Immobilien 30 bis 40% billiger
Aus Sparen im Einkauf


Man kann Immobilien auf verschiedene Weise kaufen. Über einen Makler, das ist der teuerste Weg. Durch Studieren der Zeitungsangebote, das ist der billigste Weg, wenn man auch die Versteigerungsangebote mit einbezieht. 

Leute, die pleite sind, brauchen Geld, viel Geld und - schnell. Wenn Sie also einen guten Fang machen wollen, etwas Geld erspart haben oder von Ihrer Bank ein günstiges Darlehen bekommen können, sollten Sie nach folgenden Gesichtspunkten den Kauf von Immobilien planen:

1. Lesen Sie sorgfältig die in der Tagespresse veröffentlichten Anzeigen der Amtsgerichte oder fragen Sie in den Geschäftsstellen dieser Gerichte nach zu versteigernden Objekten und Immobilien. Ausführlich informiert sein ist bereits ein Teil Ihres Gewinns.

2. Lassen Sie es nicht mit den bekanntgemachten Angaben hinsichtlich Lage, Größe, Voreigentümer usw. bewenden, sondern sehen Sie sich das angebotene Objekt genau an und überprüfen Sie es an Ort und Stelle.

Wenn möglich, nehmen Sie Einsicht in das Grundbuch (im Grundbuchamt beim Amtsgericht) und prüfen Sie, ob eventuelle Belastungen auf dem Grundstück eingetragen sind, die der Erwerber mit übernehmen müsste. Sehen Sie auch entsprechende Gutachten unabhängiger Sachverständiger ein. Diese Unterlagen liegen beim Grundbuchamt aus.

3. Wenn Sie zu einer Versteigerung gehen, tun Sie es nicht ohne Bargeld und einer verbindlichen Zusage Ihrer Hausbank, dass sie Ihnen gegebenenfalls den fehlenden Betrag leiht. Falls Sie nämlich die Immobilien ersteigern, müssen Sie 10% des Versteigerungspreises bar entrichten, ein Scheck wird nicht akzeptiert.

Das können Sie in den meisten Fällen natürlich nur mit Hilfe Ihrer Bank, die Ihnen für diesen Zweck die schriftlichen Bestätigungen ausstellt.

4. Es ist allgemein üblich, dass die Restsumme von 90% in der Regel innerhalb von 2 bis 4 Wochen zu entrichten ist. Geht dieser Betrag nicht rechtzeitig ein, kann man Ihnen das Objekt entziehen und erneut zur Versteigerung ausrufen. Die Differenz zwischen einem dann eventuell erzielten Mindererlös und dem von Ihnen eingegangenen Preis müsste von Ihnen getragen werden. Deshalb sollte man nie ohne Bargeld und Bankzusage zur Versteigerung gehen - erst recht nicht zur Versteigerung von Immobilien.

5. Sofern Sie alle hier aufgeführten Punkte beachten, können Sie mittels Versteigerung Ihre eigenen vier Wände etwa 30 bis 40 Prozent billiger erhalten, als wenn Sie einen Makler einschalten.


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