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Ergonomie am Arbeitsplatz
Wohlfühlen am Arbeitsplatz
17 goldene Regeln für Ihren Arbeitsplatz
Außerdem: 
Effizienter arbeiten
Strategien gegen Nervtöter im Büroalltag
Soft-Skills - Schlüssel zum Erfolg
So dressieren Sie Ihren Chef 
Körpersprache im Büro

So werden Sie zum Insider und haben den besten Arbeitsplatz der Welt


Achten Sie auf eine sinnvolle, Ihren Arbeitsabläufen entsprechende Anordnung der Büromöbel und der Peripheriegeräte wie beispielsweise Fax, Kopierer, Drucker.
  
Sorgen Sie für eine ausreichende Belüftung.
  
Die ideale Raumtemperatur liegt bei etwa 21 Grad.
  
Die relative Luftfeuchtigkeit beträgt 40 bis 60 Prozent.
  
Dekorieren Sie Ihren Arbeitsplatz nach Ihrem eigenen Geschmack. Bilder, Blumen und Romantik sind ebenso denkbar wie kühle Sachlichkeit. Hauptsache ist: Sie fühlen sich wohl. Schließlich verbringen Sie jeden Tag viele Stunden an Ihrem Arbeitsplatz.
  
Helle, warme Farben tragen zu Ihrem Wohlbefinden bei.
  
Reduzieren Sie den Lärmpegel an Ihrem Arbeitsplatz, und schalten Sie Störungen von außen, soweit es eben geht, aus.
  
Sorgen Sie für eine ausreichend große freie Arbeitsfläche; dabei sollte das Maß 100 x 60 cm möglichst nicht unterschritten werden.
  
Wenn Sie in einem größeren Büro arbeiten, schirmen Sie Ihren Arbeitsplatz ein wenig ab, beispielsweise durch Raumteiler oder halbhohe Regale.
  
Gestalten Sie den Arbeitsplatz erweiterungsfähig. Passen Sie ihn an unterschiedliche Arbeits- und Bewegungsabläufe an wie beispielsweise Anfertigen von Zeichnungen, Lesen, Vorbereitung von Unterlagen.
  
Vermeiden Sie bei künstlicher Beleuchtung (etwa 60 Watt) Blendung und scharfe Kontraste.
  
Ordnen Sie Ihren Arbeitsplatz möglichst in Fensternähe an. Unter ergonomischen Gesichtspunkten sollte der Lichteinfall von links oben kommen, um Schattenbildung zu vermeiden und ein blendfreies Arbeiten zu ermöglichen (für Linkshänder gilt natürlich: Lichteinfall von rechts).
  
Plazieren Sie nur die absolut notwendigen Arbeitsmittel im direkten Griffbereich Ihres Arbeitsplatzes. Hier spielt bei der Anordnung der Arbeitsablauf eine entscheidende Rolle.
  
Auf Ihrer Tischfläche sollten nur die Unterlagen zu finden sein, die gerade bearbeitet werden.
  
Organisieren Sie Ihre Unterlagen nach einem auch für andere erkennbaren und nachvollziehbaren einheitlichen System und ändern Sie dies, nachdem es sich über einen längeren Zeitraum in der Praxis bewährt hat, möglichst nicht mehr.
  
Achten Sie auf einen ergonomisch geformten Stuhl, der ein ermüdungsfreies Arbeiten über viele Stunden erlaubt.
  
Legen Sie sich geeignete Hilfsmittel und zweckmäßiges Zubehör zu, das Sie gut erreichen können. Es ist beispielsweise wenig sinnvoll, wenn Sie wegen eines Hefters oder eines Bleistifts aufstehen müssen. 


Effizienter arbeiten
Keine Zeit verlieren 


Prioritäten setzen 
Fragen Sie sich vor jedem Arbeitsschritt, der ansteht, was passiert, wenn Sie ihn einfach nicht tun. Nichts? Dann vergessen Sie’s. 

Sofort anfangen 
Ob langweilige Pflicht oder aufregende Kür – trödeln Sie keinesfalls herum. Je schneller sie loslegen, desto eher sind Sie fertig. Das verhindert auch, dass Sie alltägliche Ablenkungen überfallen können. 


Post und E-Mail 

Post-Disziplin 
Öffnen Sie jede E-Mail und lesen Sie jeden Brief nur einmal. Schmeißen Sie dann rigoros weg! Das meiste, was auf dem Schreibtisch oder in der Mailbox landet, ist Müll. Falls Sie unsicher sind, trotzdem weg damit (der Absender meldet sich garantiert noch mal). Was drängt, wird sofort bearbeitet, beantwortet oder weitergeleitet. Sammeln verboten! Oft hilft schon ein Stapelordner, den Sie mit „Heute“, „Anrufen“, „Warten auf Antwort“ beschriften. Legen Sie sich in Ihrem Computer-Office mehrere „Folder“ an, zum Beispiel einen für jede Firma, mit der Sie korrespondieren. Jeden Tag ausmisten! 

E-Mails bündeln 
Es frisst enorm viel Zeit, wenn Sie siebzehnmal am Tag das Internet-Programm starten, um eine E-Mail zu schreiben. Wenn es nicht um brandheiße Entscheidungen geht, sammeln Sie die Messages und beantworten dann später alle hintereinander weg. 

Telefon und Fax 
Telefon-Trick I 
Gehören Sie zu den Menschen, die jedes Mal ans Telefon gehen, wenn es klingelt? Schön blöd. Die telefonischen Unterbrechungen verhindern optimales Zeitmanagement. Wenn es wichtig ist, meldet sich der Anrufer noch mal. Sie können auch kurz rangehen, nach dem Anliegen fragen und einen Rückruftermin vereinbaren. Das erledigen Sie dann gut vorbereitet, mit den notwendigen Unterlagen zur Hand. Und als Anrufer (also als der aktive Part) können Sie Dauer und Inhalt besser steuern. 

Telefon-Trick 2 
Nichtssagende Telefonate brechen Sie ab. Verweisen Sie auf die Saisonbelastung oder Zeitnot wegen Personalmangels. Wimmeln Sie Nervtöter mit den Worten ab, dass Sie in eine Konferenz müssen, ein zweites Gespräch in der Leitung ist oder Feuer ausbricht. 

Fax-Trick 1 
Machen Sie möglichst viele Erledigungen, Anfragen, Bestellungen schriftlich per Fax. Das spart zahllose Telefonate, ewiges Durchstellen und Warteschleifen. 

Fax-Trick 2 
Wenn Sie faxen, machen Sie’s so: Legen Sie Ihr Papier nach Übersendung ab, beispielsweise in ein Fach „Warten auf Antwort“. Haben Sie nach einem Tag oder einer Woche keine Antwort, schreiben Sie auf dasselbe Fax per Hand „2. Anfrage“ oder „2. Versuch“ mit Datum. Abschicken und dann zurück in die Ablage. Sie können es noch ein drittes Mal versuchen, ehe Sie telefonisch Druck machen. Schauen Sie Ihr „Warten auf Antwort“-Fach an zwei Tagen in der Woche durch. 

Was Sie noch verbessern können 

Flexible Arbeitszeit 
Haben Sie je Ihren Boss danach gefragt? Vielleicht können Sie ja früher beginnen oder auf die Mittagspause verzichten, entsprechend eher aus dem Büro abhauen. 

Speichern 
Sichern Sie wichtige Informationen wie Ansprechpartner und Adressen logisch sortiert in PC-Datenbanken, statt sie mitsamt unwichtiger Details auf Papier zu verwahren. 

Abblocken 
Lassen Sie sich nicht von unangemeldeten Besuchern Ihre kostbare (Frei-) Zeit rauben. Sagen Sie den Plaudertaschen, die nur mal kurz vorbeischauen, freundlich aber bestimmt, dass Sie gerne einen Termin machen, aber gerade an einem wichtigen Projekt sitzen. 

Auf die Faust 
Wenn’s auch schwerfällt – gehen Sie nur noch einmal wöchentlich in die Kantine. Erstens wollten Sie sich sowieso gesünder ernähren, zweitens bleibt man da stets länger hocken als zwingend nötig, drittens vergeuden Sie Zeit auf dem Weg. Schmieren Sie Brote oder bestellen Sie beim Sushi-Mann, beim Pizza-Service … 

Mülltonne 
Schmeißen Sie alle unnützen Dinge, die an Ihrem Arbeitsplatz liegen, weg. Das ständige Hin- und Herschieben oder zur Seite legen raubt Ihnen kostbare Zeit. 

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So dressieren Sie Ihren Chef 
Körpersprache im Büro



So sorgen Sie Für Frieden im Büro
Der große Kalte Krieg ist zwar beendet, der Kleinkrieg in Büro und Betrieb aber eskaliert. Wenn Sie Anzeichen von Mobbing in Ihrer Umgebung spüren, reagieren Sie politisch korrekt, 
wenn Sie alle Beteiligten an der Intrige finden, 
den Konflikt aufdecken und diskutieren, 
einen Waffenstillstand vereinbaren, 
Mobbing generell verurteilen, ohne die Täter anzuklagen, 
eine offene Streitkultur einfordern. 
Um kurzfristig Intrigen zu überleben, sollten Sie die folgenden, nicht ganz korrekten Taktiken beherrschen: 
Lernen Sie, überzeugend zu lügen. Sie müssen taktieren können, ohne dabei in die Knie zu gehen. 
Seien Sie selbst zu jenen Kollegen noch freundlich, in deren Rücken Sie am liebsten ein Messer sehen würden. 
Überlegen Sie genau, in welchen Situationen Sie sich sehen lassen und wann Sie sich unsichtbar machen. 
Lassen Sie Ihren Gegner auflaufen, indem Sie bei Konferenzen sein Thema besser beherrschen als er selbst. 
Suchen Sie sich Bündnispartner und versuchen Sie, Ihren Rivalen zu isolieren. 
Halten Sie sich möglichst aus Intrigen heraus. Irgendwann verstricken sich Intriganten in den eigenen Netzen aus Lügen und Verdächtigungen. 



Strategien gegen Nervtöter im Büroalltag
Die ewige Maloche ist ja schon schlimm genug. Viel schlimmer jedoch sind die vielen kleinen und eigentlich überflüssigen Ärgernisse des Berufsalltags. Doch ab morgen lässt Sie das kalt. Wir haben nämlich mit unseren Experten eine Strategie gegen jede Nerverei entwickelt.


„Immer muss ich die Spülmaschine ein- und ausräumen“ 
Ihnen ist nach einem Tässchen Kaffee. Doch in der Büroküche finden Sie nur Geschirrberge in Höhe des Mount Everest. Bis Sie die Spülmaschine angeworfen und auf das Ende des Waschgangs gewartet haben, wird das Heißgetränk kalt und bitter sein. Gemein! 

Strategie: Wenn Sie sich immer wieder erbarmen, den Unrat von Kollegin Meier und Praktikant Sepp zu beseitigen, wird sich nie etwas ändern. Hier hilft nur Härte. Sollen die faulen Pfeifen doch Schimmelpilze züchten, das geht Ihnen in Zukunft am Arm vorbei. Sie räumen nur ein, was Sie selbst benutzt haben. Bringen Sie sich bei dieser Gelegenheit einen Vorrat an Geschirr mit, das so penetrant hässlich aussieht, dass es außer Ihnen garantiert niemand benutzen wird. 


„Jedes Mal ist die Klopapierrolle leer“ 
Auf der Rolle ist nur noch ein lumpiges Blättlein. Nachschub befindet sich im Abstellraum. Am anderen Ende des Flures. Sie denken: Warum immer ich? 

Strategie: Glauben Sie nicht, dass die Welt sich bessern wird, wenn Sie Moralpredigten halten. Machen Sie es wie Tausende Camper auf der Welt: Bunkern Sie in Ihrem Büro immer eine Rolle. Die nehmen Sie mit, wenn Sie müssen. So einfach ist das. 


„Dauernd ignoriert mich mein Chef“ 
Sie haben häufig das Gefühl, Sie könnten auch zu Hause bleiben. Wann Sie das letzte Mal gelobt wurden? In der Schule, so weit Sie sich erinnern können. Sogar die stinkende Töle des Chefs hinterlässt mehr Spuren als Sie. 

Strategie: In den Seminaren der Kommunikationstrainerin Mirella Carbonaro klagen Mitarbeiter oft über das Desinteresse des Chefs, aber: „Die Vorgesetzten schätzen sich selbst oft völlig anders ein.“ Ihr Rat: „Schmollen Sie nicht schweigend, sagen Sie Ihrem Boss, was Sie von ihm erwarten. Wer sich anpasst, ändert nichts.“ Auch eine gute Idee: Legen Sie dem Boss ein Resultat Ihrer Arbeit zur Begutachtung vor. Eine Präsentation zum Beispiel. Dann muss er sich äußern. 


„Der Kollege bringt seinen Riesenköter immer mit in das Büro“ 
Es hieß, die Sache sei vorübergehend: nur solange die Schwippschwägerin des Mitarbeiters (die Eigentümerin des Tiers) auf Safari ist. Oder so ähnlich. Die Frau ist aber offenbar im Dschungel verschollen. Jedenfalls sabbert ihr stinkendes Monster immer noch Ihre wichtigen Unterlagen voll. 

Strategie: Setzen Sie erst mal auf Verständnis: Vielleicht handelt sich’s ja um eine längere Safari. Vielleicht glaubt aber auch der Kollege, Sie verstünden sich super mit dem Flohmercedes. Dabei bringen Sie doch nur aus Selbstschutz die ganzen Wurstwaren mit. Erwähnen Sie demnächst beiläufig einen asiatischen Freund, dessen Leibspeise „Hund in Soja“ sei... Ihr Kollege wird Ihnen nicht glauben. Aber er wird verstehen. Falls nicht: In den meisten Betrieben ist das Mitbringen von Haustieren nicht erlaubt. Erkundigen Sie sich mal bei Ihrem Betriebsrat. 


„Das blöde Telefon klingelt dauernd“ 
„Schulze, Tach! Der Prosecco is’ immer noch nit bezahlt“, nölt der Ihnen absolut unbekannte Herr in der Leitung. Sie finden das bedauerlich. Noch bedauerlicher finden Sie, dass a) Sie davon nichts abbekommen haben und b) dieser Schulze heute morgen schon der fünfte Anrufer ist, der Sie wegen Firlefanz belästigt, mit dem Sie nichts zu tun haben. 

Strategie: Quetschen Sie den nächsten Fehlgeleiteten erst mal aus: Wen oder welche Abteilung wollte er sprechen? Hat irgendjemand versehentlich sein Telefon auf Sie umgestellt? Kam der Anrufer über die Zentrale? Dann steht Ihr Name dort eventuell ganz oben auf der Liste, und der Mitarbeiter ist zu neu oder zu doof um herauszufinden, wer in der Firma welche Bereiche betreut. Suchen Sie ihn auf und machen Sie ihm klar, wofür Sie zuständig sind. Und vor allem: wofür nicht. 


„Immer, wenn ich dran bin, zeigt der Kopierer Papierstau an“ 
Wie immer, Sie kommen in den Kopierraum und sehen schon die Lampe von Kammer 8 blinken: Papierstau. Und auch der Toner ist wieder alle. Das kann dauern. 

Strategie: Schließen Sie den Toner und die Betriebsanleitung des Kopierers weg. Rufen Sie den Praktikanten zu sich. Loben Sie seinen technischen Sachverstand. Erzählen Sie, dass Sie dem Chef gern vorschlagen würden, ihn zu einem „Technical Officer“ zu befördern. Betonen Sie, dass es sich dabei um eine verantwortungsvolle Aufgabe handelt, für die ansonsten ein Extra-Mitarbeiter zuständig sei. Verkünden Sie später strahlend, der Chef sei einverstanden, und überreichen Sie mit bedeutungsschwerer Miene den Schlüssel. Der Toner sei zum Schutze vor unsachgemäßem Gebrauch in einem Schrank gelagert worden. Und wehe, wenn Praktikant Sepp seinen Job nicht ernst nimmt ... 


„In meinem Zimmer wird nie geputzt“ 
Typisch: Bei allen anderen wird sauber gemacht – nur bei Ihnen nicht. Das ist gezielte Schikane! 

Strategie: Wenn das Putzpersonal kapituliert, hat das meist einen simplen Grund: Das Chaos ist so groß, dass ein Durch- und Drankommen kaum möglich ist. 


„Mein ganzes Büro versinkt im Chaos“ 
Rufen Sie manchmal vom Handy aus Ihren Büroschreibtisch an, um Ihr Telefon wiederzufinden? 

Strategie: Starten Sie umgehend die Aktion „Blanke Platte“. Das hat nichts mit Ihrem Haupthaar zu tun, sondern mit Selbstorganisation. Zeitmanagement-Papst Professor Lothar J. Seiwert hat diverse Methoden entwickelt, mit denen jeder Arbeitsplatz wieder leer, jeder Kopf wieder frei wird. Infos unter www.seiwert.de. Und noch ein Buchtipp: Stephen R. Covey, „Die sieben Wege zur Effektivität“, Heyne, 19,90 Mark. 


„Nebenan wird jeden Tag gefeiert“ 
Gestern war es der Ausstand der alten Sekretärin, heute ist es der Einstand der neuen. Übermorgen hat das Meerschweinchen des Buchhalters Geburtstag, oder die Klimaanlage ist seit einem Jahr installiert – einen Grund finden die Bekloppten nebenan immer. 

Strategie: Wo ist da das Problem? Rübergehen, mitfeiern. 


„Alle qualmen mir mein Zimmer voll“ 
Sie wollen ja kein Miesmacher sein, aber diese häufigen Erstickungsanfälle nerven ganz schön. 

Strategie: Hat Ihre Firma Filialen in den USA? Dann lassen Sie sich dorthin versetzen. Zu aufwändig? Dann schlagen Sie einen Kompromiss vor: Es darf nur in ungeraden Stunden gebarzt werden: zwischen neun und zehn, elf und zwölf Uhr etc. Erfahrungsgemäß lassen sich die Raucher auf diesen Deal ein. 


„Der neue Kollege müffelt nach Iltis“ 
Mittlerweile freuen Sie sich sogar über Ihren Schnupfen. Dabei ist der Typ gegenüber eigentlich ein netter Mensch. Und den wollen Sie auf gar keinen Fall verletzen. 

Strategie: Heikle Geschichte! Konsultieren Sie jemanden, der sein Vertrauen genießt. Das kann ein anderer Kollege sein, aber auch seine Freundin. Bitten Sie ihn oder sie, das Thema mal unter vier Augen anzuschneiden. Und dann hoffen Sie das Beste. 


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Außerdem: 
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Strategien gegen Nervtöter im Büroalltag
Soft-Skills - Schlüssel zum Erfolg
So dressieren Sie Ihren Chef 
Körpersprache im Büro

 


Soft-Skills - Schlüssel zum Erfolg
Gute Zeugnisse und eine Menge Fachwissen reichen heute nicht mehr aus. „Überdurchschnittliche Sozialkompetenz wird ihre Bedeutung als Schlüsselqualifikation sogar noch erhöhen“, erklärt Dr. Walter Jochmann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Kienbaum Management Consultants Düsseldorf. „Wer Erfolg will, muss schneller, kreativer und menschlich gefestigter sein als andere.“ Das nennt man dann Social oder Heart-Skills. Immer öfter tauchen die Begriffe in den Stellenanzeigen auf. Machen von nun an Weicheier Karriere? „Darum geht’s nicht. Gemeint sind die fünf Kernbereiche Kooperationsbereitschaft, Einfühlungsvermögen, Offenheit, Kontakt und Sympathie sowie Motivation“, sagt Jochmann. „Voraussetzung dafür ist harte Arbeit an sich selbst. Selbstreflexion ist die Gabe der Gewinner.“ 

Welche Qualitäten Sie zum Erfolg bringen

Kooperationsbereitschaft 
(auch: Teamfähigkeit, Partnerschaftlichkeit, Integrationsfähigkeit, Flexibilität) 

Der ideale Typ Ein Arbeitnehmer ohne Star-Allüren, der sich schnell in ein Team einfügt. Jemand, der Erfolg und Effizienz steigert und sofort erkennt, was zu tun ist. 

Die sechs wichtigsten Regeln 
der Kooperationsbereitschaft 
1. Unterstellen Sie Ihren Kollegen das Beste. 
2. Etablieren Sie regelmäßige Teamsitzungen, so dass der Informationsfluss gesichert ist. 
3. Protzen Sie nicht mit Ihrer Leistung, auch wenn Sie noch so stolz auf sich sind. Ihre Ideen taugen nur etwas, wenn sie sich mit den anderen gemeinsam umsetzen lassen. 
4. Geben Sie Ihr Wissen und Können weiter, nehmen Sie aber auch das der Kollegen an. 
5. Dominieren Sie nicht. Zu viel Druck erzeugt Gegendruck und vor allem Unmut. 
6. Ändern Sie auch einmal Ihre Meinung. 

Einfühlungsvermögen 
(auch: Sensibilität und Verantwortungsgefühl) 

Der ideale Typ Der Angestellte, der im Sinne des Teams und der Firma denkt, sich für seine Kollegen interessiert und ihnen immer das Gefühl gibt, sie zu verstehen. 

Die vier wichtigsten Spielregeln für glaubwürdige Einfühlsamkeit 
1. Sich Zeit nehmen, Geduld zeigen, kurz: das Tempo des Gegenübers akzeptieren. 
3. Beweisen Sie Mitgefühl, indem Sie sich in die Situation des anderen hineinversetzen. 
4. Wer Fragen stellt, zeigt Interesse und Verständnis, verteilt verbale Streicheleinheiten. So spürt der andere, dass er wichtig ist. 

Offenheit 
(auch: hohe Leistungsbereitschaft, ständiger Lerneifer, Problemlösekompetenz, Fähigkeit zur Selbstreflexion und -kritik) 

Der ideale Typ Ein selbstloser, stressresistenter Mitarbeiter voll von unerschöpflicher Neugier. Jemand, der Kritik aushält und optimistisch auf Veränderungen reagiert, auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf behält und Lösungen findet. 

Die vier wichtigsten Spielregeln, Offenheit zu signalisieren 
1. Seien Sie aufgeschlossen für die Belange der Kollegen und geben Sie auch etwas von sich selbst preis. Nicht gerade Ihren Fußpilz, aber scheuen Sie sich nicht, Ihre Meinung in der Runde kundzutun. Suchen Sie die richtige Balance zwischen Distanz und Nähe. 
2. Kritisieren Sie nur, wenn es zwingend nötig ist, und vor allem ohne den anderen zu verletzen. Nehmen Sie Kritik als das, was sie ist: eine (oft bereichernde) Hilfestellung. 
3. Faustregel: Was Sie zu anderen sagen, das dürfen diese auch zu Ihnen sagen. 
4. Akzeptieren Sie, dass es immer Kollegen geben wird, die Sie nicht ausstehen können und umgekehrt. Das ist normal. Man muss Kollegen nicht lieben, aber respektieren. 

Kontakt und Sympathie 
(auch: Kommunikationsfähigkeit) 

Der ideale Typ Ein dynamischer Teamplayer, der von sich aus mit jedem (noch so komplizierten) Kunden, Geschäftspartner oder Kollegen ein freundliches Gespräch führen kann und dabei immer eine positive Wirkung erzielt. 

Die zwei wichtigsten Spielregeln gelungener Kommunikation 
1. Je ähnlicher man einem Gesprächspartner in Sprache, Körpersprache und Denkweise ist, desto einfacher und fruchtbarer ist der Kontakt. Wir neigen dazu, uns von unangenehmen Menschen unterscheiden zu wollen. Es verbessert jedoch den Kontakt, sich dem Gegenüber in Haltung, Bewegungsrhythmus und Sprechweise ein bisschen anzupassen. 
2. Wichtigste Technik: Fragen. So halten Sie die Zügel des Gespräches und den Gedankengang Ihres Gegenübers in der Hand, verschaffen sich Informationen, bewegen Ihren Gesprächspartner zur Präzision und bestenfalls in die von Ihnen gewünschte Richtung. 

Motivieren 
(auch: Tatkraft, Beharrlichkeit, Belastbarkeit, Veränderungsbereitschaft, Konfliktfähigkeit) 

Der ideale Typ Ein Arbeitnehmer, der sich selbst immer wieder begeistern und andere mitreißen kann. Er hat Überzeugungskraft und Durchsetzungsvermögen, kann Emotionen zurückhalten und lässt nicht seine Launen an anderen aus. Konfliktherde erkennt er frühzeitig und findet selbst in Stresssituationen einen guten Ausweg. 

Die drei wichtigsten Spielregeln, um Mitarbeiter zu motivieren 
1. Machen Sie jedem Mitarbeiter seine Stellung und die Bedeutung seiner Arbeit für das Unternehmen klar. Erklären und begründen Sie jedem seine Aufgaben. Fordern Sie Ihre Mitarbeiter. Es ist erwiesen, dass nur derjenige auf Dauer gute Leistungen bringt, der immer etwas überfordert ist. 
2. Teilen Sie Komplimente aus. Erstens bekommen Sie dann auch welche zu hören. Zweitens beflügelt es jeden, ab und an gefeiert zu werden. Loben Sie, sooft sie können. Tadel stumpft nämlich auf Dauer ab. 
3. Loben Sie sofort, aber nicht vor anderen, die könnten sich zurückgesetzt fühlen. 
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Dressieren Sie Ihren Chef 
Zeit, dass Sie mal Ihren Chef genau unter die Lupe nehmen. Studieren Sie Ihren Boss genau und erkennen Sie seine Stärken, Schwächen und Schrullen. Ändern können Sie die zwar nicht, aber seine Merkwürdigkeiten vielleicht zu Ihrem Vorteil nutzen. „Jeder Mensch hat Verhaltensmuster und Sichtweisen. Diese individuellen Strickmuster ergeben den Persönlichkeitstypus“, erklärt Esther S. Weidlich, Karrierecoach aus Berlin, die sich auf die Typenpsychologie des Schweizer Psychoanalytikers Carl Gustav Jung bezieht. Sie arbeitet mit der so genannten Insights- Discovery-Analyse, einem Computerprogramm, mit dem sich jeder Boss einordnen lässt. Natürlich gibt es Mischtypen, aber sie alle lassen sich auf einen dieser vier Charakterköpfe zurückführen. Suchen Sie Ihren Chef heraus, lernen Sie mit ihm umzugehen. Benutzen Sie dafür auch unser Körpersprache-Lexikon: damit können Sie sofort Chefs Launen deuten und darauf eingehen – und bald wird er Ihnen aus der Hand fressen. 


Der Unterstützer 
Typ Beziehungsmensch. Warmherzig, aber nicht emotional. Wichtig ist ihm Stabilität. 
Büro Die Tür steht offen, auf dem Tisch Fotos. Die Möbel stehen Feng-Shui-gerecht oder sind ökologisch einwandfrei. 
Arbeitsstil Eher langsam. Am liebsten arbeitet er mit Kollegen, die zugleich Freunde sind. 
Führungsstil Er hasst kreatives Chaos und will Kontrolle aus Angst vor Veränderung. 
Stärke Guter Zuhörer, Coach. 
Schwäche Kann nicht nein sagen, muss darum manchmal Entscheidungen revidieren. 

Der Beobachter 
Typ Intellektueller. Wie der Direktor zieht er die Aufgaben den Menschen vor, ist aber nachdenklich und beherrscht. 
Büro Schlicht, aufgeräumt. Alles hat seinen festen Platz. 
Arbeitsstil Ernsthaft, analytisch, diszipliniert und äußerst präzise. Dadurch eher langsam. Er liebt Zahlen, Daten und Fakten. 
Führungsstil Perfektionistisch, er kümmert sich um alles, erwartet Korrektheit, mag Eigeninitiative. 
Stärken Lieber vorsichtig als unbesonnen, lieber konventionell als zu kühn. 
Schwächen Er hängt an dem Bewährten. Unter Druck beißt er sich an Details fest, zögert Entscheidungen unnötig raus. 

Der Inspirator 
Typ Unterhaltungskünstler. Umgänglich, dynamisch, optimistisch, spontan. Will beliebt sein und sucht Anerkennung. 
Büro Freundlich, chaotisch, Kommunikationsmittelpunkt. 
Arbeitsstil Hasst Routine, delegiert großzügig, will Spaß. 
Führungsstil Mitreißend. Er mag Bewunderer um sich. Überschätzt manchmal Mitarbeiter. 
Stärken Löst spielend Konflikte. Lobt, fördert sein Team. 
Schwächen Unzuverlässig, er schiebt lästige Dinge gern und lange auf. Unter Druck wird er unvorsichtig und launisch. 

Der Direktor 
Typ Gipfelstürmer. Willensstarker Einzel- und Wettkämpfer, risikofreudig, selbstbewusst, liebt die Unabhängigkeit. 
Büro Nichts als Arbeit und Dokumente seiner Erfolge. 
Arbeitsstil Schnell, effizient, bewältigt mehrere Aufgaben gleichzeitig. Reagiert aggressiv auf Probleme und löst sie. 
Führungsstil Fordert Können und Leistungsfähigkeit, erwartet bedingungslosen Respekt. 
Stärken Trägt jede Verantwortung, ist ein guter Manager. 
Schwächen Ungeduldig, verletzend, mag Schmeicheleien. 

 

Ergonomie am Arbeitsplatz
Wohlfühlen am Arbeitsplatz
17 goldene Regeln für Ihren Arbeitsplatz
Außerdem: 
Effizienter arbeiten
Strategien gegen Nervtöter im Büroalltag
Soft-Skills - Schlüssel zum Erfolg
So dressieren Sie Ihren Chef 
Körpersprache im Büro



Das Körpersprache-Lexikon 
Auch wenn Ihr Boss schweigt, sagt er eine Menge. Lernen Sie seine Körpersprache. 

Ihr Chef verschränkt die Arme. 
Entweder ist er mit Ihnen oder Ihrem Vorschlag nicht einverstanden. 
Tipp: Lösen Sie die Haltung, indem Sie ihm ein Schriftstück oder dergleichen überreichen. Das funktioniert auch, wenn Ihr Chef nervös an einem Stift herumfingert. 

Er sitzt Ihnen mit weit zurückgelehntem Oberkörper gegenüber. 
Er lehnt Sie oder den Gesprächsinhalt ab. Die Körperhaltung kann allerdings auch Desinteresse bedeuten oder sein überlegenes Gefühl, alles im Griff zu haben. 
Tipp: Holen Sie ihn an den Tisch zurück, indem er auf ein Papier schauen soll. Zücken Sie jetzt die Trümpfe, die Sie hoffentlich noch in der Tasche haben. 

Er sitzt mit dem Oberkörper nach vorne gebeugt am Tisch. 
Entweder folgt er gebannt Ihren Ausführungen oder er wird Sie gleich unterbrechen. 
Tipp: Sieht seine Haltung nach Interesse aus, geben Sie Gas. Unterbricht er Sie, lassen Sie ihn erst einmal reden und Dampf ablassen. 

Ihr Chef ballt die Faust. 
Gleich platzt er. 
Tipp: Versuchen Sie zu beschwichtigen oder beenden Sie das Gespräch. 

Er zeigt mit dem ausgestreckten Zeigefinger auf Sie. 
Er ist ungehalten, wenn nicht sogar wütend, attackiert Sie. 
Tipp: Versuchen Sie ihn zu beruhigen oder schweigen Sie. Bleibt er hitzig, beenden Sie das Gespräch. 

Er blinzelt stark. 
Er ist nervös. Oder er trägt Kontaktlinsen. 
Tipp: Bringen Sie Ruhe in die Debatte, versuchen Sie Zeit zu gewinnen. 

Er streicht sich während des Sprechens das Kinn. 
Er ist nachdenklich und/oder mit sich zufrieden. 
Tipp: Jetzt können Sie einen bleibenden guten Eindruck hinterlassen. Gehen Sie. 

Er runzelt die Stirn, schüttelt den Kopf, kramt in Unterlagen herum, guckt aus dem Fenster. 
Er läßt Sie auflaufen, er ist ungehalten und ablehnend. 
Tipp: Kommen Sie zielstrebig zur Sache, bleiben Sie höflich, aber hartnäckig. Je brenzliger die Situation, desto stärker müssen Sie ihn im Blick behalten. Wer einer „Gefahr“ ins Auge schaut, wirkt stark und selbstsicher. 

Er trommelt mit den Fingern auf die Tischplatte. 
Er ist nervös, ungeduldig, eilig, will Sie los werden. 
Tipp: Sind Sie noch nicht am Ziel, tragen Sie noch einmal kurz und knapp Ihr Anliegen vor. Nehmen Sie ein Stück seines Reviers in Beschlag, indem Sie z.B. einen Arm auf seinen Schreibtisch stützen. 

Er legt seine Füße um die Stuhlbeine. 
Vermutlich sucht er Halt, weil er unsicher ist. 
Tipp: Jetzt können Sie Punkte sammeln, indem Sie ihm Sicherheit geben. Betonen Sie beispielsweise, dass das Geschäft, das Sie vorschlagen, keinerlei Risiko für ihn bedeutet und er sich ganz und gar auf Sie verlassen kann. 

Er guckt Sie nicht mehr an. 
Entweder ist er verlegen, will Sie los werden oder was Sie sagen, ist ihm unangenehm. 
Tipp: Haben Sie zuviel geredet? Stellen Sie eine Frage, damit er wieder die Oberhand gewinnt. 

Er steht auf und vergräbt die Hände in den Hosentaschen. 
Er ist kritisch, verschließt sich. 
Tipp: Geben Sie ihm ein Papier, damit er die Hand aus der Hose holt. Sollten Sie noch ein As im Ärmel haben, ziehen Sie es jetzt. Oder vertagen Sie die Unterhaltung. 



6 Strategien, wie Sie sich gegen unfaire Kritik zur Wehr setzen können
Es könnte so schön sein. Der Chef ist von Ihrem Projekt so gut wie überzeugt. Wenn bloß Kollege Müller nicht wäre. An all Ihren Vorschlägen hat er was auszusetzen. Durchkreuzen Sie seine Taktik. 

Ad-personam-Taktik 
Ihr Gegner wird persönlich. Ein Beispiel: „Die Farbe Ihres Hemdes entspricht Ihrer geistigen Haltung“ (nämlich grau in grau). 

Reaktion: „Wenn es der Diskussion nützt, ziehe ich mir gerne ein anderes Hemd an“ oder „Glauben Sie, dass Kritik an meinem Outfit das Projekt voranbringt?“ 

Theorie-Praxis-Taktik 
Kollege Müller gibt Ihnen zwar Recht, sagt allerdings, das sei „in der Praxis undurchführbar“. 

Reaktion: „Das Beste für die Praxis ist eine gute Theorie.“ 

Verschleierungstaktik 
Der Satz: „Fassen Sie das nicht als Kritik auf, aber ...“ ist trügerisch. Seien Sie sicher, um nichts anderes als Kritik geht es. 

Reaktion: „Ich danke Ihnen für diese Stellungnahme, aber ...“ Oder direkter: „Halten Sie Ihre Äußerung für angebracht?“ 

Großzügigkeits-Taktik 
Sie gehen ausführlich auf Detailfragen ein. Da beklagt Kollege Müller, dass er in Ihrer Darstellung „das große Ganze“ vermisst. 

Reaktion: „Auch ein komplexes Thema setzt sich aus vielen 
kleinen Teilchen zusammen“ oder „Wollen Sie einfach die wichtigen Details weglassen?“ 

Schweige-Taktik 
Ihr Gegenüber hört sich Ihren Vortrag an, lässt jedoch alles missgelaunt an sich abprallen. 

Reaktion: „Ich fasse Ihr Schweigen als Zustimmung auf und fahre deshalb jetzt fort.“ 

Kompetenz-Taktik 
Der Kollege bezeichnet Sie als zu jung und unerfahren oder aber zu alt für diese Aufgabe. 

Reaktion: „Mozart schrieb mit acht die erste Symphonie“ bzw. „Adenauer war mit 90 Kanzler.“



Multitasking ist unproduktiv
Wer gleichzeitig seine nächste Business-Reise vorbereitet, telefoniert und auch noch die Tagespost durchgeht, mag zwar denken, dass er schnell und effektiv arbeitet, aber tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: Dr. Joshua Rubenstein von der amerikanischen Federal Aviation Administration ist der Meinung, dass man mit Multitasking in den meisten Fällen die Zeit des Arbeitgebers verschwendet, und je nach Job sogar ein hohes Risiko eingeht. 

Im American Psychological Society´s Journal of Experimental Psychology schreibt der Forscher, dass in Tests alle Kandidaten Zeit verloren, wenn sie mehrere Aufgaben gleichzeitig zu bewältigen hatten. Dieser Zeitverlust erhöhte sich mit der Komplexität der Tätigkeiten. 

Der Grund lag nach Rubenstein darin, dass die Testpersonen Schwierigkeiten hatten, ihre Gedanken von einer Aufgabe zur anderen zu verschieben. Dabei spielten zwei Überlegungen die Hauptrolle: im sogenannten "goal shifting" muss sich der Multitasker klar machen, dass er nun die zweite Arbeit anstatt der ersten machen will. Und bei der darauf folgenden "rule activation" muss er noch die Gesetze in seinem Kopf ausschalten, die für die erste Aufgabe nötig waren und dafür die Regeln für die zweite aktivieren. 

Wenn der Angestellte auf diese Weise für ungefähr 10 Minuten unkonzentriert ist, kostet das das Unternehmen 20 bis 40 Prozent potentieller Effektivität, meint Rubenstein. Und das nur, wenn der Arbeiter dabei keine Fehler macht. 

Rubenstein kam zu diesen Ergebnissen, als er die Zeit maß, die Personen verloren, wenn sie zwischen zwei Aufgaben mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen und Vertrautheiten hin und her springen mussten. Er lies seine Testkandidaten dafür zum Beispiel Mathe-Aufgaben lösen und gleichzeitig geometrische Formen zuordnen. 

Das Gleiche gilt übrigens auch für alltägliche Aufgaben, wie das Telefonieren mit Handys während des Autofahrens. Rubenstein meint, dass das Fahren allein schon sehr viel Aufmerksamkeit erfordert, wie das Erkennen von Verkehrsschildern und die laufende Analyse der Situation. Wenn der Fahrer dann noch telefoniert, stellt er sich automatisch den Gesprächspartner vor, und das benötigt zusätzliche Kapazität im Gehirn. Überlastung drohe besonders dann, wenn das Telefongespräch hoch emotional sei, schreibt der Forscher. 



Das deutschsprachige Buchstabieralphabet: 

A: Anton 
B: Berta 
C: Cäsar 
D: Dora 
E: Emil 
F: Friedrich 
G: Gustav 
H: Heinrich 
I: Ida 
J: Julius 
K: Kaufmann 
L: Ludwig 
M: Martha 
N: Nordpol 
O: Otto 
P: Paula 
Q: Quelle 
R: Richard 
S: Samuel 
SCH: Schule 
T: Theodor 
U: Ulrich 
V: Viktor 
W: Wilhelm 
X: Xanthippe 
Y: Ypsilon 
Z: Zacharias 
Ä: Ärger 
Ö: Ökonom 
Ü: Übermut 
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Richtig buchstabieren: Das ICAO-Alphabet 

Wenn Sie im Ausland unterwegs sind, könnte sich das so genannte ICAO-Alphabet als nützlich erweisen. Diese Art zu buchstabieren ist in der Luftfahrt üblich. 

A: Alfa 
B: Bravo 
C: Charlie 
D: Delta 
E: Echo 
F: Foxtrott 
G: Golf 
H: Hotel 
I: India 
J: Juliett 
K: Kilo 
L: Lima 
M: Mike 
N: November 
O: Oscar 
P: Papa 
Q: Quebec 
R: Romeo 
S: Sierra 
T: Tango 
U: Uniform 
V: Victor 
W: Whiskey 
X: X-ray 
Y: Yankee 
Z: Zulu 

 

 

 


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