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Wer geht vor: Dame oder Herr?
Normalerweise lässt der Gentleman der Dame den Vortritt.
Das gilt allerdings nicht beim Treppensteigen. Hier sollte der Herr
vorangehen. Der Grund: So kann er ihr nicht unter den Rock sehen.
Beim Treppabgehen ist es wieder andersherum. Hier geht der Herr voran um
im Falle eines Falles die Dame aufzufangen.
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Auf realistische Ziele bei
leistungsbezogenen Prämien achten
Immer mehr Unternehmen gehen dazu über, leistungsbezogene Prämien zu
zahlen. Dazu wird in einem so genannten Mitarbeitergespräch ein Ziel
definiert, bei dessen Erreichen eine Prämie ausgezahlt wird.
Das Problem dabei: Das angestrebte Ziel muss erreichbar sein.
Unrealistische Zielvorgaben wirken demotivierend und bewirken das
Gegenteil von dem was beabsichtigt war. Statt zum Wohle der Firma einen
erhöhten Einsatz zu zeigen, strengt sich der Mitarbeiter überhaupt nicht
mehr an.
Als betroffener Mitarbeiter sollten Sie deshalb unbedingt schon im
Mitarbeitergespräch auf Zielvorgaben bestehen die Sie auch erreichen können.
Und natürlich sollte der Mehraufwand auch der angebotenen Prämie
entsprechen. Denn es rechnet sich nicht, wegen ein paar Hundert Mark unzählige
Überstunden zu schieben.
Wenn Sie der Vorgesetzte sind, dann sollten Sie schon im Vorfeld das
Potenzial des Mitarbeiters ausloten. Nur wenn Sie dem Mitarbeiter ein Ziel
gegeben haben, dass er erreichen kann, erhöhen Sie auch die Effektivität
Ihrer Abteilung beziehungsweise Firma.
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Visualisieren Sie Ihre Ziele
Sie erreichen Ihre Ziele eher, wenn Sie diese vor Ihrem inneren Auge
visualisieren, also sichtbar machen.
Denken Sie sich genau in die Situation hinein, die herrscht, wenn Sie Ihr
Ziel erreicht haben:
Wie sieht das Ergebnis aus?
Wie wirkt sich das Ergebnis auf Ihre persönliche
Situation aus?
Stellen Sie sich vor, wie es ist, den neuen
Arbeitsplatz zu haben, oder das fertige Projekt zu sehen.
Wie reagiert Ihre Umgebung, Ihr Chef, Ihre
Familie darauf? Versetzen Sie sich in die Situation einer Feier hinein.
Worüber freuen Sie sich am meisten? Seien
Sie schon jetzt stolz auf das, was Sie erreichen werden.
Wenn Sie das Ziel konkret visualisiert haben, können Sie sich auch
vorstellen, wie Sie es erreicht haben.
Erkennen Sie den Trick?
Auf diese Weise finden Sie vom Endpunkt aus rückwärts den idealen Weg
zum Ziel.
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Gedächtnis: Namen besser behalten
So prägen Sie sich den Namen eines neuen Bekannten leichter ein:
- Bringen Sie den Namen mit einem Bild in Zusammenhang. Heißt Ihr Gegenüber
zum Beispiel "Müller", so stellen Sie sich die Person vor einer
großen Mühle vor.
- Zerlegen Sie lange Nachnamen. Den Namen "Thalhammer" teilen
Sie beispielsweise in "Tal" und "Hammer".
Visualisieren Sie einen riesigen Hammer, der quer in einer Schlucht
klemmt. Stellen Sie sich vor, wie die betreffende Person auf dem Werkzeug
über die Schlucht balanciert. Je abstruser die Vorstellung, desto
leichter bleibt sie im Gedächtnis.
- Bei Vornamen überlegen Sie, ob Sie bereits eine Person mit dem gleichen
Vornamen kennen. Wenn ja, stellen Sie die beiden Bekannten im Geiste
nebeneinander. Malen Sie sich deren Gemeinsamkeiten aus.
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Aktiv zuhören
Gespräche mit Ihrem Partner oder dem Kunden werden effektiver und
besser, wenn Sie aktiv zuhören:
1. Schenken Sie Ihrem Geprächspartner Aufmerksamkeit. Halten Sie Ihre
Gedanken beim Thema und schweifen Sie nicht ab. Die einfachste Möglichkeit
Interesse an dem Gespräch zu zeigen ist, Blickkontakt herzustellen.
2. Geben Sie ein positives Feedback. Lächeln und nicken Sie hin und
wieder.
3. Lassen Sie den Redner aussprechen. Wenn Sie unterbrechen, legen Sie
Desinteresse und Egoismus an den Tag.
4. Fassen Sie die Aussage des Anderen am Ende kurz zusammen. So gehen Sie
sicher, dass Sie den Inhalt richtig verstanden haben. Ihr Gesprächspartner
erkennt, dass Sie interessiert sind und fühlt sich verstanden.
5. Fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstanden haben. So verhindern
Sie Mißverständnisse und zeigen, dass Ihnen an dem Gespräch etwas liegt
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Richtig telefonieren
Telefonate mit dem Finanzamt, mit dem Chef oder mit einem wichtigen
Kunden machen viele Menschen nervös. So bleiben Sie ruhig und führen ein
gutes Gespräch:
1. Bereiten Sie sich auf das Telefonat vor. Notieren Sie vor dem Anruf
alle Fragen, die Sie stellen möchten. Auf diese Art vergessen Sie in der
Aufregung nichts.
2. Führen Sie das Gespräch an einem ruhigen Ort. Geben Sie anderen
Familienmitgliedern oder Arbeitskollegen Bescheid, dass Sie nicht gestört
werden möchten. So vermeiden Sie Unterbrechungen und Unruhe während des
Gesprächs.
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Cross Selling im Telefonverkauf
Telefonische Anfragen zu bearbeiten und zu beantworten, kostet Zeit und
Geld. Die unverbindliche Anfrage oder das Anfordern eines Angebots
belastet Ihr Unternehmen.
Lehren Sie Ihre Mitarbeiter die Cross-Selling-Methode: Der Kunde wünscht
A. Ihr Telefonmitarbeiter bietet ihm B an; der Kunde kauft B. Beispiele:
1. Ein Kunde möchte den Preis für Lösungsmittel einer kleinen Menge
wissen. Der Telefonmitarbeiter bietet ihm eine größere Menge an, bei der
der Preis pro Liter wesentlich günstiger ist.
2. Bestellt der Kunde einen billigen Laserdrucker für seinen Computer,
wird ihm ein schnellerer und leistungsstärkerer Laserdrucker angeboten.
3. Der Kunde wünscht ein Muster eines Artikels. Der Telefonmitarbeiter
schlägt einen Probeauftrag vor.
4. Ein Großhandelsverkäufer erhält eine Bestellung über Schreibpapier.
Sofort offeriert er 10 Dutzend Kugelschreiber.
5. Ein Kunde verlangt einen Produktprospekt. Stattdessen bietet ihm der
Telefonverkäufer Kauf mit Rückgaberecht an.
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Gesprächsführung: Sagen Sie es positiv
Ohne nachzudenken, verneinen wir am Telefon oder bei Kundengesprächen
oft, lehnen ab oder sagen, was wir nicht können. Ein paar Beispiele, wie
sich derselbe Sachverhalt positiv sagen läßt:
negativ
positiv
"Frau... ist nicht da"
"Frau... kommt wieder um..."
"Das habe ich nicht so gemeint"
"Gemeint habe ich..."
"Dafür bin ich leider nicht zuständig"
"Zuständig ist Herr..."
"Heute nicht mehr, und diese Woche auch nicht"
"Nächste Woche am..."
"Das kann ich überhaupt nicht verstehen"
"Ich verstehe Sie. Andererseits..."
"Ich habe die Unterlagen nicht zur Hand"
"Ich hole mir mal die Unterlagen"
"Das ist nicht unsere Schuld"
"Als Lösung schlage ich vor..."
"Ich kann Ihnen aber nichts versprechen"
"Ich verspreche Ihnen, daß ich mich bemühe"
"Da haben Sie mich nicht richtig verstanden"
"Ich habe mich nicht richtig ausgedrückt"
"Das geht überhaupt nicht"
"Können wir Ihnen einen anderen Vorschlag machen?"
Das "Nein" wird in den Beispielen elegant umschrieben. Zwar läßt
sich nicht jede Formulierung ins Positive umsetzen. Manchmal liegt es aber
einfach an der Wortwahl: "Warten" ist negativ,
"Gedulden" eine Tugend. Die Mitteilung, jemandem "einen
Zettel hinzulegen" klingt abwertender als "sich eine Notiz
machen".
Die Mitteilung "Da sind Sie hier ganz falsch" ist für den
Kunden ärgerlich. Ihm hilft aber die Information "Das erledigt die
Abteilung XY, ich gebe Ihnen die Durchwahl". Die Beteuerung "Da
kann ich nichts machen", ärgert. Das Versprechen "Ich werde
mich dafür einsetzen, daß es beim nächsten Mal besser klappt",
freut den Kunden
.
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Fliegen: Achtung, Hintermann!
Wenn Sie im Flugzeug unterwegs sind, erleben Sie drückende Enge.
Deshalb sollten Sie sich entsprechend rücksichtsvoll verhalten.
Besonders das Verstellen der Rückenlehnen will vorsichtig angegangen
werden.
- Stellen Sie die Lehne nicht mit einem Ruck zurück, sondern neigen Sie
sie langsam. So hat ein Hintermann mit langen Beinen zumindest noch eine
Gelegenheit, seine Knie wegzubekommen.
- Höfliche Menschen drehen sich kurz um und sagen Bescheid, dass sie ihre
Lehnen neigen.
- Konfliktherde sind die Sitzreihen vor den Notausgängen. Deren Lehnen
lassen sich meist nicht neigen. Wenn Sie in der vorletzten Reihe Ihre
Lehne umlegen, kann ihr Hintermann nicht ausweichen und hat Ihre Lehne in
nur wenigen Zentimetern Entfernung vor sich. In diesen Fällen sollten Sie
sich vielleicht mit der halben Neigung begnügen.
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Präsentation: Wohin mit den Händen
Bei einer Präsentation beruht ein Großteil Ihrer Wirkung auf dem, was
Sie mit Ihren Händen machen. Gemäßigtes Gestikulieren unterstreicht
Ihre Aussagen, macht den Vortrag lebendig und zeigt, dass Sie auf die Zuhörer
eingehen.
Absolut verboten ist deshalb:
- beide Hände in der Hosentasche zu haben,
- die Hände hinter dem Rücken zu verschränken.
Wenn Sie mit zwei Händen nichts anfangen können, dann können Sie ruhig
eine Hand in die Hosentage stecken oder sich auf dem Rednerpult abstützen.
Das wirkt oftmals natürlicher, als unbeholfenes Gestikulieren mit zwei Händen.
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Präsentation: Auf die Geste kommt es an
Wollen Sie bei einer Präsentation oder einem Vortrag Ihr Publikum
begeisetern, dann achten Sie auf Ihre Gestik.
Je nach dem in welcher Höhe Sie Ihre Hände halten, wird Ihr Auftritt als
negativ, neutral oder positiv bewertet.
Optimal ist es, wenn Sie vor allem in Brusthöhe und über der Gürtellinie
gestikulieren.
Neutral und unbestimmt wirken Sie auf Ihre Zuschauer, wenn Sie in Höhe
der Gürtellinie gestikulieren.
Negativ, weil arrogant und desinteressiert wirkt es, wenn Sie Ihre Hände
unterhalb der Gürtelline halten.
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Den Ruhepunkt in der Stimme finden
Wenn infolge von Streß oder falschem Gebrauch eine Stimme zu
hoch angesetzt wird, klingt sie unsympatisch und kommt nicht an. Jede
Stimme hat einen so genannten Ruhepunkt, wo sie frei ausschwingt, voll und
sympatisch klingt.
Von diesem Ruhepunkt der Stimme aus sollte man jeden stimmlichen Einsatz
beginnen. Einfaches, entspanntes Zählen (21,22,23,24..), vor sich
hinbrummeln oder einen Kinderlied vor sich hinleiern hilft, diesen
Spannungspunkt zu erahnen.
Wenn man ihn im Alltag immer wieder erreicht, weiß man auch, daß man
streßfrei ist.
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Referenzkunden schaffen
Grundkenntnisse erforderlich Es gibt viele Wege zu werben.
Mundpropaganda ist der Beste! Mit Referenzkunden forcieren Sie diese
preisgünstige Werbemethode. Halten Sie Kontakt zu zufriedenen Kunden, die
das auch weitergeben wollen.
Referenzkunden zu werben heißt, nicht einfach bei Kunden anzurufen, die
zufrieden sind. Achten Sie darauf, daß es sich bei Ihren Referenzkunden
um aufgeschlossene und optimistische Menschen handelt.
Nehmen Sie zu potentiellen Referenzkunden drei bis vier Tage nach
erfolgreicher Lieferung Kontakt auf. In dieser Zeit sollten Sie ohnehin
bei Neukunden anrufen, um zu hören, ob sie zufrieden sind. Wenn sie von
Ihrem Produkt und Ihrem Service angetan sind, können Sie anfangen, über
das Referenzmodell zu reden.
Das Prinzip "Eine Hand wäscht die andere" gilt auch für die
Referenzkunden. Sie können einem Referenzkunden beispielsweise
verbilligten oder kostenlosen Service anbieten. Nicht alle Kunden brauchen
solche Vergünstigungen, manche allerdings müssen ein wenig geschoben
werden.
Es gibt drei Arten der Kundenreferenz: Telefonisch, mit Empfehlungsbriefen
und auf Verkaufsprospekten.
1. Das Telefon ist wohl die effektivste der drei genannten Methoden. Es
baut auf persönlichen Kontakt auf und wirkt verbindlich. Geben Sie
Neukunden neben Prospekten noch die Adresse und Telefonnummer eines
Referenzkunden und sagen Sie "Rufen Sie dort an, wenn Sie mehr über
uns erfahren wollen."
Diese Methode ist potentiell auch die gefährlichste. Nehmen Sie hier als
Referenzkunden nur Kunden, mit denen Sie eine lange Geschäftsbeziehung,
wenn nicht gar Freundschaft verbindet. Andere können, wenn Sie einmal
unzufrieden mit Ihnen sind, großen Schaden anrichten. Rufen Sie bei den
Referenzkunden an, bevor Sie deren Nummer weitergeben. Denn wenn sie
unzufrieden sind, liegt das meist an Dingen, die kurz vorher passiert
sind.
2. Bitten Sie zufriedene Kunden, Empfehlungsbriefe zu schreiben. Diese
geben Sie dann, das Einverständnis der Kunden vorausgesetzt, an Neukunden
weiter. Auf jedem Brief stehen Adresse und Telefonnummer des
Referenzkunden, falls der Neukunde noch weitergehende Fragen hat.
3. Verkaufsprospekte kann man versenden, in Büros aufhängen oder über
Pressemappen verteilen. Hier sollten kurz die Highlights Ihres Betriebs
dargestellt werden. Zitate zufriedener Referenzkunden werten diese
Darstellung auf.
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Pressemitteilungen schreiben
Die Pressemitteilung: Schnittstelle zur Redaktion
Gute Pressearbeit ist ebenso wichtig wie gute Werbung. Doch eine
Pressemitteilung muß sich an Leitlinien halten, um erfolgreich zusein.
Leitsatz für die Pressemitteilung: Das Wichtigste zuerst!
1. Die Überschrift
Im Durchschnitt verwendet ein Redakteur rund 10 Sekunden darauf, zu
entscheiden, ob eine Pressemitteilung für ihn relevant ist oder nicht.
Diese Zeit muß man nutzen, um dem Jounalisten klarzumachen, worum es in
einer Meldung geht: Die Überschrift zählt. Wenn der Redakteur schnell
Klarheit darüber hat, in welchen Bereich eine Meldung einzuordnen ist,
kann er diese an den zuständigen Kollegen weiterleiten oder sie selbst
verarbeiten. Muß er erst länger nachsehen, um das Thema der Mitteilung
zu erkennen, wandert das Papier in den Abfall.
Gehen Sie also bereits in der Überschrift auf das Hauptthema ein.
Zum Beispiel:
Neue Textverarbeitung für DOS
XXX-Niederlassung in Y-Stadt gegründet
Meier übernimmt Vorstand von Müller und Co.
2. Das Lead, die W-Fragen
Hat sich der Leser nach der Überschrift entschlossen, weiterzulesen,
haben Sie schon die halbe Miete: Er interessiert sich für das Thema.
Jetzt gilt es in den ersten Sätzen alle wichtigen Fakten rüberzubringen.
Denn der Redakteur hat wenig Zeit, muß die Informationen also möglichst
schnell bekommen. Zu diesen Zwecken gibt es das Lead, den Vorspann. Die
Tagespresse arbeitet besonders stark mit dem Lead, denn sie wissen: Der
Leser hat wenig Zeit und muß in kurzen klaren Sätzen schnell über alle
Fakten informiert werden.
Um wirklich keine der Fakten zu vergessen, sollten Sie sich selbst die
sogenannten W-Fragen stellen und diese im Lead beantworten. Die W-Fragen
sind: Wer macht was, wann, wo, wie und warum (auch ein "für
wieviel" ließe sich hier noch unterbringen). Für einen guten
Vorspann reichen unter Umständen schon ein paar dieser W-Fragen. Immer
dabei sein sollten allerdings die Fragen wer, was und wann. Im ersten Satz
schon muß klar werden, worum es geht - das wichtigste zuerst! Ein
Beispiel:
Kleinweich beginnt am 13. April mit der Auslieferung ihrer
Textverarbeitung Fensterwort 2.
Klar ersichtlich sind hier drei der W-Fragen
wer = Kleinweich
was = Die Textverarbeitung Fensterwort 2
wann = am 13. April
Um einen Software-Redakteur optimal zu bedienen muß man nun ein wenig
vom W-Schema abweichen und die wichtigsten Details über die Neuerungen
des Produkts bieten. Denn das ist es, was den Journalisten und letztlich
den Leser interessiert:
Die neue Version bietet eine zwölfsprachige Übersetzungshilfe, sowie
erweiterte DTP-Funktionen.
Damit ist vorerst alles gesagt, was der Redakteur wissen muß. Wenn
der Journalist soweit gelesen hat, ist die Mitteilung ein Erfolg: Er hat
Kenntnis von Ihrem neuen Produkt erhalten.
3. Der Fließtext
Weitere Details über Funktionen, Beweggründe oder die Firma selbst können
im Fließtext folgen. Bei einer Produktmeldung wie in unserem Beispiel
sollte man mit den wichtigsten Neuerungen am Produkt fortfahren. Wichtig
gegen Ende des Fließtextes ist, noch den Preis für das Produkt zu
nennen.
Erst wenn die Produktinformation abgeschlossen ist, sollten Sie über
Beweggründe für eine Neuerung, über neue Maßnahmen der Qualitätssicherung
oder andere Themen berichten, die Sie für wichtig halten. Dem Redakteur
helfen solche Hintergrundinformationen, wenn er in einer Meldung noch ein
paar Zeilen dazuschreiben muß.
4. Der Backgrounder
Nehmen Sie sich einmal kurz die Zeit, einen Backgrounder über Ihre Firma
zu schreiben: Wann hat wer die Firma gegründet, wieviele Mitarbeiter hat
sie, welches sind ihre größten Erfolge und die Ziele. Damit bieten Sie
dem Redakteur nochmals zwei Hilfen an: Er weiß, mit wem er es zu tun hat
und kann Fakten aus dem Backgrounder gegebenenfalls noch in seiner Meldung
weiterverwenden.
Den Backgrounder müssen Sie nur einmal schreiben, können ihn aber in
jeder Meldung wiederverwenden.
5. Die Kontaktadresse
Auf keinen Fall dürfen Sie die Kontaktadresse am Ende der Mitteilung
vergessen. Stellen Sie dem Journalisten einen Ansprechpartner zur Verfügung,
der jederzeit für ihn erreichbar und zu sprechen ist
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Das bringen Pressemitteilungen
Pressemitteilungen sollen der Presse etwas mitteilen -- klar. Doch
Informationen, die Ihr Unternehmen an Journalisten sendet, bringen mehr
als blanke Informationsvermittlung.
Natürlich ist die Veröffentlichung von Neuigkeiten aus Ihrem Unternehmen
erstes Ziel einer Pressemitteilung. Doch viel zu oft erscheinen Infos
nicht, oder landen ganz versteckt im Aktuell-Teils einer Fachzeitschrift.
Viele Presseverantwortliche werfen dann die Flinte ins Korn und schränken
ihre Aktivitäten ein. Das ist falsch. Denn regelmäßige
Pressemitteilungen bewirken weit mehr als nur reine
Informationsvermittlung.
Erinnerungseffekt
Wenn Sie in einem festen Turnus Mitteilungen an die Presse schicken,
steigert dies die Präsenz Ihres Unternehmens in Redaktionen und bei
Journalisten. Auch wenn die Mitteilung nicht erscheint, so wurde sie meist
doch gelesen und der Redakteur erinnert sich bei seinem nächsten Test
oder der nächsten Kaufberatung an Ihre Produkte.
Archivierung
Viele Redaktionen archivieren außerdem die Mitteilungen, um sie zu einem
späteren Zeitpunkt zu verwenden. Wenn dann zu einem bestimmten Thema
recherchiert wird, sucht man in den Redaktionen die passenden Mitteilungen
wieder heraus. Meist wenden sich die Redakteure dann nochmals an Ihr
Unternehmen, um weitere oder aktualisierte Unterlagen anzufordern. Da
meist nur die Mitteilung selbst archiviert wird, ist es wichtig, daß Ihre
komplette Anschrift inklusive Telefonnummer und Durchwahl angegeben ist.
Damit der Journalist zudem weiß, ob die Meldung noch aktuell ist, sollte
das Veröffentlichungsdatum ebenfalls auf der Mitteilung vermerkt sein.
Möglichkeit zur Reaktion
Mit dem Anschreiben und dem obligaten Antwortbogen geben Sie zudem der
Redaktion eine Gelegenheit, mit Ihrem Unternehmen in Kontakt zu treten.
Wenn Sie beispielsweise Testmuster auf dem Antwortbogen anbieten, kann es
sein, daß ein Magazin zwar die Meldung nicht veröffentlicht, jedoch ein
Produkt zum Test anfordert und in einer der folgenden Ausgaben vorstellt.
Das Resultat: Zwar verzögert sich die Veröffentlichung, doch Ihr Produkt
wird auf einer größeren Fläche vorgestellt.
Zudem halten Sie mit Informationen aus den Antwortbögen Ihren
Presseverteiler auf dem Laufenden. Geben Sie auf dem Antwortbogen den
Journalisten die Gelegenheit, Adreßänderungen zu melden.
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Pressemitteilungen per E-Mail
Der einfachste Weg, Pressemitteilungen zu versenden ist, sie per E-Mail
auf den Weg zu bringen. Beachten Sie dabei folgende Regeln:
- Überschrift in die Betreff-Zeile: Schreiben Sie in die Betreff-Zeile am
besten Ihren Firmennamen und nach einem Doppelpunkt die Überschrift.
Beispiel: Hubermeier: Neue Plattwalzenlager
- Wenn Sie die Mail an mehrere Journalisten gleichzeitig versenden wollen,
schreiben Sie die Adressen in das Blind-Copy-Feld. Dieses erkennen Sie am bcc:.
Dann bekommen die Journalisten nicht den kompletten Verteiler mitübertragen.
Das spart Bandbreite und Nerven.
- Wenn Sie einen großen Mail-Verteiler haben, richten Sie eine
Mailing-Liste ein. Das ist eine Mail-Adresse bei Ihrem Provider, an die
Sie die Mitteilung verschicken. Von dort aus geht die Mitteilung dann an
alle Empfänger.
- Versenden Sie nicht einfach eine Word-Datei. Die ist zu groß für ein
wenig Text. Außerdem erfordert diese Mail Aktivität beim Leser: Er muß
sie erst öffnen, bevor er die Information bekommt. Bei der täglich
anbrandenden Flut an Mitteilungen ist das ein K.O.-Kriterium.
- Versenden Sie keine HTML-Mail. Nicht jeder Journalist hat den
entsprechenden Mail-Client. Deshalb gilt der kleinste gemeinsame Nenner:
Plain Text, zu Deutsch "Einfach nur Text".
- Versenden Sie nicht ungefragt Dateianhänge. Was über Ihre Standleitung
flott hinausgeht, verstopft oft das 28.8er-Modem des Empfängers. Bieten
Sie zusätzliches Bild- oder Textmaterial auf Anfrage an.
- Wenn Sie Bilder oder RTF-Dateien auf Anfrage versenden, komprimieren Sie
diese vorher mit einem Packer wie Winzip.
- Wählen Sie als Bildformat immer TIFF, bei Bildschirmfotos kann das auch
GIF sein. Grund: Das Format Jpeg läßt sich nicht gut weiterverarbeiten,
da bei der Kompression der Bilder Informationen verloren gehen.
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Karriere: Seien Sie, was Sie seien
wollen
Mark Twain sagte einmal: "If you want to be a writer, write!"
(Wenn du Schriftsteller werden willst, dann schreibe!)
Möchten Sie zum Teamleiter befördert werden, dann müssen Sie wie ein
Teamleiter handeln. Wenn Sie Geschäftsführer werden wollen, dann müssen
Sie auch dessen Verantwortung übernehmen.
Sägen Sie nicht am Stuhl der Person, deren Job Sie haben möchten. Helfen
Sie ihm statt dessen seine schwierige Aufgabe zu lösen.
Zeigen Sie, dass Sie verantwortlich handeln und sich Gedanken um die
Abteilung oder Firma machen. Man wird schneller auf Sie aufmerksam werden,
als Sie glauben. Denn auch Ihr Vorgesetzter wird einmal befördert und
seine Stelle wird dann frei. Oder es wird eine neuen Abteilung gegründet
und man sucht einen Leiter dafür. Vielleicht werden Sie sogar von der
Konkurrenz entdeckt.
Der Punkt ist: Sie bekommen den Job, wenn Sie zeigen, dass Sie etwas dafür
tun und wenn Sie beweisen, daß Sie die richtigen Voraussetzungen für
diesen Job haben.
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Erfolg durch positive Ausstrahlung
Wie Sie auf andere Menschen wirken, entscheidet darüber, ob man Sie
sympathisch findet oder nicht. Das hat einen maßgeblichen Einfluss auf
Ihren Erfolg im Beruf und Privatleben.
Es gibt einen einfachen Weg, selbst herauszufinden wie man wirkt. Bitten
Sie eine Person Ihres Vertrauens, Sie in verschiedenen Situationen mit
einer Videokamera zu filmen: Beim Einkaufen, beim geselligen Zusammensein
in der Stammkneipe oder mal zwischendurch bei der Hausarbeit.
Sie werden überrascht sein, wie Sie bei den verschiedenen Tätigkeiten
wirken: Mal abweisend, mal freundlich oder unfreundlich und mal
introvertiert. Benutzen Sie die Aufnahmen, um zu lernen im richtigen
Moment zu lächeln, dem Gegenüber in die Augen zu sehen oder auch mal
verbindlich etwas zu fordern, statt sich vom Verhandlungspartner niederbügeln
zu lassen.
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In Krisensituationen aktiv handeln
In einer Krisensituation - egal ob im Privat- oder Geschäftleben - gilt
die Devise: Sofort handeln und alles notwendige tun um die Krise zu
meistern.
Wenn Sie statt dessen in Selbstmitleid und Depression verfallen, wird die
Situation nicht besser. Im Gegenteil. Oftmals wird sie noch schlimmer,
weil wichtige Schritte zur Lösung der Notlage verzögert werden oder
sogar ganz unterbleiben.
Also: Durchatmen und die Sache anpacken, auch wenn es noch so schwer fällt.
Je schneller sie was unternehmen, desto schneller bekommen Sie auch wieder
Oberwasser.
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Mutlosigkeit bekämpfen
Sind Sie mutlos und niedergeschlagen? Haben Sie das Gefühl ein
Versager/eine Versagerin zu sein? Dann hilft Ihnen vielleicht folgender
Trick: Nehmen Sie Bleistift und Papier zur Hand und schreiben Sie alles
nieder, was zu Ihren Gunsten steht. Zum Beispiel:
- Was Sie in ihrem Leben erreicht haben
- Was Sie alles können, das andere nicht können
- Was Sie schönes in Ihrem Leben erlebt haben
- Was Sie besitzen, das andere nicht besitzen
...und so weiter
Sie werden sehen, dass sich bald Ihre Laune hebt und das es das Leben
eigentlich mit Ihnen gut meint.
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Ohne Lampenfieber neue Menschen
kennenlernen
So besiegen Sie Ihre Aufregung, wenn Sie neue Leute treffen:
- Denken Sie optimistisch. Malen Sie sich im Geiste ein schönes Gespräch
aus. Schieben Sie negative Gedanken beiseite wie "Der möchte sicher
nicht mit mir sprechen" oder "Ich werde sicher nur blöde Sachen
sagen".
- Beruhigen Sie sich mit Atemübungen: Atmen Sie durch die Nase ein und
halten Sie die Luft kurze Zeit an. Stellen Sie sich vor, dass beim
Ausatmen die Anspannung Ihren Körper verläßt. Wiederholen Sie die Übung
bis Sie ruhig werden.
- Gehen Sie auf die Person zu und stellen Sie sich vor. Sprechen Sie
deutlich und lächeln Sie dabei. Fügen Sie am besten noch einen Satz an,
dessen Thema sich als Gesprächsgrundlage eignet.
Auf einer Faschingsparty loben Sie das Kostüm Ihres Gesprächspartners:
"Hallo, ich bin Georg Müller. Ihr Kostüm ist wirklich
orginell."
An der Bushaltestelle bietet sich folgender Satz an: "Hallo, ich bin
Georg Müller. Ich habe Sie schon öfter im Bus sitzen sehen."
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Schneller lesen so geht´s
Konzentriertes und schnelles Lesen ist auch das Ergebnis der äußeren
Umstände. Schon das schlechte Licht, die falsche Umgebung oder die
unbequeme Haltung können die Informationsaufnahme entscheidend
beeinflussen.
1. Denken vorm Lesen
nicht gleich draufloslesen. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit für die
Frage: Was will ich mit der Lektüre erreichen? Überfliegen Sie kurz das
Inhaltsverzeichnis. Fragen Sie sich, ob in diesem Buch das enthaltene sein
könnte, was Sie wirklich suchen. Prüfen Sie: Muss ich dazu das ganze
buch lesen? Reichen nicht auch ausgewählte Kapitel? solche Überlegungen
sparen Zeit und machen den Kopf frei für die Lektüre.
2. Störquellen ausschalten
Bewegungen im Leseumfeld stören die Konzentration. Verbannen Sie alles
aus Ihrer Umgebung, was sich bewegt: die Uhr mit dem Sekundenzeiger, den
animierten Bildschirmschoner. Das Büro mit Aussicht ist genauso ein
Konzentrations_Killer wie die Pinnwand über dem Schreibtisch oder die
gelben Zettel, die am Bildschirmrand kleben und beim Lesen am PC nerven.
Auch Musik im Hintergrund lenkt ab und bremst das Lesetempo. Grafiken,
Fotos und große überschriften vor demLesenk kurz anschauen. Auch sie
ziehen sonst beim Lesen die Aufmerksamkeit auf sich.
3. Licht annmachen
Je nach Helligkeit benötigt das menschliche Auge zwischen 150 und 400
Millisekunden, um ein Bild, also ein bis vier Wörter, auf die Netzhaut zu
bannen. Optimale Helligkeit: rund 1000 Lux, das entspricht dem Tageslicht
bei bedecktem Himmel. Brillenträger brauchen mehr Licht, weil die Gläser
20 Prozent Licht schlucken. Der Raum, in dem Sie lesen, sollte nur wenig
dunkler sein als der Lesplatz. Reflexartig suchen die Augen immer wieder
die Dunkelheit ab, um zu prüfen, ob nicht doch irgendwo Gefahr lauert.
4. Lümmeln ist besser
Wählen Sie eine bequeme Haltung und Position, sonst verkrampft der Körper,
die Konzentration lässt nach. Legen Sie sich Papier und Stift für
Notizen bereit. Schreiben Sie sich nach der Lektüre jedes Kapitels Schlüsselwörter
auf. Durch diesen Spickzetteleffekt behalten Sie mehr vom Inhalt.
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Wie Sie sich bestens auf die tägliche
Informationsflut vorbereiten
1. Blättern - einfach so
Vergessen Sie das planlose Querlesen. Das hat noch keinem etwas gebracht.
Versuchen Sie es stattdessen mit Blättern im Sekundentakt, aber ohne
wirklich zu lesen. nehmen Sie als Trainingsgerät ein Buch. Knicken Sie es
vorsichtig nach hinten über den Rücken und streichen Sie mit dem
Handballen die Seiten dort nach, wo sie gebunden sind. Ein Taschenbuch gehört
in beide Hände, der Buchrücken zeigt zu Ihnen. Dann rollen Sie es wie
eine Zeitung in beide Richtungen auf.
Legen Sie das Buch nun hin und blättern Sie es so schnell es geht durch.
Halten Sie auch dann nicht inne, wenn Sie versehentlich mehrere Seiten auf
einmal umgeschlagen haben. Der Konzentrationsverlust ist größer als das
Wissen, das Ihnen auf den entgangenen Seiten vermeintlich durch die Lappen
gegangen ist. Die Augen fliegen beim Blättern frei über den Text, ohne
sich irgendwo festzubeißen. Führen Sie eine Hand von rechts oben
nachlinks untenüber jede Doppelseite. Ihre Augen erfassen damit ein
Viertel der Textmenge. Machen Sie Pause und versuchen Sie dann, sich ein
Bild von dem Text zu machen.
2. Lesen - nur keinen Müll
Schauen Sie sich Bilder und Grafiken zuerst an. Meist können Sie dann auf
das Lesen des jeweiligen Kapitels getrost verzichten. Texte erklären
meist ohnehin nur die Schaubilder, die sich eigentlich von ganz allein
erschließen sollten. Zwei Drittel normaler Texte sind ohnehin Ballast,
sogar Lehr- und Fachbücher bestehen in der Regel aus einem Viertel
Sprachmüll. Gwöhnen Sie sich deshalb an, zuerst Einleitung und Schluss längerer
Texte zu lesen, dann Vorspänne und Zusammenfassungen einzelner Kapitel.
Wichtige Anhaltspunkte sind gefettete oder kursiv gedruchte Sätze oder
Absätze. Sie liefern häufig das Fazit der jeweiligen Passage. Den Rest können
Sie sich schenken.
Überprüfen Sie jedoch kritisch bei jeder Etappe, ob Ihr Leseziel bereits
erreicht ist. Fragen Sie sich: Passt der Buchinhalt zu meinem Lesezweck?
Und brechen Sie die Lektüre sofort ab, wenn Sie alle nötigen
Informationen zusammenhaben, auch wenn Sie erst bis zur Hälfte
vorgedrungen sind. Viel schlauer werden Sie nicht mehr werden.
3. Suchen - mit dem Finger
Damit überprüfen Sie, ob ein Text für ein Thema, das Sie interessiert,
überhaupt wichtig ist. Lassen Sie einen Stift oder einfach den
Zeigefinger Ihrer Schreibhand über den Text wandern und sprechen Sie den
gesuchten Begriff lautlos vor sich hin. Finger oder Stift dürfen das
Papier nicht berühren. Bei kürzeren Texten reicht es, wenn Sie nur Ihre
Augen über den Text wandern lassen, um ein entscheidendes Stichwort zu
entdecken.
4. Malen - als Stütze
Filtern Sie nach jedem Kapitel aus dem Gelesenen Schlüsselwörter heraus.
Dann malen Sie sich ein Bild vom Text. Diese Technik hilft, den Inhalt
besser zu behalten und erspart Ihnen das nochmalige Nachlesen. Bei diesem
Mind-Mapping platzieren Sie eine Skizze, die das Hauptthema des jeweiligen
Kapitels illustriert in die Mitte einer quer gelegten Din-A4-Seite. Es
geht dabei nicht um Schönheit der Darstellung, sondern um eine visuelle
Gedächtnisstütze. hauptgedanken gehen von diesem Bildmittelpunkt aus und
verzweigen sich in die dazugehörigen Nebengedanken. In jede Zeile steht
nur ein Wort. Das fördert die Aossoziationsfähigkeit. Verwenden Sie
Zahlen oder Codes, um die Gedanken in die richtige Reihenfolge zu bringen.
Versuchen Sie möglichst wenig mit Wörtern zu arbeiten. Kleine
Zeichnungen, Farben und Symbole dagegen erleichtern dem Gedächtnis die
Arbeit, sie lassen sich einfach besser behalten. Wem das Zeichnen zu mühselig
ist, kann sich nach der gleichen Technik auch ein Textbild erstellen, ohne
Zeichnungen, nur mit den Schlüsselwörtern und Pfeilen, die diese
miteinander verbinden. Haben Sie einzelne Bilder von allen Kapiteln
erstellt, fassen Sie diese zu einem einzigen Gemälde zusammen.
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In diesen Bereichen stehen die Chancen für
Gründer besonders gut
Wireles:
Der drathlose Zugang zum Internet übers Handy ist in der
Venture-Capital-Szene derzeit das Thema Nummer eins. Alles ist gefragt,
was die Infrastruktur verbessert. Wer Einfälle zur mobilen Anbindung des
Autos an das Internet hat, rennt bei Geldgebern derzeit offenen Türen
ein.
M-Commerce:
Bald kaufen wir alle unsere Kinokarten und unser Bahn-Ticket übers Handy.
Bis dahin gibt´s noch einige offene Nischen für Gründer.
Konvergente Technologien:
Wireless, Hardware und Software miteinander verbinden - ein Zukunftstrend.
Optische Netzwerke:
Immer größere Datenmengen werden immer schneller übertragen.
Hardware-Komponenten sind gefordert, die Infrastruktur aufbauen und es
erlauben, Videos problemlos aus dem Internet auf den PC herunterzuladen.
Life-Science:
Medikamente, Forschungstechnologien, Organzucht - alles, was sich mit der
gesundheit des Menschen beschäftigt begeister Risikokapitalisten.
Besonders erwünscht: Ideen im Bereich Bio-Chips und Bioinformatik.
Besonders willkommen: Gründer, die maßgeschneiderte Therapien anbieten können.
Telemedizin:
Noch längst nicht ausgeschöpft sind Technologien zur Übertragung von
Patientendaten von zu Hause an den Arzt oder zur Fernüberwachung von
beispielsweise Herzinfarktgefährdeten. Ein riesiger Zukunftsmarkt.
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Die 10 häufigsten Fehler der Start-ups
Auf der Suche nach Risikokapital? Vermeiden Sie unbedingt:
1.) ... sich nur bei einer einzigen Venture-Capital-Gesellschaft zu
bewerben. Sprechen Sie immer mit mehreren Risikokapitalgebern.
2.) ... beim Vorstellungsgespräch das Portfolio und die
Spezialbereiche des VC´s nicht zu kennen. Informieren Sie sich vorher übers
Internet.
3.) ... blind aus dot.com ein dot.de zu machen. Wenn Sie schon ein
Konzept aus den USA kopieren, dann sollten Sie es wenigstens dem europäischen
Markt anpassen.
4.) ... keinen persönlichen Kontakt zum VC zu suchen. Die besten
Chancen haben Sie, wenn Sie jemanden begeistern können, der den
Kapitalgeber gut kennt.
5.) ... bei den Gewinnerwartungen zu übertreiben. Das wird vom
Venture-Capital-Geber als Inkompetenz des Management-Teams aufgefasst.
6.) ... Kritik und Tipps vom VC im ersten Gespräch abzuwürgen. Seien
Sie immer offen und gehen Sie auf Ratschläge ein.
7.) ... in Turnschuhen zum Gesprächstermin zu erscheinen.
Professionelles Auftreten ist auch in der New Economy bei solchen Terminen
absolut notwendig. Üben Sie Ihre Präsentation ausgiebig.
8.) ... sich alleine zu bewerben. Beim Risikokapital hat man nur als
Team eine Chance, bei schnellem Firmenwachstum ist der Einzelgänger noch
schneller überfordert.
9.) ... risikoscheu zu sein. Venture-Capitalists erwarten, dass auch
Sie das Risiko mittragen, finanzielles und persönliches Engagement
zeigen.
10.) ... den Business-Plan für Experten zu schreiben. Die
Venture-Capital-Firmen wollen so schnell wie möglich verstehen, worum es
geht.
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Anrufbeantworter:
Immer noch Angst vorm Band
Weit verbreitet, weil eigentlich nützlich,
und dennoch vielfach unbeliebt ist der Anrufbeantworter. Zu diesem
Ergebnis kam eine Untersuchung des Münchner Büro-Zentrums.
Demnach hinterlassen 57% der Anrufer
keine Nachricht, die Hälfte davon versucht es noch ein zweites Mal, um
dann ebenfalls aufzugeben. Nur 16% sprechen ihre Nachricht bereits beim
ersten Versuch verwertbar auf. Und immerhin 11% der Sprecher hinterlassen
unklare, unvollständige oder fehlerhafte Nachrichten. Unterm Strich gehen
bis zu zwei Drittel möglicher Geschäftskontakte verloren, wenn sich
statt freundlicher Mitarbeiter nur das Band meldet.
Falls Sie häufig abwesend sind und
viele Ihrer Geschäftskontakte durch anrufende Interessenten entstehen, können
Sie einen Büro- oder Sekretariatsservice beauftragen, die Gespräche per
Anrufweiterschaltung anzunehmen.
Überprüfen Sie aber auch den
Ansagetext auf Ihrem Anrufbeantworter. Haben Sie wirklich alles getan, den
Anrufer "bei der Stange" zu halten und ihn zum Aufsprechen einer
Nachricht zu motivieren?
Probieren Sie es mal mit folgendem
Muster:
- Begrüßung:
"Guten Tag, hier ist (Vor- und Nachname, Firma)."
- Entgegenkommen:
"Vielen Dank für Ihren Anruf. Wir sind (ich bin) zwar nicht
anwesend, (sind) aber trotzdem für Sie da!"
- Handlungsaufforderung:
"Legen Sie nicht auf, hinterlassen Sie einfach Ihre Nachricht
nach dem Signalton."
- Nutzen
der Handlung: "Wir rufen (ich rufe) Sie umgehend zurück."
- Alternative
schaffen: "Falls Sie mich (uns) persönlich sprechen wollen,
erreichen Sie uns von Montag bis Freitag täglich von ... bis
..."
Wichtig: Sprechen Sie die Zeiten Ihrer Erreichbarkeit langsam, damit
der Anrufer diese wichtige Information auch aufnehmen kann. Erklären
Sie keine komplizierten Zeitraster und Stundenpläne, sondern planen
Sie übersichtlich: Montag bis Freitag von 9-16 Uhr.
- Bedanken:
"Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Nachricht."
- Sprechen
Sie freundlich und deutlich. Sprechen Sie nicht zögerlich, sondern zügig
und konzentriert, aber ohne Hektik.
Und noch ein Tip: Denken Sie an die
Aufnahmekapazität Ihres Gerätes. Löschen Sie nicht mehr benötigte
Anrufe aus dem Digitalspeicher und achten Sie darauf, daß Ihre Kassette möglicherweise
abgelaufen ist, falls Sie - um das Band zu schonen - nicht regelmäßig
zurückspulen.
Sicher haben auch Sie schon aufgelegt,
wenn Sie auf einen Automaten trafen. Sie erwarten das persönliche Gespräch,
und nun sollen Sie Ihre Stimme und Ihr Anliegen überraschenderweise einer
Maschine anvertrauen, die unbestechlich jeden Fehler und jede Unsicherheit
dokumentiert.
Die folgenden Tips sollten Sie
unbedingt beachten, um Zeit und Geld für erneute Anrufe zu sparen:
- Seien
Sie immer darauf vorbereitet, auf einen Anrufbeantworter zu treffen,
vor allem, wenn Sie außerhalb üblicher Geschäftszeiten anrufen.
- Prägen
Sie sich folgende Struktur mit den fünf "W's" ein und
nutzen Sie die Zeit des Ansagetextes, diese kurz zu rekapitulieren:
- Wer?
"Guten Tag, hier ist (Vor-/Nachname) von
(Firma/Abteilung)."
- Warum?
"Ich habe eine Nachricht für ..." oder "Ich bitte
um Information von ... / über ..."
- Was?
Präzisieren Sie Ihre Nachricht oder Ihren Informationswunsch.
- Wohin?
"Meine Telefonnummer ..., Faxnummer ..., Adresse ..."
(Vorwahl nicht vergessen).
- Wann?
"Sie erreichen mich ..." oder "Sollte ich nicht
anwesend sein, wenden Sie sich bitte an Herrn .../Frau ..."
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Telefontips: Kunden am
Telefon
Vom anrufenden Kunden lebt Ihr gesamtes
Unternehmen. Jeder Interessent, der Sie nicht erreicht oder auflegt, bevor
Sie abgehoben haben, bedeutet für Sie eine verpaßte Umsatzchance. Dieser
Tatsache sollten sich alle Mitarbeiter Ihres Betriebes stets bewußt sein.
Vermeiden Sie deshalb diese 3 Fehler in Ihrem Betrieb:
- Fehler
1: Sie führen ein hausinternes Gespräch und reagieren nicht oder
erst nach mehr als dreimaligem Klingeln auf einen von außen kommenden
Anruf.
Richtig: Externe Gespräche haben Vorrang vor internen.
Unterbrechen Sie Ihr Gespräch sofort und nehmen Sie den externen
Anruf an. Stellen Sie sicher, daß sich alle Mitarbeiter ebenso
verhalten und verabreden Sie einen kurzen Hinweis für diese Fälle.
Beispielsweise: "Ich bekomme einen externen Anruf und rufe sie
gleich zurück." So weiß jeder Mitarbeiter, daß Notwendigkeit
das Handeln beherrscht und nicht Unhöflichkeit.
- Fehler
2: Ihr externer Anrufer hat ein Problem, das Sie nicht sofort am
Telefon lösen können oder für das Sie nicht zuständig sind - und
Sie verschieben Ihre Hilfe auf unbestimmte Zeit.
Richtig: Praktizieren Sie "problem ownership" und übernehmen
Sie das Problem: Nummer und Erreichbarkeit des Kunden notieren und Rückruf
spätestens nach 24 Stunden zusagen.
Trick: Trotzdem früher melden, falls Sie bereits genügend
Erkenntnisse für einen konkreten Zwischenbericht gewonnen haben:
"Das von Ihnen gewünschte Ersatzteil ist lieferbar und bereits
unterwegs, ich rufe Sie sofort an, wenn es bei uns eingetroffen
ist."
- Fehler
3: Sie oder ein Mitarbeiter sind nur einige Minuten abwesend, aber
niemand fühlt sich für das verwaiste Telefon verantwortlich.
Richtig: Bei Raumnutzung durch mehrere Personen dafür sorgen,
daß anwesende Mitarbeiter das Gespräch annehmen. Falls technisch möglich:
Telefon auf einen anderen Mitarbeiter umstellen. Dieser Handgriff
sollte jedem geläufig sein - auch wenn viele Telefonanlagen umständlich
zu bedienen sind. Eine auf dem Telefon angebrachte Notiz mit den
Bedienschritten schafft Abhilfe.
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Besprechungen:
Was Sie gegen Zuspätkommer tun können
Zuspätkommer sind ein häufiges Ärgernis.
Sie stören den Ablauf, Informationen müssen wiederholt werden, oder die
Pünktlichen werden bestraft, indem sie warten müssen.
Mit den folgenden 5 Tips bekommen Sie
das Problem in den Griff:
- Nehmen
Sie keine Rücksicht auf Zuspätkommer.
- Sorgen
Sie dafür, daß Unterlagen und Präsentationsmittel so vorbereitet
sind, daß Sie pünktlich beginnen können. Sonst werden auch die pünktlichsten
Mitarbeiter bald selbst später kommen.
- Stellen
Sie die wichtigsten Themen an den Anfang.
- Machen
Sie das Thema "Was können wir gegen Unpünktlichkeit tun?"
zum Tagesordnungspunkt.
- Setzen
Sie Besprechungen nicht zu halben oder vollen Stunden an, sondern
beispielsweise um "9:50 Uhr" oder "11:15 Uhr".
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Potentiale: Wie gut
kennen Sie Ihre Kunden?
Auswertungen in verschiedenen
Wirtschaftszweigen haben gezeigt, daß eine 5%ige Steigerung der
Kundenbindung bis zu 20% mehr Erträge bringen kann.
Auch Sie können von dieser Erkenntnis
profitieren.
Machen Sie sich bewußt, daß es grundsätzlich
kostengünstiger ist, dauerhafte oder zusätzliche Geschäfte mit
zufriedenen Stammkunden zu machen, als neue Kunden zu gewinnen (worauf Sie
natürlich trotzdem nicht Verzichten sollten). Einen Stammkunden, dessen Wünsche
und Vorlieben Sie kennen, brauchen Sie nicht mehr lange "auf den Zahn
zu fühlen". Sie können sofort Angebote seiner
"Preisklasse" vorlegen. Auch können Sie auf bestimmte
Serviceangebote und zusätzliche Leistungen verzichten, wenn Sie wissen,
worauf Ihr Kunde keinen Wert legt.
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Sicherheit: Sind Sie für
den Notfall gerüstet?
Ein Betriebsunfall oder eine plötzliche
Krankheit ist sicher das letzte, was Sie sich oder Ihren Mitarbeitern wünschen.
Was aber, wenn es doch dazu kommt? Schnelle Hilfe kann Leben und
Gesundheit retten, Arbeitskraft erhalten.
Deshalb sollten Sie und andere
Mitarbeiter wissen:
- Welches
sind die Telefonnummern für den Notfall?
- Wer
hat einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert?
- Wo
ist der nächste Arzt?
- Wo
ist das nächste Krankenhaus?
- Welche
Medikamente sind vorhanden?
Überprüfen Sie regelmäßig die
Einhaltung betrieblicher Sicherheitsbestimmungen und vernachlässigen Sie
Ihre Büroapotheke nicht. Prüfen Sie diese auf Vollständigkeit, ersetzen
Sie Medikamente mit bevorstehendem oder bereits überschrittenem
Verfallsdatum. Häufiges und gefährliches Ärgernis: die Pflaster kleben
nicht mehr. Und vergessen Sie bei Ihrem Check auch die Verbandskästen
Ihrer Firmenfahrzeuge nicht.
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Abzocker: Adreßeinträge
- schauen Sie genau hin
Neugegründete Unternehmen werden häufig
von unseriösen Adreßfirmen abgezockt. Die Formulare und Rechnungen zur
Eintragung in eine (für Sie völlig unwichtige) Adreßdatei ähneln den
Vordrucken des Handelsregisters, und am Ende haben Sie eine Rechnung von
bis zu 1.000 DM auf dem Tisch, die von Ihrer Buchhaltung eventuell ungeprüft
bezahlt wird. Besonders in Urlaubszeiten treiben die unseriösen Anbieter
ihr Unwesen - dann sind Firmen in der Regel personell schlechter besetzt
und unaufmerksamer.
Wenden Sie sich im Zweifelsfall an die
Industrie- und Handelskammer oder an den DSW - Schutzverband gegen
Wirtschaftskriminalität (Landgrafenstr. 24b,
61348 Bad Homburg, Tel.: 06172/1215-0, Fax 06172/8422). Dort
kennt man die dubiosen Anbieter (oder lernt sie durch Ihren Hinweis
kennen) und leitet gegebenenfalls Abmahnungen oder Verfahren wegen
arglistiger Täuschung ein. Bei nachgewiesener Arglist ist auch eine
Anfechtung bereits bezahlter Rechnungen möglich
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Zeittip: So sparen Sie
Zeit beim Schreiben
- Nicht
jede Anfrage müssen Sie mit einem aufwendigen Schreiben beantworten.
Vermerken Sie kurze Antworten oder Nachfragen direkt auf dem Ihnen
vorliegenden Schreiben - und dann ab ins Fax damit.
- Haben
Sie alles griffbereit? Flache, beschriftete Schublade mit Geschäftspapier,
Faxformularen, Vordrucken, Kurzmitteilungen und Schmierpapier sollten
Sie unbedingt direkt an Ihrem Arbeitsplatz haben.
- Adressen:
Ist Ihre Adeßverwaltung (Papier und/oder EDV) effizient? Wenn Sie häufig
suchen müssen: Nehmen Sie sich die Zeit und schaffen Sie Abhilfe.
- Sie
müssen nicht immer vollständige Texte schreiben. Skizzieren Sie Ihre
Entwürfe (Papier oder EDV) und überlassen Sie Ihrer Assistenz die
endgültige Formulierung und die optische Gestaltung. Der fertige
Brief wird Ihnen zur Unterschrift vorgelegt.
- Schreiben
Sie stets deutlich lesbar, das erspart Ihnen und dem Empfänger Ihrer
Nachricht Zeitverluste durch lästige Rückfragen.
- Müssen
Sie überhaupt alles schriftlich machen? In vielen Fällen tut es auch
ein kurzer Anruf.
- Ein
unaufgeräumter Schreibtisch birgt viele Ablenkungsgefahren: Räumen
Sie auf, schaffen Sie Platz.
- Bevor
Sie schreiben: Machen Sie sich kurz die wesentlichen Punkte bewußt
und legen Sie eine Reihenfolge fest.
- Sie
legen unbedingt Wert auf Fehlerfreiheit: Überarbeiten Sie Ihren Text
höchstens 2mal. Achten Sie beim ersten Mal ausschließlich auf Inhalt
(stimmen Fakten und Zahlen?) und Stil. Erst im zweiten Durchgang
suchen Sie (im nun bereits geänderten Text) nach Rechtschreib-,
Interpunktions- und Grammatikfehlern. Bei kurzen Texten mit
unkomplizierten Inhalten können Sie die beiden Arbeitsgänge
zusammenlegen. Bei Kurzmitteilungen oder -anmerkungen ist ein
schneller Check das Maximum. Lediglich Schreiben von besonderer
Bedeutung (mit juristischen, vertraglichen oder wirtschaftlichen
Konsequenzen) sollten Sie, Ihr Teilhaber oder Ihre Assistenz weiteren
Kontrollen unterziehen.
- Prüfen
Sie: Was müssen Sie überhaupt selber schreiben? Delegieren Sie und
vertrauen Sie auf die Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter - Sie haben sie
ja schließlich eingestellt.
- Der
Umgang mit Computer und Textverarbeitung dauert bei Ihnen zu lange?
Schaffen Sie unbedingt Abhilfe. Nehmen Sie sich die Zeit, Funktionen
und Möglichkeiten besser kennenzulernen und schneller zu nutzen. 10
verschenkte Minuten pro Tag - das macht eine komplette Woche pro Jahr!
Außerdem: Immer wiederkehrende Probleme und Zeitverluste am Computer
sind stimmungsstörend und demotivierend.
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Autoreisen: So
vermeiden Sie den "toten Punkt"
Autofahren ist harte Arbeit. Während
Berufskraftfahrer für ihre oft gefährlichen Stunden hinterm Steuer
bezahlt werden, verbringen Sie als Selbständiger dort viel ungenutzte
Zeit. Und Ihre eigentliche, gewinnbringende Arbeit beginnt erst am
Zielort.
Prüfen Sie für jeden Reisetermin
konsequent:
- ob
die Anreise per Flugzeug/Bahn plus Taxi nicht wertvolle Arbeits-
und/oder Erholungszeit für Sie bringt, auch wenn Sie manchmal etwas länger
unterwegs sind,
- ob
die Reise zum Erreichen Ihrer Geschäftsziele wirklich notwendig ist,
- ob
ein Einzeltermin wirklich unabdingbar ist oder Sie mehrere Besuche in
anderen Landesteilen zeitlich zusammenlegen können,
- ob
ein Treffen "auf halben Wege" möglich ist.
Nach einer Studie der deutschen
Verkehrswacht gehen 24% der tödlichen Unfälle auf bayerischen Autobahnen
auf Einschlafen am Steuer zurück: Die Universität Regensburg schätzt
diese Quote gar auf 50%. Und zu 100% dürfte feststehen, daß keiner der
übermüdeten Fahrer daran dachte, daß es ausgerechnet ihn
"erwischen" würde.
Wenn Sie lange Fahrten nicht vermeiden
können, beachten Sie bitte folgende Tips:
- Fahren
Sie keinesfalls länger als 8 Stunden pro Tag.
- Bedenken
Sie, daß Ihre Leistungsfähigkeit bereits nach 4 Stunden Fahrt
deutlich nachläßt.
- Sorgen
Sie stets für ausreichende Zufuhr von Frischluft.
- Legen
Sie regelmäßig Pausen ein, bewegen Sie sich und machen Sie Gymnastik
- auch wenn's draußen ungemütlich ist.
- Die
Einschlaf-Gefahr ist zwischen 3 und 5 Uhr morgens ganz besonders hoch.
Hier besonders: Bewegungspausen machen! Auch nachmittags gegen 14 Uhr
haben die meisten Menschen einen "toten Punkt". Richten Sie
Ihre Pausen also entsprechend ein.
- Achten
Sie auf Ihre Reise-Ernährung: Obst, Gemüse und Getreideprodukte ja,
fettes und zu vieles Essen nein.
- Kaffee
ist ein trügerischer "Wachhalter": Ihre Leistungskurve fällt
schon nach wenigen Minuten schnell und um so tiefer wieder ab.
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Motivationstip:
GEWINNER ...
- konzentrieren
sich auf die Früchte des Erfolges, nicht auf die Fehler und Rückschläge,
die den Weg zum Zielbegleiten,
- warten
nicht auf Motivation; sie motivieren sich, indem sie einfach anfangen,
- suchen
nach Lösungen, nicht nach Gründen, warum etwas nicht geht,
- bewegen
sich zielgerichtet und vermeiden puren Aktionismus,
- denken
positiv und machen auch aus kritischen Situationen noch das Bestmögliche.
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Drei Tips zum
richtigen schnellen Lesen
- Texte
überfliegend lesen: Wenn Sie Ihre Lesegeschwindigkeit steigern
wollen, überfliegen Sie Ihren Text nur noch. Möglicherweise wenden
Sie diese Technik, die auch Diagonal- oder Querlesen genannt wird,
schon an. Insbesondere beim Überfliegen eines Fachartikels oder der
Tageszeitung ist diese Technik sinnvoll. Der Vorteil: Sie stellen
damit leicht fest, ob etwas für Sie Neues in einem Artikel vorkommt.
Zum Verstehen und Behalten wichtiger Textteile ist das überfliegende
Lesen nicht geeignet. Lassen Sie sich nicht durch den Eindruck täuschen,
wichtige Texte beim Überfliegen bereits verstanden zu haben.
Somit können Sie sie auch nicht von den unwichtigen Texten
unterscheiden, und alles war für Sie gleich unwichtig. Denn Sie haben
ja kaum etwas behalten.
- Lesen
mit Turbogeschwindigkeit: Obgleich es auf den ersten Blick paradox
klingt - es ist sinnvoller, Ihre Lesegeschwindigkeit sofort deutlich
zu steigern und den Text nicht mehr nur zu überfliegen, sondern
suchend zu lesen!
Sie sollten lieber bestimmte Informationen oder Teile Ihres Textes
suchen - mit noch weiter erhöhter Geschwindigkeit, als Sie sie beim
Überfliegen des Textes haben.
- Die
Lesegeschwindigkeit variieren: Erst wenn Sie diese Textteile anhand
eines Stichwortes gefunden haben, verringern Sie Ihre
Lesegeschwindigkeit erheblich und lesen diese Inhalte jetzt mit der
sinnvollen Geschwindigkeit für verstehendes Lesen. Dann können Sie
die für Sie wichtigen Informationen noch während des Lesens gut
durchdenken und auch behalten.
Je eher Sie Ihre Geschwindigkeit der
Schwierigkeit und der Bedeutsamkeit des Textes anpassen können, desto
effektiver lesen und verstehen Sie!
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Telefonieren: 10 Tips
für Ihre Gesprächsvorbereitung
- Sammeln
Sie so viele Informationen über ihr Gegenüber, wie Sie auftreiben können.
Es reicht nicht der Name, sondern Sie benötigen Funktion und
Entscheidungsbefugnis. So vermeiden Sie zeitraubende
"Durchfragerei" und haben einen besseren Stand im Gespräch.
- Erstellen
Sie sich einen Telefonleitfaden. Darin sollten eine Kurzvorstellung
Ihrer Person und des Unternehmens sowie eine Kurzversion über den
Zweck Ihres Anrufs enthalten sein. Sie verhindern so die Gegenfrage über
Ihre Person oder nach dem Grund Ihres Anrufes. Damit sparen Sie zeit
und tragen zum positiven Gesprächseinstieg bei.
- Der
Angerufene wird durch den Anruf meist aus seiner Arbeit
herausgerissen. Machen Sie Ihm schnell den Nutzen des Gesprächs mit
Ihnen deutlich. Er kann Sie und Ihr Anliegen dann für sich
einsortieren und schneller verstehen, worum es Ihnen geht. So ist er
mit seinen Gedanken ganz bei Ihnen. Außerdem sparen Sie Zeit, falls
Sie wider Erwarten nicht den geeigneten Ansprechpartner erreicht
haben.
- Bereiten
Sie sich auf Mögliche Einwände Ihres Gesprächspartners vor. Sie
werden so von einigen Fragen nicht überrascht und müssen sich nicht
ausschweifend formulierte und Zeit stehlende Argumente
"ausdenken". Zudem haben Sie dann den Kopf frei, um das
Gespräch in Ihrem Sinne zu steuern.
- Bereiten
Sie Fragen vor, um die Wünsche, Bedürfnisse oder Probleme Ihres
Gegenübers zu erfahren. Hier gilt das Motto: "Wer fragt, der führt".
Wenn Sie wissen, was Sie fragen wollen, müssen Sie nicht erst während
des Gesprächs mühsam grübeln.
- Führen
Sie Ihre Telefonanrufe zum richtigen Zeitpunkt durch. Beispielsweise
ist der Montagmorgen ein ungünstiger Termin. Hier sind oft Meetings
und Besprechungen angesetzt. Generell bietet sich die zeit von 8:30
bis 11:00 Uhr sowie von 14:30 bis 16:00 Uhr an. Freiberufler können
Sie auch später anrufen.
Die besten Anrufzeiten sollten Sie aber durch eigene Beobachtung
untermauern, indem Sie über längere zeit festhalten, wann Sie wen
erreicht haben. Denn nur Sie wissen über die Besonderheiten Ihrer
Gesprächspartner. Dieser Aufwand kann sich schon bei Ihrem nächsten
Anruf auszahlen.
- Legen
Sie sich alle notwendigen Unterlagen sortiert und griffbereit zurecht.
Das beginnt bei dem letzten Schriftwechsel und endet bei Ihrem
Terminplan zum festlegen des Folgekontaktes.
- Definieren
Sie vorab Ziele, die Sie erreichen wollen. Es kann ein Minimalziel
sein, beispielsweise daß der Gesprächspartner Ihr Produkt
kennenlernt und Sie um die Zusendung von Unterlagen bittet. Es kann
auch ein Maximalziel sein: der Verkaufsabschluß. Die Zieldefinition
verhindert, daß Sie Nebenthemen zu ausgiebig, Ihr Hauptanliegen
jedoch zu kurz behandeln. Denn eines darf nicht passieren: ein zweiter
Anruf mit dem Tenor: "Ich habe ja ganz vergessen ..."
- Auch
das beenden Ihres Gesprächs sollten Sie planen, zumindest, wenn Sie
noch nicht so routiniert sind. Der erste Eindruck haftet genauso wie
der letzte am besten im Gedächtnis Ihres Gesprächspartners.
- Bevor
Sie einen wichtigen Geschäftlichen Anruf tätigen, sprechen Sie sich
warm, indem Sie vorher weniger wichtige Telefonate führen. Kein
Sportler geht unaufgewärmt in einen Wettkampf, das Verletzungsrisiko
ist zu groß. Warum sollten Sie das Risiko eingehen, einen wichtigen
Anruf zu verpatzen? Neben den geschäftlichen Konsequenzen wäre Ihre
persönliche Verletzung über den telefonischen Mißerfolg
auszukurieren.
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Team-Management: So
sparen Sie Zeit bei Team-Besprechungen
"Eigentlich wollte ich noch 2
weitere Punkte ansprechen. Aber dazu ist jetzt keine Zeit mehr", heißt
es nicht selten nach einer Besprechung. Kennen Sie das auch? Sie
diskutieren ewig und lassen daher Meeting auf Meeting folgen. Aber
Entscheidungen fallen dadurch nicht schneller.
Deshalb sollten Sie sich dafür
einsetzen, die richtige Methode für Meetings anzuwenden. Entwickeln Sie
einen Maßnahmenplan, den Sie beim nächsten treffen besprechen. Es ist
auch Ihre Zeit, die in unendlichen Sitzungen ausgesessen wird.
- Maßnahme
1: Besprechungen reduzieren.
Nicht immer sind Teamsitzungen notwendig. In manchen Fällen reicht
eine Mitteilung oder das Einzelgespräch.
- Maßnahme
2: Grenzen setzen.
Das Ziel und die zeit einer Besprechung müssen klar definiert sein.
Eine Uhr auf dem Tisch hilft Ihnen, das vereinbarte Zeitbudget
einzuhalten.
- Maßnahme
3: Rollenverteilung klären.
Setzen Sie einen Moderator und/oder einen Zeit-Controller ein,
visualisieren Sie auf Flipchart oder Metaplantafel.
- Maßnahme
4: Sach- und Beziehungsebene trennen.
Legen Sie als Moderator Regeln zur Trennung von Sach- und
Beziehungsebene fest. Die meisten Besprechungen dauern deshalb so
lange, weil "zwischen den Zeilen" Beziehungen und persönliche
Kontakte zum Thema gemacht werden. Das führt aber zu keinem Ergebnis.
Kehren Sie zum eigentlichen Thema zurück und machen Sie Konflikte im
Team zum ausdrücklichen Gegenstand einer späteren Diskussion.
- Maßnahme
5: Vorbereitungen treffen.
Fordern Sie von allen Beteiligten, ihre entsprechenden Unterlagen
paratzuhalten. Wenn das Telefon stört, Visualisierungsmaterial oder
Stühle fehlen, kann gut eine Viertelstunde oder mehr verlorengehen.
- Maßnahme
6: Besprechungsphasen beachten.
Achten Sie auf diese Besprechungsreihenfolge:
- Zu Beginn: Problemformulierung mit kurzen Statements zum Stand der
einzelnen Arbeitsfelder.
- Die Folge: Lösungsvorschläge sammeln oder ein Meinungsbild malen.
- Resultat: Entscheidung treffen.
- Dann folgt die Planung: Verantwortlichkeiten zuteilen, Fristen
festlegen und Möglichkeiten der Erfolgskontrolle überlegen.
- Maßnahme
7: Entscheidungen treffen.
Viele Besprechungen scheitern daran, daß Teamleiter nicht in der Lage
sind, schnell Entscheidungen zu treffen. Wenn das in Ihrem Team der
fall ist, sollten Sie auf Entscheidungen drängen. Denn es wird nicht
leichter, wenn ein Thema doppelt oder dreifach beleuchtet wird.
Kommen in einer Routinebesprechung grundlegende Fragen zur Sprache,
sollte dafür ein Extratermin festgelegt werden, auf den sich jedes
Teammitglied entsprechend vorbereiten soll.
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Wie Ihre Besprechung zügig
vorankommt
Jede Minute, die bei einer Besprechung
eingespart werden kann, treibt Aufgaben voran, die sonst liegenbleiben würden.
Deshalb hier einige Leitungstips für
die schnelle Durchführung einer Besprechung:
- Fangen
Sie pünktlich an.
- Bestimmen
Sie eine Person für die Protokollführung (falls noch nicht
festgelegt).
- Ernennen
Sie einen "Zeitführer", der für die Einhaltung der
vorgegeben Zeiten pro Tagesordnungspunkt sorgt.
- Weichen
Sie nicht von der Tagesordnung ab.
- Halten
Sie die Diskussion unter Kontrolle, damit sie nicht in Streit oder
Langatmigkeit abgleitet.
- Begrenzen
Sie die Redezeit der einzelnen Teilnehmer.
- Lassen
Sie keine zeitraubenden Auseinandersetzungen zu.
- Wiederholen
Sie Ergebnisse oder Entscheidungen, lassen Sie den Protokollführer
die Aufzeichnungen vorlesen.
- Lassen
Sie das Protokoll sofort kopieren und geben Sie jedem Teilnehmer ein
Exemplar.
- Brechen
Sie die Besprechung ab, falls Ergebnisse nicht erreicht werden, weil
Zahlen, Daten, Fakten fehlen.
Besprechungen sollten mit
Entscheidungen beendet werden und nicht mit Floskeln wie "Lassen Sie
uns darüber nachdenken und in nächster Zeit darüber sprechen".
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Kreativität: 5 Regeln
für kreatives Brainstorming
In der Phase der Ideenproduktion gilt:
- keine
Bewertung der Ideen, weder positiv noch negativ, keine Kommentare
- Quantität
geht vor Qualität
- alle
Idee werden für alle sichtbar aufgeschrieben
- die
Ideen anderer sollen aufgegriffen und weiterentwickelt werden
- "Spinnen"
ist erwünscht
Besonders die erste Regel ist immens
wichtig, denn meist stehen wir unserer Kreativität selbst im Weg, indem
schon in unserem Kopf eine Zensur stattfindet, die die meisten Ideen als
albern, unbrauchbar oder undurchführbar klassifiziert und deshalb gar
nicht erst zuläßt.
Oft sind es jedoch gerade solche Ideen
beziehungsweise bearbeitete Versionen solcher Ideen, die Ihr Problem lösen
könnten. Oder meinen Sie, die "Spinner", die sich ausgedacht
haben, keinen Laden mehr zu haben, sondern einen Versandkatalog, hätten
nicht zuerst ungläubiges Gelächter geerntet?
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Effektiver arbeiten, die persönliche
Leistungskurve beachten
Fast alle Menschen haben die gleiche Leistungskurve. Sie steigt am
Morgen steil an um bis zum Vormittag ihren höchsten Wert zu erreichen.
Danach fällt sie rapide bis zum Frühnachmittag ab. Ab dem Spätnachmittag
steigt sie wieder kontinuierlich bis zum Spätabend an. Hierbei erreicht
sie aber nicht den Höchstwert vom Vormittag.
Mit dem Wissen um Ihre Leistungskurve können Sie Ihre Arbeit effektiver
über den Tag verteilen. Wichtige Arbeiten, die Ihre volle Konzentration
verlangen, legen Sie auf den Vormittag. Weniger wichtige Arbeiten, etwa
Telefonate legen Sie auf den frühen Nachmittag. Routinearbeiten sind am
besten am Spätnachmittag aufgehoben.
Besprechungen und Konferenzen sind in den Morgenstunden am effektivsten.
Allerdings berauben Sie sich damit Ihrer besten Arbeitszeit. Hier müssen
Sie abwägen, was Ihnen wichtiger ist.
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Smalltalk richtig führen
Auf Stehempfängen, bei Treffen mit Geschäftspartnern aber auch im
privaten Kreis gilt es manchmal mit etwas Smalltalk über die Runden zu
kommen. Doch die Kunst des belanglosen Gesprächs hat es in sich. Wer
nicht aufpasst, tritt schnell ins Fettnäpfchen.
Vermeiden Sie auf jeden Fall Gespräche über Politik. Sie könnten sich
schnell alle Sympathien verscherzen. Schließlich könnte Ihr Gegenüber
einer anderen politischen Richtung anhängen.
Auch Religion sollte tabu sein, genauso wie Geld und kontrovers
diskutierte Themen des aktuellen Zeitgeschehens. Zum Beispiel die
Umweltpolitik und daraus resultierende Benzinpreise. Heben Sie sich solche
Themen auf, bis Sie Ihr Gegenüber besser kennen gelernt haben.
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