
Sie sich erarbeitet haben?
Falls ja: Tragen Sie bereits in der
Gegenwart dazu bei, daß Sie im Alter gesund genug sind, um all die Dinge
zu tun, die Sie geplant haben?
In diesem Artikel unserer Serie über
gesundes Altern betrachten wir die Bedeutung des Faktors Lebensstil. Wenn
wir es auch nicht zugeben wollen: Wir sind größtenteils selbst
verantwortlich für unsere Langlebigkeit.
Räumen Sie auf mit den Mythen
Bei aller Bedeutung, die den Genen
zugeschrieben wird, denken Sie vielleicht, daß Gesundheit einfach eine
Sache Ihrer persönlichen Veranlagung sei. Das stimmt nicht ganz.
Forschungsergebnisse zeigen, daß Gene nur für ca. ein Drittel der mit
dem Altern assoziierten Erkrankungen verantwortlich sind. Die Faktoren des
Lebensstils machen etwa Zweidrittel aus.
Vielleicht denken Sie, daß Sie zu alt
sind, um in den Genuß der Vorteile eines gesunden Lebensstils zu kommen.
Aber auch das ist nicht wahr. Die Natur vergibt sehr viel. Es ist fast nie
zu spät, um Schritte zur Verbesserung Ihrer Gesundheit zu unternehmen.
Auch wenn Sie bereits gesundheitliche
Probleme haben, ist es nicht zu spät, mit einem gesunden Lebensstil zu
beginnen. Forschungen an Überlebenden eines Herzinfarkts zeigen
beispielsweise, daß diejenigen, wie regelmäßig Sport treiben, ihr
Risiko eines zweiten, tödlichen Infarkts um 25% senken konnten.
Sie denken sich vielleicht:
"Gesunde Gewohnheiten können mir vielleicht ein paar Jahre mehr
bringen, aber werden das gute Jahre sein?" Die Antwort scheint
"ja" zu sein. Eine Studie zeigt, daß Personen mit gesünderen
Gewohnheiten nur etwa halb so viele chronische Gebrechen hatten wie ihre
weniger vorsichtigen Altersgenossen.
Eine gesunde Lebensweise ist das
beste Rezept für Langlebigkeit
Zu einem Lebensstil, der wahrscheinlich
das Leben verlängert und das Auftreten von Krankheit und Behinderung
hinauszögert, gehören u.a. regelmäßige körperliche Bewegung, eine
gesunde Ernährungsweise und gesunde Gewohnheiten in Bezug auf Tabak,
Alkohol und Sonnenlicht.
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Flugreisen: Mit niedriger
Luftfeuchtigkeit umgehen
So schützen Sie sich vor der niedrigen Luftfeuchtigkeit an Bord:
- Schützen Sie Ihre Nasenschleimhaut vor dem Austrocknen. Besorgen sie
sich vor dem Abflug ein Meerwasserspray aus der Apotheke. Sprühen Sie es
während des Fluges immer wieder in die Nase. Während Sie schlafen, legen
Sie am besten ein feuchtes Stofftaschentuch über Mund und Nase. Feuchten
Sie es mit Trinkwasser an. Das Leitungswasser in den Toiletten ist
chemisch behandelt und zum Durchatmen nicht geeignet.
- Nehmen Sie eine Feuchtigkeitscreme für Hände und Lippen mit. Benutzen
Sie diese je nach Bedarf.
- Trinken Sie pro Flugstunde einen viertel Liter Wasser. Das beugt der
Austrocknung des gesamten Organismus vor. Nehmen Sie am besten kohlensäurearmes
Wasser zu sich. Vermeiden Sie schwarzen Tee, schwarzen Kaffee und Cola.
Diese Getränke entziehen dem Körper mehr Flüssigkeit als sie ihm zuführen.
(siehe auch Tipp Flugreisen: Viel trinken, aber keinen Alkohol).
Guten Flug
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