Business & Karriere 

-Anrufbeantworter: Immernoch Angst vorm Band?

-Telefontips: Kunden am Telefon

-Besprechungen: Was Sie gegen Zuspätkommer tun können

-Potentiale: Wie gut kennen Sie Ihre Kunden?

-Sicherheit: Sind Sie für den Notfall gerüstet?

-Wie Ihre Besprechung zügig vorankommt

-Telefonieren: 10 Tips für Ihre Gesprächsvorbereitung

-Team-Management: So sparen Sie Zeit bei Team-Besprechungen

-Kreativität: 5 Regeln für kreatives Brainstorming

-Abzocker: Adreßeinträge - schauen Sie genau hin

-Drei Tips zum richtigen schnellen Lesen

-Autoreisen: So vermeiden Sie den "toten Punkt"

-Motivationstip: GEWINNER ...

-Zeittip: So sparen Sie Zeit beim Schreiben

-Schneller lesen so geht´s

-In diesen Bereichen stehen die Chancen für Gründer besonders gut

-Die 10 häufigsten Fehler der Start-ups

-Wie sie sich bestens auf die tägliche Informationsflut vorbereiten

-Den Ruhepunkt in der Stimme finden

-Pressemitteilungen schreiben

-Referenzkunden schaffen

-Ohne Lampenfieber neue Menschen kennenlernen

-Mutlosigkeit bekämpfen

-Das bringen Pressemitteilungen

-In Krisensituationen aktiv handeln

-Erfolg durch positive Ausstrahlung

-Karriere: Seien Sie, was Sie seien wollen

-Pressemitteilungen per E-Mail 

-Effektiver arbeiten, die persönliche Leistungskurve beachten

-Smalltalk richtig führen

-Lösungswege für Probleme finden

-Erfolgreich präsentieren: Vorher da sein

-Gespräch in Gang halten

-Namen eines neuen Gesprächspartners wiederholen

-Ein Gespräch richtig beenden

-Kommunikation: "Wie geht`s" vermeiden

-Lösen Sie Probleme in vier Schritten

-Konstruktiv Kritik üben

-Effektives Brainstorming

-So glänzen Sie im Bewerbungsgespräch

-Gestik der Unsicherheit vermeiden

-Ohne Stress in den Feierabend

-Kommunikation: Vielredner einbremsen

-Wer geht vor: Dame oder Herr?

-Auf realistische Ziele bei leistungsbezogenen Prämien achten

-Visualisieren Sie Ihre Ziele

-Gedächtnis: Namen besser behalten

-Aktiv zuhören

-Richtig telefonieren

-Cross Selling im Telefonverkauf

-Gesprächsführung: Sagen Sie es positiv

-Fliegen: Achtung, Hintermann!

-Präsentation: Wohin mit den Händen

-Präsentation: Auf die Geste kommt es an

INDEX


- ACHTUNG FALLE! -
-
BUSINESS & KARRIERE I. -
- BUSINESS & KARRIERE II. -
- FLIEGEN & VERREISEN -
- GELD ANLEGEN -
- GELD SPAREN -
- GELD VERDIENEN -
  - GEWINNSPIELE / WETTEN -
- HANDYS-, WEB-, PCTRICKS -
- INTERESSANTE URTEILE I. -
- INTERESSANTE URTEILE II. -
- INTERESSANTE URTEILE III. -
- KOSTENLOS -
- LIFESTYLE -
- MEDIZIN / GESUNDHEIT I. -
- MEDIZIN / GESUNDHEIT II. -
- MEDIZIN / GESUNDHEIT III. -
- MEDIZIN / GESUNDHEIT IV. -
- MIETEN & WOHNUNG -
- KARRIERE & BUSSINESS -
- SEX / LIEBE / PARTNERSCHAFT I. -
-
SEX / LIEBE / PARTNERSCHAFT II. -
-
SONSTIGES I. -
- SONSTIGES II. -
 - SONSTIGES III. -
 - SONSTIGES IV. -
-
STEUERTIPPS -
- SPEZIALINFORMATIONEN -
-
WIRTSCHAFT / BÖRSE -

TOPTHEMEN:
- DIE GEFÄHRLICHSTEN DROGEN -
- 30 TIPPS FÜR DIE REDE -
- DIE E-NUMMERN -
-
GEDÄCHTNISTRAINING -
- ERBE & TESTAMENT -
- GEKNACKTE PASSWÖRTER -
- DIE 1. MILLION -
- IHR GUTES RECHT -
- RECHTSFORMEN -

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Lösungswege für Probleme finden

Oft steht man vor einem Hindernis -- beruflich oder privat. Vor lauter Schreck starrt man auf das Problem und konzentriert sich so sehr darauf, dass es immer mächtiger und bald unlösbar erscheint.

Starren Sie nicht auf das Problem oder Hindernis. Stellen Sie es sich vor wie einen Stein, der im Weg liegt. Und dann konzentrieren Sie sich auf den Weg, der um diesen Stein herumführt. Genau diesen Weg müssen Sie beschreiten, um das Problem zu lösen.

Übrigens: Wenn Sie einmal mit dem Mountain Bike unterwegs sind und auf ein Hindernis stossen, werden Sie den Bezug dieses Tipps zur Realität erkennen. Denn wenn Sie auf das Hindernis starren, werden Sie garantiert auch genau darauf zu fahren. Konzentrieren Sie sich auch hier besser auf den Weg, der um das Hindernis herumführt -- wohin Sie blicken, dort werden Sie auch hinfahren.

 

 

Erfolgreich präsentieren: Vorher da sein

Müssen Sie in Ihrer Firma eine Präsentation halten, dann sollten Sie darauf achten, der erste im Vorführraum zu sein. Das hat zwei Vorteile:

1. Sie können sicherstellen, dass die Technik funktioniert. Zum Beispiel, dass der Overhead-Projektor Strom hat oder die Verbindung zwischen Notebook und Beamer funktioniert.

2. Sie können jeden Ihrer Zuhörer persönlich begrüßen. Das schafft eine entspannte Atmosphäre. Außerdem haben Sie so die Möglichkeit, Ihnen unbekannte Personen vor der Präsentation kennen zu lernen. Das wird Ihnen den Vortrag erleichtern, da Sie Ihre Zuhörer besser einschätzen können.

 

 

Gespräch in Gang halten

So vermeiden Sie Schweigen wenn Sie sich mit einem neuen Bekannten oder Geschäftspartner unterhalten:

- Stellen Sie offene Fragen, anstatt solcher, die man einfach mit Ja oder Nein beantworten kann. Fragen Sie beispielsweise: "Wohin reisen Sie am liebsten?" anstatt "Waren Sie schon einmal in Italien?". Der Gesprächspartner hat die Gelegenheit so viele Informationen preiszugeben wie er möchte. Die Antwort bietet Stoff für weitere Fragen oder Kommentare Ihrerseits.

- Vermeiden Sie sehr persönliche Themen wie Religion, Todes- oder Krankheitsfälle oder politische Meinungen. Andernfalls geraten Sie leicht in schwierige Gespräche oder gar Streitigkeiten.

 

 

Namen eines neuen Gesprächspartners wiederholen

Nennen Sie den Namen eines neuen Bekannten im Gespräch hin und wieder. Bauen Sie Ihn in den Satz ein. Zum Beispiel: "Wie finden Sie das neue Einkaufszentrum in der Stadt, Frau Müller?"

Durch die Wiederholung setzt sich der Name in Ihrem Gedächtnis besser fest. Zudem wird sich der Gesprächspartner geschmeichelt fühlen, wenn er seinen Namen hört.

Wiederholen Sie den Namen jedoch nicht zu häufig. Sonst wirkt die Kommunikation gestellt.

 

 

Ein Gespräch richtig beenden

So schließen Sie eine Unterhaltung oder ein Geschäftsgespräch richtig ab:

- Lassen Sie Ihren Blick öfter durch den Raum gleiten.

- Nehmen Sie Gegenstände wie Handtasche, Brille oder Geldbeutel zu sich. Das sind eindeutige Signale, dass Sie das Gespräch beenden möchten.

- Fassen Sie den Inhalt oder das Ergebnis des Gesprächs zusammen. Ist das nicht möglich, so verwenden Sie Floskeln wie: "In diesem Sinne". Bei geschäftlichen Gesprächen fassen Sie zusammen, welche Schritte als Nächstes erfolgen sollen, also "gut, als nächstes bekommen Sie von uns ein Angebot..."

 

 

 

Kommunikation: "Wie geht`s" vermeiden

Vermeiden Sie die Floskel "Wie geht`s", wenn Sie sich mit einem neuen Bekannten unterhalten. Personen die Sie nicht so gut kennen, werden dadurch in die Enge gedrängt. Sie fühlen sich vielleicht zu einer Notlüge "Danke, gut" genötigt. Ist die Person offener, so erzählt sie ihnen sämtliche Probleme. Meistens möchte man diese zumindest am Anfang eines Gespräches nicht diskutieren.

Stellen Sie die Frage "Wie geht`s" erst, wenn Sie den Gesprächspartner besser kennen. Zudem sollten Sie sich ernsthaft für die Situation des Anderen interessieren.

 

 

 

Lösen Sie Probleme in vier Schritten

Gehen Sie Ihre Probleme konstruktiv an:

1. Definieren Sie das Problem möglichst genau. Nicht immer sind die tiefliegenden Gründe sofort zu erkennen.

Ein Beispiel:
Sie werden mit Ihrer Arbeit nicht mehr fertig. Überlegen Sie, ob sich die Qualität oder die Quantität der Arbeit erhöht hat. Vielleicht sind Sie unkonzentrierter, weil Sie dauerhaft schlecht schlafen. Im letzteren Fall bekäme das Problem einen anderen Blickwinkel. Analysieren Sie, warum sie schlecht schlafen.

2. Führen Sie ein Brainstorming durch: Schreiben sie jede erdenkliche Lösung, die Ihnen einfällt auf. Vermeiden Sie in dieser Phase jegliche Bewertung. Notieren Sie auch die absurdesten Vorschläge.

3. Bewerten Sie nun die einzelnen Vorschläge. Überlegen Sie, welcher sich am besten in die Tat umsetzten läßt. Möglicherweise kombinieren Sie zwei Ideen miteinander.

4. Treffen Sie ein Entscheidung. Setzten Sie diese so schnell wie möglich um.

 

 

 

 

Konstruktiv Kritik üben

Beachten Sie einige Regeln, wenn Sie an Ihren Kollegen oder an Ihrem Partner Kritik üben. Dann versteht Ihr Gegenüber die Kritik nicht als Angriff sondern als konstruktiven Hinweis.

1. Kritisieren Sie Ihren Gesprächspartner nicht in Gegenwart Dritter. Das setzt ihn unnötig herab.

2. Wählen Sie eine günstige Zeit. Achten Sie darauf, dass der Kritisierte nicht in Zeitnot ist. Sonst wird er Ihnen womöglich nur mit halbem Ohr zuhören.

3. Fassen Sie sich kurz. Erklären Sie klar und deutlich, was Sie stört. Verwenden Sie Ich-Botschaften. Dadurch fühlt sich der Andere nicht angegriffen und ist offener für eine Lösung.

4. Beschränken Sie sich in Ihrer Kritik auf Fakten und auf konkrete Situationen. So ist die Kritik nachvollziehbar.

5. Hüten Sie sich vor Rundumschlägen aus der Reihe "Du taugst sowieso nichts". Solche Kritik ist destruktiv. Ihr Gegenüber merkt so etwas und verschließt sich Ihnen.

6. Lassen Sie dem Kritisierten einen Ausweg oder eine Lösung offen, bei der er sein Gesicht behält, besser noch: Suchen Sie gemeinsam nach einer Lösung und bieten Sie einen Kompromiss an.

 

 

 

 

Effektives Brainstorming

Gilt es eine neue Idee zu entwickeln, wird in der Regel ein sogenanntes Brainstorming angesetzt. Was sich dann abspielt hat leider meistens nichts mit einem Brainstorming im ursprünglichen Sinn des Wortes zu tun.

Besonders wenn die Sitzung im beruflichen Umfeld stattfindet, werden lediglich mehr oder weniger gute Vorschläge präsentiert. Die des Vorgesetzten werden beklatscht, schüchterne Mitarbeiter kommen gar nicht zum Zug, andere sind wieder beleidigt wenn ihr Vorschlag keine Zustimmung bekommt und besonders Ehrgeizige zücken schon im Vorfeld eine Liste mit ausgearbeiteten Vorschlägen. Was bei einer solchen Sitzung herauskommt bringt nur selten wirklich neuartige Ideen ans Licht.

Und so gestalten Sie ein effektives Brainstorming:
1. Bestimmen Sie einen Moderator. Dieser muss zunächst das Problem oder den Sachverhalt formulieren. Anschließend schreibt er alle in der Sitzung gemachten Vorschläge auf ein Flipchart oder eine Tafel.

2. Ziel eines Brainstormings ist, Kreativität freizusetzen. Deshalb muss jeder Teilnehmer reihum und spontan sagen, was ihm zum Thema einfällt. Jeder soll möglichst frei assoziieren können.

3. Es zählt nicht die Qualität, sondern die Quantität der Meldungen. Auch obskure oder unsinnige Ideen müssen sofort geäußert werden. Der Grund dafür ist: Jede noch so blöde Idee löst vielleicht bei einem anderen Teilnehmer eine Assoziation aus, die zu einer wirklich guten Idee führt.

4. Abwertende Kommentare und Stimmungskiller wie "Das klappt doch nie" oder "So ein Blödsinn" sind absolut tabu. Wer wiederholt gegen dieses eherne Gesetz verstößt, sollte vom Brainstorming ausgeschlossen werden.

5. Das Brainstorming sollte nach spätestens einer Dreiviertelstunde beendet werden. Optimal sind 20 bis 30 Minuten.

6. Wichtig: Die Auswertung der gemachten Vorschläge sollte nach einer längeren Pause, besser am nächsten Tag durchgeführt werden. Denn jetzt muss von der ausgelassenen Blödelstimmung des Brainstormings auf eine ernsthafte Bewertung umgeschaltet werden.

 

 

 

 

So glänzen Sie im Bewerbungsgespräch

Sie bemühen sich um eine neue Arbeitsstelle? Dann haben Sie die erste Hürde genommen, sobald Sie zu einem persönlichen Gespräch geladen werden. Dabei müssen Sie von Angesicht zu Angesicht mit dem Personalchef beweisen, was Ihre Bewerbungsunterlagen versprechen. Gut wenn Sie wissen, wie so ein Gespräch abläuft:

1. Phase - zwangloses Kennenlernen
Das scheinbar zwanglose Geplauder hat den Zweck die Nervosität des Bewerbers abzubauen. Aber Vorsicht: Der Personalchef schätzt Sie jetzt schon ein. Mit einem freundlichen Auftreten können Sie die Situation nutzen und Sympathiepunkte sammeln. Keinesfalls sollten Sie sich verstellen. Markieren Sie nicht den forschen Jungdynamiker, wenn Sie es nicht sind. Ein erfahrener Personalchef wird merken ob Sie etwas vortäuschen.

2. Phase - Selbstauskunft
Es wird Ernst. Ihr Gegenüber wird Sie bitten etwas über sich selbst zu erzählen. Er wird wissen wollen was Sie bisher gemacht haben, warum Sie Ihre Arbeitsstelle wechseln möchten und warum Sie in dieser Firma arbeiten wollen. Sie kommen hier am besten über die Runden, wenn Sie sich schon vorher auf die möglichen Fragen vorbereitet haben. Am besten Sie üben diese Phase gemeinsam mit einem Bekannten in einem Rollenspiel ein. So kommen Sie später nicht ins Schleudern und können besonders überzeugend auftreten.

3. Phase - das Unternehmen wird vorgestellt
Im letzten Teil des Gesprächs wird Ihnen der Personalchef das Unternehmen vorstellen. Entscheidend ist, dass Sie sich auch hier gut vorbereitet zeigen. Sie sollten möglichst viel über die Firma in Erfahrung gebracht haben, damit Sie die passenden Fragen stellen können. Sie zeigen damit, dass Sie sich tatsächlich dafür interessieren hier zu arbeiten. Ausserdem können Sie diese Phase nutzen um herauszufinden, ob dieser Arbeitgeber wirklich der Richtige für Sie ist.

 

 

 

 

Gestik der Unsicherheit vermeiden

So vermeiden Sie unsicheres Auftreten bei Gesprächen:

Unterlassen Sie nervöse Handbewegungen. Zu diesen gehören häufiges Berühren des eigenen Gesichtes, zupfen in den Haaren und das Spielen mit kleinen Gegenständen.

Strahlen Sie Selbstbewußtsein und Ruhe aus:
Lassen Sie Ihre Hände beim Zuhören auf dem Tisch beziehungsweise den Oberschenkeln liegen. Wenn Sie etwas sagen, unterstreichen Sie Ihre Worte durch gezielte Handbewegungen.

 

 

 

Ohne Stress in den Feierabend

War Ihr Arbeitstag wieder einmal Stress ohne Ende? Kreisen Ihre Gedanken noch im Bett um den Job? Dann wird es Zeit, sich von diesem Druck zu befreien.

Denn wenn Sie den Arbeitsstress vor dem zu Bett gehen nicht kompensieren, dann können Sie genauso gut auf bleiben. Denn erholsam wird der Schlaf nicht. Auf Dauer kann unbewältigter Stress sogar zu ernsthaften psychischen Problemen führen.

Und hier einige Strategien um den Stress vor dem Feierabend abzuschütteln:

1. Schließen Sie möglichst alle Arbeiten vor dem Nachhausegehen ab. Sie nehmen so die damit verbundenen Probleme auch nicht mit ins Bett. Bleiben Sie lieber einmal ein paar Stunden länger im Büro, statt eine unruhige und damit wertlose Nacht zu verbringen.

2. Treiben Sie Sport. Gehen Sie Schwimmen, ins Fitnessstudio oder fahren Sie eine Stunde Fahrrad. Dabei können Sie sich abreagieren, sie kommen auf andere Gedanken und können sich so wunderbar entspannen. Übrigens: Lieber noch um 22.00 Uhr einen Dauerlauf durch den Park machen, als gestresst den Tag zu beenden. Zur Not tut es auch ein halbstündiger Spaziergang.

3. Nehmen Sie sich Zeit. Es bringt nichts, spät abends gestresst nach Hause zu kommen und dann gleich ins Bett zu gehen. Machen Sie für zwei Stunden etwas anderes. Lesen Sie zum Beispiel ein Buch. Das gibt Ihrem Kopf Zeit, den angestauten Stress vor dem zu Bett gehen abzubauen.

4. Auch wenn es manchmal schwer fällt. Machen Sie im Job jede Stunde eine kurze Pause. Schließen Sie die Augen und denken Sie an etwas schönes, etwa Ihren Urlaub. Machen Sie ein paar Gymnastikübungen, am besten an der frischen Luft. Wenn Sie das relgelmäßig tun, verarbeiten Sie schon in der Arbeit den anfallenden Stress besser.

 

 

 

Kommunikation: Vielredner einbremsen

So verhindern Sie, dass eine Person in einer Diskussion dominiert und so die anderen Teilnehmer langweilt:

- Vermeiden Sie Blickkontakt, zustimmende Gesten und Worte wenn die dominierende Person am Reden ist. So zeigen Sie ihm oder ihr, dass Sie das Gesagte nicht interessiert.

- Lassen Sie sich von dem Schwätzer nicht unterbrechen:
Sprechen Sie mit gleichmäßiger Lautstärke weiter, wenn Sie bemerken, dass der Vielredner wieder zuschlagen möchte. Sobald Sie leiser sprechen, wird er oder sie das Wort ergreifen. Vermeiden Sie in diesem Fall konsequent den Blickkontakt. Wenden Sie sich den anderen Teilnehmern dagegen offen zu.

- Sollten Sie dennoch unterbrochen werden, wehren Sie sich. Eine friedliche Methode ist der Satz: "Entschuldigen Sie, dass ich weiterrede, während Sie mich unterbrechen." Hilft das nichts, erklären Sie laut und deutlich: "Lassen Sie mich bitte aussprechen."

Geben Sie den Anderen in der Runde die Möglichkeit mitzureden:

- Lenken Sie die Diskussion bewußt auf Teilnehmer, die noch nicht zum Zug gekommen sind. Wenn Sie das Wort haben, beenden Sie den Redebeitrag mit einer Frage an eine dieser Personen. Zum Beispiel: "Wie sehen Sie das, Herr Müller?". Reisst der Vielredener trotz dieser Ablenkungsmaßnahme das Gespräch an sich, erscheint er äußerst unhöflich.

 

 

Wer geht vor: Dame oder Herr?

Normalerweise lässt der Gentleman der Dame den Vortritt.

Das gilt allerdings nicht beim Treppensteigen. Hier sollte der Herr vorangehen. Der Grund: So kann er ihr nicht unter den Rock sehen.

Beim Treppabgehen ist es wieder andersherum. Hier geht der Herr voran um im Falle eines Falles die Dame aufzufangen.

 

 

Auf realistische Ziele bei leistungsbezogenen Prämien achten

Immer mehr Unternehmen gehen dazu über, leistungsbezogene Prämien zu zahlen. Dazu wird in einem so genannten Mitarbeitergespräch ein Ziel definiert, bei dessen Erreichen eine Prämie ausgezahlt wird.

Das Problem dabei: Das angestrebte Ziel muss erreichbar sein. Unrealistische Zielvorgaben wirken demotivierend und bewirken das Gegenteil von dem was beabsichtigt war. Statt zum Wohle der Firma einen erhöhten Einsatz zu zeigen, strengt sich der Mitarbeiter überhaupt nicht mehr an.

Als betroffener Mitarbeiter sollten Sie deshalb unbedingt schon im Mitarbeitergespräch auf Zielvorgaben bestehen die Sie auch erreichen können. Und natürlich sollte der Mehraufwand auch der angebotenen Prämie entsprechen. Denn es rechnet sich nicht, wegen ein paar Hundert Mark unzählige Überstunden zu schieben.

Wenn Sie der Vorgesetzte sind, dann sollten Sie schon im Vorfeld das Potenzial des Mitarbeiters ausloten. Nur wenn Sie dem Mitarbeiter ein Ziel gegeben haben, dass er erreichen kann, erhöhen Sie auch die Effektivität Ihrer Abteilung beziehungsweise Firma.

 

Visualisieren Sie Ihre Ziele

Sie erreichen Ihre Ziele eher, wenn Sie diese vor Ihrem inneren Auge visualisieren, also sichtbar machen.

Denken Sie sich genau in die Situation hinein, die herrscht, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben:

Wie sieht das Ergebnis aus?

Wie wirkt sich das Ergebnis auf Ihre persönliche Situation aus?

Stellen Sie sich vor, wie es ist, den neuen Arbeitsplatz zu haben, oder das fertige Projekt zu sehen.

Wie reagiert Ihre Umgebung, Ihr Chef, Ihre Familie darauf? Versetzen Sie sich in die Situation einer Feier hinein.

Worüber freuen Sie sich am meisten? Seien Sie schon jetzt stolz auf das, was Sie erreichen werden.

Wenn Sie das Ziel konkret visualisiert haben, können Sie sich auch vorstellen, wie Sie es erreicht haben.

Erkennen Sie den Trick?

Auf diese Weise finden Sie vom Endpunkt aus rückwärts den idealen Weg zum Ziel.

 

 

Gedächtnis: Namen besser behalten

So prägen Sie sich den Namen eines neuen Bekannten leichter ein:

- Bringen Sie den Namen mit einem Bild in Zusammenhang. Heißt Ihr Gegenüber zum Beispiel "Müller", so stellen Sie sich die Person vor einer großen Mühle vor.

- Zerlegen Sie lange Nachnamen. Den Namen "Thalhammer" teilen Sie beispielsweise in "Tal" und "Hammer". Visualisieren Sie einen riesigen Hammer, der quer in einer Schlucht klemmt. Stellen Sie sich vor, wie die betreffende Person auf dem Werkzeug über die Schlucht balanciert. Je abstruser die Vorstellung, desto leichter bleibt sie im Gedächtnis.

- Bei Vornamen überlegen Sie, ob Sie bereits eine Person mit dem gleichen Vornamen kennen. Wenn ja, stellen Sie die beiden Bekannten im Geiste nebeneinander. Malen Sie sich deren Gemeinsamkeiten aus.

 

 

Aktiv zuhören

Gespräche mit Ihrem Partner oder dem Kunden werden effektiver und besser, wenn Sie aktiv zuhören:

1. Schenken Sie Ihrem Geprächspartner Aufmerksamkeit. Halten Sie Ihre Gedanken beim Thema und schweifen Sie nicht ab. Die einfachste Möglichkeit Interesse an dem Gespräch zu zeigen ist, Blickkontakt herzustellen.

2. Geben Sie ein positives Feedback. Lächeln und nicken Sie hin und wieder.

3. Lassen Sie den Redner aussprechen. Wenn Sie unterbrechen, legen Sie Desinteresse und Egoismus an den Tag.

4. Fassen Sie die Aussage des Anderen am Ende kurz zusammen. So gehen Sie sicher, dass Sie den Inhalt richtig verstanden haben. Ihr Gesprächspartner erkennt, dass Sie interessiert sind und fühlt sich verstanden.

5. Fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstanden haben. So verhindern Sie Mißverständnisse und zeigen, dass Ihnen an dem Gespräch etwas liegt

 

 

Richtig telefonieren

Telefonate mit dem Finanzamt, mit dem Chef oder mit einem wichtigen Kunden machen viele Menschen nervös. So bleiben Sie ruhig und führen ein gutes Gespräch:

1. Bereiten Sie sich auf das Telefonat vor. Notieren Sie vor dem Anruf alle Fragen, die Sie stellen möchten. Auf diese Art vergessen Sie in der Aufregung nichts.

2. Führen Sie das Gespräch an einem ruhigen Ort. Geben Sie anderen Familienmitgliedern oder Arbeitskollegen Bescheid, dass Sie nicht gestört werden möchten. So vermeiden Sie Unterbrechungen und Unruhe während des Gesprächs.

 

 

Cross Selling im Telefonverkauf

Telefonische Anfragen zu bearbeiten und zu beantworten, kostet Zeit und Geld. Die unverbindliche Anfrage oder das Anfordern eines Angebots belastet Ihr Unternehmen.

Lehren Sie Ihre Mitarbeiter die Cross-Selling-Methode: Der Kunde wünscht A. Ihr Telefonmitarbeiter bietet ihm B an; der Kunde kauft B. Beispiele:

1. Ein Kunde möchte den Preis für Lösungsmittel einer kleinen Menge wissen. Der Telefonmitarbeiter bietet ihm eine größere Menge an, bei der der Preis pro Liter wesentlich günstiger ist.

2. Bestellt der Kunde einen billigen Laserdrucker für seinen Computer, wird ihm ein schnellerer und leistungsstärkerer Laserdrucker angeboten.

3. Der Kunde wünscht ein Muster eines Artikels. Der Telefonmitarbeiter schlägt einen Probeauftrag vor.

4. Ein Großhandelsverkäufer erhält eine Bestellung über Schreibpapier. Sofort offeriert er 10 Dutzend Kugelschreiber.

5. Ein Kunde verlangt einen Produktprospekt. Stattdessen bietet ihm der Telefonverkäufer Kauf mit Rückgaberecht an.

 

 

Gesprächsführung: Sagen Sie es positiv

Ohne nachzudenken, verneinen wir am Telefon oder bei Kundengesprächen oft, lehnen ab oder sagen, was wir nicht können. Ein paar Beispiele, wie sich derselbe Sachverhalt positiv sagen läßt:

negativ                                                                              positiv
"Frau... ist nicht da"                                                            "Frau... kommt wieder um..."
"Das habe ich nicht so gemeint"                                           "Gemeint habe ich..." 
"Dafür bin ich leider nicht zuständig"                                    "Zuständig ist Herr..."
"Heute nicht mehr, und diese Woche auch nicht"                  "Nächste Woche am..."
"Das kann ich überhaupt nicht verstehen"                             "Ich verstehe Sie. Andererseits..."
"Ich habe die Unterlagen nicht zur Hand"                             "Ich hole mir mal die Unterlagen"
"Das ist nicht unsere Schuld"                                                "Als Lösung schlage ich vor..."
"Ich kann Ihnen aber nichts versprechen"                             "Ich verspreche Ihnen, daß ich mich bemühe"
"Da haben Sie mich nicht richtig verstanden"                        "Ich habe mich nicht richtig ausgedrückt"
"Das geht überhaupt nicht"                                                   "Können wir Ihnen einen anderen Vorschlag machen?"

Das "Nein" wird in den Beispielen elegant umschrieben. Zwar läßt sich nicht jede Formulierung ins Positive umsetzen. Manchmal liegt es aber einfach an der Wortwahl: "Warten" ist negativ, "Gedulden" eine Tugend. Die Mitteilung, jemandem "einen Zettel hinzulegen" klingt abwertender als "sich eine Notiz machen".

Die Mitteilung "Da sind Sie hier ganz falsch" ist für den Kunden ärgerlich. Ihm hilft aber die Information "Das erledigt die Abteilung XY, ich gebe Ihnen die Durchwahl". Die Beteuerung "Da kann ich nichts machen", ärgert. Das Versprechen "Ich werde mich dafür einsetzen, daß es beim nächsten Mal besser klappt", freut den Kunden

 

Fliegen: Achtung, Hintermann!

Wenn Sie im Flugzeug unterwegs sind, erleben Sie drückende Enge. Deshalb sollten Sie sich entsprechend rücksichtsvoll verhalten.

Besonders das Verstellen der Rückenlehnen will vorsichtig angegangen werden.

- Stellen Sie die Lehne nicht mit einem Ruck zurück, sondern neigen Sie sie langsam. So hat ein Hintermann mit langen Beinen zumindest noch eine Gelegenheit, seine Knie wegzubekommen.

- Höfliche Menschen drehen sich kurz um und sagen Bescheid, dass sie ihre Lehnen neigen.

- Konfliktherde sind die Sitzreihen vor den Notausgängen. Deren Lehnen lassen sich meist nicht neigen. Wenn Sie in der vorletzten Reihe Ihre Lehne umlegen, kann ihr Hintermann nicht ausweichen und hat Ihre Lehne in nur wenigen Zentimetern Entfernung vor sich. In diesen Fällen sollten Sie sich vielleicht mit der halben Neigung begnügen.

 

 

Präsentation: Wohin mit den Händen

Bei einer Präsentation beruht ein Großteil Ihrer Wirkung auf dem, was Sie mit Ihren Händen machen. Gemäßigtes Gestikulieren unterstreicht Ihre Aussagen, macht den Vortrag lebendig und zeigt, dass Sie auf die Zuhörer eingehen.

Absolut verboten ist deshalb:

- beide Hände in der Hosentasche zu haben,

- die Hände hinter dem Rücken zu verschränken.

Wenn Sie mit zwei Händen nichts anfangen können, dann können Sie ruhig eine Hand in die Hosentage stecken oder sich auf dem Rednerpult abstützen. Das wirkt oftmals natürlicher, als unbeholfenes Gestikulieren mit zwei Händen.

 

 

Präsentation: Auf die Geste kommt es an

Wollen Sie bei einer Präsentation oder einem Vortrag Ihr Publikum begeisetern, dann achten Sie auf Ihre Gestik.

Je nach dem in welcher Höhe Sie Ihre Hände halten, wird Ihr Auftritt als negativ, neutral oder positiv bewertet.

Optimal ist es, wenn Sie vor allem in Brusthöhe und über der Gürtellinie gestikulieren.

Neutral und unbestimmt wirken Sie auf Ihre Zuschauer, wenn Sie in Höhe der Gürtellinie gestikulieren.

Negativ, weil arrogant und desinteressiert wirkt es, wenn Sie Ihre Hände unterhalb der Gürtelline halten.

 

 

Den Ruhepunkt in der Stimme finden

Wenn infolge von Streß oder falschem Gebrauch eine Stimme zu hoch angesetzt wird, klingt sie unsympatisch und kommt nicht an. Jede Stimme hat einen so genannten Ruhepunkt, wo sie frei ausschwingt, voll und sympatisch klingt.

Von diesem Ruhepunkt der Stimme aus sollte man jeden stimmlichen Einsatz beginnen. Einfaches, entspanntes Zählen (21,22,23,24..), vor sich hinbrummeln oder einen Kinderlied vor sich hinleiern hilft, diesen Spannungspunkt zu erahnen.

Wenn man ihn im Alltag immer wieder erreicht, weiß man auch, daß man streßfrei ist.

 

 

Referenzkunden schaffen

Grundkenntnisse erforderlich Es gibt viele Wege zu werben. Mundpropaganda ist der Beste! Mit Referenzkunden forcieren Sie diese preisgünstige Werbemethode. Halten Sie Kontakt zu zufriedenen Kunden, die das auch weitergeben wollen.

Referenzkunden zu werben heißt, nicht einfach bei Kunden anzurufen, die zufrieden sind. Achten Sie darauf, daß es sich bei Ihren Referenzkunden um aufgeschlossene und optimistische Menschen handelt.

Nehmen Sie zu potentiellen Referenzkunden drei bis vier Tage nach erfolgreicher Lieferung Kontakt auf. In dieser Zeit sollten Sie ohnehin bei Neukunden anrufen, um zu hören, ob sie zufrieden sind. Wenn sie von Ihrem Produkt und Ihrem Service angetan sind, können Sie anfangen, über das Referenzmodell zu reden.

Das Prinzip "Eine Hand wäscht die andere" gilt auch für die Referenzkunden. Sie können einem Referenzkunden beispielsweise verbilligten oder kostenlosen Service anbieten. Nicht alle Kunden brauchen solche Vergünstigungen, manche allerdings müssen ein wenig geschoben werden.

Es gibt drei Arten der Kundenreferenz: Telefonisch, mit Empfehlungsbriefen und auf Verkaufsprospekten.

1. Das Telefon ist wohl die effektivste der drei genannten Methoden. Es baut auf persönlichen Kontakt auf und wirkt verbindlich. Geben Sie Neukunden neben Prospekten noch die Adresse und Telefonnummer eines Referenzkunden und sagen Sie "Rufen Sie dort an, wenn Sie mehr über uns erfahren wollen."

Diese Methode ist potentiell auch die gefährlichste. Nehmen Sie hier als Referenzkunden nur Kunden, mit denen Sie eine lange Geschäftsbeziehung, wenn nicht gar Freundschaft verbindet. Andere können, wenn Sie einmal unzufrieden mit Ihnen sind, großen Schaden anrichten. Rufen Sie bei den Referenzkunden an, bevor Sie deren Nummer weitergeben. Denn wenn sie unzufrieden sind, liegt das meist an Dingen, die kurz vorher passiert sind.

2. Bitten Sie zufriedene Kunden, Empfehlungsbriefe zu schreiben. Diese geben Sie dann, das Einverständnis der Kunden vorausgesetzt, an Neukunden weiter. Auf jedem Brief stehen Adresse und Telefonnummer des Referenzkunden, falls der Neukunde noch weitergehende Fragen hat.

3. Verkaufsprospekte kann man versenden, in Büros aufhängen oder über Pressemappen verteilen. Hier sollten kurz die Highlights Ihres Betriebs dargestellt werden. Zitate zufriedener Referenzkunden werten diese Darstellung auf.

 

 

Pressemitteilungen schreiben

Die Pressemitteilung: Schnittstelle zur Redaktion
Gute Pressearbeit ist ebenso wichtig wie gute Werbung. Doch eine Pressemitteilung muß sich an Leitlinien halten, um erfolgreich zusein. Leitsatz für die Pressemitteilung: Das Wichtigste zuerst!

1. Die Überschrift
Im Durchschnitt verwendet ein Redakteur rund 10 Sekunden darauf, zu entscheiden, ob eine Pressemitteilung für ihn relevant ist oder nicht. Diese Zeit muß man nutzen, um dem Jounalisten klarzumachen, worum es in einer Meldung geht: Die Überschrift zählt. Wenn der Redakteur schnell Klarheit darüber hat, in welchen Bereich eine Meldung einzuordnen ist, kann er diese an den zuständigen Kollegen weiterleiten oder sie selbst verarbeiten. Muß er erst länger nachsehen, um das Thema der Mitteilung zu erkennen, wandert das Papier in den Abfall.

Gehen Sie also bereits in der Überschrift auf das Hauptthema ein.

Zum Beispiel:

Neue Textverarbeitung für DOS
XXX-Niederlassung in Y-Stadt gegründet
Meier übernimmt Vorstand von Müller und Co.


2. Das Lead, die W-Fragen
Hat sich der Leser nach der Überschrift entschlossen, weiterzulesen, haben Sie schon die halbe Miete: Er interessiert sich für das Thema. Jetzt gilt es in den ersten Sätzen alle wichtigen Fakten rüberzubringen. Denn der Redakteur hat wenig Zeit, muß die Informationen also möglichst schnell bekommen. Zu diesen Zwecken gibt es das Lead, den Vorspann. Die Tagespresse arbeitet besonders stark mit dem Lead, denn sie wissen: Der Leser hat wenig Zeit und muß in kurzen klaren Sätzen schnell über alle Fakten informiert werden.

Um wirklich keine der Fakten zu vergessen, sollten Sie sich selbst die sogenannten W-Fragen stellen und diese im Lead beantworten. Die W-Fragen sind: Wer macht was, wann, wo, wie und warum (auch ein "für wieviel" ließe sich hier noch unterbringen). Für einen guten Vorspann reichen unter Umständen schon ein paar dieser W-Fragen. Immer dabei sein sollten allerdings die Fragen wer, was und wann. Im ersten Satz schon muß klar werden, worum es geht - das wichtigste zuerst! Ein Beispiel:

Kleinweich beginnt am 13. April mit der Auslieferung ihrer Textverarbeitung Fensterwort 2.


Klar ersichtlich sind hier drei der W-Fragen

wer = Kleinweich
was = Die Textverarbeitung Fensterwort 2
wann = am 13. April

Um einen Software-Redakteur optimal zu bedienen muß man nun ein wenig vom W-Schema abweichen und die wichtigsten Details über die Neuerungen des Produkts bieten. Denn das ist es, was den Journalisten und letztlich den Leser interessiert:

Die neue Version bietet eine zwölfsprachige Übersetzungshilfe, sowie erweiterte DTP-Funktionen.

Damit ist vorerst alles gesagt, was der Redakteur wissen muß. Wenn der Journalist soweit gelesen hat, ist die Mitteilung ein Erfolg: Er hat Kenntnis von Ihrem neuen Produkt erhalten.

3. Der Fließtext
Weitere Details über Funktionen, Beweggründe oder die Firma selbst können im Fließtext folgen. Bei einer Produktmeldung wie in unserem Beispiel sollte man mit den wichtigsten Neuerungen am Produkt fortfahren. Wichtig gegen Ende des Fließtextes ist, noch den Preis für das Produkt zu nennen.

Erst wenn die Produktinformation abgeschlossen ist, sollten Sie über Beweggründe für eine Neuerung, über neue Maßnahmen der Qualitätssicherung oder andere Themen berichten, die Sie für wichtig halten. Dem Redakteur helfen solche Hintergrundinformationen, wenn er in einer Meldung noch ein paar Zeilen dazuschreiben muß.

4. Der Backgrounder
Nehmen Sie sich einmal kurz die Zeit, einen Backgrounder über Ihre Firma zu schreiben: Wann hat wer die Firma gegründet, wieviele Mitarbeiter hat sie, welches sind ihre größten Erfolge und die Ziele. Damit bieten Sie dem Redakteur nochmals zwei Hilfen an: Er weiß, mit wem er es zu tun hat und kann Fakten aus dem Backgrounder gegebenenfalls noch in seiner Meldung weiterverwenden.

Den Backgrounder müssen Sie nur einmal schreiben, können ihn aber in jeder Meldung wiederverwenden.

5. Die Kontaktadresse
Auf keinen Fall dürfen Sie die Kontaktadresse am Ende der Mitteilung vergessen. Stellen Sie dem Journalisten einen Ansprechpartner zur Verfügung, der jederzeit für ihn erreichbar und zu sprechen ist

 

 

Das bringen Pressemitteilungen

Pressemitteilungen sollen der Presse etwas mitteilen -- klar. Doch Informationen, die Ihr Unternehmen an Journalisten sendet, bringen mehr als blanke Informationsvermittlung.

Natürlich ist die Veröffentlichung von Neuigkeiten aus Ihrem Unternehmen erstes Ziel einer Pressemitteilung. Doch viel zu oft erscheinen Infos nicht, oder landen ganz versteckt im Aktuell-Teils einer Fachzeitschrift. Viele Presseverantwortliche werfen dann die Flinte ins Korn und schränken ihre Aktivitäten ein. Das ist falsch. Denn regelmäßige Pressemitteilungen bewirken weit mehr als nur reine Informationsvermittlung.

Erinnerungseffekt
Wenn Sie in einem festen Turnus Mitteilungen an die Presse schicken, steigert dies die Präsenz Ihres Unternehmens in Redaktionen und bei Journalisten. Auch wenn die Mitteilung nicht erscheint, so wurde sie meist doch gelesen und der Redakteur erinnert sich bei seinem nächsten Test oder der nächsten Kaufberatung an Ihre Produkte.

Archivierung
Viele Redaktionen archivieren außerdem die Mitteilungen, um sie zu einem späteren Zeitpunkt zu verwenden. Wenn dann zu einem bestimmten Thema recherchiert wird, sucht man in den Redaktionen die passenden Mitteilungen wieder heraus. Meist wenden sich die Redakteure dann nochmals an Ihr Unternehmen, um weitere oder aktualisierte Unterlagen anzufordern. Da meist nur die Mitteilung selbst archiviert wird, ist es wichtig, daß Ihre komplette Anschrift inklusive Telefonnummer und Durchwahl angegeben ist. Damit der Journalist zudem weiß, ob die Meldung noch aktuell ist, sollte das Veröffentlichungsdatum ebenfalls auf der Mitteilung vermerkt sein.

Möglichkeit zur Reaktion
Mit dem Anschreiben und dem obligaten Antwortbogen geben Sie zudem der Redaktion eine Gelegenheit, mit Ihrem Unternehmen in Kontakt zu treten. Wenn Sie beispielsweise Testmuster auf dem Antwortbogen anbieten, kann es sein, daß ein Magazin zwar die Meldung nicht veröffentlicht, jedoch ein Produkt zum Test anfordert und in einer der folgenden Ausgaben vorstellt. Das Resultat: Zwar verzögert sich die Veröffentlichung, doch Ihr Produkt wird auf einer größeren Fläche vorgestellt.
Zudem halten Sie mit Informationen aus den Antwortbögen Ihren Presseverteiler auf dem Laufenden. Geben Sie auf dem Antwortbogen den Journalisten die Gelegenheit, Adreßänderungen zu melden.

 

 

Pressemitteilungen per E-Mail

Der einfachste Weg, Pressemitteilungen zu versenden ist, sie per E-Mail auf den Weg zu bringen. Beachten Sie dabei folgende Regeln:

- Überschrift in die Betreff-Zeile: Schreiben Sie in die Betreff-Zeile am besten Ihren Firmennamen und nach einem Doppelpunkt die Überschrift.
Beispiel: Hubermeier: Neue Plattwalzenlager

- Wenn Sie die Mail an mehrere Journalisten gleichzeitig versenden wollen, schreiben Sie die Adressen in das Blind-Copy-Feld. Dieses erkennen Sie am bcc:. Dann bekommen die Journalisten nicht den kompletten Verteiler mitübertragen. Das spart Bandbreite und Nerven.

- Wenn Sie einen großen Mail-Verteiler haben, richten Sie eine Mailing-Liste ein. Das ist eine Mail-Adresse bei Ihrem Provider, an die Sie die Mitteilung verschicken. Von dort aus geht die Mitteilung dann an alle Empfänger.

- Versenden Sie nicht einfach eine Word-Datei. Die ist zu groß für ein wenig Text. Außerdem erfordert diese Mail Aktivität beim Leser: Er muß sie erst öffnen, bevor er die Information bekommt. Bei der täglich anbrandenden Flut an Mitteilungen ist das ein K.O.-Kriterium.

- Versenden Sie keine HTML-Mail. Nicht jeder Journalist hat den entsprechenden Mail-Client. Deshalb gilt der kleinste gemeinsame Nenner: Plain Text, zu Deutsch "Einfach nur Text".

- Versenden Sie nicht ungefragt Dateianhänge. Was über Ihre Standleitung flott hinausgeht, verstopft oft das 28.8er-Modem des Empfängers. Bieten Sie zusätzliches Bild- oder Textmaterial auf Anfrage an.

- Wenn Sie Bilder oder RTF-Dateien auf Anfrage versenden, komprimieren Sie diese vorher mit einem Packer wie Winzip.

- Wählen Sie als Bildformat immer TIFF, bei Bildschirmfotos kann das auch GIF sein. Grund: Das Format Jpeg läßt sich nicht gut weiterverarbeiten, da bei der Kompression der Bilder Informationen verloren gehen.

 

 

Karriere: Seien Sie, was Sie seien wollen
 
Mark Twain sagte einmal: "If you want to be a writer, write!" (Wenn du Schriftsteller werden willst, dann schreibe!)

Möchten Sie zum Teamleiter befördert werden, dann müssen Sie wie ein Teamleiter handeln. Wenn Sie Geschäftsführer werden wollen, dann müssen Sie auch dessen Verantwortung übernehmen.

Sägen Sie nicht am Stuhl der Person, deren Job Sie haben möchten. Helfen Sie ihm statt dessen seine schwierige Aufgabe zu lösen.

Zeigen Sie, dass Sie verantwortlich handeln und sich Gedanken um die Abteilung oder Firma machen. Man wird schneller auf Sie aufmerksam werden, als Sie glauben. Denn auch Ihr Vorgesetzter wird einmal befördert und seine Stelle wird dann frei. Oder es wird eine neuen Abteilung gegründet und man sucht einen Leiter dafür. Vielleicht werden Sie sogar von der Konkurrenz entdeckt.

Der Punkt ist: Sie bekommen den Job, wenn Sie zeigen, dass Sie etwas dafür tun und wenn Sie beweisen, daß Sie die richtigen Voraussetzungen für diesen Job haben.

 

 

Erfolg durch positive Ausstrahlung
 
Wie Sie auf andere Menschen wirken, entscheidet darüber, ob man Sie sympathisch findet oder nicht. Das hat einen maßgeblichen Einfluss auf Ihren Erfolg im Beruf und Privatleben.

Es gibt einen einfachen Weg, selbst herauszufinden wie man wirkt. Bitten Sie eine Person Ihres Vertrauens, Sie in verschiedenen Situationen mit einer Videokamera zu filmen: Beim Einkaufen, beim geselligen Zusammensein in der Stammkneipe oder mal zwischendurch bei der Hausarbeit.

Sie werden überrascht sein, wie Sie bei den verschiedenen Tätigkeiten wirken: Mal abweisend, mal freundlich oder unfreundlich und mal introvertiert. Benutzen Sie die Aufnahmen, um zu lernen im richtigen Moment zu lächeln, dem Gegenüber in die Augen zu sehen oder auch mal verbindlich etwas zu fordern, statt sich vom Verhandlungspartner niederbügeln zu lassen.

 

 

In Krisensituationen aktiv handeln

In einer Krisensituation - egal ob im Privat- oder Geschäftleben - gilt die Devise: Sofort handeln und alles notwendige tun um die Krise zu meistern.

Wenn Sie statt dessen in Selbstmitleid und Depression verfallen, wird die Situation nicht besser. Im Gegenteil. Oftmals wird sie noch schlimmer, weil wichtige Schritte zur Lösung der Notlage verzögert werden oder sogar ganz unterbleiben.

Also: Durchatmen und die Sache anpacken, auch wenn es noch so schwer fällt. Je schneller sie was unternehmen, desto schneller bekommen Sie auch wieder Oberwasser.

 

 

Mutlosigkeit bekämpfen
 
Sind Sie mutlos und niedergeschlagen? Haben Sie das Gefühl ein Versager/eine Versagerin zu sein? Dann hilft Ihnen vielleicht folgender Trick: Nehmen Sie Bleistift und Papier zur Hand und schreiben Sie alles nieder, was zu Ihren Gunsten steht. Zum Beispiel:

- Was Sie in ihrem Leben erreicht haben
- Was Sie alles können, das andere nicht können
- Was Sie schönes in Ihrem Leben erlebt haben
- Was Sie besitzen, das andere nicht besitzen
...und so weiter

Sie werden sehen, dass sich bald Ihre Laune hebt und das es das Leben eigentlich mit Ihnen gut meint.

 

 

Ohne Lampenfieber neue Menschen kennenlernen

So besiegen Sie Ihre Aufregung, wenn Sie neue Leute treffen:

- Denken Sie optimistisch. Malen Sie sich im Geiste ein schönes Gespräch aus. Schieben Sie negative Gedanken beiseite wie "Der möchte sicher nicht mit mir sprechen" oder "Ich werde sicher nur blöde Sachen sagen".

- Beruhigen Sie sich mit Atemübungen: Atmen Sie durch die Nase ein und halten Sie die Luft kurze Zeit an. Stellen Sie sich vor, dass beim Ausatmen die Anspannung Ihren Körper verläßt. Wiederholen Sie die Übung bis Sie ruhig werden.

- Gehen Sie auf die Person zu und stellen Sie sich vor. Sprechen Sie deutlich und lächeln Sie dabei. Fügen Sie am besten noch einen Satz an, dessen Thema sich als Gesprächsgrundlage eignet.

Auf einer Faschingsparty loben Sie das Kostüm Ihres Gesprächspartners: "Hallo, ich bin Georg Müller. Ihr Kostüm ist wirklich orginell."

An der Bushaltestelle bietet sich folgender Satz an: "Hallo, ich bin Georg Müller. Ich habe Sie schon öfter im Bus sitzen sehen."

 

 

Schneller lesen so geht´s

Konzentriertes und schnelles Lesen ist auch das Ergebnis der äußeren Umstände. Schon das schlechte Licht, die falsche Umgebung oder die unbequeme Haltung können die Informationsaufnahme entscheidend beeinflussen.

1. Denken vorm Lesen
nicht gleich draufloslesen. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit für die Frage: Was will ich mit der Lektüre erreichen? Überfliegen Sie kurz das Inhaltsverzeichnis. Fragen Sie sich, ob in diesem Buch das enthaltene sein könnte, was Sie wirklich suchen. Prüfen Sie: Muss ich dazu das ganze buch lesen? Reichen nicht auch ausgewählte Kapitel? solche Überlegungen sparen Zeit und machen den Kopf frei für die Lektüre.

2. Störquellen ausschalten
Bewegungen im Leseumfeld stören die Konzentration. Verbannen Sie alles aus Ihrer Umgebung, was sich bewegt: die Uhr mit dem Sekundenzeiger, den animierten Bildschirmschoner. Das Büro mit Aussicht ist genauso ein Konzentrations_Killer wie die Pinnwand über dem Schreibtisch oder die gelben Zettel, die am Bildschirmrand kleben und beim Lesen am PC nerven. Auch Musik im Hintergrund lenkt ab und bremst das Lesetempo. Grafiken, Fotos und große überschriften vor demLesenk kurz anschauen. Auch sie ziehen sonst beim Lesen die Aufmerksamkeit auf sich.

3. Licht annmachen
Je nach Helligkeit benötigt das menschliche Auge zwischen 150 und 400 Millisekunden, um ein Bild, also ein bis vier Wörter, auf die Netzhaut zu bannen. Optimale Helligkeit: rund 1000 Lux, das entspricht dem Tageslicht bei bedecktem Himmel. Brillenträger brauchen mehr Licht, weil die Gläser 20 Prozent Licht schlucken. Der Raum, in dem Sie lesen, sollte nur wenig dunkler sein als der Lesplatz. Reflexartig suchen die Augen immer wieder die Dunkelheit ab, um zu prüfen, ob nicht doch irgendwo Gefahr lauert.

4. Lümmeln ist besser
Wählen Sie eine bequeme Haltung und Position, sonst verkrampft der Körper, die Konzentration lässt nach. Legen Sie sich Papier und Stift für Notizen bereit. Schreiben Sie sich nach der Lektüre jedes Kapitels Schlüsselwörter auf. Durch diesen Spickzetteleffekt behalten Sie mehr vom Inhalt.

 

 

Wie Sie sich bestens auf die tägliche Informationsflut vorbereiten

1. Blättern - einfach so
Vergessen Sie das planlose Querlesen. Das hat noch keinem etwas gebracht. Versuchen Sie es stattdessen mit Blättern im Sekundentakt, aber ohne wirklich zu lesen. nehmen Sie als Trainingsgerät ein Buch. Knicken Sie es vorsichtig nach hinten über den Rücken und streichen Sie mit dem Handballen die Seiten dort nach, wo sie gebunden sind. Ein Taschenbuch gehört in beide Hände, der Buchrücken zeigt zu Ihnen. Dann rollen Sie es wie eine Zeitung in beide Richtungen auf.
Legen Sie das Buch nun hin und blättern Sie es so schnell es geht durch. Halten Sie auch dann nicht inne, wenn Sie versehentlich mehrere Seiten auf einmal umgeschlagen haben. Der Konzentrationsverlust ist größer als das Wissen, das Ihnen auf den entgangenen Seiten vermeintlich durch die Lappen gegangen ist. Die Augen fliegen beim Blättern frei über den Text, ohne sich irgendwo festzubeißen. Führen Sie eine Hand von rechts oben nachlinks untenüber jede Doppelseite. Ihre Augen erfassen damit ein Viertel der Textmenge. Machen Sie Pause und versuchen Sie dann, sich ein Bild von dem Text zu machen.

2. Lesen - nur keinen Müll
Schauen Sie sich Bilder und Grafiken zuerst an. Meist können Sie dann auf das Lesen des jeweiligen Kapitels getrost verzichten. Texte erklären meist ohnehin nur die Schaubilder, die sich eigentlich von ganz allein erschließen sollten. Zwei Drittel normaler Texte sind ohnehin Ballast, sogar Lehr- und Fachbücher bestehen in der Regel aus einem Viertel Sprachmüll. Gwöhnen Sie sich deshalb an, zuerst Einleitung und Schluss längerer Texte zu lesen, dann Vorspänne und Zusammenfassungen einzelner Kapitel. Wichtige Anhaltspunkte sind gefettete oder kursiv gedruchte Sätze oder Absätze. Sie liefern häufig das Fazit der jeweiligen Passage. Den Rest können Sie sich schenken.
Überprüfen Sie jedoch kritisch bei jeder Etappe, ob Ihr Leseziel bereits erreicht ist. Fragen Sie sich: Passt der Buchinhalt zu meinem Lesezweck? Und brechen Sie die Lektüre sofort ab, wenn Sie alle nötigen Informationen zusammenhaben, auch wenn Sie erst bis zur Hälfte vorgedrungen sind. Viel schlauer werden Sie nicht mehr werden.

3. Suchen - mit dem Finger
Damit überprüfen Sie, ob ein Text für ein Thema, das Sie interessiert, überhaupt wichtig ist. Lassen Sie einen Stift oder einfach den Zeigefinger Ihrer Schreibhand über den Text wandern und sprechen Sie den gesuchten Begriff lautlos vor sich hin. Finger oder Stift dürfen das Papier nicht berühren. Bei kürzeren Texten reicht es, wenn Sie nur Ihre Augen über den Text wandern lassen, um ein entscheidendes Stichwort zu entdecken.

4. Malen - als Stütze
Filtern Sie nach jedem Kapitel aus dem Gelesenen Schlüsselwörter heraus. Dann malen Sie sich ein Bild vom Text. Diese Technik hilft, den Inhalt besser zu behalten und erspart Ihnen das nochmalige Nachlesen. Bei diesem Mind-Mapping platzieren Sie eine Skizze, die das Hauptthema des jeweiligen Kapitels illustriert in die Mitte einer quer gelegten Din-A4-Seite. Es geht dabei nicht um Schönheit der Darstellung, sondern um eine visuelle Gedächtnisstütze. hauptgedanken gehen von diesem Bildmittelpunkt aus und verzweigen sich in die dazugehörigen Nebengedanken. In jede Zeile steht nur ein Wort. Das fördert die Aossoziationsfähigkeit. Verwenden Sie Zahlen oder Codes, um die Gedanken in die richtige Reihenfolge zu bringen. Versuchen Sie möglichst wenig mit Wörtern zu arbeiten. Kleine Zeichnungen, Farben und Symbole dagegen erleichtern dem Gedächtnis die Arbeit, sie lassen sich einfach besser behalten. Wem das Zeichnen zu mühselig ist, kann sich nach der gleichen Technik auch ein Textbild erstellen, ohne Zeichnungen, nur mit den Schlüsselwörtern und Pfeilen, die diese miteinander verbinden. Haben Sie einzelne Bilder von allen Kapiteln erstellt, fassen Sie diese zu einem einzigen Gemälde zusammen.

 

 

In diesen Bereichen stehen die Chancen für Gründer besonders gut

Wireles:
Der drathlose Zugang zum Internet übers Handy ist in der Venture-Capital-Szene derzeit das Thema Nummer eins. Alles ist gefragt, was die Infrastruktur verbessert. Wer Einfälle zur mobilen Anbindung des Autos an das Internet hat, rennt bei Geldgebern derzeit offenen Türen ein.

M-Commerce:
Bald kaufen wir alle unsere Kinokarten und unser Bahn-Ticket übers Handy. Bis dahin gibt´s noch einige offene Nischen für Gründer.

Konvergente Technologien:
Wireless, Hardware und Software miteinander verbinden - ein Zukunftstrend.

Optische Netzwerke:
Immer größere Datenmengen werden immer schneller übertragen. Hardware-Komponenten sind gefordert, die Infrastruktur aufbauen und es erlauben, Videos problemlos aus dem Internet auf den PC herunterzuladen.

Life-Science:
Medikamente, Forschungstechnologien, Organzucht - alles, was sich mit der gesundheit des Menschen beschäftigt begeister Risikokapitalisten. Besonders erwünscht: Ideen im Bereich Bio-Chips und Bioinformatik. Besonders willkommen: Gründer, die maßgeschneiderte Therapien anbieten können.

Telemedizin:
Noch längst nicht ausgeschöpft sind Technologien zur Übertragung von Patientendaten von zu Hause an den Arzt oder zur Fernüberwachung von beispielsweise Herzinfarktgefährdeten. Ein riesiger Zukunftsmarkt.

 

 

Die 10 häufigsten Fehler der Start-ups

Auf der Suche nach Risikokapital? Vermeiden Sie unbedingt:

1.) ... sich nur bei einer einzigen Venture-Capital-Gesellschaft zu bewerben. Sprechen Sie immer mit mehreren Risikokapitalgebern.

2.) ... beim Vorstellungsgespräch das Portfolio und die Spezialbereiche des VC´s nicht zu kennen. Informieren Sie sich vorher übers Internet.

3.) ... blind aus dot.com ein dot.de zu machen. Wenn Sie schon ein Konzept aus den USA kopieren, dann sollten Sie es wenigstens dem europäischen Markt anpassen.

4.) ... keinen persönlichen Kontakt zum VC zu suchen. Die besten Chancen haben Sie, wenn Sie jemanden begeistern können, der den Kapitalgeber gut kennt.

5.) ... bei den Gewinnerwartungen zu übertreiben. Das wird vom Venture-Capital-Geber als Inkompetenz des Management-Teams aufgefasst.

6.) ... Kritik und Tipps vom VC im ersten Gespräch abzuwürgen. Seien Sie immer offen und gehen Sie auf Ratschläge ein.

7.) ... in Turnschuhen zum Gesprächstermin zu erscheinen. Professionelles Auftreten ist auch in der New Economy bei solchen Terminen absolut notwendig. Üben Sie Ihre Präsentation ausgiebig.

8.) ... sich alleine zu bewerben. Beim Risikokapital hat man nur als Team eine Chance, bei schnellem Firmenwachstum ist der Einzelgänger noch schneller überfordert.

9.) ... risikoscheu zu sein. Venture-Capitalists erwarten, dass auch Sie das Risiko mittragen, finanzielles und persönliches Engagement zeigen.

10.) ... den Business-Plan für Experten zu schreiben. Die Venture-Capital-Firmen wollen so schnell wie möglich verstehen, worum es geht.

 

 

Anrufbeantworter: Immer noch Angst vorm Band

Weit verbreitet, weil eigentlich nützlich, und dennoch vielfach unbeliebt ist der Anrufbeantworter. Zu diesem Ergebnis kam eine Untersuchung des Münchner Büro-Zentrums.

Demnach hinterlassen 57% der Anrufer keine Nachricht, die Hälfte davon versucht es noch ein zweites Mal, um dann ebenfalls aufzugeben. Nur 16% sprechen ihre Nachricht bereits beim ersten Versuch verwertbar auf. Und immerhin 11% der Sprecher hinterlassen unklare, unvollständige oder fehlerhafte Nachrichten. Unterm Strich gehen bis zu zwei Drittel möglicher Geschäftskontakte verloren, wenn sich statt freundlicher Mitarbeiter nur das Band meldet.

Falls Sie häufig abwesend sind und viele Ihrer Geschäftskontakte durch anrufende Interessenten entstehen, können Sie einen Büro- oder Sekretariatsservice beauftragen, die Gespräche per Anrufweiterschaltung anzunehmen.

Überprüfen Sie aber auch den Ansagetext auf Ihrem Anrufbeantworter. Haben Sie wirklich alles getan, den Anrufer "bei der Stange" zu halten und ihn zum Aufsprechen einer Nachricht zu motivieren?

Probieren Sie es mal mit folgendem Muster:

  • Begrüßung: "Guten Tag, hier ist (Vor- und Nachname, Firma)."
     
  • Entgegenkommen: "Vielen Dank für Ihren Anruf. Wir sind (ich bin) zwar nicht anwesend, (sind) aber trotzdem für Sie da!"
     
  • Handlungsaufforderung: "Legen Sie nicht auf, hinterlassen Sie einfach Ihre Nachricht nach dem Signalton."
     
  • Nutzen der Handlung: "Wir rufen (ich rufe) Sie umgehend zurück."
     
  • Alternative schaffen: "Falls Sie mich (uns) persönlich sprechen wollen, erreichen Sie uns von Montag bis Freitag täglich von ... bis ..."
    Wichtig: Sprechen Sie die Zeiten Ihrer Erreichbarkeit langsam, damit der Anrufer diese wichtige Information auch aufnehmen kann. Erklären Sie keine komplizierten Zeitraster und Stundenpläne, sondern planen Sie übersichtlich: Montag bis Freitag von 9-16 Uhr.
     
  • Bedanken: "Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Nachricht."
     
  • Sprechen Sie freundlich und deutlich. Sprechen Sie nicht zögerlich, sondern zügig und konzentriert, aber ohne Hektik.

Und noch ein Tip: Denken Sie an die Aufnahmekapazität Ihres Gerätes. Löschen Sie nicht mehr benötigte Anrufe aus dem Digitalspeicher und achten Sie darauf, daß Ihre Kassette möglicherweise abgelaufen ist, falls Sie - um das Band zu schonen - nicht regelmäßig zurückspulen.

Sicher haben auch Sie schon aufgelegt, wenn Sie auf einen Automaten trafen. Sie erwarten das persönliche Gespräch, und nun sollen Sie Ihre Stimme und Ihr Anliegen überraschenderweise einer Maschine anvertrauen, die unbestechlich jeden Fehler und jede Unsicherheit dokumentiert.

Die folgenden Tips sollten Sie unbedingt beachten, um Zeit und Geld für erneute Anrufe zu sparen:

  • Seien Sie immer darauf vorbereitet, auf einen Anrufbeantworter zu treffen, vor allem, wenn Sie außerhalb üblicher Geschäftszeiten anrufen.
  • Prägen Sie sich folgende Struktur mit den fünf "W's" ein und nutzen Sie die Zeit des Ansagetextes, diese kurz zu rekapitulieren:

    - Wer?
    "Guten Tag, hier ist (Vor-/Nachname) von (Firma/Abteilung)."
    - Warum?
    "Ich habe eine Nachricht für ..." oder "Ich bitte um Information von ... / über ..."
    - Was?
    Präzisieren Sie Ihre Nachricht oder Ihren Informationswunsch.
    - Wohin?
    "Meine Telefonnummer ..., Faxnummer ..., Adresse ..." (Vorwahl nicht vergessen).
    - Wann?
    "Sie erreichen mich ..." oder "Sollte ich nicht anwesend sein, wenden Sie sich bitte an Herrn .../Frau ..."

 

 

Telefontips: Kunden am Telefon

Vom anrufenden Kunden lebt Ihr gesamtes Unternehmen. Jeder Interessent, der Sie nicht erreicht oder auflegt, bevor Sie abgehoben haben, bedeutet für Sie eine verpaßte Umsatzchance. Dieser Tatsache sollten sich alle Mitarbeiter Ihres Betriebes stets bewußt sein. Vermeiden Sie deshalb diese 3 Fehler in Ihrem Betrieb:

  • Fehler 1: Sie führen ein hausinternes Gespräch und reagieren nicht oder erst nach mehr als dreimaligem Klingeln auf einen von außen kommenden Anruf.
    Richtig: Externe Gespräche haben Vorrang vor internen. Unterbrechen Sie Ihr Gespräch sofort und nehmen Sie den externen Anruf an. Stellen Sie sicher, daß sich alle Mitarbeiter ebenso verhalten und verabreden Sie einen kurzen Hinweis für diese Fälle. Beispielsweise: "Ich bekomme einen externen Anruf und rufe sie gleich zurück." So weiß jeder Mitarbeiter, daß Notwendigkeit das Handeln beherrscht und nicht Unhöflichkeit.
     
  • Fehler 2: Ihr externer Anrufer hat ein Problem, das Sie nicht sofort am Telefon lösen können oder für das Sie nicht zuständig sind - und Sie verschieben Ihre Hilfe auf unbestimmte Zeit.
    Richtig: Praktizieren Sie "problem ownership" und übernehmen Sie das Problem: Nummer und Erreichbarkeit des Kunden notieren und Rückruf spätestens nach 24 Stunden zusagen.
    Trick: Trotzdem früher melden, falls Sie bereits genügend Erkenntnisse für einen konkreten Zwischenbericht gewonnen haben: "Das von Ihnen gewünschte Ersatzteil ist lieferbar und bereits unterwegs, ich rufe Sie sofort an, wenn es bei uns eingetroffen ist."
     
  • Fehler 3: Sie oder ein Mitarbeiter sind nur einige Minuten abwesend, aber niemand fühlt sich für das verwaiste Telefon verantwortlich.
    Richtig: Bei Raumnutzung durch mehrere Personen dafür sorgen, daß anwesende Mitarbeiter das Gespräch annehmen. Falls technisch möglich: Telefon auf einen anderen Mitarbeiter umstellen. Dieser Handgriff sollte jedem geläufig sein - auch wenn viele Telefonanlagen umständlich zu bedienen sind. Eine auf dem Telefon angebrachte Notiz mit den Bedienschritten schafft Abhilfe.

 

 

Besprechungen: Was Sie gegen Zuspätkommer tun können

Zuspätkommer sind ein häufiges Ärgernis. Sie stören den Ablauf, Informationen müssen wiederholt werden, oder die Pünktlichen werden bestraft, indem sie warten müssen.

Mit den folgenden 5 Tips bekommen Sie das Problem in den Griff:

  • Nehmen Sie keine Rücksicht auf Zuspätkommer.
     
  • Sorgen Sie dafür, daß Unterlagen und Präsentationsmittel so vorbereitet sind, daß Sie pünktlich beginnen können. Sonst werden auch die pünktlichsten Mitarbeiter bald selbst später kommen.
     
  • Stellen Sie die wichtigsten Themen an den Anfang.
     
  • Machen Sie das Thema "Was können wir gegen Unpünktlichkeit tun?" zum Tagesordnungspunkt.
     
  • Setzen Sie Besprechungen nicht zu halben oder vollen Stunden an, sondern beispielsweise um "9:50 Uhr" oder "11:15 Uhr".

 

 

Potentiale: Wie gut kennen Sie Ihre Kunden?

Auswertungen in verschiedenen Wirtschaftszweigen haben gezeigt, daß eine 5%ige Steigerung der Kundenbindung bis zu 20% mehr Erträge bringen kann.

Auch Sie können von dieser Erkenntnis profitieren.

Machen Sie sich bewußt, daß es grundsätzlich kostengünstiger ist, dauerhafte oder zusätzliche Geschäfte mit zufriedenen Stammkunden zu machen, als neue Kunden zu gewinnen (worauf Sie natürlich trotzdem nicht Verzichten sollten). Einen Stammkunden, dessen Wünsche und Vorlieben Sie kennen, brauchen Sie nicht mehr lange "auf den Zahn zu fühlen". Sie können sofort Angebote seiner "Preisklasse" vorlegen. Auch können Sie auf bestimmte Serviceangebote und zusätzliche Leistungen verzichten, wenn Sie wissen, worauf Ihr Kunde keinen Wert legt.

 

 

Sicherheit: Sind Sie für den Notfall gerüstet?

Ein Betriebsunfall oder eine plötzliche Krankheit ist sicher das letzte, was Sie sich oder Ihren Mitarbeitern wünschen. Was aber, wenn es doch dazu kommt? Schnelle Hilfe kann Leben und Gesundheit retten, Arbeitskraft erhalten.

Deshalb sollten Sie und andere Mitarbeiter wissen:

  • Welches sind die Telefonnummern für den Notfall?
  • Wer hat einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert?
  • Wo ist der nächste Arzt?
  • Wo ist das nächste Krankenhaus?
  • Welche Medikamente sind vorhanden?

Überprüfen Sie regelmäßig die Einhaltung betrieblicher Sicherheitsbestimmungen und vernachlässigen Sie Ihre Büroapotheke nicht. Prüfen Sie diese auf Vollständigkeit, ersetzen Sie Medikamente mit bevorstehendem oder bereits überschrittenem Verfallsdatum. Häufiges und gefährliches Ärgernis: die Pflaster kleben nicht mehr. Und vergessen Sie bei Ihrem Check auch die Verbandskästen Ihrer Firmenfahrzeuge nicht.

 

 

Abzocker: Adreßeinträge - schauen Sie genau hin

Neugegründete Unternehmen werden häufig von unseriösen Adreßfirmen abgezockt. Die Formulare und Rechnungen zur Eintragung in eine (für Sie völlig unwichtige) Adreßdatei ähneln den Vordrucken des Handelsregisters, und am Ende haben Sie eine Rechnung von bis zu 1.000 DM auf dem Tisch, die von Ihrer Buchhaltung eventuell ungeprüft bezahlt wird. Besonders in Urlaubszeiten treiben die unseriösen Anbieter ihr Unwesen - dann sind Firmen in der Regel personell schlechter besetzt und unaufmerksamer.

Wenden Sie sich im Zweifelsfall an die Industrie- und Handelskammer oder an den DSW - Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität (Landgrafenstr. 24b, 61348 Bad Homburg, Tel.: 06172/1215-0, Fax 06172/8422). Dort kennt man die dubiosen Anbieter (oder lernt sie durch Ihren Hinweis kennen) und leitet gegebenenfalls Abmahnungen oder Verfahren wegen arglistiger Täuschung ein. Bei nachgewiesener Arglist ist auch eine Anfechtung bereits bezahlter Rechnungen möglich

 

 

Zeittip: So sparen Sie Zeit beim Schreiben

  • Nicht jede Anfrage müssen Sie mit einem aufwendigen Schreiben beantworten. Vermerken Sie kurze Antworten oder Nachfragen direkt auf dem Ihnen vorliegenden Schreiben - und dann ab ins Fax damit.
     
  • Haben Sie alles griffbereit? Flache, beschriftete Schublade mit Geschäftspapier, Faxformularen, Vordrucken, Kurzmitteilungen und Schmierpapier sollten Sie unbedingt direkt an Ihrem Arbeitsplatz haben.
     
  • Adressen: Ist Ihre Adeßverwaltung (Papier und/oder EDV) effizient? Wenn Sie häufig suchen müssen: Nehmen Sie sich die Zeit und schaffen Sie Abhilfe.
     
  • Sie müssen nicht immer vollständige Texte schreiben. Skizzieren Sie Ihre Entwürfe (Papier oder EDV) und überlassen Sie Ihrer Assistenz die endgültige Formulierung und die optische Gestaltung. Der fertige Brief wird Ihnen zur Unterschrift vorgelegt.
     
  • Schreiben Sie stets deutlich lesbar, das erspart Ihnen und dem Empfänger Ihrer Nachricht Zeitverluste durch lästige Rückfragen.
     
  • Müssen Sie überhaupt alles schriftlich machen? In vielen Fällen tut es auch ein kurzer Anruf.
     
  • Ein unaufgeräumter Schreibtisch birgt viele Ablenkungsgefahren: Räumen Sie auf, schaffen Sie Platz.
     
  • Bevor Sie schreiben: Machen Sie sich kurz die wesentlichen Punkte bewußt und legen Sie eine Reihenfolge fest.
     
  • Sie legen unbedingt Wert auf Fehlerfreiheit: Überarbeiten Sie Ihren Text höchstens 2mal. Achten Sie beim ersten Mal ausschließlich auf Inhalt (stimmen Fakten und Zahlen?) und Stil. Erst im zweiten Durchgang suchen Sie (im nun bereits geänderten Text) nach Rechtschreib-, Interpunktions- und Grammatikfehlern. Bei kurzen Texten mit unkomplizierten Inhalten können Sie die beiden Arbeitsgänge zusammenlegen. Bei Kurzmitteilungen oder -anmerkungen ist ein schneller Check das Maximum. Lediglich Schreiben von besonderer Bedeutung (mit juristischen, vertraglichen oder wirtschaftlichen Konsequenzen) sollten Sie, Ihr Teilhaber oder Ihre Assistenz weiteren Kontrollen unterziehen.
     
  • Prüfen Sie: Was müssen Sie überhaupt selber schreiben? Delegieren Sie und vertrauen Sie auf die Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter - Sie haben sie ja schließlich eingestellt.
     
  • Der Umgang mit Computer und Textverarbeitung dauert bei Ihnen zu lange? Schaffen Sie unbedingt Abhilfe. Nehmen Sie sich die Zeit, Funktionen und Möglichkeiten besser kennenzulernen und schneller zu nutzen. 10 verschenkte Minuten pro Tag - das macht eine komplette Woche pro Jahr! Außerdem: Immer wiederkehrende Probleme und Zeitverluste am Computer sind stimmungsstörend und demotivierend.

 

 

Autoreisen: So vermeiden Sie den "toten Punkt"

Autofahren ist harte Arbeit. Während Berufskraftfahrer für ihre oft gefährlichen Stunden hinterm Steuer bezahlt werden, verbringen Sie als Selbständiger dort viel ungenutzte Zeit. Und Ihre eigentliche, gewinnbringende Arbeit beginnt erst am Zielort.

Prüfen Sie für jeden Reisetermin konsequent:

  • ob die Anreise per Flugzeug/Bahn plus Taxi nicht wertvolle Arbeits- und/oder Erholungszeit für Sie bringt, auch wenn Sie manchmal etwas länger unterwegs sind,
     
  • ob die Reise zum Erreichen Ihrer Geschäftsziele wirklich notwendig ist,
     
  • ob ein Einzeltermin wirklich unabdingbar ist oder Sie mehrere Besuche in anderen Landesteilen zeitlich zusammenlegen können,
     
  • ob ein Treffen "auf halben Wege" möglich ist.

Nach einer Studie der deutschen Verkehrswacht gehen 24% der tödlichen Unfälle auf bayerischen Autobahnen auf Einschlafen am Steuer zurück: Die Universität Regensburg schätzt diese Quote gar auf 50%. Und zu 100% dürfte feststehen, daß keiner der übermüdeten Fahrer daran dachte, daß es ausgerechnet ihn "erwischen" würde.

Wenn Sie lange Fahrten nicht vermeiden können, beachten Sie bitte folgende Tips:

  • Fahren Sie keinesfalls länger als 8 Stunden pro Tag.
     
  • Bedenken Sie, daß Ihre Leistungsfähigkeit bereits nach 4 Stunden Fahrt deutlich nachläßt.
     
  • Sorgen Sie stets für ausreichende Zufuhr von Frischluft.
     
  • Legen Sie regelmäßig Pausen ein, bewegen Sie sich und machen Sie Gymnastik - auch wenn's draußen ungemütlich ist.
     
  • Die Einschlaf-Gefahr ist zwischen 3 und 5 Uhr morgens ganz besonders hoch. Hier besonders: Bewegungspausen machen! Auch nachmittags gegen 14 Uhr haben die meisten Menschen einen "toten Punkt". Richten Sie Ihre Pausen also entsprechend ein.
     
  • Achten Sie auf Ihre Reise-Ernährung: Obst, Gemüse und Getreideprodukte ja, fettes und zu vieles Essen nein.
     
  • Kaffee ist ein trügerischer "Wachhalter": Ihre Leistungskurve fällt schon nach wenigen Minuten schnell und um so tiefer wieder ab.

 

 

Motivationstip: GEWINNER ...

  • konzentrieren sich auf die Früchte des Erfolges, nicht auf die Fehler und Rückschläge, die den Weg zum Zielbegleiten,
     
  • warten nicht auf Motivation; sie motivieren sich, indem sie einfach anfangen,
     
  • suchen nach Lösungen, nicht nach Gründen, warum etwas nicht geht,
     
  • bewegen sich zielgerichtet und vermeiden puren Aktionismus,
     
  • denken positiv und machen auch aus kritischen Situationen noch das Bestmögliche.

 

 

Drei Tips zum richtigen schnellen Lesen

  • Texte überfliegend lesen: Wenn Sie Ihre Lesegeschwindigkeit steigern wollen, überfliegen Sie Ihren Text nur noch. Möglicherweise wenden Sie diese Technik, die auch Diagonal- oder Querlesen genannt wird, schon an. Insbesondere beim Überfliegen eines Fachartikels oder der Tageszeitung ist diese Technik sinnvoll. Der Vorteil: Sie stellen damit leicht fest, ob etwas für Sie Neues in einem Artikel vorkommt.

    Zum Verstehen und Behalten wichtiger Textteile ist das überfliegende Lesen nicht geeignet. Lassen Sie sich nicht durch den Eindruck täuschen, wichtige Texte beim Überfliegen bereits verstanden zu haben.

    Somit können Sie sie auch nicht von den unwichtigen Texten unterscheiden, und alles war für Sie gleich unwichtig. Denn Sie haben ja kaum etwas behalten.
     
  • Lesen mit Turbogeschwindigkeit: Obgleich es auf den ersten Blick paradox klingt - es ist sinnvoller, Ihre Lesegeschwindigkeit sofort deutlich zu steigern und den Text nicht mehr nur zu überfliegen, sondern suchend zu lesen!

    Sie sollten lieber bestimmte Informationen oder Teile Ihres Textes suchen - mit noch weiter erhöhter Geschwindigkeit, als Sie sie beim Überfliegen des Textes haben.
     
  • Die Lesegeschwindigkeit variieren: Erst wenn Sie diese Textteile anhand eines Stichwortes gefunden haben, verringern Sie Ihre Lesegeschwindigkeit erheblich und lesen diese Inhalte jetzt mit der sinnvollen Geschwindigkeit für verstehendes Lesen. Dann können Sie die für Sie wichtigen Informationen noch während des Lesens gut durchdenken und auch behalten.

Je eher Sie Ihre Geschwindigkeit der Schwierigkeit und der Bedeutsamkeit des Textes anpassen können, desto effektiver lesen und verstehen Sie!

 

 

Telefonieren: 10 Tips für Ihre Gesprächsvorbereitung

  • Sammeln Sie so viele Informationen über ihr Gegenüber, wie Sie auftreiben können. Es reicht nicht der Name, sondern Sie benötigen Funktion und Entscheidungsbefugnis. So vermeiden Sie zeitraubende "Durchfragerei" und haben einen besseren Stand im Gespräch.
     
  • Erstellen Sie sich einen Telefonleitfaden. Darin sollten eine Kurzvorstellung Ihrer Person und des Unternehmens sowie eine Kurzversion über den Zweck Ihres Anrufs enthalten sein. Sie verhindern so die Gegenfrage über Ihre Person oder nach dem Grund Ihres Anrufes. Damit sparen Sie zeit und tragen zum positiven Gesprächseinstieg bei.
     
  • Der Angerufene wird durch den Anruf meist aus seiner Arbeit herausgerissen. Machen Sie Ihm schnell den Nutzen des Gesprächs mit Ihnen deutlich. Er kann Sie und Ihr Anliegen dann für sich einsortieren und schneller verstehen, worum es Ihnen geht. So ist er mit seinen Gedanken ganz bei Ihnen. Außerdem sparen Sie Zeit, falls Sie wider Erwarten nicht den geeigneten Ansprechpartner erreicht haben.
     
  • Bereiten Sie sich auf Mögliche Einwände Ihres Gesprächspartners vor. Sie werden so von einigen Fragen nicht überrascht und müssen sich nicht ausschweifend formulierte und Zeit stehlende Argumente "ausdenken". Zudem haben Sie dann den Kopf frei, um das Gespräch in Ihrem Sinne zu steuern.
     
  • Bereiten Sie Fragen vor, um die Wünsche, Bedürfnisse oder Probleme Ihres Gegenübers zu erfahren. Hier gilt das Motto: "Wer fragt, der führt". Wenn Sie wissen, was Sie fragen wollen, müssen Sie nicht erst während des Gesprächs mühsam grübeln.
     
  • Führen Sie Ihre Telefonanrufe zum richtigen Zeitpunkt durch. Beispielsweise ist der Montagmorgen ein ungünstiger Termin. Hier sind oft Meetings und Besprechungen angesetzt. Generell bietet sich die zeit von 8:30 bis 11:00 Uhr sowie von 14:30 bis 16:00 Uhr an. Freiberufler können Sie auch später anrufen.

    Die besten Anrufzeiten sollten Sie aber durch eigene Beobachtung untermauern, indem Sie über längere zeit festhalten, wann Sie wen erreicht haben. Denn nur Sie wissen über die Besonderheiten Ihrer Gesprächspartner. Dieser Aufwand kann sich schon bei Ihrem nächsten Anruf auszahlen.
  • Legen Sie sich alle notwendigen Unterlagen sortiert und griffbereit zurecht. Das beginnt bei dem letzten Schriftwechsel und endet bei Ihrem Terminplan zum festlegen des Folgekontaktes.
     
  • Definieren Sie vorab Ziele, die Sie erreichen wollen. Es kann ein Minimalziel sein, beispielsweise daß der Gesprächspartner Ihr Produkt kennenlernt und Sie um die Zusendung von Unterlagen bittet. Es kann auch ein Maximalziel sein: der Verkaufsabschluß. Die Zieldefinition verhindert, daß Sie Nebenthemen zu ausgiebig, Ihr Hauptanliegen jedoch zu kurz behandeln. Denn eines darf nicht passieren: ein zweiter Anruf mit dem Tenor: "Ich habe ja ganz vergessen ..."
     
  • Auch das beenden Ihres Gesprächs sollten Sie planen, zumindest, wenn Sie noch nicht so routiniert sind. Der erste Eindruck haftet genauso wie der letzte am besten im Gedächtnis Ihres Gesprächspartners.
     
  • Bevor Sie einen wichtigen Geschäftlichen Anruf tätigen, sprechen Sie sich warm, indem Sie vorher weniger wichtige Telefonate führen. Kein Sportler geht unaufgewärmt in einen Wettkampf, das Verletzungsrisiko ist zu groß. Warum sollten Sie das Risiko eingehen, einen wichtigen Anruf zu verpatzen? Neben den geschäftlichen Konsequenzen wäre Ihre persönliche Verletzung über den telefonischen Mißerfolg auszukurieren.

 

 

Team-Management: So sparen Sie Zeit bei Team-Besprechungen

"Eigentlich wollte ich noch 2 weitere Punkte ansprechen. Aber dazu ist jetzt keine Zeit mehr", heißt es nicht selten nach einer Besprechung. Kennen Sie das auch? Sie diskutieren ewig und lassen daher Meeting auf Meeting folgen. Aber Entscheidungen fallen dadurch nicht schneller.

Deshalb sollten Sie sich dafür einsetzen, die richtige Methode für Meetings anzuwenden. Entwickeln Sie einen Maßnahmenplan, den Sie beim nächsten treffen besprechen. Es ist auch Ihre Zeit, die in unendlichen Sitzungen ausgesessen wird.

  • Maßnahme 1: Besprechungen reduzieren.
    Nicht immer sind Teamsitzungen notwendig. In manchen Fällen reicht eine Mitteilung oder das Einzelgespräch.
     
  • Maßnahme 2: Grenzen setzen.
    Das Ziel und die zeit einer Besprechung müssen klar definiert sein. Eine Uhr auf dem Tisch hilft Ihnen, das vereinbarte Zeitbudget einzuhalten.
     
  • Maßnahme 3: Rollenverteilung klären.
    Setzen Sie einen Moderator und/oder einen Zeit-Controller ein, visualisieren Sie auf Flipchart oder Metaplantafel.
     
  • Maßnahme 4: Sach- und Beziehungsebene trennen.
    Legen Sie als Moderator Regeln zur Trennung von Sach- und Beziehungsebene fest. Die meisten Besprechungen dauern deshalb so lange, weil "zwischen den Zeilen" Beziehungen und persönliche Kontakte zum Thema gemacht werden. Das führt aber zu keinem Ergebnis. Kehren Sie zum eigentlichen Thema zurück und machen Sie Konflikte im Team zum ausdrücklichen Gegenstand einer späteren Diskussion.
     
  • Maßnahme 5: Vorbereitungen treffen.
    Fordern Sie von allen Beteiligten, ihre entsprechenden Unterlagen paratzuhalten. Wenn das Telefon stört, Visualisierungsmaterial oder Stühle fehlen, kann gut eine Viertelstunde oder mehr verlorengehen.
     
  • Maßnahme 6: Besprechungsphasen beachten.
    Achten Sie auf diese Besprechungsreihenfolge:
    - Zu Beginn: Problemformulierung mit kurzen Statements zum Stand der einzelnen Arbeitsfelder.
    - Die Folge: Lösungsvorschläge sammeln oder ein Meinungsbild malen.
    - Resultat: Entscheidung treffen.
    - Dann folgt die Planung: Verantwortlichkeiten zuteilen, Fristen festlegen und Möglichkeiten der Erfolgskontrolle überlegen.
     
  • Maßnahme 7: Entscheidungen treffen.
    Viele Besprechungen scheitern daran, daß Teamleiter nicht in der Lage sind, schnell Entscheidungen zu treffen. Wenn das in Ihrem Team der fall ist, sollten Sie auf Entscheidungen drängen. Denn es wird nicht leichter, wenn ein Thema doppelt oder dreifach beleuchtet wird.
    Kommen in einer Routinebesprechung grundlegende Fragen zur Sprache, sollte dafür ein Extratermin festgelegt werden, auf den sich jedes Teammitglied entsprechend vorbereiten soll.

 

 

Wie Ihre Besprechung zügig vorankommt

Jede Minute, die bei einer Besprechung eingespart werden kann, treibt Aufgaben voran, die sonst liegenbleiben würden.

Deshalb hier einige Leitungstips für die schnelle Durchführung einer Besprechung:

  • Fangen Sie pünktlich an.
     
  • Bestimmen Sie eine Person für die Protokollführung (falls noch nicht festgelegt).
     
  • Ernennen Sie einen "Zeitführer", der für die Einhaltung der vorgegeben Zeiten pro Tagesordnungspunkt sorgt.
     
  • Weichen Sie nicht von der Tagesordnung ab.
     
  • Halten Sie die Diskussion unter Kontrolle, damit sie nicht in Streit oder Langatmigkeit abgleitet.
     
  • Begrenzen Sie die Redezeit der einzelnen Teilnehmer.
     
  • Lassen Sie keine zeitraubenden Auseinandersetzungen zu.
     
  • Wiederholen Sie Ergebnisse oder Entscheidungen, lassen Sie den Protokollführer die Aufzeichnungen vorlesen.
     
  • Lassen Sie das Protokoll sofort kopieren und geben Sie jedem Teilnehmer ein Exemplar.
     
  • Brechen Sie die Besprechung ab, falls Ergebnisse nicht erreicht werden, weil Zahlen, Daten, Fakten fehlen.

Besprechungen sollten mit Entscheidungen beendet werden und nicht mit Floskeln wie "Lassen Sie uns darüber nachdenken und in nächster Zeit darüber sprechen".

 

 

Kreativität: 5 Regeln für kreatives Brainstorming

In der Phase der Ideenproduktion gilt:

  • keine Bewertung der Ideen, weder positiv noch negativ, keine Kommentare
     
  • Quantität geht vor Qualität
     
  • alle Idee werden für alle sichtbar aufgeschrieben
     
  • die Ideen anderer sollen aufgegriffen und weiterentwickelt werden
     
  • "Spinnen" ist erwünscht

Besonders die erste Regel ist immens wichtig, denn meist stehen wir unserer Kreativität selbst im Weg, indem schon in unserem Kopf eine Zensur stattfindet, die die meisten Ideen als albern, unbrauchbar oder undurchführbar klassifiziert und deshalb gar nicht erst zuläßt.

Oft sind es jedoch gerade solche Ideen beziehungsweise bearbeitete Versionen solcher Ideen, die Ihr Problem lösen könnten. Oder meinen Sie, die "Spinner", die sich ausgedacht haben, keinen Laden mehr zu haben, sondern einen Versandkatalog, hätten nicht zuerst ungläubiges Gelächter geerntet?

 

 

Effektiver arbeiten, die persönliche Leistungskurve beachten

Fast alle Menschen haben die gleiche Leistungskurve. Sie steigt am Morgen steil an um bis zum Vormittag ihren höchsten Wert zu erreichen. Danach fällt sie rapide bis zum Frühnachmittag ab. Ab dem Spätnachmittag steigt sie wieder kontinuierlich bis zum Spätabend an. Hierbei erreicht sie aber nicht den Höchstwert vom Vormittag.

Mit dem Wissen um Ihre Leistungskurve können Sie Ihre Arbeit effektiver über den Tag verteilen. Wichtige Arbeiten, die Ihre volle Konzentration verlangen, legen Sie auf den Vormittag. Weniger wichtige Arbeiten, etwa Telefonate legen Sie auf den frühen Nachmittag. Routinearbeiten sind am besten am Spätnachmittag aufgehoben.

Besprechungen und Konferenzen sind in den Morgenstunden am effektivsten. Allerdings berauben Sie sich damit Ihrer besten Arbeitszeit. Hier müssen Sie abwägen, was Ihnen wichtiger ist.

 

 

Smalltalk richtig führen

Auf Stehempfängen, bei Treffen mit Geschäftspartnern aber auch im privaten Kreis gilt es manchmal mit etwas Smalltalk über die Runden zu kommen. Doch die Kunst des belanglosen Gesprächs hat es in sich. Wer nicht aufpasst, tritt schnell ins Fettnäpfchen.

Vermeiden Sie auf jeden Fall Gespräche über Politik. Sie könnten sich schnell alle Sympathien verscherzen. Schließlich könnte Ihr Gegenüber einer anderen politischen Richtung anhängen.

Auch Religion sollte tabu sein, genauso wie Geld und kontrovers diskutierte Themen des aktuellen Zeitgeschehens. Zum Beispiel die Umweltpolitik und daraus resultierende Benzinpreise. Heben Sie sich solche Themen auf, bis Sie Ihr Gegenüber besser kennen gelernt haben.